{"id":101264,"date":"2021-05-16T18:19:16","date_gmt":"2021-05-16T16:19:16","guid":{"rendered":"https:\/\/agoff.de\/?p=101264"},"modified":"2025-12-22T13:02:42","modified_gmt":"2025-12-22T12:02:42","slug":"forschungsgruppe-bukowina","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agoff.de\/?p=101264","title":{"rendered":"Forschungsgruppe Bukowina"},"content":{"rendered":"<!-- Seitenkopf -->\r\n<table class=\"table_forschungsgruppe_kopf\" width=\"100%\" border=\"0\">\r\n<tr>\r\n<td><a href=\"#Ansprechpartner\">Ansprechpartner<\/a><\/td>\r\n<td><a href=\"#Links\">Links<\/a><\/td>\r\n<td><a href=\"#Projekte\">Projekte<\/a><\/td>\r\n<td><a href=\"?p=613\">Forschungsstelle Galizien<\/a><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/table>\r\n<table class=\"table_forschungsgruppe_fuss\" width=\"100%\" border=\"0\">\r\n<tr>\r\n<td>Orte<\/td>\r\n<td>Personen<\/td>\r\n<td><a href=\"?p=106691\">Kirchen + Zivilstands&auml;mter<\/a><br>(<em>&Uuml;berblick<\/em>)<\/td>\r\n<td><a href=\"?p=106723\">Archive<\/a><\/td>\r\n<td><a href=\"?p=106685\">Hilfsmittel<\/a><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/table>\r\n<p style=\"text-align:right\"><!-- Navigation --><br>\r\n<i>Sie sind hier: <a href=\"https:\/\/agoff.de\/\">Start<\/a> &#187; <a href=\"?p=613\">FST Galizien und Bukowina<\/a> &#187; FGR Bukowina<\/i><\/p>\r\n\r\n<p>&nbsp;<!-- Einleitung --><\/p>\r\n<h4 style=\"text-align: center;\">Das Forschungsgebiet<\/h4>\r\n<table width=\"100%\" >\r\n<tr><td width=\"25%\" style=\"text-align: center; \"><br><br><br>\r\n\t    <img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/uploads\/2023\/01\/Wappen_Bukowina.png\" width=\"200\" alt=\"Wappen des Kronlandes Herzogtum Bukowina 1849 bis 1918\" \/>\r\n\t\t<p style=\"text-align: center; \"><small>Wappen des Kronlandes<br>Herzogtum Bukowina 1849 bis 1918<\/small><\/p><\/td>\r\n\t<td width=\"75%\" >\r\n\t\t<h4 style=\"text-align: center; \"><b>Was ist die Bukowina?<\/b><\/h4>\r\n\t\t<p style=\"text-align: justify; \">Die Bukowina (dt. auch Buchenland) ist eine 10.441 km\u00b2 umfassende historische Region an der Grenze zwischen Mittel-, Ost- und S\u00fcdosteuropa, die heute zwischen den Staaten Ukraine und Rum\u00e4nien geteilt ist.  Als Verwaltungseinheit hat sie zu existieren aufgeh\u00f6rt, ist allerdings teilidentisch mit der heutigen ukrainischen Oblast Czernowitz (\u010cernivecka obl\u0430st) bzw. dem rum\u00e4nischen Kreis Suczawa (Jude\u021bul Suceava) und stellt f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung beiderseits der Grenze nach wie vor einen starken identit\u00e4tsstiftenden Bezugspunkt dar.<\/p>\r\n\t\t<h4 style=\"text-align: center;\"><b>Geschichtlicher Hintergrund<\/b><\/h4>\r\n\t\t<p style=\"text-align: justify; \">In der Antike von Dakern und Bastarnen und sp\u00e4ter von Slawen besiedelt wurde die Bukowina nach der Zerschlagung der Kiewer Rus durch die Mongolen im 13. Jahrhundert Teil des F\u00fcrstentums Moldau, welches ab dem 16. Jahrhundert in zunehmende Abh\u00e4ngigkeit vom Osmanischen Reich geriet. Nachdem das Gebiet im 6. Russischen T\u00fcrkenkrieg (1768\u20131774) zun\u00e4chst russisch besetzt wurde, kam es im Rahmen des Friedensschlusses von K\u00fc\u00e7\u00fck Kaynarca (1775) zum Haus Habsburg, angeblich als Dank f\u00fcr dessen Friedensvermittlung. Damit gelang \u00d6sterreich die Herstellung einer wichtigen Passverbindung zwischen Siebenb\u00fcrgen und dem 1772 annektierten Galizien.