{"id":110442,"date":"2024-02-29T10:57:31","date_gmt":"2024-02-29T09:57:31","guid":{"rendered":"https:\/\/agoff.de\/?p=110442"},"modified":"2024-03-01T22:24:16","modified_gmt":"2024-03-01T21:24:16","slug":"personen-der-evangelischen-kirchengemeinde-pultusk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agoff.de\/?p=110442","title":{"rendered":"Personen der evangelischen Kirchengemeinde Pu\u0142tusk"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: center;\">1. Die Pfarrer<\/h3>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Otto Hevelke, 1849-1865<\/b><br>\r\nOtto Hevelke wurde am 27. M&#228;rz 1825 in P&#322;ozk als Sohn des Pfarrers und sp&#228;teren Superintendenten Johann Karl Hevelke geboren. Er studierte Theologie in Dorpat 1842\u20141844 und war als Pfarrer in Pu&#322;tusk 1849\u20141865 t&#228;tig. Otto Hevelke heiratete 1885 Marie, geb. Lilpop (verst. 9. Februar 1916). Sein Sohn Stefan Hevelke war Friedensrichter und verstarb am 9. Dezember 1904 in Riga.<p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Reinhold Wilhelm Zimmer, Administrator 1865<\/b><br>\r\nGeboren am 14. Januar 1831, studierte er Theologier in Dorpat 1854-1861 und ordinierte am 14. September 1862. Er war als Vikar in Warschau 1862-1865, als Administrator kurz in Pu&#322;tusk 1865 und anschlie&#223;end als Pfarrer in Pabianice 1865-1896 t&#228;tig. Gestorben am 13. September 1898, ledig.\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Eugen Biedermann, 1865-1871<\/b><br>\r\nIn Pabianice am 24. Februar 1832 als Sohn des Pfarrers Daniel Gottlieb Biedermann geboren. Er studierte Theologie in Dorpat 1853-1857 und wurde am 21. Juni 1857 ordiniert. Nachdem er Vikar und Milit&#228;rkapellan der Warschauer Garnison 1857-1860 gewesen war, wirkte er als Pfarrer in Zag&#243;r&#243;w 1860-1865, in Pu&#322;tusk 1865-1871 und in Tomasz&#243;w Mazowiecki 1871-1912. Er &#252;bernahm die Superintendantur der Petrikauer Di &#246;zese 1905-1912 und war verheiratet Ehe mit Marie Emma Katharine, geb. Loth.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>W&#322;adys&#322;aw Wernitz, 1871-1884 <\/b><br>\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/pastoren\/wernitz_wladyslaw.jpg\" alt=\"W&#322;adys&#322;aw Wernitz\" width=\"110px\" height=\"150px\" style=\"float:left; margin:4px 12px 4px 0px;\" \/>\r\nGeboren am 25. Mai 1832 in Warschau als Sohn eines Fabrikanten von Blasinstrumenten. Er studierte Theologie in Dorpat 1850-1854 und ordinierte am 8. Oktober 1854. Als Vikar in Suwa&#322;ki 1854-1855 und in P&#322;ock 1855-1856 eingesetzt, wurde er anschlie&#223;end Administrator in W&#322;adys&#322;awow 1856-1861. Danach erst Administrator und dann Pfarrer in Wi\u017cajny 1861-1870. Au&#223;erdem Administrator in Tomasz&#243;w Mazowiecki 1870 und in Pu&#322;tusk 1871-1884. Zuletzt &#252;bernahm Pfarrer Wernitz die Pfarrstelle in Suwa&#322;ki 1884-1913 und war 1898-1913 Superintendent der Augustower Di &#246;zese. Er verstarb am 6. Mai 1917 in Suwa&#322;ki und war verheiratet mit Alwine, geb. Oberleitner.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Adolf Dymowski, 1884-1912<\/b><br>\r\nAdolf Dymowski wurde in Warschau am 29. Oktober 1848 geboren und studierte Theologie in Dorpat 1870\u20141883. Er ordinierte am 30. Dezember 1883 und wurde als Vikar in Nowy Dw&#243;r 1884 eingesetzt. Pfarrstelle in Pu&#322;tusk &#252;bernahm er 1884\u20141912. Pfarrer Dymowski verstarb am 1. Januar 1913 und wurde in Warschau beerdigt. Er war verheiratet mit Olga Ludwike, geb. Schiffmann (gest. 1909). Sein einziger Sohn (Student) verschied 1912; seine einzige Tochter war mit einem Sohn des &#321;odzer Pfarrers Rudolf Gundlach verheiratet.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Alexander Karl Falzmann, 1913-1920<\/b><br>\r\nAlexander Karl Falzmann wurde am 24. August 1887 geboren und studierte Theologie in Dorpat. Nachdem er am 8. Dezember 1912 ordiniert wurde, &#252;bernahm er eine Stelle als Vikar an der &#321;odzer St. Johannis-Kirche 1912\/13. Als Pfarrer war er in Pu&#322;tusk 1913\u20141920 und in Zgierz 1920\u20141939 eingesetzt. Pfarrer Falzmann leitete ebenso die Evangelistenchule in Zgierz. W&#228;hrend des Ersten Weltkrieges wurde er mit seiner Gemeinde nach Ru&#223;land verbannt. Weiterhin war er Mitglied des polnischen Konsistoriums in Warschau 1937 bis 1939. