{"id":1492,"date":"2011-07-10T14:02:07","date_gmt":"2011-07-10T14:02:07","guid":{"rendered":"http:\/\/wp.agoff.de\/?p=1492"},"modified":"2023-02-26T16:26:20","modified_gmt":"2023-02-26T15:26:20","slug":"personen-der-kirchengemeinde-stawiszyn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agoff.de\/?p=1492","title":{"rendered":"Personen der evangelischen Kirchengemeinde Stawiszyn"},"content":{"rendered":"<table class=\"Artikelkopf_mit_Siegel\">\r\n<tr>\r\n<td><center><img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/uploads\/2011\/09\/siegel-stawiszyn.jpg\" alt=\"Kirchensiegel von Stawizyn\" width=\"200px\" \/><\/center><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/table>\r\n\r\n&nbsp;\r\n&nbsp;\r\n<h3 style=\"text-align: center;\">1. Die Pfarrer<\/h3>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Von 1776 bis 1780 wurde Stawiszyn von den Pastoren der evangelisch-lutherischen Gemeinde W&#322;adys&#322;aw&#243;w bereist.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Karl Franz H&ouml;nicke, 1780-1782<\/b><br>\r\nGeboren in Wien; 1777 zeitweise Pfarrer in Bentschen, Pfarrer in Stawiszyn 1780-1782, dann in Gr&auml;tz in der Provinz Posen, 1782-1784, 1. Pfarrer in Dornfeld, Kleinpolen, 1788-1790 und dann in Hermannseifen, B&ouml;hmen, &#8222;wo er anderthalb Jahrzehnte sp&auml;ter Superintendent von B&ouml;hmen war und vom Kaiser in den Adelsstand erhoben wurde&#8223;. Er starb um 1807 und hinterlie&#223; Frau und Kinder in gro&#223;em Elend.<\/p>\r\n&nbsp;\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Karl Jeremias Callmann, 1782-1795<\/b><br>\r\nRektor in Bojanowo, dann Pfarrer in Gr&auml;tz im Posenschen 1775-1781; &#8222;gab nach sechsj&auml;hriger Wirksamkeit wegen Mi&#223;helligkeiten in der Gemeinde sein Amt auf&#8223;. Pfarrer in Stawiszyn 1782-1795, gestorben am 5. Februar 1795 an hitzigem Fieber im Alter von 51 Jahren. &#8222;Die Betreuung der weit zerstreuten Glaubensgenossen untergrub seine Gesundheit. Am 3. Februar 1795 kam er ganz krank und so schwach wiederum nach Hause, da&#223; er nicht mehr imstande war, selbst vom Schlitten herabzusteigen&#8223;.<\/p>\r\n&nbsp;\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Friedrich Heinrich Wilhelm Ernst Jonathan Grimm, 1795-1834<\/b><br>\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/pastoren\/grimm_pastor.jpg\" alt=\"Friedrich H.W.E.J. Grimm\" width=\"110px\" height=\"150px\" style=\"float:left; margin:4px 12px 4px 0px;\" \/>Geboren in Gro&#223; Strelitz (Schlesien); ordiniert durch den Generalsenior Fischer in Driebitz. Er amtierte 1794-1795 in Pleschen &#8222;unter vielen und schweren Bedr&auml;ngnissen&#8223;, 1795-1834 in Stawiszyn. Im Ruhestand 1834-1847. Gestorben am 23. September 1847 im Alter von 83 Jahren. Verheiratet mit Johanna Julianne Beate, geb. Sch&uuml;ller, die am 16. Juli 1854 im Alter von 81 Jahren starb. Kraft notarieller Schenkung vom 22. Juli 1850 &uuml;bereignete sie ihren Grundbesitz in Pleschen im Wert von 3500 Mk. der dortigen evangelischen Parochie &#8222;zum Besten der Armen und Kranken&#8223;. Daraus ist eine so genannte &#8222;Grimmsche Stiftung&#8223; entstanden. Allj&auml;hrlich vor oder nach dem 23. September gedachte man Pastor Grimm im Gottesdienst.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Karl Friedrich Orive, 1834-1839<\/b><br>\r\nGeboren 1804 in Konin; Pfarrer in Stawiszyn 1834-1839\/40 und in Grodziec 1841-1876. Seine finanzielle Lage war sehr schwierig, so da&#223; er in den Jahren 1865-1876 in der politischen Gemeinde Grodziec noch zus&auml;tzlich als Schreiber besch&auml;ftigt war. Gestorben am 3. August 1876 im Alter von 72 Jahren.