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Zeittafel zur Geschichte der AGoFF


1927 – 1945

Vorgänger
"Niederschlesische Arbeitsgemeinschaft für Familienforschung" in Breslau

24. März 1927

Gründungsversammlung der "Niederschlesischen Arbeitsgemeinschaft für Familienforschung" in Breslau als "lose Vereinigung zur Förderung der Familienforschung" (Vorläufer war der am 18.6.1920 in Breslau gegründete "Schlesische Sonderzirkel Breslau" der "Zentralstelle für Deutsche Personen- und Familiengeschichte" in Leipzig).

1930 – 1944

Herausgabe der Zeitschrift "Der Schlesische Familienforscher" im Selbstverlag in Breslau.

1932 – 1942

Herausgabe der Beilage "Schlesische Ahnenlisten" in der Zeitschrift "Der Schlesische Familienforscher".

1934

Gemeinsame familiengeschichtliche und wappenkundliche Ausstellung mit dem Museum für Kunstgewerbe und Altertümer in Breslau in dessen Räumen.

1935

Zeitbedingte Umbenennung in "Arbeitsgemeinschaft für Schlesische Sippenkunde".

1936 – 1942

Herausgabe der laufenden Bibliographie "Das Sippenkundliche Schrifttum Schlesiens" als Beilage der Zeitschrift "Der Schlesische Familienforscher".

Mai 1945

Ende der Tätigkeit in Breslau.

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1945 – 1948

Übergangszeit

September 1946

Erste Sondierungen des erst im Sommer 1946 aus Breslau ausgewiesenen und nach Wolfenbüttel übersiedelten letzten Vorsitzenden (seit 1941) Dr.-Ing. Curt Liebich für einen Wiederzusammenschluss unter Zugrundelegung der alten Mitgliederkontakte.

1947

Bis Jahresende Kontaktaufnahme mit 30 Interessenten, darunter 23 ehemaligen Mitgliedern der Breslauer Arbeitsgemeinschaft, als neuem Stamm für eine Wiederbegründung.

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1948 – 1952

Keimzelle des heutigen Vereins
"Arbeitsgemeinschaft schlesischer Familienforscher"

1948

Gründung einer inoffiziellen "Arbeitsgemeinschaft schlesischer Familienforscher" durch Dr.-Ing. Curt Liebich.

28. Januar 1948

Erstes Rundschreiben ("Mitteilungen für Schlesische Familienforscher", auszugsweise auch abgedruckt in der Zeitschrift "Genealogie und Heraldik").

17. März 1948

Zweites Rundschreiben unter Berücksichtigung des Personenkreises aus dem Mitgliederverzeichnis von 1942.

1949

Gründungsmitglied des Dachverbandes "Deutsche Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände" (DAGV).

1949 – 1951

Regelmäßige Gast-Rubrik "Mitteilungen für schlesische Familienforscher" in der Zeitschrift "Göttinger Mitteilungen" der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Göttingen (Bearbeitung durch den Geschäftsführer Dr.-Ing. Curt Liebich).

1. Januar 1952

Erste Lieferung des von Dr.-Ing. Curt Liebich konzipierten "Archivs ostdeutscher Familienforscher" (AOFF) als fortlaufendes genealogisches Sammelwerk, herausgegeben von der "Arbeitsgemeinschaft schlesischer Familienforscher"

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Ab 1952

Erweiterung zur überregionalen Zuständigkeit
"Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher" (AGoFF)

1952

Umbenennung der "Arbeitsgemeinschaft schlesischer Familienforscher" in "Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher".

1953

Gründung der Zeitschrift "Ostdeutsche Familienkunde" (OFK) des Verlages Degener & Co. und des Heinz-Reise-Verlages in Verbindung mit der "Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher" (1958 Berufung von deren Schriftleiter in den Erweiterten Vorstand der AGoFF).

1. Mai 1953

Konstituierung der "Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher" in der Rechtsform einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR).

23. September 1956

1. Treffen ostdeutscher Familienforscher in Bielefeld, veranstaltet von der AGoFF.

Dezember 1957

Beginn der regelmäßigen Herausgabe gedruckter Arbeitsberichte.

ab 1958

Planmäßiger Aufbau von (z. T. schon zuvor gegründeten) Forschungsstellen für die einzelnen Forschungsregionen.

4. Mai 1958

Gründungsversammlung des einzutragenden Vereins "Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher" im Rahmen der Mitgliederversammlung der bisherigen GbR. Erstmals Wahl eines engeren und eines erweiterten Vorstandes.

31. Dezember 1958

Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Herne als "Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher e. V."

1960

Gründung der "Spitzenahnenkartei" (Fortführung bis 2000).

1964

Vereinbarung mit der Stadt Herne über die Verwahrung und Verwaltung genealogischer Nachlässe in der Bücherei des deutschen Ostens (heute Martin-Opitz-Bibliothek) in Herne.

1967

Vertrag mit dem Haus des deutschen Ostens (heute Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus) in Düsseldorf über die Unterbringung der Vereinsbücherei in der dem Haus angeschlossenen Bibliothek.

1978

Herausgabe des "Wegweisers für Forschungen nach Vorfahren aus den ostdeutschen und sudetendeutschen Gebieten sowie aus den deutschen Siedungsräumen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa" (AGoFF-Wegweiser), bearbeitet von Erich Quester (2. Auflage 1982, 3. Auflage 1991, 4. Auflage 1995, 5. Auflage 2001, bearbeitet von Herbert Sylvester und Marianne Stanke, 6. Auflage 2009, bearbeitet von Andreas Rösler).

1981

Vertrag mit der Stadt Herne über die Unterbringung der Vereinsbücherei (Erwerbungen ab 1981) in der Bücherei des deutschen Ostens (heute Martin-Opitz-Bibliothek) in Herne. Der Altbestand (Erwerbungen bis 1980) verbleibt in Düsseldorf.

1995

Vertrag mit der Stiftung Martin-Opitz-Bibliothek Herne als Nachfolgerin der Bücherei des deutschen Ostens über die Unterbringung der Vereinsbücherei in der Martin-Opitz-Bibliothek.

2003

Einrichtung einzelner regionaler Forschungsgruppen (FGR) innerhalb des Zuständigkeitsbereichs der Forschungsstellen (FST). Es folgen zahlreiche weitere Neugründungen in den folgenden Jahren.

2007

Gründung der "Dr. Werner-Emil-Maaß-Stiftung zur Förderung der ostdeutschen Genealogie" (Sitz Herne) als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts durch die AGoFF (anerkannt von der Bezirksregierung Arnsberg 24.10.2007, Start 1.1.2008).

2009

Beendigung der vertraglichen Beteiligung der AGoFF an der im Verlag Degener & Co. erschienenen Zeitschrift "Ostdeutsche Familienkunde" (OFK) zum Jahresende.

2010

Gründung der "Zeitschrift für Ostdeutsche Familiengeschichte" (ZOFG) als von der AGoFF herausgegebenes und in ihrem Selbstverlag erscheinendes Publikationsorgan in der Tradition der Zeitschrift "Ostdeutsche Familienkunde" (OFK).

Umstellung des "Archivs ostdeutscher Familienforscher" (AOFF) auf Jahresbände

Gründung verschiedener Schriftenreihen für Buchpublikationen.



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