{"id":113656,"date":"2025-03-30T13:47:49","date_gmt":"2025-03-30T11:47:49","guid":{"rendered":"https:\/\/agoff.de\/?p=113656"},"modified":"2025-04-14T13:08:59","modified_gmt":"2025-04-14T11:08:59","slug":"personen-der-evangelischen-kirchengemeinde-michalki","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agoff.de\/?p=113656","title":{"rendered":"Personen der evangelischen Kirchengemeinde Micha\u0142ki"},"content":{"rendered":"<table class=\"Artikelkopf_mit_Siegel\">\r\n<tr>\r\n<td><center><\/center><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/table>\r\n\r\n&nbsp;\r\n&nbsp;\r\n<h3 style=\"text-align: center;\">1. Die Pfarrer<\/h3>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Albert (Albrecht) Bocianowski, 1785-1792<\/b><br>\r\nGeb&#252;rtig unweit von L&#246;tzen\/Pr. Er studierte Theologie in K&#246;nigsberg, wo er am 12. April 1769 immatrikuliert wurde. Pfarrer zu Micha&#322;ki 1785-1792. Gestorben 1792 im Alter von 40 Jahren und beerdigt in Micha&#322;ki.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Theophil Bernhard Powalski, 1794-1797<\/b><br>\r\nGeboren in Johannisburg, Pr. am 10. Oktober 1759, immatrikulierte er in K&#246;nigsberg als &#34;Theophil Powalcka&#34; am 29. August 1777 und ordinierte zum Pfarrer 1789 in Micha&#322;ki. Hier verblieb er bis 1797 und wurde anschlie&#223;end Pfarrer in Strasburg, Westpr., wo er 1829 verstarb.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Theodor Nathanael Gut, 1797-1798 <\/b><br>\r\nGeboren in Strasburg\/Westpr. am 25. September 1775, studierte er Theologie in K&#246;nigsberg, wo er am 21. Oktober 1791 immatrikuliert wurde. Pfarrer in Micha&#322;ki 1797-1798. Pfarrer zu Rauden bei Mewe 1798, dann 1813 Pfarrer in Mewe.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Christian Mielke, 1798-1805<\/b><br>\r\nPfarrer in Micha&#322;ki 1798-1805 und in Wyszogr&#243;d 1805-1829.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Gotthilf Bernhard Moeller, 1806-1812<\/b><br>\r\nGeboren in Strasburg, Westpr. am 6. August 1772, immatrikulierte er in K&#246;nigsberg\/Pr. am 11. September 1791 und ordinierte 1805. Pfarrer in Micha&#322;ki 1806-1812. Seit 1812 Pfarrer in Gro&#223; Leistenau und 1823 in L&#246;bau, Di&#246;zese Strasburg, Westpr. Er verstarb am 24. Febr. 1829. Pfarrer M&#246;ller war verheiratet mit Charlotte Henriette, geb. Weidemann.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Lorenz Goburek 1815-1816<\/b><br>\r\nGeboren in Kumilsko\/Pr. als Sohn des dortigen 2. Pfarrers, studierte er Theologie in K&#246;nigsberg und immatrikulierte am 8. Oktober 1770. Pfarrer in Micha&#322;ki 1815-1816. Gestorben am 2. April 1816 im Alter von 64 Jahren und verheiratet gewesen mit Marianne Elisabeth, geb. Gregorovius.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Johann Ferdinand Biehahn, 1816-1821<\/b><br>\r\nAus Friedrichshoff\/Pr., immatrikulierte er in K&#246;nigsberg am 1. Oktober 1805. Pfarrer in Micha&#322;ki 1816\u20141821. Verheiratet gewesen mit Elisabeth, geb. Freitag.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Karl Friedrich Haberfeld, 1836-1838<\/b><br>\r\nIn Warschau ordiniert, war er Pfarrer in Ozork&#243;w 1826-1836 und in Micha&#322;ki 1836-1838. Er verstarb am 8. Mai 1838 im Alter von 44 Jahren. Verheiratet gewesen mit Dorothea Philippine, geb. von Brandt.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Dr. phil. Karl Friedrich August Schr&#246;der, 1838-1839<\/b><br>\r\nPfarrer in Micha&#322;ki 1838-1839, in Stawiszyn 1839-1841. Am 3. August 1841 wurde er wegen ungeb&#252;hrlichen, anst&#246;&#223;igen Verhaltens vom Warschauer Generalkonsistorium abgesetzt. 1842 schlo&#223; er sich der r&#246;misch-katholischen Kirche an. Anl&#228;sslich seines &#252;bertritts in der Kalischer St. Joseph Kirche wurde die evangelische Kirche verunglimpft. Dagegen protestierte das Konsistorium bei der Regierungskommi&#223;ion. 1844 wurde Schr&#246;der als Priester nach Turek versetzt, wo er f&#252;r die dort ans&#228;ssigen deutschen Katholiken Predigten in deutscher Sprache hielt, in denen er die Evangelischen zu seinen Gottesdiensten lockte und sie zum Katholizismus hin&#252;berzuziehen suchte. Gestorben angeblich in Turek.