<\/p>\r\n\t\t<\/td><\/tr>\r\n<\/table>\r\n\r\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"#top\"><img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/topblue5.gif\" alt=\"nach oben\" \/><\/a><\/p>\r\n\r\n<table width=\"100%\" ><tr><td width=\"75%\" >\r\n\t\t<p style=\"text-align: justify; \">Um die bis dahin relativ d\u00fcnn besiedelte und wirtschaftsschwache Region aufzuwerten, wurde kurz darauf mit dessen wirtschaftlicher Erschlie\u00dfung begonnen, was bald von einigem Erfolg gekr\u00f6nt war. Nachdem die Bukowina nach einer bis 1786 dauernden Phase der Milit\u00e4rverwaltung zun\u00e4chst einen Kreis des polnisch gepr\u00e4gten Kronlandes Galizien gebildet hatte, wurde es angesichts seines immer st\u00e4rker werdenden Eigengewichts 1849 autonom und bildete bis zum Ende \u00d6sterreich-Ungarns dessen \u00f6stlichstes Kronland. Wenn gleich die Bukowina bis zum Ende der Habsburgerherrschaft eine in vielen Aspekten schwach entwickelte Region blieb, ging der innere Aufschwung dennoch weiter und f\u00fchrte u.a. 1875 zur Gr\u00fcndung der \u00f6stlichsten deutschsprachigen Universit\u00e4t in Czernowitz. Zunehmende Nationalit\u00e4tenkonflikte, v.a. zwischen den bisher dominanten Rum\u00e4nen und den zahlenm\u00e4\u00dfig st\u00e4rkeren Ukrainern wurde 1910, am Vorabend des Ersten Weltkrieges, mit dem \u201eBukowinaer Ausgleich\u201c begegnet, der zu einer gewissen Demokratisierung und der Entsch\u00e4rfung nationaler Gegens\u00e4tze in der Landespolitik f\u00fchrte.<\/p>\r\n<\/td><td width=\"25%\" style=\"text-align: center; \"><br>\r\n\t\t<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/uploads\/2023\/01\/Austria_Bucovina_1914.png\" width=\"200\" alt=\"Lage des Herzogtum Bukowina innerhalb von \u00d6sterreich-Ungarn\" \/>\r\n\t\t<p style=\"text-align: center; \"><small>Lage des Herzogtum Bukowina<br>innerhalb von \u00d6sterreich-Ungarn<\/small><\/p>\r\n<\/td><\/tr><\/table>\r\n\r\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"#top\"><img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/topblue5.gif\" alt=\"nach oben\" \/><\/a><\/p>\r\n\r\n<table width=\"100%\" >\r\n<tr><td>\r\n\t\t<p style=\"text-align: justify; \">Nachdem die Bukowina im Ersten Weltkrieg Frontprovinz war und bis 1917 mehrfach den Besitzer wechselte, wurde sie nach dem Zerfall der Habsburgermonarchie und dem dadurch entstandenen Machtvakuum 1918 von Rum\u00e4nien annektiert, was 1919 durch den Staatsvertrag von Saint-Germain-en-Laye best\u00e4tigt wurde. Die n\u00e4chsten zwei Jahrzehnte waren von starken Rum\u00e4nisierungstendenzen gepr\u00e4gt, worunter die vielf\u00e4ltigen nationalen Minderheiten zu leiden hatten. Im Sommer 1940 besetzte die Sowjetunion gem\u00e4\u00df des Molotow-Ribbentrop-Paktes nicht nur das bis 1918 russische Bessarabien sondern, angeblich als Reparation f\u00fcr dessen 20j\u00e4hrige \u201eBesetzung\u201c durch Rum\u00e4nien, auch die n\u00f6rdliche Bukowina und das kleine zwischen beiden Regionen gelegene Herza-Gebiet (\u021ainutul Her\u021ba) und begann umgehend mit der Durchsetzung der sowjetischen Staatsdoktrin. Enteignungen und Deportationen waren in der Anfangszeit an der Tagesordnung. Nachdem das Gebiet in Folge der rum\u00e4nischen Beteiligung am deutschen \u00dcberfall auf die Sowjetunion 1941-1944 kurzzeitig wieder rum\u00e4nisch geworden war, zementierte die rum\u00e4nische Unterzeichnung der Pariser Friedensvertr\u00e4ge vom 10. Februar 1947 die Grenzen von 1944, so dass die Bukowina damit faktisch zu existieren aufh\u00f6rte und seitdem zwischen der Ukrainischen SSR (ab 1991 Ukraine) und der Volksrepublik Rum\u00e4nien (seit 1989 Rum\u00e4nien) geteilt ist.