{"id":12846,"date":"2012-03-09T20:06:31","date_gmt":"2012-03-09T20:06:31","guid":{"rendered":"http:\/\/wp.agoff.de\/?p=12846"},"modified":"2012-06-04T20:20:45","modified_gmt":"2012-06-04T20:20:45","slug":"hammerhauser-kupferhammer-walkmuhle-zu-briese-kuznica","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agoff.de\/?p=12846","title":{"rendered":"Hammerh\u00e4user: Kupferhammer \/ Walkm\u00fchle zu Briese (Kuznica)"},"content":{"rendered":"<h5><strong>Statistik<\/strong><\/h5>\r\n<table style=\"width: 100%; height: 204px;\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><\/td>\r\n<td>\u00a0zu Briese\r\n1871:\u00a0 9 Wohnst\u00e4tten, 70 Einwohner\r\n1905:\u00a0 7 Wohnst\u00e4tte,\u00a0 37 Einwohner\r\n1988: Kuznica zu Brzezinka\r\n<p align=\"left\">Bewohner:\r\nBlasche, Karl, Ausz\u00fcgler, in Hammerh\u00e4user, Veteran von 1864, 1870\/71 oo Baselt, Rosine. Goldene Hochzeit am 16.07.1915 (Heimatkl\u00e4nge)\r\nGrundig, Christof,\u00a0 Frey-H\u00e4usler auf dem Kupferhammer, 1743 (SH 64)<\/p>\r\n<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td><\/td>\r\n<td>1592: Nach dem Urbarium von 1592 ist die Walkem\u00fchle vom \u00a0 Vorwerk Niederbriese gegr\u00fcndet worden und war bis 1690 eine Mahlm\u00fchle. Von \u00a0 dieser Zeit an besass sie ein Hammerwerk\r\n<p align=\"left\">Von der Babinzer Muhl (sp\u00e4tere Walkem\u00fchle) aus dem Urbarium von 1592<\/p>\r\n<p align=\"left\">Sie ist vom Vorbrigk ausgesetzt und des M\u00fcllers eigen. Er zinst auf Michaelis 6 Thlr., mehr desglichen Zins von der Hutung 7 Thlr., hauet zwei Tage ganz umbsonst, hilft aber nicht aufrechen. Versteuert sich neben dem Vorbrigk, jeden Terminus auf 18 Groschen, ist aller Hofdienste und Robothen gar frei, ist auch sonst privilegieret.<\/p>\r\nDaselbst sind zwei G\u00e4rten.\r\n\r\nEinen.Garten hat die Herrschaft und dazu geh\u00f6rig, eine Wiese, darauf \u00a0der Teichw\u00e4rter wohnt, versorgt im Winter und im Sommer alle Teiche, bewacht auch alle Fische. Der andere Garten ist ein ausgesetzter, verkaufter Groschergarten, den ein Zimmermann bewohnt.<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td><\/td>\r\n<td><span style=\"font-size: x-small;\"><span style=\"font-size: x-small;\">\u00a0<\/span><\/span><span style=\"color: #ff0000;\">Nr. 23 Kupferhammer<\/span>1742\u00a0\u00a0 Am 30. Juni 1742 verkauft die Gutsherrschaft den \u00a0 Kupferhammer an Erdmann Grundig\r\nHier wird der Kaufvertrag folgen\r\n1759 Am 20. Oktober wird bei Gottlieb Erdmann Grundig eingebrochen, was \u00a0 l\u00e4ngerfristig seinen Ruin bedeutet\r\nHier werden die Protokollausz\u00fcge folgen\r\n176x\u00a0\u00a0 Beim Tode von Erdmann Grundig \u00fcbernimmt der \u00a0 Hauptgl\u00e4ubiger, der Breslauer Kupferschmied Gottlieb Jakob den Hammer.<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td><\/td>\r\n<td>\r\n<h4><span style=\"color: #ff0000;\">Nr. 23 Walkm\u00fchle<\/span><\/h4>\r\n1763 Die Festenberger Tuchfabrikanten kaufen die M\u00fchle von Karl Gottlieb \u00a0 Jakob laut Kaufbrief, best\u00e4tigt am 10.04.1763 um 700 Rthlr.