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Ernst Wilhelm Kattein, 1839-86<\/b><br>\r\nGeboren am 5. September 1809 in Beuthen\/Oberschlesien, studierte er Theologie in Breslau und wurde Administrator in Micha&#322;ki 1839. Seit dem 25. Februar 1840 gew\t\t&#196;hlter Pfarrer in Micha&#322;ki und hier bis zum 13. Juli 1886. Auch ein guter Landwirt. So hatte er die sch&#246;nsten Pferde, das beste Vieh, &#252;berdurchschnittliche Ernteertr&#228;ge. In der Gemeinde selbst war er beliebt und geachtet.\r\nKattein war mit Albertine, geb. G&#252;nther verheiratet. Pfarrer Kattein starb um 1890.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>W\u0142adys\u0142aw Wilhelm Wernitz, 1887-1890 &#038; 1919-1920<\/b><br>\r\nIn W\u0142adys\u0142awow am 3. Oktober 1860 als Sohn des Pfarrers W\u0142adys\u0142aw Wernitz geboren, besuchte er das Gymnasium in Dorpat und studierte dort Theologie 1879-1883. Er ordinierte am 20. Mai 1883. Anschlie&#223;end als Vikar in Warschau und an St Trinitatis \u0141&#243;d\u017a 1883-1887 eingesetzt. Er &#252;bernahm das Amt des Pfarrers in Micha&#322;ki-Rypin 1887-1890 und 1919-1920, in Kamieri-Cholm 1890-1913 und in Kielce 1913-1919. Wernitz verfa&#223;te die Chronik der Gemeinde Cholm. Er verstarb in Micha&#322;ki-Rypin am 6. Juni 1920. Pastor Wernitz war seit 1888 verheiratet mit Agnes Martha, geb. Saffran, aus Koniecb&#243;r bei Suwa\u0142ki.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Ernst Julius Filtzer, 1891-1895<\/b><br>\r\nGeboren am 25. Oktober 1866 in Warschau, studierte er Theologie in Dorpat 1886-1890 und ordinierte am 30. November 1890. Pastor Filtzer war Vikar in Warschau und Pfarrer in Micha&#322;ki 1891-1895, au&#223;erdem Administrator in Rawa 1895. Die Pfarrstelle in W\u0142oc\u0142awek und das Amt des Administrators von Nieszawa &#252;bernahm er 1896-1917. Nachdem er 1917 aus dem Warschauer Konsistorialbezirk ausgeschieden war, amtierte er in Brunnd&#246;bra\/Vogtl. 1917-1918. Ab 1919 war er an der evang.-luth. Heiligen-Geist-Kirche in Danzig und in Neuendorf\/Erzgeb. 1927-1931 eingesetzt. Er verstarb am 29. Dezember 1932.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Philipp Schmidt, 1895-1899<\/b><br>\r\nIm Dorfe Chlepow am 13. M&#196;rz 1868 geboren, studierte er Theologie in Dorpat 1889-1893 und ordinierte am 3. Dezember 1893. Anschlie&#223;end war er als Vikar an St. Johannis \u0141&#243;d\u017a 1893-1895 t&#228;tig. Das Pfarramt &#252;bernahm er in Micha&#322;ki-Rypin 1895-1899 und in Gostynin 1899-1932. Weiterhin war er Superintendent der Di&#246;zese P\u0142ock 1921-1932. Er verstarb am 9. April 1932. Verheiratet gewesen, 4 Kinder.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Robert Gregor Grundlach, 1900-1916<\/b><br>\r\nIn \u0141om\u017ca am 17. Oktober 1871 als Sohn des Lehrers und Kantors Ferdinand Gundlach geboren, studierte er Theologie in Dorpat. Er ordinierte am 5. Dezember 1897 und wurde danach bis 1898 in Warschau als Vikar eingesetzt. 1898-1900 Administrator von Przasnysz und des Filials M\u0142awa, Pfarrer in Rypin 1900-1916. Bereits am 14. Mai 1914 wurde er in P\u0142ock zum Pfarrer gew\t\t&#196;hlt, doch infolge des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges konnte er hierher erst 1916 &#252;bersiedeln und bekleidete das Amt bis 1934. In Rypin war er Gr&#252;nder des polnischen Gymnasiums, de&#223;en Direktor und auch Lehrer, in P\u0142ock Gymnasiallehrer und Pr&#228;sident des Kreisschulrates. Er war verheiratet mit Sophie, geb. Mikulska, Tochter des \u0141om\u017caer Pfarrers Kaspar Mikulski, 4 Kinder. Pfarrer Gundlach starb am 21. September 1934.