<\/p>\r\n<\/td><\/tr><\/table>\r\n\r\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"#top\"><img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/topblue5.gif\" alt=\"nach oben\" \/><\/a><\/p>\r\n\r\n<table width=\"100%\" ><tr><td>\r\n\t\t<h4 style=\"text-align: center;\"><b>Die Bukowinadeutschen<\/b><\/h4>\r\n\r\n\t\t<p style=\"text-align: justify; \">Bereits zu Beginn der \u00f6sterreichischen Herrschaft war die Bukowina kein homogenes Land. Neben orthodoxen und v.a. von der Wanderweidewirtschaft (Transhumanz) lebenden Rum\u00e4nen und Ukrainern gab es in den wenigen regionalen Zentren wie Sereth und Suceava auch Minderheiten wie z.B. Armenier und Griechen. Im Zuge der wirtschaftlichen Erschlie\u00dfung ab den 1770ern wurde nicht nur versucht, die einheimische, halbnomadisch lebende, Bev\u00f6lkerung sesshaft zu machen, sondern auch neue Siedler, u.a. aus anderen Teilen des Habsburgerreiches, anzuwerben. Dazu z\u00e4hlten neben Ungarn, Polen und Ukrainer aus Galizien, Juden und Armeniern auch deutsche Siedler, die in den folgenden Jahrzehnten die einheimische, v.a. ukrainisch und rum\u00e4nisch gepr\u00e4gte, Bev\u00f6lkerung erg\u00e4nzten. Diese Vielfalt f\u00fchrte dazu, dass die Bukowina, als eines der multikulturellsten Gebiete der ohnehin schon durch ethnische Vielfalt gepr\u00e4gten Habsburgermonarchie, seit dem 19. Jahrhundert den Beinamen \u201eEurope en miniature\u201c erhielt. Dieses Bild wurde noch verst\u00e4rkt, da die verschiedenen Bev\u00f6lkerungsgruppen nicht ausschlie\u00dflich in separaten Siedlungen, sondern auch T\u00fcr an T\u00fcr mit anderen Ethnien in ein und derselben Ortschaft lebten und interkulturelle famili\u00e4re Verbindungen keine Seltenheit waren. Dies galt sowohl f\u00fcr die l\u00e4ndlich gepr\u00e4gten Gebiete als auch f\u00fcr die wenigen gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dte, allen voran Czernowitz.<\/p>\r\n\t\t<p style=\"text-align: justify; \">Das heterogene Gesamtbild der Bukowinaer Bev\u00f6lkerung setzt sich auch bei n\u00e4herer Betrachtung der deutschsprachigen Bev\u00f6lkerungsteile fort. Der begrenzten Zuwanderung in Form von deutschsprachigen Milit\u00e4rpersonen und Verwaltungsbeamten folgten ab den 1780ern erste planm\u00e4\u00dfige Ansiedlungen deutscher Siedler.<br><br><\/p>\r\n\t\t\r\n\t\t<h4 style=\"text-align: center\"><b>Herkunft der deutschen Siedler in der Bukowina<\/b><br><small>Diese Karte wird fortlaufend erg\u00e4nzt.<\/small><\/h4>\r\n\r\n\t\t<p style=\"text-align: center\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/d\/embed?mid=19SIN_Cfg3nZhkBoIzhGNBg2gbsOUpfE&#038;ehbc=2E312F&#038;z=5\"  width=\"800\" height=\"400\"><\/iframe><\/p>\r\n<\/td><\/tr><\/table>\r\n\r\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"#top\"><img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/topblue5.gif\" alt=\"nach oben\" \/><\/a><\/p>\r\n\r\n<table width=\"100%\" ><tr><td>\r\n\t\t<h4 style=\"text-align: center;\"><b>S\u00fcdwestdeutsche<\/b><\/h4>\r\n\t\t\r\n\t\t<p style=\"text-align: justify; \">Als eine der ersten kamen ab den fr\u00fchen 1780ern vorwiegend protestantische b\u00e4uerliche Bev\u00f6lkerungsgruppen aus S\u00fcdwestdeutschland (v.a. der heutigen Rheinland-Pfalz) in die Bukowina, die auch \u201eSchwaben\u201c genannt wurden. Die erste Welle kam in den Jahren 1782-1787, es handelte sich um 22 Familien, die zuvor im Banat angesiedelten worden waren und teilweise bereits der zweiten Generation von Kolonisten angeh\u00f6rten. Sie siedelten sich am Rande von bereits bestehenden Siedlungen wie Rosch, Zuczka, Mitoka-Dragomirna, Molodia und Czernowitz an. 1787 folgten weitere 75 Familien, die \u00fcber die Zwischenstation Galizien in die Bukowina kamen und sich in Fratautz, Satulmare, Milleschoutz-Badeutz, Tereblestie, Itzkany, Arbora, St. Onufry und Illischestie niederlie\u00dfen. Auch in den kommenden Jahrzehnten kam es noch vereinzelt zu Zuz\u00fcgen aus Galizien, zum Beispiel um 1820 nach Baince \/ Bainetz oder, als letzte deutsche Gr\u00fcndung, 1913 nach Eichenau bei Neu-Zadowa. Ab der zweiten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts wurden zudem einige Tochterkolonien gegr\u00fcndet, namentlich in Alexanderdorf (1863), Katharinendorf (1869), Neu-Zadowa (1885) und Nikolausdorf (1893).<br><br><\/p>\r\n\t\t\r\n\t\t<h4 style=\"text-align: center;\"><b>Zipser Bergleute<\/b><\/h4>\r\n\t\t\r\n\t\t<p style=\"text-align: justify; \">Fast zeitgleich wurden ebenfalls protestantische Bergleute aus der Zips (damals K\u00f6nigreich Ungarn, heute Slowakei) angeworben. Die ersten 30 Familien, v.a. aus K\u00e4smark und Leutschau, kamen 1784 per Milit\u00e4rtransport zur Arbeit in die Eisenminen bei Jakobeni, denen 1802 weitere 40 Familien folgten. Weitere Siedlungen entstanden um die Silber- und Bleiminen um Kirlibaba (1797), die Kupferminen in Luisenthal bei Pozoritta (1805) sowie die Eisenminen in Eisenau (1807) und Freudenthal (1807). Weitere Ansiedlungen erfolgten in den schon bestehenden Siedlungen in Stulpikany, Frassin und Paltinossa.<\/p>\r\n<\/td><\/tr><\/table>\r\n\r\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"#top\"><img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/topblue5.gif\" alt=\"nach oben\" \/><\/a><\/p>\r\n\r\n<table width=\"100%\" ><tr><td>\r\n\t\t<h4 style=\"text-align: center;\"><b>Deutschb\u00f6hmen<\/b><\/h4>\r\n\t\t\r\n\t\t<p style=\"text-align: justify; \">Als letzte und gr\u00f6\u00dfte Gruppe kamen Deutschb\u00f6hmen aus dem B\u00f6hmerwald (heute Tschechien) in die Bukowina. Die erste Welle umfasste zwischen 1793 und 1815 v.a. Glasmacher und Waldarbeiter, die zur Gr\u00fcndung von Glash\u00fctten in den W\u00e4ldern am Osthang der Karpaten ins Land gerufen wurden. So entstanden die Siedlungen Alth\u00fctte (1793), Karlsberg (1797), F\u00fcrstenthal (1803) und Neuh\u00fctte (1815), wobei die Karlsberger Siedler vorher teilweise auf der bald insolventen Glash\u00fctte in Lubacz\u00f3w in Galizien gearbeitet hatten. Aufgrund eines rasanten Bev\u00f6lkerungswachstums zogen viele Familien bald weiter, z.B. nach Kaczyka oder ab 1817\/18 nach Baince \/ Bainetz bei Sereth sowie nach Paltinossa. Die zweite Einwanderungswelle von Deutschen aus dem B\u00f6hmerwald umfasste v.a. landwirtschaftliche Gruppen, die im S\u00fcden der Bukowina die Siedlungen Bori (1835), Lichtenberg (1835), Schwarzthal (1838), Buchenhain \/ Deutsch-Pojana Mikuli (1838), Glitt (1843) und Augustendorf (1850) gr\u00fcndeten.