{"id":106351,"date":"2023-01-01T10:49:45","date_gmt":"2023-01-01T09:49:45","guid":{"rendered":"https:\/\/agoff.de\/?p=106351"},"modified":"2023-01-01T17:38:27","modified_gmt":"2023-01-01T16:38:27","slug":"personen-der-evangelischen-kirchengemeinde-zduny","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agoff.de\/?p=106351","title":{"rendered":"Personen der evangelischen Kirchengemeinde Zduny"},"content":{"rendered":"<table class=\"Artikelkopf_mit_Siegel\">\r\n<tr>\r\n<td><center><\/center><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/table>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<h3 style=\"text-align: center;\">1. Die Pfarrer  I. Pfarrstelle<\/h3>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Florian B&ouml;hm, 1637-1640<\/b><br>\r\nVorher Pfarrer in Kobylin, ging 1640 als Pfarrer nach Jutroschin.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Christian Hiller, 1640-1669<\/b><br>\r\nGeboren 1617 in Reichenbach\/Schl. als Sohn des dortigen Pfarrers und sp&auml;teren Probstes zu Oels, Martin Hiller. Er erwarb sich gro&#223;e Verdienste in der Sicherung des Kirchenwesens in Zeiten der Verfolgung der Evangelischen. In Anerkennung seiner Leistung wurde er 1663 zum General-Senior der evangelisch-lutherischen Gemeinden Gro&#223;polens ernannt. Er starb 1733. Seine Adventsandachten wurden 1733 durch seinen Amtsnachfolger Lauterbach in Schlichtingsheim gedruckt.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Daniel Korn, 1668-1672<\/b><br>\r\nGeboren 1640 in Breslau und dort vorher Prediger an St. Hieronymi, wurde 1668 berufen und starb 1693 als Pfarrer in Raudten, nachdem er zur Zeit der Zerst&ouml;rung der Kirche in Sienutowo nach Schlesien gefl&uuml;chtet war. Mehrere seiner Leichenpredigten wurden gedruckt.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>M. Peter Schr&ouml;er, 1673-1704<\/b><br>\r\nEr stammt aus Breslau und wurde nach J&auml;schkes Abgang in Sienutowo 1673 aus Ulbersdorf berufen. Er starb 1704.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>George Hanke, 1704-1710<\/b><br>\r\nGeboren in Militsch 1650, war vorher II. Pfarrer, r&uuml;ckte 1704 aus dem Diakonat ins Pastorat. Er starb 1710 an der Pest.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Engelhard Guhr, 1710-1714<\/b><br>\r\nVorher ii. Pfarrer in Rawitsch und ging 1714 wieder nach Rawitsch.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Johann Christoph Eberti, 1714-1756<\/b><br>\r\nGeboren 1677 in Neukirch am Goldberg, war auf dem Elisabeth-Gymnasium in Breslau ein Sch&uuml;ler des ber&uuml;hmten Rektors Crantz. Er studierte in Wittenberg und Jena, wurde 1708 II. Pfarrer in Kobylin und zur Pestzeit 1710 als Diakonus nach Zduny berufen, bis er 1714 Pfarrer und 1744 Kreissenior wurde. Nach seiner Emeritierung im Jahr 1758 starb er 1760. Er besa&#223; eine Neigung f&uuml;r schlesische Literatur und hinterlie&#223; der Nachwelt eine ganze Reihe von Schriften.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Johann Lauterbach, 1758<\/b><br>\r\n1693 in Fraustadt geboren, war dort mehrere Jahre Rektor, als er 1731 auf die zweite Pfarrstelle berufen wurde. Nachdem er 1758 erster Pastor wurde, starb er schon im selben Jahr. Sein Sohn Samuel Abraham, Pastor in Neuschlo&#223;, gab in Breslau 1761 seine Biographie heraus und verfasste die Geschichte von Zduny.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Christoph Dienegott von Gei&#223;ler, 1759-1895<\/b><br>\r\nVorher Pfarrer in Kobylin. Nachdem die Religionfreiheit gew&auml;hrt war, erwarb er sich Verdienste als Kreissenior um die Errichtung neuer Pfarreien. Er starb 1795 im Alter von 73 Jahren.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Paul Immanuel Matthi&auml;, 1795-1810<\/b><br>\r\nSohn des Pfarrers Johann Heinrich Matthi&auml; zu Fraustadt-Neustadt, 1738 geboren, wurde 1768 Pfarrer in Oberpritschen und 1780 als zweiter Pfarrer nach Zduny berufen. Nach dem gro&#223;en Brand leitete er den Kirchenneubau, wurde 1795 erster Pastor und danach auch Kreissenior. Nach Meinungsverschiedenheiten mit seiner Gemeinde legte er 1810 nach 30j&auml;hriger Amtsf&uuml;hrung das Amt nieder. Er starb 1820 in Militsch.