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, Ende September 1939, von der Gestapo verhaftet und im &#321;odzer Gef&#228;ngnis an der Sterling-Str. inhaftiert. Im Juni 1940 brachte man ihn nach Dachau, wo er als sog. besonders Belasteter einer Strafkompanie zugeteilt wurde. Am 4. Mai 1942 starb er in Dachau an Entkr&#228;ftung. Verheiratet gewesen, ein Sohn und zwei T &#246;chter.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Erich Ludwig Gustav Buse, Administrator 1922-1923<\/b><br>\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/pastoren\/buse_erich.jpg\" alt=\"Erich Buse\" width=\"110px\" height=\"150px\" style=\"float:left; margin:4px 12px 4px 0px;\" \/>\r\nIn Konstantyn&#243;w bei &#321;odz am 1. Oktober 1895 als Sohn des dortigen Pfarrers Johann Buse und Sophie, geb. Manitius geboren. Er studierte Theologie in Dorpat und Leipzig und wurde am 3. Juni 1921 ordiniert. Er war darauf Vikar in Warschau und Pu&#322;tusk 1921-22 und Administrator in Pu&#322;tusk 1922-23. Die Pfarrereiin Lipno &#252;bernahm er von 1923\u20141945 und war Superintendent des Kirchenkreises Lipno 1939\/40\u20141942. Bei der deutschen Wehrmacht diente Erich Buse 1942\u20141945 und verstarb in russischer Kriegsgefangenschaft in Tiflis am 7. November 1945. Er war verheiratet mit Natalie, geb. Hauk. 4 Kinder.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Robert Nitschmann, 1929-1939<\/b><br>\r\nGeboren am 26. Oktober 1896, ordiniert am 14. April 1918. Pfarrer in Pu&#322;tusk 1923-1929 und anschlie&#223;end in Nowy Dw&#243;r 1929-1939. Am 15. November 1939 wurde er von der Gestapo verhaftet und starb im Konzentrationslager Oranienburg-Sachsenhausen am 23. Juli 1940. Verheiratet mit Nora, geb. Leye, 2 T &#246;chter.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Sigismund Lang, 1927-1930<\/b><br>\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/pastoren\/lang_sigismund.jpg\" alt=\"Sigismund Lang\" width=\"110px\" height=\"150px\" style=\"float:left; margin:4px 12px 4px 0px;\" \/>\r\nGeboren am 3. Februar 1890 in Nikonkowice, Kreis Lemberg, als Sohn des Maschinenmeisters Adolf Lang und Katharina, geb. Ganz. Er studierte Theologie in Wien und Warschau. Nachdem er am 6. M&#228;rz 1927 ordinierte als Vikar und darauf in Wi\u017cajny eingesetzt. Anschlie&#223;end &#252;bernahme er die Pfarrstelle in Pu&#322;tusk von 1930-1937 eingesetzt. Am 4. Dezember 1937 seines Amtes enthoben.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Leopold Matz, 1937-1939 <\/b><br>\r\nGeboren am 23. August 1907. Er studierte Theologie in Warschau und ordinierte am 26. M&#228;rz 1933. Darauf wurde er als Vikar in Warschau 1933\u20141934 und als Administrator in Cholm-Kamie\u0144 1934\u20141938 eingesetzt. Die Pfarrstelle &#252;bernahm Pfarrer Matz in Pu&#322;tusk 1938 bis 1939. W&#228;hrend des Zweiten Weltkrieges diente er bei der Wehrmacht. Nach 1945 im Dienst der Polnischen Evangelischen Exilkirche in England t&#228;tig.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Oskar Krampitz, Administrator 1940 <\/b><br>\r\nIn Deutsch-Wilkow an der Weichsel am 24. Mai 1909 als Sohn des Bauern Wilhelm Krampitz und Agathe, geb. Gatzke, geboren. Er studierte Theologie in Warschau und ordinierte am 9. Oktober 1938. Danach war er als Vikar in Rozyszcze\/Wolh. 1938\u20141939, als Administrator in Nowy Dw&#243;r 1939-1940 und in Pultusk von Mai bis September 1940 eingesetzt. Oskar Krampitz iente in der der Wehrmacht 1941\u20141945 und befand sich russischer Kriegsgefangenschaft 1945\u20141949. Pfarrer in B&#252;litz-Zeetze ab 1951. Er war verheiratet mit Emma Marie, geb. Fuchs. Kinder: 2 S &#246;hne und 2 T &#246;chter.