<br><br><\/p>\t\t\r\n\t\t\r\n\t\t<h4 style=\"text-align: center;\"><b>Weitere Entwicklungen<\/b><\/h4>\r\n\t\t\r\n\t\t<p style=\"text-align: justify; \">Sp\u00e4ter folgten noch kleinere Einwanderungswellen, zum Beispiel im Zuge des Eisenbahnbaus oder von Personen aus dem m\u00e4hrisch-schlesischen Raum in die Gegend von Sereth. W\u00e4hrend Deutsch ab der Eigenst\u00e4ndigkeit der Provinz 1849 die Amtssprache darstellte und eine f\u00fchrende Rolle in Kultur und Verwaltung einnahm, verschlechterte sich die wirtschaftliche Lage der Bukowinadeutschen zusehends, etwa durch zunehmende \u00dcberbev\u00f6lkerung sowie den Niedergang der Glash\u00fctten und Bergwerke. So kam es ab den 1880ern zu umfangreichen Auswanderungswellen nach Nord- und S\u00fcdamerika sowie nach Rum\u00e4nien. Die Situation der deutschen Volksgruppe \u00e4nderte sich nach der Annexion durch Rum\u00e4nien 1918 merklich, da sich die Rum\u00e4nisierungstendenzen deutlich auf Schulwesen und das kulturelle Leben auswirkten. Ab den 1930er Jahren gerieten die Bukowinadeutschen zudem sukzessive unter nationalsozialistische Einflussnahme.<\/p>\r\n\t\t\r\n\t\t<p style=\"text-align: justify; \">Als 1940 die Bukowina geteilt wurde, wurden die Deutschen in der nun sowjetischen Nordbukowina, anders als die \u00fcbrigen Bev\u00f6lkerungsgruppen, aufgrund von Vereinbarungen des Molotow-Ribbentrop-Pakts von Repressalien und Deportationen ausgenommen und konnten noch im selben Jahr im Rahmen der \u201eHeim ins Reich\u201c-Aktionen in vom Deutschen Reich kontrollierte Gebiete ausreisen. \u00c4hnliche Abkommen mit Rum\u00e4nien f\u00fchrten ebenfalls 1940 zur Umsiedlung der Deutschen aus der S\u00fcdbukowina. Nach teilweise langem Lageraufenthalt wurden die Bukowinadeutschen h\u00e4ufig zur Germanisierung annektierter Gebiete in Polen und Frankreich angesiedelt und mussten entsprechend 1944\/45 ein zweites Mal ihre H\u00f6fe verlassen und fliehen. Besser traf es letztlich die zahlreichen gemischtethnischen Familien, die sich nach der Ideologie der Nationalsozialisten zun\u00e4chst bew\u00e4hren sollten und deshalb im sogenannten \u201eAltreich\u201c angesiedelt wurden, wo sie \u00fcberwiegend einer erneuten Vertreibung entgingen. Im Zuge dieser Entwicklungen sind die Bukowinadeutschen bzw. deren Nachfahren heute \u00fcber das gesamte Bundesgebiet und \u00d6sterreich verteilt. Viele suchten zudem nach 1945 ihr Gl\u00fcck in einer Auswanderung nach Nord- und S\u00fcdamerika.<\/p>\r\n<\/td><\/tr><\/table>\r\n\r\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"#top\"><img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/topblue5.gif\" alt=\"nach oben\" \/><\/a><\/p>\r\n\r\n<table width=\"100%\" ><tr><td>\r\n\r\n\t<p class=\"quelle\">Bildnachweis:<br>\r\n\t\t<i>Wappen des Kronlandes Herzogtum Bukowina 1849 bis 1918<\/i>, public domain auf <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Wappen_Kronland_Herzogtum_Bukowina.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><i>commons.wikimedia.org<\/i><\/a><br>\r\n\t\t<i>Lage des Herzogtum Bukowina innerhalb von \u00d6sterreich-Ungarn<\/i>, CC BY-SA 4.0 auf <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Empire_d%27Autriche_1914_Bucovine.