{"id":110946,"date":"2024-04-27T09:07:59","date_gmt":"2024-04-27T07:07:59","guid":{"rendered":"https:\/\/agoff.de\/?p=110946"},"modified":"2024-04-27T19:04:58","modified_gmt":"2024-04-27T17:04:58","slug":"personen-der-evangelischen-kirchengemeinde-ilow","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agoff.de\/?p=110946","title":{"rendered":"Personen der evangelischen Kirchengemeinde I\u0142\u00f3w"},"content":{"rendered":"<table class=\"Artikelkopf_mit_Siegel\">\r\n<tr>\r\n<td><center><\/center><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/table>\r\n\r\n&nbsp;\r\n&nbsp;\r\n<h3 style=\"text-align: center;\">1. Die Pfarrer<\/h3>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Heinrich Gottlob Seifert, 1775-1778<\/b><br>\r\nHeinrich Gottlob Seifert stammte aus Fraustadt und studierte seit dem 7. Juni 1749 in Leipzig. Pfarrer in Kobylin 1759 bis\r\n1761; anschlie&#223;end Pfarrer in I&#322;ow bis 1778 und hier im gleichen Jahr verstorben.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Daniel Bleibtreu G. Wille, 1779-1784<\/b><br>\r\nNach Pfarrer Scheidemantels Tode verwaltete er stellvertretend die verwaiste Gemeinde\r\nWarschau 1777. Auf Empfehlung des Warschauer &#196;ltesten Tepper &#252;bernahm er 1778 die Bedienung der\r\nParochie W&#281;gr&#243;w (dt. Wengrow),von dort 1779 entfernt, bediente er zeitweise noch andere Gemeinden.Im Jahre\r\n1785 wurde er wegen seines Lebenswandels entlassen.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Johann Christian B&#252;cher, 1785-1793<\/b><br>\r\nAm 22. Mai 1785 wurde er in I&#322;&#243;w von Pastor Hemmerich aus Warschau installiert und \r\nwirkte hier 1785\u20141793. Sein Bereisungsbezirk erstreckte sich auch auf die Ortschaften\r\num &#321;&#243;d&#378;. So wird er als \u201eSeelsorger und Beichtvater von Bruzyca&#8220; (in der N&#228;he der\r\nsp&#228;teren Stadt Aleksandr&#243;w bei &#321;&#243;d&#378;) bezeichnet. Pfarrer B&#252;cher war auch Synodalrat in\r\nWarschau. Er verstarb in I&#322;&#243;w 1793.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Benjamin Gottlieb Witthold, 1794-1807<\/b><br>\r\nAus Schadwalde bei Marienburg immatrikulierte er in K&#246;nigsberg am 27. September 1777.\r\nPfarrer in I&#322;&#243;w 1794\u20141807. Er bereiste von I&#322;&#243;w aus viele Ortschaften, sogar die\r\nin der &#321;&#243;d&#378;er Gegend. Er verstarb 1807.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Gottlob Haak, 1817-1821<\/b><br>\r\nPfarrer in I&#322;ow 1817-1821 und Verwalter in Wiskitki 1822-1828. Er kehrte von einer Bereisung evangelischer Siedlungen sehr krank nach Hause zur&#252;ck und starb bald darauf im Jahr 1821.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Karl Gerbling, 1824-1833<\/b><br>\r\nPfarrer in I&#322;&#243;w 1824\u20141833.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>David Jeute, 1835-1853<\/b><br>\r\nGeboren in Bojanowo, Krs. Rawitsch, als Sohn eines Tuchmachermeisters. Er studierte Theologie in\r\nBreslau und ordinierte 1835 in Warschau. Pfarrer in I&#322;&#243;w 1835\u20141853 und zwischendurch\r\nPfarrer in Petrikau Tryb. 1849\u20141850.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Peter (Petrus) Beczkowski, 1857-1889<\/b><br>\r\nIn S&#322;upy, Krs. W&#322;oc&#322;awek am 29. Mai 1818 als Sohn eines deutschen Bauern geboren.\r\nEr studierte in Dorpat 1842\u20141845 und ordinierte am 21. August (2. Sept) 1845. Zun&#228;chst als Vikar\r\nin Warschau 1845\/46, danach als Pfarrer in &#321;owicz 1846\u20141857 t&#228;tig. Anschlie&#223;end &#252;bernahm er die Pfarrstelle in I&#322;&#243;w 1857\u20141889. Er verstarb am\r\n9. (21.) September 1889.