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Rudolf Kersten, 1940-1944 <\/b><br>\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/pastoren\/kersten_rudolf.jpg\" alt=\"Rudolf Kersten\" width=\"110px\" height=\"150px\" style=\"float:left; margin:4px 12px 4px 0px;\" \/>\r\nIn Modzerowo an der Weichsel am 2. Oktober 1891 als Sohn eines Lehrers und Kantors geboren, besuchte er das Predigerseminar Kropp bei Schleswig und begab sich nach Kanada, wo er am 10. August 1913 in Redern, Sask., ordiniert wurde. Im Nordwesten des Landes von 1913 bis 1921 t&#228;tig, kehrte er wieder nach Polen zur&#252;ck und amtierte von 1921-1924 in Rozyszcze, Wolhynien; 1924-1936 in Stawiszyn, 1936-1939 in Papro&#263; Du&#380;a, 1940-1944 in Pu&#322;tusk. Darauf kurz in Bad Altheide (Schlesien), und in Aweyden (Ostpreu&#223;en) 1944\/45. Fl&#252;chtlingspfarrer in D&#228;nemark von M&#228;rz bis Mai 1945. In den Jahren 1945-1948 bediente er Karlum in Schleswig-Holstein, 1949-1958 die altlutherische Gemeinde in Wei&#223;enfels, anschlie&#223;end im Ruhestand.<br>\r\nAb 1932 leitete er die Jugendarbeit in der augsburgischen Kirche; seit 1933 war er Missionsreferent der Leipziger evangelisch-luthersichen Heidenmission. Von 1933 gab er das Monatsblatt &#8222;Jugendfreude&#8220; f&#252;r die kirchlichen Jugendkreise heraus. Au&#223;erdem verfasste er einen Katechismus f&#252;r Schule und Konfirmandenunterricht; &#8222;Mein erstes Sonntagsbuch&#8220; f&#252;r Kindergottesdienst, Schule und h&#228;uslichen Unterricht; 1929 die Liedersammlung &#8222;Unser Liederbuch&#8220;. Verheiratet in 1. Ehe mit Herta, geb. Mehling (verstorben); in 2. Ehe mit Elfriede, geb. Kassner (verstorben); in 3. Ehe mit Elli, verw. Weicht, geb. Lipski. Kinder: Elisabeth (verheiratete Kierdorf), Christa (verheiratete Schulz), Ilse (verheiratet mit Pfarrer G. Gilde, fr&#252;her K&#246;nigsberg), Anita.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<h3 style=\"text-align: center;\">2. Die Vikare<\/h3>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Erich Ludwig Gustav Buse, 1921-22<\/b><br>\r\nsiehe oben<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"quelle\">Quellen:<br\/>\r\nKneifel, Eduard: Geschichte der  Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen, Niedermarschacht &uuml;ber Winsen an der Luhe 1962<br>\r\nKneifel, Eduard: Die Pastoren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen, Eging, Niederbayern 1970<br>\r\nKneifel, Eduard: Die evangelisch-augsburgischen Gemeinden in Polen 1555-1939, Vierkirchen &uuml;ber M&uuml;nchen 1971<\/p>\r\n\r\n\r\n<a href=\"#top\">\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/topblue5.gif\" alt=\"nach oben\" \/>\r\n<\/a>\r\n<hr \/>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p><a href=\"?p=110299\">Evangelische Kirchengemeinde Pu&#322;tusk<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Die Pfarrer Otto Hevelke, 1849-1865 Otto Hevelke wurde am 27. M&#228;rz 1825 in P&#322;ozk als Sohn des Pfarrers und sp&#228;teren Superintendenten Johann Karl Hevelke geboren. Er studierte Theologie in Dorpat 1842\u20141844 und war als Pfarrer in Pu&#322;tusk 1849\u20141865 t&#228;tig. Otto Hevelke heiratete 1885 Marie, geb. Lilpop (verst. 9. Februar 1916). Sein Sohn Stefan Hevelke <a href=\"https:\/\/agoff.de\/?p=110442\" class=\"more-link\">\u2026\u00a0<span class=\"screen-reader-text\">  Personen der evangelischen Kirchengemeinde Pu\u0142tusk<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":190,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[],"tags":[3203],"class_list":["post-110442","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","tag-pultusk-ev-kirchengemeinde"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/110442","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/190"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=110442"}],"version-history":[{"count":16,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/110442\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":110484,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/110442\/revisions\/110484"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=110442"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=110442"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=110442"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}