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><i>commons.wikimedia.org<\/i><\/a><\/p>\r\n\t\t\r\n\t<p class=\"quelle\">Quellen:<br>\r\n\t\t<a href=\"https:\/\/bukovinasociety.org\/about-us\/newsletter\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><i>Bukovina Society Newsletter<\/i><\/a>. The Bukovina Society of the Americas; herausgegeben seit 1991<br>  \r\n\t\t<i>Der S\u00fcdostdeutsche<\/i>. Buchenlanddeutsche Zeitung mit st\u00e4ndigen Berichten \u00fcber die S\u00fcdostdeutschen, \u00fcber und aus S\u00fcdost- sowie Osteuropa und \u00fcber die Bukowiner in aller Welt; herausgegeben seit 1950<br> \r\n\t\tKaindl, Raimund Friedrich: <i>Geschichte der Bukowina. Die Bukowina unter der Herrschaft des \u00f6sterreichischen Kaiserhauses (seit 1774)<\/i>, Czernowitz 1898<br>\r\n\t\tKaindl, Raimund Friedrich: <i>Das Ansiedlungswesen in der Bukowina seit der Besitzergreifung durch \u00d6sterreich<\/i>, Innsbruck 1902<br>\r\n\t\tKaindl, Raimund Friedrich: <i>Geschichte der Bukowina von der \u00e4ltesten Zeit bis zur Gegenwart<\/i>, Czernowitz 1904<br>\r\n\t\tKaindl, Raimund Friedrich: <i>Die Deutschen in Galizien und in der Bukowina<\/i>, Frankfurt\/Main 1916<br>\r\n\t\tLandsmannschaft der deutschen Umsiedler aus der Bukowina in Deutschland (Hrsg.): <i>Das Bundestreffen 1951. Eine Bestandsaufnahme des Buchenlanddeutschtums<\/i>, M\u00fcnchen 1951<br>\r\n\t\tLang, Franz (Hrsg.): <i>150 Jahre Deutschtum in der Bukowina<\/i>, M\u00fcnchen 1961<br>\r\n\t\tMassier, Erwin; Talsky, Josef; Grigorowicz, B. C. (Hrsg.): <i>Bukowina. Heimat von Gestern<\/i>, Karlsruhe 1956<br>\r\n\t\tMayer, Herbert: <i>Ergebnisse der letzten Selbstz\u00e4hlungen der Deutschen in der Bukowina vor der Umsiedlung<\/i>, in: <i>Kaindl-Archiv<\/i>. Mitteilungen der Raimund Friedrich Kaindl Gesellschaft, Stuttgart 1978<br>\r\n\t\tPordzik, Viktor: <a href=\"https:\/\/agoff.de\/?p=100195\"><i>Die Bukowina &#8211; Einf\u00fchrung in die Geschichte und die genealogischen Forschungsm\u00f6glichkeiten<\/i><\/a> (PPTX 13,4 MByte); Online-Vortrag beim AGoFF-Mitgliedertreffen am 23.06.2022<br>\r\n\t\tStepani, Claus: <a href=\"https:\/\/bukovinasociety.org\/bsa-files_history\/bsa-file_immigration-settlement\/bsa-file_immigration_uber-die-goldene-bistritz-d\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><i>\u00dcber die goldene Bistritz. Zur Ansiedlung deutscher Bev\u00f6lkerungsgruppen im Buchenland<\/i><\/a>, in: <i>Neuer Weg<\/i>, Jg. 30, 29. Juli 1978, S. 3<br>\r\n\t\tStepani, Claus: <a href=\"https:\/\/bukovinasociety.org\/bsa-files_history\/bsa-file_immigration-settlement\/bsa-file_immigration-im-tal-der-goldenen-bistritz-d\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><i>Im Tal der Goldenen Bistritz<\/i><\/a>, in: <i>Neuer Weg<\/i>, Jg. 33, Nr. 9934, 30 April 1981, S. 6<br>\r\n\t\tWagner, Rudolf: <i>Die Bukowina und ihre Deutschen<\/i>, Wien 1979<br>\r\n\t\tWeczerka, Hugo: <i>Die Deutschen im Buchenland<\/i>, W\u00fcrzburg 1955<br>\r\n\t\tWelsch, Sophie A.: <i>The Bukovina-Germans during the Habsburg Period. Settlement, Ethnic Interaction, Contributions<\/i>, in: <i>Immigrants &#038; Minorities<\/i>, vol. 5, no. 1, March 1986, S. 73-106<br>\r\n\t\tZimmer, Norbert: <i>Die deutschen Siedlungen im Buchenland (Bukowina)<\/i>, Plauen 1930<\/p>\r\n\r\n\t<p class=\"quelle\">Quellen zur Siedlergruppe Deutschb\u00f6hmen:<br>\r\n\t\tJordan, Inge: <i>Die Auswanderung aus dem K\u00fcnischen B\u00f6hmerwald<\/i>, Grafenau 1995<br>\r\n\t\tReichensteiner: <i>Ab- und Auswanderung aus dem Klinischen\u2019<\/i>, in Volkskundlicher Arbeitskreis f\u00fcr den mittleren B\u00f6hmerwald \u201eK\u00fcnische Freibauern\u201c e. V. (Hrsg.): <i>Im Lande der k\u00fcnischen Freibauern. Heimatbuch f\u00fcr den mittleren B\u00f6hmerwald<\/i>, 2. Auflage, Grafenau 1980, S. 136<br>\r\n\t\tWagner, Rudolf (Hrsg.): <i>Bori, Karlsberg und andere deutschb\u00f6hmische Siedlungen in der Bukowina<\/i>, (M\u00fcnchen 1982)<\/p>\r\n\r\n\t<p class=\"quelle\">Quellen zur Siedlergruppe Pf\u00e4lzer:<br>\r\n\t\tDre\u00dfler, Hans: <a href=\"https:\/\/bukovinasociety.org\/bsa-files_history\/bsa-file_immigration-settlement\/bsa-file_immigration_die-ersten-deutschen-erbzinslerfamilien-in-der-bukowina-d\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><i>Die ersten deutschen Erbzinslerfamilien in der Bukowina. Wie hie\u00dfen die ersten deutschen \u201eErbzinslerfamilien\u201c in der Bucovina\u2019 und woher kamen sie?