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Samuel Gottfried Hetzold, 1810-1816<\/b><br>\r\nGeboren 1767 in L&ouml;wen bei Brieg, wurde 1795 zweiter und 1810 erster Pastor. Er wurde bald schwer krank und verstarb im Amt.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Carl Gottlob Kahlert, 1816-1832<\/b><br>\r\nGeboren 1772 zu Heinersdorf bei Frankenstein, wurde 1810 zweiter und 1816 erster Pastor. Er starb am 10. Dezember 1832.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Vakanz, 1833-1834<\/b><br>\r\nDie kirchlichen Amtshandlungen &uuml;bernahm Pastor Reichpietsch aus dem nahen Freyhan.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Heinrich Otteo Eduard Karthaus, 1834-1840<\/b><br>\r\nWurde 1834 als Pfarrer gew&auml;hlt und verstarb am 10. Oktober 1840.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Carl Julius Gustav Hertwig, 1841-1848<\/b><br>\r\nGeboren in Neuendorf bei Breslau, vorher Pfarrer in Hundsfeld bei Breslau. Im Jahr 1848 folgte er dem Ruf an die Kreuzkirche in Posen.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Carl Gottlob Fl&ouml;ter, 1849-1855<\/b><br>\r\nIm Jahr 1814 geboren, war er bereits mehrere Jahre Lehrer in Gnesen und Strzyzew-Hauland gewesen, als er das Abiturientenexamen ablegte und Theologie studierte. Darauf wurde er zun&auml;chst Rektor in Czarnikau und 1849 nach Zduny berufen. 1855 ging er nach Neust&auml;dtel in Schlesien, wo er 1870 starb.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Friedrich Richard Otto Pfeiffer, 1856-1867<\/b><br>\r\nVorher Rektor in Herrnstadt, nachher Pfarrer in Schweidnitz.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Hermann Adolf Henschel, 1867-1903<\/b><br>\r\nGeboren am 03. Februar 1837 in Posen, ordiniert am 24. Juni 1860, vorher II. Pfarrer in Schlichtingheim. Er verfa&#223;te die Geschichte die Pfarrei, aus der oben zitiert wird. Ab 1903 im Ruhestand.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Waldemar Kiewitz, 1903-1914<\/b><br>\r\nGeboren am 19. April 1874 in Posen, ordiniert am 23. M&auml;rz 1902, nachher I. Pfarrer in L&ouml;wen\/Schl.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Rudolf Hanow, 1914-1920<\/b><br>\r\nVorher Pfarrer in Tarnowko, nachher Pfarrer in Korsenz\/Schl.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Kurt Krause, 1922-1923<\/b><br>\r\nVorher Pfarrer in Gr&uuml;nkirch, nachher Pfarrer in Lessen, ab 1929 in Gro&#223; B&ouml;sendorf bei Thorn.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Konrad Stolpe, 1924-1926<\/b><br>\r\nVorher Pfarrer in Wronke, im August 1926 ausgewiesen, nachher Pfarrer in Lorenzdorf\/Brdbg.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Viktor Wagner, 1927-1934<\/b><br>\r\nGeboren am 24. Februar 1889 in Neu Chrusno bei Dornfeld in Galizien, ordiniert am 06. Juli 1913, vorher Pfarrer in Hohenbach\/Galizien, nachher Pfarrer in Zirke.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Dr. Albert Adam, 1934-1937<\/b><br>\r\nVorher Pfarrer in Ritschenwalde.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Paul Emil Neumann, 1937-1940<\/b><br>\r\nGeboren am 03. September 1899 in Konkolewo, vorher Pfarrer in Alth&uuml;tte, ausgeschieden. Ab 1951 Pfarrassistent in Gro&#223;hettstedt\/Th&uuml;r., ab 1965 im Ruhestand.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Lic. Martin Teske, 1941-1945<\/b><br>\r\nGeboren am 23. September 1914, ordiniert am 30. M&auml;rz 1941, nachher Pfarrer in Rethen\/Leine, ab 1962 Pfarrer in St. Dionys\/Hannover.<\/p>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<h3 style=\"text-align: center;\">2. Die Hilfsprediger bzw.  II. Pfarrstelle<\/h3>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>George Hanke, 1686-1704<\/b><br>\r\nGeboren 1650 in Militsch, wurde anschlie&#223;end I. Pfarrer.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>M. Samuel Seliger, 1704-1707<\/b><br>\r\nGeboren 1676 in Breslau, wurde dort Lektor an St. Elisabeth. Er ging 1707 nach Paschkau bei Oels.