{"id":13490,"date":"2012-06-03T16:09:25","date_gmt":"2012-06-03T16:09:25","guid":{"rendered":"http:\/\/wp.agoff.de\/?p=13490"},"modified":"2014-03-16T11:15:20","modified_gmt":"2014-03-16T10:15:20","slug":"mitgliederversammlung-vom-30-marz-bis-1-april-2012-in-bielefeld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agoff.de\/?p=13490","title":{"rendered":"Mitgliedertreffen und Mitgliederversammlung 2012 in Bielefeld"},"content":{"rendered":"<h4 style=\"text-align: center\">Das Mitgliedertreffen 2012<\/h4>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify\">Das Mitgliedertreffen 2012 fand vom 30. M&auml;rz bis 1. April im Hotel &#8222;Bielefelder Hof&#8223; in Bielefeld statt.<br\/>\r\n\t\r\nAm Freitagnachmittag begann die Veranstaltung mit einer F&uuml;hrung durch die Altstadt mit Schwerpunkt Kirchengeschichte. Anschlie&#223;end sprach Andreas R&ouml;sler (FST Schlesien) &uuml;ber Vertriebenentransportlisten als Beispiel f&uuml;r Massendatenquellen. Neben der Erl&auml;uterung der Besonderheiten der Maientaler Listen ging er ausf&uuml;hrlich auf &auml;hnliche Quellen (Vertreibungslisten in Polen, Waggonlisten, Akten des Lastenausgleichsarchivs, der Heimatortskartei, Antr&auml;ge auf Vertriebenenausweise und Karteien der &Auml;mter f&uuml;r deutsche Umsiedler in der SBZ) ein. J&uuml;rgen Frantz und Dieter Pechner (FGR Kalisch) beschrieben die aktuellen Ergebnisse der Forschung im Bereich Kalisch in Mittelpolen und demonstrierten dies sehr anschaulich anhand des Webauftritts der Forschungsgruppe. Den Abschluss des Tages bildete ein Vortrag von Dr. Hans-Jakob Tebarth, Leiter der Martin-Opitz-Bibliothek in Herne, &uuml;ber die Best&auml;nde seiner Einrichtung, aktuelle und k&uuml;nftige Digitalisierungsprojekte, insbesondere historischer Zeitschriften, und die vielf&auml;ltigen M&ouml;glichkeiten der Nutzung der Best&auml;nde.<br\/>\r\n\t\r\nDen Samstag er&ouml;ffnete Dr. Peter Bahl mit einem Vortrag &uuml;ber Forschungsm&ouml;glichkeiten zur Genealogie in ausgew&auml;hlten Berliner Archiven. Sehr kenntnisreich beschrieb er die vielf&auml;ltigen M&ouml;glichkeiten der Arbeit z.B. im Geheimen Staatsarchiv Preu&#223;ischer Kulturbesitz, im Archiv der Universit&auml;t der K&uuml;nste und im Landesarchiv Berlin, wobei letzteres gerade im Hinblick auf die anstehende &Uuml;bernahme der Best&auml;nde des Standesamtes I gro&#223;e Bedeutung hat. Diedrich Hesmer stellte gemeinsam mit Hans Fuhrich sein Programm \u201eOrtsfamilienbuch\u201c und dessen vielf&auml;ltige M&ouml;glichkeiten als unabh&auml;ngige Ausgabeplattform f&uuml;r Ortsfamilienb&uuml;cher, Familienb&uuml;cher und Ahnenlisten vor. Anschlie&#223;end referierte Dr. Peter Bahl &uuml;ber die M&ouml;glichkeiten der Publikation familiengeschichtlicher Forschungsergebnisse und ging auf m&ouml;gliche Fragen und Probleme ein, die sich dabei ergeben k&ouml;nnen. Von 16.00 bis 17.45 Uhr folgte die 14. Mitgliederversammlung der AGoFF. Als Abschluss des Tages f&uuml;hrte Dr. Ulrich Schmilewski den Film \u201eDie Schaffgotsch, Chronik einer vergessenen Adelsfamilie\u201c von Andrzej Klamt vor, der in eindrucksvollen Bildern besonders Flucht und Nachkriegszeit behandelte. &Uuml;ber das schlesische Adelsgeschlecht der Schaffgotsch ist bereits in der \u201eZeitschrift f&uuml;r Ostdeutsche Familiengeschichte\u201c (2011, S. 129\u2013148) in einem Gesamt&uuml;berblick berichtet worden.<br\/>\r\n\t\r\nDer letzte Tag der Mitgliederversammlung war dem Schwerpunktthema Schlesien gewidmet. Anl&auml;&#223;lich des 300. Geburtstags K&ouml;nig Friedrichs II. von Preu&#223;en untersuchte Dr. Ulrich Schmilewski am Sonntagvormittag in einem Vortrag dessen wirkungsreichste Leistung, n&auml;mlich die Eroberung Schlesiens, in ihrer Bedeutung f&uuml;r den preu&#223;ischen Staat sowie in ihren Auswirkungen auf Schlesien und die Schlesier selbst. Zum Abschluss der Veranstaltung stellten Stefan Guzy und Andreas R&ouml;sler im Rahmen eines Workshops auf Schlesien bezogene personengeschichtliche Quellen jenseits der Kirchenb&uuml;cher vor und erl&auml;uterten am Beispiel von sogenannten toten Punkten, welche M&ouml;glichkeiten der Forschung sich im konkreten Fall anbieten.<\/p>\r\n\r\n<a href=\"#top\">\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/topblue5.gif\" alt=\"nach oben\" \/>\r\n<\/a>\r\n\r\n<h4 style=\"text-align: center\">Die 14. Mitgliederversammlung am 31. M&auml;rz 2012<\/h4>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify\">Da in diesem Jahr weder Wahlen anstanden, noch Antr&auml;ge vorlagen, beschr&auml;nkt sich die Mitgliederversammlung auf Rechenschaftsberichte.