<\/p>\r\n&nbsp;\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Dr. phil. Karl Friedrich August Schr&ouml;der, 1839-1841<\/b><br>\r\nPfarrer in Micha&#322;ki 1838-1839, in Stawiszyn 1839-1841. Am 3. August 1841 wurde er wegen ungeb&uuml;hrlichen, anst&ouml;&#223;igen Verhaltens vom Warschauer Generalkonsistorium abgesetzt. 1842 schloss er sich der r&ouml;misch-katholischen Kirche an. Anl&auml;sslich seines &Uuml;bertritts in der Kalischer St. Joseph Kirche wurde die evangelische Kirche verunglimpft. Dagegen protestierte das Konsistorium bei der Regierungskommission. 1844 wurde Schr&ouml;der als Priester nach Turek versetzt, wo er f&uuml;r die dort ans&auml;ssigen deutschen Katholiken Predigten in deutscher Sprache hielt, in denen er die Evangelischen zu seinen Gottesdiensten lockte und sie zum Katholizismus hin&uuml;berzuziehen suchte. Gestorben angeblich in Turek.<\/p>\r\n&nbsp;\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">1842 Vakanz.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Franz Theodor Samuel Hae&#223;ner, 1843-1889<\/b><br>\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/pastoren\/haessner_franz.jpg\" alt=\"Franz Hae&#223;ner\" width=\"110px\" height=\"150px\" style=\"float:left; margin:4px 12px 4px 0px;\" \/>In Hennersdorf bei G&ouml;rlitz am 26. Februar 1806 als Sohn des Pfarrers Samuel Gotthelf Hae&#223;ner und Johanna Friederike, geb. Hoffmann, geboren, wurde er am 5. M&auml;rz 1843 ordiniert (Studium der Theologie mutma&#223;lich in Breslau). Pfarrer in Stawiszyn 1843-1889 und gestorben hier am 3. April 1889. In erster Ehe mit einer geborenen Valentini verheiratet hatte er zwei Kinder, Maria und Martha. In zweiter Ehe verheiratet mit Auguste geb. Weiss, die am 25. M&auml;rz 1910 in Kalisch starb. Sie hatten neun Kinder, Elisa, Franz (Dr. med. in Zgierz seit 1878; gestorben am 2. August 1938 im Alter von 84 Jahren), Konrad, Emil, Anna, Therese, Paul, Johann und Otto.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Joseph Karl Theodor Rosenberg, 1889-1899<\/b><br>\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/pastoren\/rosenberg_joseph_karl.jpg\" alt=\"Joseph Karl Rosenberg\" width=\"110px\" height=\"150px\" style=\"float:left; margin:4px 12px 4px 0px;\" \/>In Gostynin am 19. M&auml;rz 1862 als Sohn des Pfarrers Eugen Rosenberg geboren. Ordiniert am 07. April 1889. Substitut des Pfarrers Sch&ouml;neich in Lublin, mit dem Sitz in Kamien von M&auml;rz bis Dezember 1889. Pfarrer in Stawiszyn, in Konstantyn&#243;w 1899-1904. Entschiedener Gegner des damaligen Konsistorialrats Pfarrer Julius Bursche, Warschau, und der von ihm vertretenen polnisch-evangelischen Richtung in der evangelisch-augsburgischen Kirche. Er verlie&#223; den Warschauer Konsistorialbezirk und war Pfarrer in Latowitz bei Ostr&#243;w 1905 bis 1906, dann 1906-1908 ugust ugust 1938 im Alter von 84 Jahren), Konrad, Emil, Anna, Therese, Paul, Johann und Otto.