{"id":107815,"date":"2023-03-24T09:55:59","date_gmt":"2023-03-24T08:55:59","guid":{"rendered":"https:\/\/agoff.de\/?p=107815"},"modified":"2023-03-24T23:03:37","modified_gmt":"2023-03-24T22:03:37","slug":"personen-der-evangelischen-kirchengemeinde-tomaszow-mazowiecki","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agoff.de\/?p=107815","title":{"rendered":"Personen der evangelischen Kirchengemeinde Tomasz\u00f3w Mazowiecki"},"content":{"rendered":"<table class=\"Artikelkopf_mit_Siegel\">\r\n<tr>\r\n<td><center><\/center><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/table>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<h3 style=\"text-align: center;\">1. Die Pfarrer<\/h3>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Johann Jakob Benni, 1833-1863<\/b><br>\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/pastoren\/benni_jakob.jpg\" alt=\"Johann Jakob Benni\" width=\"110px\" height=\"150px\" style=\"float:left; margin:4px 12px 4px 0px;\" \/>\r\nGeboren am 28. Februar 1800 in Lissa als Sohn j&uuml;discher Eltern. Er studierte Theologie in K&#246;nigsberg und ordinierte am 31. Dezember 1827. Das Amt des Pfarrers &uuml;bte er in Petrikau von 1827-1833 und anschlie&#223;end in Tomasz&#243;w Mazowiecki von 1833-1837 aus. Danach war er f&uuml;r acht Monate Pfarrer in Lublin und darauf wieder in Tomasz&#243;w Mazowiecki von 1838-1863. Er verstarb am 23. Januar 1863 und war verheiratet mit Marie White, 5 Kinder.<p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Hermann Immanuel Friedrich Benni, 1863-1870<\/b><br>\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/pastoren\/benni_hermann.jpg\" alt=\"Hermann Immanuel Friedrich Benni\" width=\"110px\" height=\"150px\" style=\"float:left; margin:4px 12px 4px 0px;\" \/>\r\nGeboren am 13. Februar 1834 in Tomasz&#243;w Mazowiecki als Sohn des Pfarrers Johann Jakob Benni. Er studierte Theologie in Dorpat 1854-1858. Zun&auml;chst war er 1859 als Vikar in Warschau t&auml;tig und anschlie&#223;end wurde er als Pfarrer in Tomasz&#243;w Mazowiecki 1863-1870 eingesetzt. Von 1870-1871 &uuml;bernahm er das Amt des Pfarrers in Kalisch. 1872 gab er das geistliche Amt auf und wurde anschlie&#223;end zum Lektor der englischen Sprache an der Universit&auml;t Warschau berufen. Weiterhin war er als Sekret&auml;r des englischen Konsulates und als Leiter einer Knabenschule t&auml;tig. Zudem lehrte er 1888 die franz&#246;sische Sprache an der Realschule in Dorpat. Er verstarb in Warschau am 15. Mai 1900.<p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Eugen Biedermann, 1871-1912<\/b><br>\r\nIn Pabianice am 24. Februar 1832 als Sohn des Pfarrers Daniel Gottlieb Biedermann geboren. Er studierte Theologie in Dorpat 1853-1857 und wurde am 21. Juni 1857 ordiniert. Nachdem er Vikar und Milit&auml;rkapellan der Warschauer Garnison 1857-1860 gewesen war, wirkte er als Pfarrer in Zag&#243;r&#243;w 1860-1865, in Pu&#322;tusk 1865-1871 und in Tomasz&#243;w Mazowiecki 1871-1912. Er &uuml;bernahm die Superintendantur der Petrikauer Di&#246;zese 1905-1912 und war verheiratet Ehe mit Marie Emma Katharine, geb. Loth.<p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Leo Witold May, 1913-1939<\/b><br>\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/pastoren\/may_leo.jpg\" alt=\"Leo Witold May\" width=\"110px\" height=\"150px\" style=\"float:left; margin:4px 12px 4px 0px;\" \/>\r\nGeboren 1874 bei Mariampol. Er studierte Theologie in Dorpat 1896-1902 und ordinierte am 16. Februar 1902. Er war als Vikar an St. Trinitatis &#321;&#243;d&#378; 1902-1905 eingesetzt. Anschlie&#223;end &uuml;bernahm er die Pfarrert&auml;tigkeit in Be&#322;chat&#243;w von 1905-1911, in Ozork&#243;w 1911-1913 und in Tomasz&#243;w Mazowiecki 1913-1939. Am 6. Oktober 1939 von der Gestapo verhaftet. Nach Gef&auml;ngnisaufenthalten dann im Sommer 1940 ins KZ Dachau &uuml;berstellt, wo er am 19. Dezember 1940 starb. Er war verheiratet und hatte 2 Kinder.