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Dr. Lucjan Lewandowski, 1921-1925<\/b><br>\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/pastoren\/lewandowski_dr_lucian.jpg\" alt=\"Dr. Lucjan Lewandowski\" width=\"110px\" height=\"150px\" style=\"float:left; margin:4px 12px 4px 0px;\" \/>\r\nGeboren in Kalisch am 10. Februar 1869 als Sohn des r&ouml;misch-katholischen Agronoms Vinzenz Lewandowski und Franziska geb. De&#223;auer. Priesterseminar in P&#322;ozk und P&auml;pstliche Akademie in Rom. Studierte evangelische Theologie in Dorpat 1909-1912. Ordiniert am 2. Februar 1913. Darauf Vikar in &#379;yrardow, Admin. in Kamie&#324;\/Cholm 1913-1914, Vikar in Lublin und an St. Trinitatis in &#321;&#243;d&#378;. Anschlie&#223;end Pfarrer in Przedecz 1918-1921, in Rypin 1921-1925 und in Oss&#243;wka 1925-1939. In den Kriegsjahren 1939-1945 au&#223;er Dienst. Nach 1945 amtierte er wieder in Oss&#243;wka. Er war verheiratet mit Rosalie Hedwig Riedel (&#8224; 1964) und verlor im Ersten Weltkrieg eine Tochter, im Zweiten einen Sohn. Gestorben am 16. August 1965 in W&#281;gr&#243;w.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Adolf Kratsch, 1926-1931<\/b><br>\r\nGeboren in L&#243;dz am 14. Dezember 1886, studierte er Theologie in Dorpat und ordinierte am 18. Mai 1918. Vikar an St. Trinitatis L&#243;dz 1918, Pfarrer in Nowosolna bis 1926 und in Rypin 1926-1931. Er verlie&#223; dann den Warschauer evang.-augsb. Konsistorialbezirk und war seit 1931 Pfarrer in Friedheim-Miasteczko in der Posener Evang.-Unierten Kirche. 1945 wurde er von der polnischen Miliz dreimal verhaftet und zuletzt am 4. M&#228;rz des Jahres von ihr als Deutscher erschossen. Verheiratet in erster Ehe mit Milda, geb. Albrecht (verst. am 30. November 1926 in Rypin), in zweiter Ehe mit Emma, geb. Kr&#252;ger.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Ernst Wilhelm Krusche, 1931-1938<\/b><br>\r\nIn Rypin am 11. September 1897 als Sohn des Lehrers und Kantors Reinhold Krusche (gest. am 6. Januar 1955) und Maria, geb. Weber (gest. am 1. Mai 1963) geboren, studierte er Theologie in Leipzig und Rostock 1917-1923 und wurde am 4. November 1923 ordiniert. Vikar in Warschau 1923-1924, Pfarrer in Tuczyn\/Wolh. 1924-1931, wo er eine Kirche in Kostopol und sechs kleinere Gottesh&#228;user erbaute. Von 1931-1939 wirkte er in seiner Heimatgemeinde Rypin. Er war Mitbegr&#252;nder der Arbeitsgemeinschaft deutscher Pastoren innerhalb der Evang.-Augsb. Kirche in Polen und Leiter deren theologischen Sektion sowie Herausgeber einer Schriftenreihe. \r\nZu Beginn des Zweiten Weltkrieges, am 1. September 1939, wurde er mit seinem damals 15j&#228;hrigen Sohn und den beiden Kirchendienern aus Rypin in Richtung nach Lowicz-Bereza Kartuska verschleppt. Am 15. September 1939 wurde der Verschlepptenzug von den deutschen Truppen befreit. 1939-1942 wirkte er als 1. Pfarrer an der deutschen evangelischen Gemeinde in Warschau und als Superintendent der deutschen evangelischen Gemeinden im Generalgouvernement. Am 2. August 1942 ertrank er beim Baden in der Weichsel in Warschau und wurde auf dem evangelischen Friedhof zu Zgierz beigesetzt.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Eduard Otto H&#252;bscher, Administrator ab 1938<\/b><br>\r\nGeboren am 4. Oktober 1904, studierte er Theologie in Warschau und ordinierte am 22. April 1934. Vikar in Micha&#322;ki-Rypin und seit 1938 Adminsitrator Micha&#322;ki. Gefallen im Zweiten Weltkrieg an der Ostfront.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"quelle\">Quellen:<br\/>\r\nKneifel, Eduard: Geschichte der  Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen, Niedermarschacht &uuml;ber Winsen an der Luhe 1962<br>\r\nKneifel, Eduard: Die Pastoren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen, Eging, Niederbayern 1970<br>\r\nKneifel, Eduard: Die evangelisch-augsburgischen Gemeinden in Polen 1555-1939, Vierkirchen &uuml;ber M&uuml;nchen 1971<\/p>\r\n\r\n\r\n<a href=\"#top\">\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/topblue5.gif\" alt=\"nach oben\" \/>\r\n<\/a>\r\n<hr \/>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p><a href=\"?p=113638\">Evangelische Kirchengemeinde Micha&#322;ki<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; 1. 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