<\/i><\/a>, in: <i>150 Jahre schw\u00e4bische Kolonisten in der Bucovina 1787-1937<\/i><br>\r\n\t\tStepani, Claus: <a href=\"https:\/\/bukovinasociety.org\/bsa-files_history\/bsa-file_immigration-settlement\/bsa-file_immigration_schwaben_sprichwortlicher-fleiss-d\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><i>Sprichw\u00f6rtlicher Fleiss. Zur Ansiedlung Schw\u00e4bischer Bev\u00f6lkerunsgruppen im Buchenland<\/i><\/a>, in: <i>Neuer Weg<\/i>, Jg. 31, Nr. 9345, 5. Juni 1979, S. 6.<\/p>\r\n\r\n\t<p class=\"quelle\">Quellen zur Siedlergruppe Zipser:<br>\r\n\t\t<i>Einiges \u00fcber Zipsergemeinden in der Bukowina<\/i>, in: <i>Der S\u00fcdostdeutsche<\/i>, 15. Mai 1978<\/p>\r\n\r\n<\/td><\/tr>\r\n<\/table>\r\n\r\n<p style=\"text-align: center\" id=\"Ansprechpartner\"><a href=\"#top\">\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/topblue5.gif\" alt=\"nach oben\" \/><\/a><\/p>\r\n\r\n<!-- Ansprechpartner -->\r\n<table class=\"table_ansprechpartner\">\r\n<thead>\r\n<tr><td>Ansprechpartner<br>\r\n\t\tLeitung der Forschungsgruppe<\/td><\/tr>\r\n<\/thead>\r\n<tr><td>\r\n<p style=\"text-align:center\">Die Forschungsgruppe geh&ouml;rt zur <a href=\"?p=613\">AGoFF-Forschungsstelle Galizien und Bukowina (Buchenland)<\/a>.<\/p>\r\n<p style=\"text-align:center\">Viktor Pordzik<\/p>\r\n\t\t<a href=\"mailto:bukowina&#064;agoff.de\"><img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/mail.png\" border=\"0\" alt=\"E-Mail\" title=\"E-Mail\"><\/a><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/table>\r\n\r\n<p style=\"text-align:center\">Bei schriftlichen Anfragen legen Sie bitte Briefmarken oder einen frankierten R&uuml;ckumschlag bei.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: center\" id=\"Projekte\"><a href=\"#top\">\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/topblue5.gif\" alt=\"nach oben\" \/><\/a><\/p>\r\n\r\n<!-- Projekte -->\r\n<table class=\"table_forschungsgruppen\">\r\n<thead>\r\n<tr><td>Aktuelle Projekte<\/td><\/tr>\r\n<\/thead>\r\n<tr>\r\n<td><ul style=\"text-align: left;\">\r\n<li>Beschreibung des Forschungsgebietes und Erstellung der Webseiten (Projektbetreuer: Viktor Pordzik)<\/li>\r\n<li>Beschreibung der Kirchengemeinden und Personenstandsregister (Projektbetreuer: Viktor Pordzik)<\/li>\r\n<\/ul><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/table>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: center\" id=\"Links\"><a href=\"#top\">\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/topblue5.gif\" alt=\"nach oben\" \/><\/a><\/p>\r\n\r\n<!-- Linkliste -->\r\n<table class=\"table_ansprechpartner\">\r\n<thead>\r\n<tr><td>Links<\/td><\/tr>\r\n<\/thead>\r\n<tr><td class=\"noborder\">\r\n<ul style=\"text-align: left;\">\r\n\t<li>Webseite der <a href=\"https:\/\/bukovinasociety.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bukovina Society of the Americas (BSA)<\/a> in den USA<\/li>\r\n\t<li>Webseite der <a href=\"https:\/\/www.familia-austria.at\/index.