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Ernst Daniel Behse, 1890<\/b><br>\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/pastoren\/behse_ernst_1.jpg\" alt=\"Ernst Daniel Behse\" width=\"110px\" height=\"150px\" style=\"float:left; margin:4px 12px 4px 0px;\" \/>\r\nGeboren am 13. Dezember 1858 in Helmet (Livland) als Sohn des Pfarrers Ernst Behse und Marie, geborene Michaud. Zun&#228;chst Studium der Medizin, dann Studium der Theologie in Dorpat; ordiniert am 8. September 1889. Adjunkt in Bia&#322;ystock 1889-1890 und Administrator in I&#322;ow 1890. Anschlie&#223;end Pfarrer in Be&#322;achtow 1913-1923. Verheiratet mit Luise, geborene Sievers; verstorben am 4. Juli 1923.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Rudolf Moritz Schmidt, 1891-1896<\/b><br>\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/pastoren\/schmidt_rudolf_2.jpg\" alt=\"Rudolf Moritz Schmidt\" width=\"110px\" height=\"150px\" style=\"float:left; margin:4px 12px 4px 0px;\" \/>\r\nGeboren am 26. Dezember 1861 in P&#322;ozk als Sohn des B&#228;ckermeisters Ernst Moritz Schmidt und Amalie, geb. Hinz, studierte er Theologie in Dorpat 1882-1887 und ordinierte am 14. April 1887. Vikar an St. Johannis &#321;&#243;d&#378; 1887-1889 und Diakonus von 1889 bis 1891. Anschlie&#223;end Pfarrer in I&#322;ow 1891-1896 und Pabianice 1896-1938. Verstorben am 24. M&#228;rz 1938, drei Tage vor seiner Abschiedspredigt. Verheiratet mit Jenny, geb. Wolf (\u2020 20.05.1946 in Hillentrup, Lippe), 3 T&#246;chter und 1 Sohn.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Guido Robert Thadd&#228;us Radasewski, 1897-1899<\/b><br>\r\nIn Riga am 10. Dezember 1868 als Sohn des Kaufmanns Alexander Radasewski und\r\nOlga, geb. Sewigh, geboren. Er studoerte Theologie in Dorpat 1889\u20141895 und ordinierte am 1. August\r\n1896. Vikar an St. Johannis &#321;&#243;d&#378;. Pfarrer in I&#322;&#243;w 1897\u20141899, in Sompolno 1899-1904, in Oss&#243;wka 1904\u20141908 und in Rozyszcze, Wolhynien, 1908\u20141913. Er verstarb am 13. M&#228;rz\r\n1913. Pfarrer Radasewski war verheirat seit dem 20. April 1897 mit Elisabeth Charlotte, geb. Sachsendahl. Kinder: Herbert und Martha.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Johann Buse, 1900-1904 u. 1914-1931<\/b><br>\r\nIn K&#246;nigshuld (Papro&#263; Du&#380;a) am 5. Juni 1859 als Sohn des Bauern Johann David Buse und Pauline, geb. Gundlach, geboren. Er studierte Theologie in Dorpat 1878\u20141882 und wurde am 29. Oktober 1882 ordiniert. Erst als Vikar in Warschau 1882 und dann am St. Trinitatis in &#321;&#243;d&#378; eingesetzt. Das Pfarramt in Lipno &#252;bernahm er 1883\u20141895 und anschlie&#223;end in Konstantyn&#243;w 1895\u20141899. Dar&#252;ber hinaus war er Direktor der Inneren Mission und Pfarrer in Wiskitki 1899\u20141900. Die Kirchengemeinde I&#322;&#243;w betreute er als Pfarrer von 1900-1904 und die Kirchengemeinde Petrikau von 1905\u20141914. F&#252;r die Jahre 1914\u20141931 kehrte er nach I&#322;&#243;w zur&#252;ck. Pfarrer Buse war verheiratet in erster Ehe mit Sophie, geb. Manitius, Tochter des sp&#228;teren Generalsuperintendenten Manitius und hatte mit ihr 6 Kinder. In zweiter kinderloser Ehe mit Mathilde, geb. Schmidt verheiratet, verstarb er am 4. M&#228;rz 1937 in Stegny und wurde dort beerdigt.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Albert Ludwig Wannagat, 1907-1913<\/b><br>\r\nGeboren am 7. August 1874 in Mariampol, Gouv. Suwalki, studierte er Theologie in Dorpat 1898\u20141904. Anschlie&#223;end ordinierte er am 1. Oktober\r\n1905. Vikar an St. Trinitatis &#321;&#243;d&#378; 1905\u20141906, Pfarrer in I&#322;&#243;w 1907\u20141913 und in Brzeziny 1913\u20141924. Von 1924\u20141940 wirkte er als 1. Pastor in der &#321;&#243;d&#378;er St. Trinitatisgemeinde.