<p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Eduard Kneifel, 1939-1940<\/b><br>\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/pastoren\/kneifel_eduard.jpg\" alt=\"Eduard Kneifel\" width=\"110px\" height=\"150px\" style=\"float:left; margin:4px 12px 4px 0px;\" \/>In Rostersch&uuml;tz- W&#322;adys&#322;aw&#243;w am 14. November 1896 als Sohn des Gerbers Eduard\r\nKneifel und Ottilie, geb. Trenkler, geboren. Er studierte Theologie in Leipzig und Rostock 1919-1923 und ordinierte am 4. November 1923.  Als Vikar an St. Trinitatis &#321;&#243;d&#378; 1923-1924 eingesetzt, &uuml;bernahm er die Pfarrstelle in Brzeziny bei &#321;&#243;d&#378; 1925-1939. \r\nWeiterhin als Pfarrer und Superintendent in Tomasz&#243;w Mazowiecki (Generalgouvernement) 1939-1940 eingesetzt und 1940 als 2. Pfarrer an St. Matth&auml;i in &#321;&#243;d&#378;. Au&#223;erdem Pfarrer in Grabieniec bei &#321;&#243;d&#378; 1941 und in Zgierz 1942-1945. Mitbegr&uuml;nder des Hilfskomitees der evangelisch-lutherischen Deutschen aus Polen. Er war verheiratet mit Johanna Helene, geb. Stenzel, 5 Kinder.<p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Arthur Besocke, 1944-1945<\/b><br>\r\nGeboren in &#321;&#243;d&#378; am 26. Oktober 1911. Er studierte Theologie in Warschau 1931-1937 und ordinierte am 27. Februar 1938. Ab 1940 t&auml;tig in der neu gegr&uuml;ndeten deutschen evangelischen Gemeinde in Warschau und 1942 zum 2. Pfarrer ernannt. Er verwaltete 1940-1944 das Kirchspiel Alt-Ilvesheim (Stara Iwiczna) und das Filial B&#322;\u0119dow im Kreis Gr&#243;jec, sowie diverse Kantorate. Von Juli 1944 bis 1945 amtierte er in Tomasz&#243;w Mazowiecki und anschlie&#223;end &uuml;bernahm er die Pfarrstelle Wintersdorf im Kreis Altenburg. 1947 verzog er in den Kreis Bersenbr&uuml;ck, ab 1949 war er Pfarrer an St. Marien in Ueffeln. Er war verheiratet mit Anni Martha, geb. Hertel. Er verfasste eine Festschrift zum 100j&auml;hrigen Jubil&auml;um der Tureker Gemeinde und 1942 einen geschichtlichen Abriss des Kirchspiels Alt-Ilvesheim.<p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Eugen Wilhelm Jungto<\/b><br>\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/pastoren\/jungto_eugen.jpg\" alt=\"Eugen Jungto\" width=\"110px\" height=\"150px\" style=\"float:left; margin:4px 12px 4px 0px;\" \/>\r\nGeboren am 29. August 1904 in Widzew bei &#321;&#243;d&#378; als Sohn des Drogisten Reinhold Jungto und Christine, geb. Grams. Er studierte Theologie in Warschau 1922-1929 und ordinierte am 17. M&auml;rz 1929. Anfangs als Vikar in Zgierz eingesetzt, wurde er anschlie&#223;end Pfarrer in Gostynin 1932-1939 und in Sobies\u0119ki 1940-1941. Danach als  Angestellter der politischen Gemeinde Sobies\u0119ki und bis 1945 als Fabrikarbeiter t&auml;tig. Sp&auml;ter als Pfarrer in Soldau, Nidzica und Tomasz&#243;w Mazowiecki eingesetzt. Er war verheiratet mit Nora Gl&auml;ser, 2 Kinder.<p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<h3 style=\"text-align: center;\">2. Die Vikare<\/h3>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Gustav Hermann Knothe, 1891-1893<\/b><br>\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/pastoren\/knothe_hermann.jpg\" alt=\"Gustav Hermann Knothe\" width=\"110px\" height=\"150px\" style=\"float:left; margin:4px 12px 4px 0px;\" \/>\r\nGeboren am 29. April 1850 in Tomasz&#243;w Mazowiecki. Er studierte Theologie in Dorpat und ordinierte am 31. Mai 1891. Als Vikar in Tomasz&#243;w und an St. Johannis in &#321;&#243;d&#378; 1891-1893 eingesetzt, war er Administrator in Sobies\u0119ki 1893-1895 und in W\u0119gr&#243;w 1895-1904. Anschlie&#223;end Adjunkt in Tomasz&#243;w 1904-1912 und dort auch Diakon 1912-1916. Er verstarb unverheiratet am 27. Oktober 1916.