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Engelhard Guhr, 1707-1710<\/b><br>\r\nEr wurde Pfarrer.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Johann Christoph Eberti, 1710-1714<\/b><br>\r\nEr wurde im Anschluss I. Pfarrer.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>M. Christian Jeremias Hanke, 1714-1731<\/b><br>\r\nGeboren 1688, in Zduny, ein Sohn des ersten Diakonus, wurde zuerst mit dem Titel Pastor secudarius berufen. Er starb 1731.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Johann Lauterbach, 1731-1758<\/b><br>\r\nGeboren 1693 in Fraustadt, vorher dort Rektor, wurde im Anschluss I. Pfarrer.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Gotthilf Ehrenfried Jokisch, 1758-1772<\/b><br> \r\nGeboren 1730 als Sohn eines Pfarrers in Sommerfeld, er starb 1772.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Carl Gottlob H&ouml;delhofer, 1772-1776<\/b><br>\r\nGeboren 1742 als Sohn des Diakonus in Fraustadt Franz H&ouml;delhofer, wurde 1772 berufen und starb bereits 1776.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Johann Gottfried Pohl, 1777-1779<\/b><br>\r\nAus Millitsch, verstarb 1779 im 24. Lebensjahr.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Paul Immanuel Matthi&auml;, 1780-1795<\/b><br>\r\nGeboren 1738, aus Fraustadt, ab 1768 Pfarrer in Oberpritschen bei Fraustadt, wurde anschlie&#223;end I. Pfarrer.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Samuel Gottfried Hetzold, 1795-1810<\/b><br>\r\nGeboren 1767 in L&ouml;wen bei Brieg, im Anschluss wurde er I. Pfarrer. <\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Carl Gottlob Kahlert, 1810-1816<\/b><br> \r\nGeboren 1772 in Heinersdorf\/Schlesien, im Anschluss wurde er I. Pfarrer.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Friedrich Samuel J&auml;ckel, 1816-1820<\/b><br>\r\nAus Filehne, von 1809 bis 1816 Pfarrer in Azmoos\/Schweiz, 16 bis 1820, wurde im Anschluss I. Pfarrer.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Johann Carl Gottfried Wutge, 1820-1826<\/b><br>\r\nGeboren in Karauschke bei Prausnitz\/Schl. Mit seinem Abgang nach Koschmin ging 1826 die zweite Pfarrstelle ein. Veranlassung dazu war, da&#223; Zduny nach dem letzten Brand heruntergekommen war und viele Gemeindeglieder, insbesondere Tuchmacher, nach Polen abwanderten.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Konrad Baier, 1833-1844, Hilfsprediger<\/b><br>\r\nEr war Rektor der Stadtschule und wurde zugleich als Hilfsprediger eingestellt. Er verlie&#223; Zduny 1844 nach Zaborowo.<\/p>\r\n\t   \r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<h3 style=\"text-align: center;\">3. Sieniutowo<\/h3>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Friedrich Opitz, 1645-1649<\/b><br>\r\nAus Wohlau, nachher in Schlesien t&auml;tig.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Andreas Ronschkowius, 1649-1669<\/b><br>\r\nAus Thorn, verstarb 1669.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Aaron Bliwernitz, 1669-1672<\/b><br>\r\nVorher II. Pfarrer in Bojanowo, vertrieben, ab 1676 polnischer Pfarrer in Thorn, St. Georgen. Er verstarb im Jahr 1701..<\/p>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p class=\"quelle\">Quellen:<br\/>\r\nGolon, Arnold und Steffani, Johannes: Posener Evangelische Kirche. Ihre Gemeinden und Pfarrer von 1548 bis 1945, 1967<br>\r\nWerner, Albert u. Steffani, Johannes: Geschichte der evangelischen Parochien in der Provinz Posen, Posen 1898, Seiten 433-436<\/p>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<hr \/>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><a href=\"?p=105221\">Evangelische Kirchengemeinde Zduny<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; 1. Die Pfarrer I. Pfarrstelle Florian B&ouml;hm, 1637-1640 Vorher Pfarrer in Kobylin, ging 1640 als Pfarrer nach Jutroschin. Christian Hiller, 1640-1669 Geboren 1617 in Reichenbach\/Schl. als Sohn des dortigen Pfarrers und sp&auml;teren Probstes zu Oels, Martin Hiller. 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