{"id":100035,"date":"2020-11-20T20:03:56","date_gmt":"2020-11-20T19:03:56","guid":{"rendered":"https:\/\/agoff.de\/?p=100035"},"modified":"2020-11-20T20:04:25","modified_gmt":"2020-11-20T19:04:25","slug":"geschichte-der-katholischen-kirchengemeinde-schloppe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agoff.de\/?p=100035","title":{"rendered":"Geschichte der katholischen Kirchengemeinde Schloppe"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die uralte Kirche ist von der Familie Czarnowksi gegr&uuml;ndet und dotiert worden. Sie brannte 1637 ab. Die Vorkriegskirche, damals Baudenkmal, war eine Holzkirche von 1660.<br> \r\nSchloppe ist eine der 5 St&auml;dte des Kroner Landes. Schon im 10. Jahrhundert soll dort das Christentum angenommen worden sein. Urkundlich tritt Schloppe zum ersten Mal im T&uuml;tzer Privileg 1331 auf und auch im Kirchenregister von 1349. Dieses legte der Archidiakon Heinrich dem Bischof von Posen als Verzeichnis aller Kirchen zwischen Netze und Drage vor. Schloppe war einer der festen Pl&auml;tze der Familie Czarnowski, die dort eine Besatzung von 300 Mann hielt und &Uuml;berf&auml;lle bis ins Neum&auml;rkische machte. Das ganze Schlopper Gebiet wurde von der Herrschaft schon fr&uuml;hzeitig dem Protestantismus zugef&uuml;hrt. Deshalb wurde die Pfarrkirche 1555 evangelisch und beim Mellentiner Bildersturm spielten die Schlopper eine Hauptrolle. Doch 1618 wird die Kirche den Katholiken zur&uuml;ckgegeben. 1637 brannte die Kirche nieder. Ein Neubau wird 1660 konsekriert. 1651 wird die Pfarrei Sch&ouml;nau mit Schloppe vereinigt, um sinkende Eink&uuml;nfte zu heben, da die Pfarrei zu arm war. Die Jesuiten aus Krone veranstalteten 1685 ein Prozession, doch 1695 lebten in z. B. Niekosken 50 Katholiken, in Schloppe  nur 4 katholische B&uuml;rger, aber viele katholische Dienstboten. Die Lage blieb prek&auml;r. 1711 wurde eine Stiftung zum Unterhalt einer Figur am M&uuml;llertor und 1723 ein Legat f&uuml;r die Barbara-Kapelle gemacht; 1766 f&uuml;r ein Nepomuk-Denkmal. Der Bau der Eisenbahnstrecke nach Bromberg 1851 entzog der Stadt den letzten Verkehr.<br>Quellen, die nach dem Ende des II. Weltkrieges erstellt wurden, bezeichnen Schloppe St. Antonius als zugeh&ouml;rig zur Di&ouml;zese Schneidem&uuml;hl und zum Dekanat Deutsch Krone. Der letzte deutsche Seelsorger war Alfons Koiky.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Filialkirchen<ul>\r\n<li>Eichfier<br>\r\nSeit alter Zeit hatte Eichfier eine katholische Kirche und Schule, wie 1695 ausdr&uuml;cklich bezeugt wird. Damals war Ertmann Aloys Tarno Pfarrer. Die Kirche bliebe Filiale von Schloppe, verfiel und wurde 1834 auf Veranlassung des Schlopper Propstes Kwade neu erbaut und 1840 geweiht. Der Ort geh&ouml;rt seit alter Zeit zum Schlopper Gebiet. Eichfier wird 1641 zum ersten Male erw&auml;hnt.<\/li>\r\n<li>Niekosken<br>\r\nEhemals Pfarrkirche unbekannter Herkunft. Die Vorkriegskirche wurde 1838 auf Kosten des Fiskus und aus Spenden erbaut und 1838 geweiht.<\/li><\/ul>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Ortschaften<ul>\r\n<li>Bevilsthal, Birkholz, Buchholz, Drahnow, Dolfusbruch, Eichfier, Gollin, Jagolitz, Gr&uuml;nberg, Krumpohl, Niekosken, Prellwitz, Salm, Salmertherofen, Schloppe, Sch&ouml;nau, Trebbin, Wertsburg, Z&uuml;tzer.<\/li><\/ul>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Kirchenb&uuml;cher:<ul>\r\n\t<li>* \/ oo seit 1653;<\/li>\r\n\t<li>oo \/ &#8224;  seit 1661<\/li>\r\n\t<li>Vor 1945 noch vorhanden gewesene &auml;ltere Kirchenb&uuml;cher (1653\/1661 ff.) sind vernichtet. Duplikate, die noch vor dem 2. Weltkrieg ins Amtsgericht nach Sch&ouml;nlanke gelangt sein sollen, werden als verschollen betrachtet.<br>\r\n\t<li>In der Kirchengemeinde vor Ort befinden sich nur noch Register ab 1945 (Taufen, Eheschlie&#223;ungen und Begr&auml;bnisse) in der Parafia rzymskokatolicka pw. \u015aw Antoniego http:\/\/www.diecezjakoszalin.pl\/#Czlopa<\/li><\/ul> \r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In den &auml;ltesten Kirchenb&uuml;chern fanden sich ltd. Volkmann u.a. die Familiennamen Bloch, Kelm, Cibart, Arndt, Sommerfeld, Kr&uuml;ger, Lentze, Dames, Martens, Schulz, Mattwich, Schmitt, Quast, Splettst&ouml;&#223;er, Marquart, K&uuml;hn, Muth, Hengst, Krentz, Stelter, M&uuml;ller, Manthey, Hahn, Ziske, Buske, Radike, Marten, Milbrade, Wendlandt.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Abgeschrieben und bearbeitet im Januar 2020<br>von Jutta Grube<\/em><\/p>\r\n\r\n<p class=\"quelle\">Literatur:<br\/>\r\n<ul style=\"text-align: left;\">\r\n\t<li>Handbuch &uuml;ber die katholischen Kirchenb&uuml;cher in der Ostdeutschen Kirchenprovinz &ouml;stlich von Oder und Nei&#223;e und dem Bistum Danzig, M&uuml;nchen 1962<\/li>\r\n\t<li>Volkmann, W.: Die Kirchenb&uuml;cher der katholischen Pfarreien in der fr&uuml;heren Provinz Grenzmark Posen-Westpreu&#223;en, Schneidem&uuml;hl 1939 (Sonderheft der Grenzm&auml;rkischen Heimatbl&auml;tter)<\/li><\/ul>\r\n\r\n\r\n<p><a href=\"?p=99934\">Katholische Kirchengemeinde Schloppe<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die uralte Kirche ist von der Familie Czarnowksi gegr&uuml;ndet und dotiert worden. Sie brannte 1637 ab. Die Vorkriegskirche, damals Baudenkmal, war eine Holzkirche von 1660. Schloppe ist eine der 5 St&auml;dte des Kroner Landes. Schon im 10. Jahrhundert soll dort das Christentum angenommen worden sein. 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