\r\n\r\nHier wird der Kaufbrief und der Vertrag folgen\r\n\r\nUrbarium 1787\r\nDie Festenberger Tuchfabrikanten erhalten j\u00e4hrlich 4 St\u00e4mme kiefern Holz, das \u00a0 sie sich aber selber m\u00fcssen schlagen lassen. (SH 163)\r\nDie Festenberger Tuchfabrikanten erhalten j\u00e4hrlich, wenn sie nicht selbst \u00a0 Zug(vieh) halten, eine Groscherfuhre auf 2 einhalb Meilen unentgeldlich zu \u00a0 Schirrholz. (SH 164)\r\nBei vorfallendem Bauen in der Walkem\u00fchle und den dazu geh\u00f6rigen Geb\u00e4uden, die \u00a0 sie auf ihre Kosten selbst besorgen (m\u00fcssen), werden ihnen die Untertanen f\u00fcr \u00a0 das Taglohn, so die Herrschaft gibt, zwar \u00fcberlassen, doch nicht zu einer \u00a0 Zeit, wo sie die Herrschaft selbst brauchet, als wie in der Heu-, Grummet- \u00a0 oder Getreideernte, in der Saatzeit und dergleichen.\r\nDas Wasserbette aber bauet die Herrschaft bis zum Einschuss aufs Rad f\u00fcr \u00a0 Herrschaftl. Kosten.\r\nDas Laudemium m\u00fcssen sie alle zehn Jahre mit 50 Rthlr. nebst den \u00a0 Best\u00e4tigungsgeb\u00fchren und den Gerichtskosten bezahlen. Sie haben aber\r\ndas Recht, F\u00fcll(?)Erde auf Herrschaftl. Grund und Boden, wenn sich welche \u00a0 findet, doch nicht auf nutzbarem Grund und Boden, zu graben.\r\nFerner sein sie (die Walker) berechtigt, unter das Brieser Groscher Zugvieh 3 \u00a0 K\u00fche und ein Kalb, im Falle sie selbt kein Zugvieh halten, zu treiben. Halten \u00a0 sie aber selbst Zugvieh, so m\u00fcssen sie selbige in die Waldhutung treiben, weil \u00a0 das Zugvieh alsdann in die Stelle des Nutzviehes tritt. (SH 164\/165)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td><\/td>\r\n<td><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Nr. 23 Mahlm\u00fchle<\/span><\/strong>1856 Kauf durch das Gut Briese. Umbau um 1886 verkauft an Familie Busse\r\n1893 Kauf durch Gustav Wuttke aus Oels\r\n1919 Uebernahme durch den Sohn Max Wuttke, M\u00fcllermeister 13.06.1943 stirbt Max Wuttke.\r\n1943 \u00fcbernimmt der Sohn Manfred Wuttke die \u00a0 M\u00fchle<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td><\/td>\r\n<td>\r\n<h4><span style=\"color: #ff0000;\">Nr. 31 Hammer-Kretscham<\/span><\/h4>\r\nzu Briese auf der\u00a0 4 Raden\r\na) Heinrich Decke, Scholz in H\u00f6nigern kauft die Stelle laut Kaufbrief,\u00a0conf. den 26. Sept. 1763 von Ihro Exzellenz vor 100 Rthlr und vermietet\u00a0 denselben an seinen j\u00fcngsten Sohn Christian, der die Stelle aber wegen \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 liederlicher Wirtschaft wieder verlassen musse\r\n\r\na) \u00a0Kaufvertrag\r\n\r\nIch, Friedrich August, das heiligen R\u00f6mischen Reiches Graf von Kospath, \u00a0 Herr der Herrschaft Halbau usw. urkunde und bekenne hiermit, dass auf dar \u00a0 sogenannten 4 Raden den dortigen befindlichen Kretschamb mit Geb\u00e4uden, \u00a0 Aeckern, Wiesen, Nutzungen und Beschwerden, wie solcher unter der Vermietung \u00a0 ist genutzet worden, zu einem Erb- und Eigentum an den Heinrich Decke vor und \u00a0 um einbundert Floren Alt-courant bar Bezahlung verkaufet. K\u00e4ufer entrichtet \u00a0 die Amts- und Gerichtssparteln, zinset j\u00e4hrlich zu Georgi 16 Thlr. Schlesisch \u00a0 Alt-courant, fuhret zwei Fass Fische nach Breslau, dann ist er schuldig, den \u00a0 Schafd\u00fcnger aus den Niederbrieser und Neuvorwerker Schafst\u00e4llen mit den \u00a0 Groschern zugleich zu fuhren auf Feld, so lange es w\u00e4hret, schenket \u00a0 herrschaftl. Bier