\r\nSeine Menschenfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft bewies er am deutlichsten in den K&#228;mpfen um Brzeziny, als die vielen Fl&#252;chtlinge aus den vom Kriege heimgesuchten\r\nOrtschaften im Pfarrhaus Obhut suchten. Am 1. Oktober 1930 beging er sein 25j&#228;hriges Amtsjubil&#228;um. \r\nEr verstarb am 27. Dezember 1957 in Stuttgart und wurde auf dem dortigen Waldfriedhof beerdigt. Verheiratet gewesen mit Lucie Adeline, geb. Jahn. 3 Kinder: Stella R&#246;mer, geb. Wannagat, Dr. med. Leo Wannagat und Dr. Georg Wannagat.<p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Siegmund Gutsch, 1931-1939<\/b><br>\r\nEr wurde in Be&#322;chat&#243;w am 9. Dezember 1899 geboren und studierte Theologie in Warschau 1922\u20141926. Siegmund Gutsch ordinierte\r\nam 4. Juli 1926 und wurde als Vikar in Pabianice 1926\u20141928 und hier anschlie&#223;end als Diakonus 1929\u20141931 eingesetzt. Pfarrer\r\nin I&#322;&#243;w 1931\u20141939. Er war verheirat und kinderlos.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Paul Sikora d. J., 1941-1945<\/b><br>\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/pastoren\/sikora_paul_2.jpg\" alt=\"Paul Sikora d. J.\" width=\"110px\" height=\"150px\" style=\"float:left; margin:4px 12px 4px 0px;\" \/>\r\nGeboren am 29. Juni 1889 in Ustro\u0144-Hermanitz als Sohn von Adam Sikora und Marianna, geb. B&#322;aszczyk. Studierte Theologie in Wien, Berlin und Halle, ordiniert am 8. August 1915. Anschlie&#223;end zum &#246;sterreichischen Wehrdienst einberufen und in italienische Gefangenschaft geraten. Pfarrer in Sobies&#281;ki 1924-1927, in R&#243;wne, Wolhynien, 1927-1939 und in Wis&#322;a 1940\/41, wo er von den Nationalsozialisten abgesetzt wurde. 1941 kurz Pfarrer in G&#261;bin anschlie&#223;end 1941-1945 in I&#322;ow. Von 1945-1947 und 1948-1953 im polnischen Gef&#228;ngnis. In den Jahren 1954-1957 betreute er von Belgard aus die in Ostpommern zur&#252;ckgebliebenen Deutschen. Gestorben in Ustro\u0144 am 28. M&#228;rz 1957 und dort bestattet. Er war unverheiratet.\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h3 style=\"text-align: center;\">2. &#196;lteste in I&#322;&#243;w im Jahre 1785<\/h3>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Georg Taube<\/b><br>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Jakob Gatzke<\/b><br>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<h3 style=\"text-align: center;\">3. Kirchenkollegium 1924<\/h3>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>H. Gatzke<\/b><br>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>W. Fiebig<\/b><br>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>J. Brokopp<\/b><br>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>G. Krentz<\/b><br>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>G. Sattelmeier<\/b><br>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"quelle\">Quellen:<br\/>\r\nKneifel, Eduard: Geschichte der  Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen, Niedermarschacht &uuml;ber Winsen an der Luhe 1962<br>\r\nKneifel, Eduard: Die Pastoren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen, Eging, Niederbayern 1970<br>\r\nKneifel, Eduard: Die evangelisch-augsburgischen Gemeinden in Polen 1555-1939, Vierkirchen &uuml;ber M&uuml;nchen 1971<\/p>\r\n\r\n\r\n<a href=\"#top\">\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/topblue5.gif\" alt=\"nach oben\" \/>\r\n<\/a>\r\n<hr \/>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p><a href=\"?p=97756\">Evangelische Kirchengemeinde I&#322;ow<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; 1. Die Pfarrer Heinrich Gottlob Seifert, 1775-1778 Heinrich Gottlob Seifert stammte aus Fraustadt und studierte seit dem 7. Juni 1749 in Leipzig. 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