<p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Leo Sachs, 1901-1902<\/b><br>\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/pastoren\/sachs_leo.jpg\" alt=\"Leo Sachs\" width=\"110px\" height=\"150px\" style=\"float:left; margin:4px 12px 4px 0px;\" \/>\r\nIn Wierzbo&#322;&#243;w am 27. Oktober 1877 als Sohn des Pfarrers Adolf Sachs und Auguste, geb. Arnold, geboren. Er studierte Theologie in Dorpat und ordinierte am 31. M&auml;rz 1901. Er war als Vikar in Tomasch&#243;w Mazowiecki 1901-1902, in Zgierz 1902-1904, wie auch in Stawiszyn eingesezt. Das Pfarramt &uuml;bte er in Stawiszyn 1906-1913 und in Turek 1913-1939 aus. Er verstarb in Stawiszyn am 23. Juni 1947 und war verheiratet mit Sophie, geb. Bursche (Halbschwester des Bischofs Dr. Bursche), 4 Kinder.<p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b> Richard Paszko, 1902\u20141903<\/b><br>\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/pastoren\/paszko_richard.jpg\" alt=\"Richard Paszko\" width=\"110px\" height=\"150px\" style=\"float:left; margin:4px 12px 4px 0px;\" \/>\r\nIn Stoki, Pfarrgemeinde Be&#322;achtow am 1. Juni 1878 als Sohn des Lehrers Adolf Gustav\r\nPaschke und Karoline, geb. K&#246;bernick, geboren. Er studierte Theologie in Dorpat und ordinierte am 24. Juni 1900. Er war als Vikar in Zgierz 1900-1902 und in Tomasch&#243;w Mazowiecki 1902-1903 eingesetzt. Anschlie&#223;end &uuml;bernahm er das Pfarramt in Ko&#322;o 1903-1915. Von 1918-1930 war er Senior der evang.-augsb. Milit&auml;rpfarrer in Polen. \r\nNach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges mit dem polnischen Milit&auml;r auf dem R&uuml;ckzug nach Osten in sowjetrussische Kriegsgefangenschaft geraten. Im Fr&uuml;hjahr 1940 in Kozielsk umgekommen. Er war seit 1908 verheiratet in kinderloser Ehe mit Lydia, geb. Denel.<p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b> Adolf Waldemar Gastpary<\/b><br>\r\nIn Zdu&#324;ska Wola am 12. Juli 1908 als Sohn des Gustav Adolf Gastpary geboren, studierte er Theologie in Warschau und wurde am 16. Oktober 1932 ordiniert. Er war Vikar und\r\nReligionslehrer in Tomasz&#243;w Mazowiecki.1939 verzichtete er auf die Aus&uuml;bung seines geistlichen Amtes. Er war im KZ Dachau 1939-1945 inhaftiert.\r\nNach 1945 t&auml;tig als Dozent f&uuml;r Kirchengeschichte und ab 1965 auch Rektor der Christlich-Theologischen Akademie zu Chylice bei Warschau.<p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p class=\"quelle\">Quellen:<br\/>\r\nKneifel, Eduard: Die Evangelisch-Augsburgischen Gemeinden der Kalischer Di&ouml;zese, Plauen im Vogtland 1937<br>\r\nKneifel, Eduard: Geschichte der  Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen, Niedermarschacht &uuml;ber Winsen an der Luhe 1962<br>\r\nKneifel, Eduard: Die Pastoren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen, Eging, Niederbayern 1970<br>\r\nKneifel, Eduard: Die evangelisch-augsburgischen Gemeinden in Polen 1555-1939, Vierkirchen &uuml;ber M&uuml;nchen 1971<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<a href=\"#top\">\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/topblue5.gif\" alt=\"nach oben\" \/>\r\n<\/a>\r\n\r\n<hr>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><a href=\"?p=96494\">Evangelische Kirchengemeinde Tomasch&#243;w Mazowiecki<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; 1. 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