und Branntwein nach dem Preis, wie solchen die Herrschaft \u00a0 aussetzet, bekommt den 20. Teil zum &#8222;Schwention&#8220;, tr\u00e4get alle K\u00f6nigl. &#8218;onera&#8220; \u00a0 und Steuern, wie solches ausgeschrieben werden, auch wegen der Hutung ist er \u00a0 der Gemeinde was beizutragen schuldig, gleich den anderen. Besitzer dieses \u00a0 Kretschams ist von allen Herrschaftl. Roboten, ausgenommen die Gemeindearbeit, \u00a0 befreiet. Er h\u00e4lt drei St\u00fcck Zugvieh und zwei K\u00fche und hat die Hutung gleich \u00a0 den Groschern. Uebrigens hat er sich zu verhalten gleich den Seinigen wie es \u00a0 einem christlichen Wirte zukommt, die G\u00e4ste ehrlich bedienen, keinen zu \u00a0 bevorteilen, damit der Herrschaftl. Bier- und Branntweinschank bef\u00f6rdert und \u00a0 nicht gehindert wird, weiter, wann sowohl das Wohnhaus als die anderen Geb\u00e4ude \u00a0 bauf\u00e4llig befunden worden so wird dem K\u00e4ufer von der Gn\u00e4digsten \u00a0 Grundherrschaft f\u00fcnf Stamm Kiefern aus dem Brieser Walde zur Reparatur \u00a0 angewiesen und gereicht werden ohne Entgeldt , im \u00fcbrigen aber kann K\u00e4ufer mit \u00a0 diesem Kretscham als seinem Erb- und Eigentum gebahren, solchen verkaufen, \u00a0 vermieten, verpf\u00e4nden, vertauschen, jedoch nur an solche Leute, die der \u00a0 Grundherrschaft anst\u00e4ndig erscheinen. Es wird auch bei jedesmaliger Verkaufung \u00a0 das Laudemium mit 10 % nebst anderen gew\u00f6hnlichen Kaufkosten entrichtet, alles \u00a0 aber denen Herrschaft!. Pflichten, Zinsen und Ehrungen auch anderen \u00a0 obrigkeitlichen Verpflichtungen ohnbeschadet.In Abwesenheit der Gn\u00e4digl. \u00a0 Grundherrschaft ist dieser Kaufbrief in obhabender Vollmacht von mir \u00a0 unterschrieben, auch demselben das Hochgr\u00e4fl. Amtssiegel beigedrucket worden. \u00a0 So geschehen, Briese, den 26. September 1763 ,\r\n\r\ngez. Friedrich <span style=\"color: #ff0000;\">Grosser<\/span>, Gr\u00e4fl. Kospothscher \u00a0 Oberamtmann<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td><\/td>\r\n<td>\r\n<ol start=\"2\">\r\n\t<li>\u00a0Heinrich Seidel kauft den Kretscham an Georgi 1770 um 100 Floren<\/li>\r\n\t<li>\u00a0Gottlieb Seidel\u00a0 laut Kaufbrief, conf den 10. Juni 1800\u00a0von\u00a0seinem verstorbenen Vater f\u00fcr 125 Rthlr.<\/li>\r\n<\/ol>\r\n<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td><\/td>\r\n<td><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n&nbsp;\r\n\r\n<strong>\r\nWohnpl\u00e4tze<\/strong>\r\n<table style=\"width: 596px; height: 98px;\">\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td>1871<\/td>\r\n<td><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>1905<\/td>\r\n<td><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td><\/td>\r\n<td>&nbsp;<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n&nbsp;\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\n&nbsp;","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Statistik \u00a0zu Briese 1871:\u00a0 9 Wohnst\u00e4tten, 70 Einwohner 1905:\u00a0 7 Wohnst\u00e4tte,\u00a0 37 Einwohner 1988: Kuznica zu Brzezinka Bewohner: Blasche, Karl, Ausz\u00fcgler, in Hammerh\u00e4user, Veteran von 1864, 1870\/71 oo Baselt, Rosine. 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