<br\/>\r\n\t\r\nDer Vorsitzende legte neben seinem eigenen auch den Rechenschaftsbericht des Schatzmeisters vor. Er w&uuml;rdigte nach der Feststellung der Beschlussf&auml;higkeit noch einmal die Arbeit des am 1. Dezember 2011 verstorbenen Leiters der Forschungsstelle Neumark, Dr. Gerd Schmerse. Neben der langj&auml;hrigen Leitung der Forschungsstelle war er viele Jahre als IT-Referent Mitglied des Vorstandes und hat ma&#223;geblichen Anteil am Webauftritt des Vereins. Sein gesamtes genealogisches Werk, das die AGoFF erhalten hat, wird gepflegt und den Forschern zug&auml;nglich gemacht, die IT-Daten gemeinsam mit dem Verein f\u00fcr Computergenealogie.<br\/>\r\n\t\r\nNachfolgend berichtete er &uuml;ber die Entwicklung des Vereins seit 23. Januar 2010. Die in Hannover neugefasste Satzung gilt seit 12. M&auml;rz 2010. Der Mitgliederbestand ist in dieser Zeit durch Neu- und Wiedereintritte konstant bei etwa 860 Personen geblieben. Seit Mai 2010 gibt der Verein mit der Zeitschrift f&uuml;r Ostdeutsche Familiengeschichte (ZOFG) eine eigene Zeitschrift heraus; das Archiv ostdeutscher Familienforscher (AOFF) erscheint als repr&auml;sentativer Jahresband. Das in Herne in der Martin-Opitz-Bibliothek liegende Archiv des Vereins ist durch Dr. Peter Bahl in weiten Teilen geordnet worden und wird laufend erweitert. Kontakte zu befreundeten Vereinen wurden aufgefrischt, Tauschpartnerschaften wiederbelebt bzw. erweitert, gegenw&auml;rtig bestehen 34 Tauschpartnerschaften.<br\/>\r\n\t\r\nBei den Forschungsstellen und Forschungsgruppen hat es einige Wechsel gegeben, wodurch deren Arbeit deutlich belebt wurde, inaktive Forschungsgruppen wurden aufgehoben. In diesem Bereich sieht der Vorsitzende noch Handlungsbedarf. Mit mehreren Verkaufsaktionen unter der Leitung von Dieter Pechner konnten der Bestand alter AOFF-Hefte deutlich gesenkt und erhebliche Einnahmen erzielt werden. Die neu begr&uuml;ndete Schriftenreihe hat in Fachkreisen gro&#223;e Anerkennung gefunden. Beim Arbeitsbericht (ARB) ist das Layout &uuml;berarbeitet worden, nach intensiver Arbeit durch Gerhard K&ouml;nig ist nunmehr Oliver R&ouml;sch deren Schriftleiter. Die neue Webpr&auml;senz des Vereins konnte noch nicht fertiggestellt werden, dies wird entsprechend der zeitlichen M&ouml;glichkeiten der Mitarbeiter schrittweise erfolgen. Pr&auml;sent war der Verein bei vielen genealogischen Veranstaltungen, wobei insbesondere Dirk Vollmer mit dem Vereinsstand unterwegs war. Nicht alle sich zu Anfang gestellte Aufgaben konnte der Vorstand in den ersten zwei Jahren erf&uuml;llen. Dies ist unter anderem auch dadurch bedingt, dass zwei Vorstands&auml;mter, die des Schatzmeisters und des IT-Referenten, nach der Wahl in Hannover wieder vakant wurden und bisher nicht besetzt werden konnten.<br\/>\r\n\t\r\nZiele f&uuml;r die kommenden beiden Jahre sind die Fertigstellung der Webpr&auml;senz, die weitere Erschlie&#223;ung und Verzeichnung des Archivs, die Digitalisierung der Schlesienkartei, die Edition eines OFK-Generalindex- und registers, die Verbesserung der Kontaktm&ouml;glichkeiten zwischen den Mitgliedern und die Verst&auml;rkung von Mitmachprojekten.<br\/>\r\n\t\r\nDer stellvertretende Vorsitzende Stefan Guzy regte in seinem Bericht an, zuk&uuml;nftig gemeinsame Forschungsreisen in das Forschungsgebiet zu verabreden, um u. a. die Mitgliedern zu solchen Reisen zu ermutigen, die hiervon bisher abgesehen haben. Es schlossen sich die Berichte der weiteren Vorstandsmitglieder, der Schriftleiter und des Leiters der Versandstelle an, wobei Dr. Peter Bahl einen ausf&uuml;hrlichen &Uuml;berlick &uuml;ber den aktuellen Verzeichnisstand des Vereinsarchivs gab. Alle Berichte wurden ohne Aussprache von der Mitgliederversammlung gebilligt. Die Mitgliederversammlung endete ohne weitere Wortmeldungen.<br\/>\r\nDas Protokoll der Mitgliederversammlung ist gem&auml;&#223;\u00a7 11 Nr. 5 Satz 2 der Vereinssatzung in den Arbeitsberichten (Heft 2\/2012) abgedruckt.<p>\r\n\r\n<a href=\"#top\">\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/topblue5.gif\" alt=\"nach oben\" \/>\r\n<\/a>\r\n<hr \/>\r\n<p><a href=\"?p=3358\">Zur&uuml;ck zu Vereinsleben<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Mitgliedertreffen 2012 Das Mitgliedertreffen 2012 fand vom 30. M&auml;rz bis 1. April im Hotel &#8222;Bielefelder Hof&#8223; in Bielefeld statt. 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