{"id":109761,"date":"2024-01-27T21:27:10","date_gmt":"2024-01-27T20:27:10","guid":{"rendered":"https:\/\/agoff.de\/?p=109761"},"modified":"2024-01-27T21:32:19","modified_gmt":"2024-01-27T20:32:19","slug":"geschichte-der-katholischen-kirchengemeinde-eickfier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agoff.de\/?p=109761","title":{"rendered":"Geschichte der katholischen Kirchengemeinde Eickfier"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die Vorkriegskirche aus Fachwerk wurde etwa 1820 gebaut. Die schon 1651 nach den Religionswirren von Fl&ouml;tenstein aus verwaltete Pfarrei wurde 1863\/4 wieder hergestellt. Eickfier ist sp&auml;ter entstanden als die mit ihr als Filialen vereinigten Kirchen zu Baldenburg und Grabau. Die meisten Kirchen dieser Gegen waren im 16. Jahrhundert der neuen Lehre zugefallen. Dadurch, dass Grabau in den Besitz des katholischen Zweiges der weit verbreiteten Familie von G&ouml;tzendorf-Grabowski &uuml;berging, wurden auch Eickfier und Penkuhl wieder f&uuml;r den katholischen Glauben gewonnen.<br>Quellen, die nach dem Ende des II. Weltkrieges erstellt wurden, bezeichnen Eickfier als zugeh&ouml;rig zum Dekanat Schlochau und zur D&ouml;zese Schneidem&uuml;hl.<br>Der letzte deutsche Seelsorger an St. Laurentius war Herbert Steinke.<\/p> \r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Filialkirchen<ul>\r\n<li>Baldenburg<br> \r\nBaldenburg, eine Vogtei des Deutschen Ordens erhielt seine erste Handfeste 1382, seine zweite als Stadt 1395 auf dem Hofe zu Hammerstein. Nicht ausgeschlossen ist, dass unter dem Namen Bielsk schon eine &auml;ltere Pfarrei bestand aus der Zeit des Herzogs Mestwin II, ebenso wie Starsen.<\/li>\r\n<li>Grabau<br>\r\nDem. hl. Andreas geweiht, wie eine fr&uuml;here Kirche, die 1827 wegen Bauf&auml;lligkeit abgebrochen und im Februar 1864 f&uuml;r erloschen erkl&auml;rt  wurde. Die Vorkriegskirche wurde 1931 konsekriert.<\/li>\r\n<li>Penkuhl<br>\r\nDie Kirche in Fachwerk mit Schindeldach wurde 1817 erbaut. Die 1653 bauf&auml;llig gewordene Kirche hatten Protestanten erbaut. <\/li><br>\r\n<\/ul>\r\n \r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Ortschaften (Stand Anfang 1939):<ul>\r\n\t<li>Ortschaften: Baldenburg, Bischofsthum, Briesenitz, Demin, Dohnerei, Ebersfelde, Eickfier, Grabau, Gr. Wittfelde, Hammerdamm, Karlshof, Kl. Wittfelde, Neufeld, Penkuhl, Pulverm&uuml;hle, Sch&ouml;nau, Sch&ouml;nberg, Sch&ouml;nwalde, Seem&uuml;hl, Stremlau, Wehnersdorf, Wiesenburg, Wildungen und Zanderbr&uuml;ck.<\/li><\/ul>\r\n\t\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Kirchenb&uuml;cher:<ul>\r\n\t<li>gef&uuml;hrt: ~ \/  oo \/  + seit 1860 bis 1945. Diese gelten als komplett vernichtet.<\/li><\/ul>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">J&uuml;ngere Kirchenb&uuml;cher befinden sich in der &ouml;rtlichen Gemeinde.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Volkmann merkt an, dass die Pfarrei Eickfier erst 1860 errichtet wurde und vorher als Filiale zu Fl&ouml;tenstein geh&ouml;rte. Es befand sich dort ein Kirchenbuch, dass die Geburten 1823 bis 1846, die Trauungen 1823 bis 1854 und die Sterbef&auml;lle 1823 bis 1846 der gesamten Pfarrei Fl&ouml;tenstein, zu der bis 1860 auch Eickfier geh&ouml;rte, erh&auml;lt.<\/p>\r\n\r\n<p class=\"quelle\">Literatur:<br\/>\r\n<ul style=\"text-align: left;\">\r\n\t<li>Handbuch &uuml;ber die katholischen Kirchenb&uuml;cher in der Ostdeutschen Kirchenprovinz &ouml;stlich von Oder und Nei&#223;e und dem Bistum Danzig, M&uuml;nchen 1962, Seite 38<\/li>\r\n\t<li>Die Kirchenb&uuml;cher der katholischen Pfarreien in der fr&uuml;heren Provinz Grenzmark Posen-Westpreu&#223;en, zusammengestellt von W. Volkmann, als Sonderheft der Grenzm&auml;rkischen Heimatbl&auml;tter, Schneidem&uuml;hl  1939, Seite 82 ff. <\/li><\/ul>\r\n\r\n<p><a href=\"?p=109757\">Katholische Kirchengemeinde Eickfier<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Vorkriegskirche aus Fachwerk wurde etwa 1820 gebaut. Die schon 1651 nach den Religionswirren von Fl&ouml;tenstein aus verwaltete Pfarrei wurde 1863\/4 wieder hergestellt. Eickfier ist sp&auml;ter entstanden als die mit ihr als Filialen vereinigten Kirchen zu Baldenburg und Grabau. Die meisten Kirchen dieser Gegen waren im 16. Jahrhundert der neuen Lehre zugefallen. 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