{"id":102402,"date":"2022-01-08T20:26:20","date_gmt":"2022-01-08T19:26:20","guid":{"rendered":"https:\/\/agoff.de\/?p=102402"},"modified":"2022-01-08T20:26:20","modified_gmt":"2022-01-08T19:26:20","slug":"personen-der-evangelischen-kirchengemeinde-gramsdorf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agoff.de\/?p=102402","title":{"rendered":"Personen der evangelischen Kirchengemeinde Gramsdorf"},"content":{"rendered":"<table class=\"Artikelkopf_mit_Siegel\">\r\n<tr>\r\n<td><center><\/center><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/table>\r\n\r\n&nbsp;\r\n&nbsp;\r\n<h3 style=\"text-align: center;\">1. Die Pfarrer<\/h3>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Jacob Wilde oder Wille, 1635-1680<\/b><br>\r\nIm obigen Zeitraum genannt; er kam von dem durch die Pest entv&ouml;lkerten Jankendorf nach Gramsdorf.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Michael Schulz, 1681 \u2013 1699<\/b><br>\r\nWar wohl ebenso wie sein Vorg&auml;nger eigentlich Pfarrer im nahe gelegenen Jankendorf.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Thomas Schulz, 1700 &#8211; 1722<\/b><br>\r\nSohn des vorherigen Pfarrers Miachael Schulz. Er verlie&#223; zu einem Zeitpunkt, als die Gemeinde mit dem katholischen Geistlichen in Rogasen wegen an diesen abzuliefernden Me&#223;korns in einen Rechtsstreit geriet, heimlich Gramsdorf und wurde Pfarrer in Gr&uuml;nberg in Schlesien.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Martin Pilatzki, 1723 &#8211; 1749<\/b><br>\r\nSohn eines Schulzengutsbesitzers aus dem Raum Czarnikau und amtierte bis zu seinem Tod. Da er der polnischen Sprache m&auml;chtig war, gelang es ihm, mancherlei Probleme mit der katholischen Geistlichkeit von der Gemeinde abzuwenden und vermittelnd zu wirken.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Samuel Gottlieb Benicke d. &Auml;., 1749 &#8211; 1778<\/b><br>\r\nGeb&uuml;rtig aus Landsberg a. d. Warthe, studierte in Halle. Er wirkte in Gramsdorf bis zu seinem Tod am 22. Juli 1778. In den Jahren 1768 bis 1773 musste er mit der Familie vor den polnischen Konf&ouml;rderierten mehrmals fl&uuml;chten und b&uuml;&#223;te seine Habe ein.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Samuel Gottlieb Benicke d. J., 1780 &#8211; 1783<\/b><br>\r\nSohn von Samuel Gottlieb Benicke d. &Auml;., zu Gramsdorf geboren, trat sein Amt erst 1780 an, starb bereits 1783.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Gottlob Christoph Benicke, 1783 &#8211; 1817<\/b><br>\r\nIn Gramsdorf 1760 geboren und Bruder seines Vorg&auml;ngers, wurde nach dessen Tod berufen und amtierte bis 1817.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Friedrich August Grebel, 1819 &#8211; 1864<\/b><br>\r\nGeboren in Wittenberg am 8. Juli 1794; er studierte in Leipzig und Wittenberg und wurde am 8. Juli 1819 durch Superintendent Koch aus Schokken eingef&uuml;hrt. Er versah sein Amt bis zu seinem Tod am 21. M&auml;rz 1864.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Hugo Lebrecht Wagler, 1864 -1879<\/b><br>\r\nVorher Pfarrer in Revier, trat 1864 sein Amt an und wurde 1879 nach Rogasen berufen.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Friedrich Carl H&auml;drich, 1880 &#8211; 1886<\/b><br>\r\nGeboren 1849 in Zargenberg b. Zeitz in Sachsen, wurde Rektor der Simultanschule in Kempen und ver&auml;nderte sich 1800 von dort nach Gramsdorf. 1886 folgte er einem Ruf als Pfarrer nach Gr&auml;tz.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Adolf Gerstmann 1887 &#8211; 1907<\/b><br>\r\nGeboren am 25. Januar 1858 in Schroda, erhielt seine theologische Ausbildung in Breslau, Berlin und Greifswald, ordiniert in Stettin, danach Hilfsprediger in Greifenhagen und Jarmen, beides Prov. Pommern. Er wurde am 27. M&auml;rz 1887 als Pfarrer eingef&uuml;hrt und versah sein Amt 21 Jahre lang. Nachdem sich seine Gesundheit zunehmend verschlechterte, suchte er einen weniger arbeitsreichen Wirkungskreis, verlie&#223; mit seiner Frau geb. Neumann und seiner einzigen Tochter Gramsdorf, um zum 1. Oktober 1907 die neu gegr&uuml;ndete Pfarre Rosko bei Filehne zu &uuml;bernehmen. Dort trat er nach 40 j&auml;hriger seelsorgerischer T&auml;tigkeit in den Ruhestand. Er starb am 5. Juni 