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Familia Austria<\/a>, \u00f6sterreichische Gesellschaft f\u00fcr genealogie und Geschichte<\/li>\r\n\t<li>Webseite der <a href=\"https:\/\/www.bukowinafreunde.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bukowinafreunde<\/a><\/li>\r\n\t<li>Artikel <a href=\"https:\/\/www.familysearch.org\/en\/wiki\/Bukovina,_Austro-Hungarian_Empire_Genealogy\"><i>Bukovina, Austro-Hungarian Empire Genealogy<\/i><\/a> in <a href=\"https:\/\/www.familysearch.org\/en\/wiki\/Main_Page\"><i>FamilySearch Research Wiki<\/i><\/a> (in Englisch). (gelesen am 1. Januar 2023)<\/li>\r\n\t<li>Genealogie-Forum <a href=\"http:\/\/bukowinagenealogie.siteboard.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bukowinagenealogie<\/a> (Nur mit Registrierung!)<\/li>\r\n\t<li>Genealogie-Forum <a href=\"https:\/\/forum.ahnenforschung.net\/forumdisplay.php?f=49\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Russland, Galizien, Bukowina, Wolgaregion, Bessarabien Genealogie<\/a> auf ahnenforschung.net<\/li>\r\n\t<li>Genealogische Gruppe <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/groups\/979390208894212\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bukowinafreunde<\/a> auf facebook.com (Nur mit Registrierung!)<\/li>\r\n\t<li>Genealogische Gruppe <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/groups\/zasobnikBukowinski\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bukowina bez granic!<\/a> auf facebook.com (Nur mit Registrierung!)<\/li>\r\n\t<li>Mailing-Liste &#8211; vereinsinterne &#8211; der <a href=\"https:\/\/list.agoff.de\/mailman3\/lists\/agoff-l.list.agoff.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">AGoFF<\/a> auf genealogy.net (Nur f&uuml;r Mitglieder) [Deutsch]<\/li>\r\n\t<li>Webseite der <a href=\"https:\/\/martin-opitz-bibliothek.de\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> Martin-Opitz-Bibliothek<\/a> in Herne<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/td><\/tr>\r\n<\/table>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ansprechpartner Links Projekte Forschungsstelle Galizien Orte Personen Kirchen + Zivilstands&auml;mter(&Uuml;berblick) Archive Hilfsmittel Sie sind hier: Start &#187; FST Galizien und Bukowina &#187; FGR Bukowina &nbsp; Das Forschungsgebiet Wappen des KronlandesHerzogtum Bukowina 1849 bis 1918 Was ist die Bukowina? Die Bukowina (dt. auch Buchenland) ist eine 10.441 km\u00b2 umfassende historische Region an der Grenze zwischen Mittel-, <a href=\"https:\/\/agoff.de\/?p=101264\" class=\"more-link\">\u2026\u00a0<span class=\"screen-reader-text\">  Forschungsgruppe Bukowina<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[2780,2180,10],"tags":[21],"class_list":["post-101264","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-fgr-bukowina","category-fst-galizien-offen","category-verein","tag-bukowina"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/101264","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=101264"}],"version-history":[{"count":20,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/101264\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":116165,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/101264\/revisions\/116165"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=101264"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=101264"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=101264"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}