1934 an den Folgen eines Gehirnschlages und wurde in Kosch&uuml;tz bei Hammer begraben. <\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Gerhard Waldemar Heinrich, 1908 \u2013 1927<\/b><br>\r\nGeboren am 21. November 1862 als Sohn eines Pfarrers in Lobsens, Kr. Wirsitz, besuchte die Universit&auml;ten von Halle\/Saale und Berlin und wurde 1896 in der Pauli-Kirche in Posen ordiniert. Sein beruflicher Werdegang f&uuml;hrte ihn als Hilfspfarrer nach Margonin, Zerkow, Radusch und Wreschen und schlie&#223;lich 1902 als Pfarrer nach Schidlowitz, Kr. Mogilno. Nachdem er aus einer gro&#223;en Zahl an Bewerbern ausgew&auml;hlt wurde, trat er seinen Dienst in Gramsdorf an und wirkte bis 1927. \u00dcberschattet wurden die letzten Amtsjahre durch eine schwere Erkrankung, welche ihn veranlasste, auf eigenen Wunsch die kleine Gemeinde Kopnitz, Kr. Wollstein, zu &uuml;bernehmen, wo er schon am 14. Dezember 1929 verstarb. <\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Dr. med. Albert Adam, 1927 \u2013 1934<\/b><br>\r\nGeboren am 8. Oktober 1879 in Daleschin, Kr. Gostyn, wechselte er nach seiner theologischen Ausbildung nach Brasilien, wo er ab 1909 im Auftrage der Synode Rio Grande do Sul die deutsch-evangelische Gemeinde General Os\u00f3rio mit etwa 1000 Seelen betreute. Hier erkannte er die Notwendigkeit der umfassenden &auml;rztlichen Versorgung der Bev&ouml;lkerung, was ihn veranlasste, an das theologische ein medizinisches Studium anzuschlie&#223;en mit akademischen Titel Dr. med. 15 Jahre lang blieb er in Brasilien und erlebte das Anwachsen seiner Gemeinde auf 5000 Seelen, bevor er nach Europa zur&uuml;ckkehrte. Zun&auml;chst ab 1925 in Ritschenwalde amtierend, &uuml;bernahm er Mitte 1927 auch Gramsdorf. Neben der Verwaltung beider Kirchengemeinde widmete er sich der Bibelschule in Rogasen und dem Aufbau einer Privatschule in Ritschenwalde. Ein schwerer Schicksalsschlag traf ihn 1931 durch den Tod seiner Ehefrau in Ritschenwalde. Nach seiner Wiederverheiratung verlie&#223; er zum 1. Oktober 1934 Gramsdorf und siedelte nach Zduny, Kr. Krotoschin &uuml;ber.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Werner Gehrz, 1935 &#8211; 1939<\/b><br>\r\nGeboren am 27. Juli 1907 in Thorn in Westpreu&#223;en, studierte er nach dem Besuch des Gymnasiums in seiner Geburtsstadt in Posen, Greifswald, G&ouml;ttingen, Bonn und T&uuml;bingen. Nach dem ersten theologischen Examen 1932 war er in Kempen als Vikar t&auml;tig und erhielt dann f&uuml;r ein halbes Jahr die Verwaltung der Gemeinden Budsin und Jankendorf. Im April 1934 wurde er in der Kreuzkirche in Posen ordiniert und bewarb sich danach im November 1934 um die freie Pfarrstelle in Gramsdorf. Offiziell trat er am 1. Mai 1935 sein Amt an. <\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Paul Hesse, 1940 &#8211; 1941<\/b><br>\r\nHilfsprediger, nachher Pfarrer in Neu-Skalmirsch&uuml;tz<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Gustav Metzger, 1941 &#8211; 1945<\/b><br>\r\nGeboren am 19. M&auml;rz 1914 in K&ouml;nigsberg, Kreis Landshut; ordiniert am 30. M&auml;rz 1941, vorher Hilfsprediger in Rosenau, nachher Pfarrer in Landeskron, Hessen-Nassau, in Erzhausen, Gierka und Gie&#223;en.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Zusammenstellung und Erg&auml;nzung: Jutta Grube, Quarnstedt, im Januar 2022<\/em><\/p>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p class=\"quelle\">Quellen:<br\/>\r\nGolon, Arnold u. Steffani, Johannes: Posener Evangelische Kirche &#8211; Ihre Gemeinden und Pfarrer von 1548 bis 1945, L&uuml;neburg 1967, Seite 12<br>\r\nHenke, Ernst: Geschichte der Kirchen- und Dorfgemeinde Gramsdorf, Bukowiec 1935, S. 24-27<br>\r\nWerner, Albert u. Steffani, Johannes: Geschichte der evangelischen Parochien in der Provinz Posen, Posen 1898, Seite 166 ff.<\/p>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<hr \/>\r\n<a href=\"#top\">\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/topblue5.gif\" alt=\"nach oben\" \/>\r\n<\/a>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><a href=\"?p=102360\">Evangelische Kirchengemeinde Gramsdorf<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; 1. 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