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>August Gerhardt, 1900-1901<\/b><br>\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/pastoren\/gerhardt_august.jpg\" alt=\"August Gerhardt\" width=\"110px\" height=\"150px\" style=\"float:left; margin:4px 12px 4px 0px;\" \/>In der Gemeinde Kopsodzie, Kreis Wy&#322;kowyszki (bis 1920 Gouvernement Suwa&#322;ki; heute Kreis in Litauen), am 9. Dezember 1875 als Sohn des Bauern August Gerhardt und Elisabeth, geb. Wiemer, geboren. Studium der Theologie in Dorpat 1894-1898, wurde am 21. Mai 1899 ordiniert. Vikar an der Lodzer St. Trinitatis Kirche 1899-1900. Vom 1. Dezember 1900 bis 28. Mai 1901 verwaltete er Stawiszyn und begab sich darauf nach Leipzig, um sich auf dem Institutum Delitzschianum zum Judenmissionar auszubilden. Er studierte dort bis Ende September 1902. Der Lodzer St. Trinitatisgemeinde zugwiesen, leitete er als Adjunkt vom 1. Oktober 1902 bis 6. Januar 1905 die Judenmission im Bereich der augsburgischen Kirche. Pfarrer zu Pra&#380;uchy 1905-1911, Religionslehrer am deutschen Gymnasium zu Lodz und Hilfsgeistlicher an der dortigen St. Trinitatiskirche 1911-1921. Am 1. Februar 1922 verlie&#223; er den Warschauer Konsistorialbezirk und trat in den Dienst der Baseler Judenmission mit dem Wohnsitz in Stuttgart. Pastor Gerhardt war ein f&uuml;hrender Vertreter der deutschen Richtung in der augsburgischen Kirche. Er wurde auch als deutscher Stadtverordneter in das Lodzer Stadtparlament gew&auml;hlt. Nach seinem Weggang aus Polen nahmen er und seine Angeh&ouml;rigen die deutsche Staatsangeh&ouml;rigkeit an. Er soll dem General-Superintendenten Bursche anl&auml;sslich eines Besuches in Warschau nach 1923 erkl&auml;rt haben, dass er sich auf der Konstituierenden Synode 1922\/23 f&uuml;r die Trennung der evangelischen Deutschen von den evangelischen Polen mit ganzer Kraft und Entschiedenheit eingesetzt h&auml;tte, wenn er im Warschauer Konsistorialbezirk geblieben w&auml;re. Er war Gegner Bursches und dessen Ideologie. Gestorben am 3. September 1947 in Riehen-Basel und dort beerdigt. Seine Witwe Wanda, geb. Hampf starb in Basel am 4. November 1948. Kinder dieser Ehe waren Elisabeth Juchum-Gerhard, Karl Heinrich Gerhardt-Mayer und Paul Gerhard. Pfarrer Gerhardt verfasste 1931 &#8222;Hundert Jahre Verein der Freunde Israels in Basel&#8223; und &#8222;Die Judenmission in Polen&#8223;, S. 196-211, in &#8222;Ekklesia V, Die Evangelischen Kirchen in Polen&#8223;.<\/p>\r\n&nbsp;\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Karl Serini, 1901-1905<\/b><br>\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/pastoren\/serini_karl_2.jpg\" alt=\"Prof. Karl Serini\" width=\"110px\" height=\"150px\" style=\"float:left; margin:4px 12px 4px 0px;\" \/>Geboren am 21. M&auml;rz 1875. Studium der Theologier in Dorpat, ordinierter Vikar in Pabianice 1899-1900 und an St. Trinitatis Lodz 1900-1901, Pfarrer in Stawiszyn 1901-1905 und in Zgierz 1905-1919. Weiteres theologisches Studium in Basel 1919\/20, wo er zum Lic. theol. &uuml;ber die Religionsphilosophie W. Windelbands promovierte. Seine Dissertation, die er neu konzipierte und erweiterte, gab er in polnischer Sprache unter dem Titel &#8222;Die Religionsphilosophie der badischen Schule&#8223; (Warschau 1927) heraus. Auf Grund dieser Arbeit erhielt er die Berufung zum au&#223;erordentlichen Professor der systematischen Theologie an der Warschauer Evangelisch-Theologischen Fakult&auml;t. Serini war auch Theoretiker der Freimaurerei in Polen und Mitglied der Loge &#8222;Wiederhergestellte Freiheit&#8223; in Warschau, in der er den Vortrag &uuml;ber &#8222;Das Symbol in der Freimaurerei&#8223; hielt. Nach seinem Tode ver&ouml;ffentlichten die Logenbr&uuml;der seinen Vortrag, den die polnische nationaldemokratische Zeitschrift &#8222;Nationaler Gedanke&#8223; (1937 Nr.5) in dem Artikel &#8222;Der entlarvte Freimaurer&#8223; angegriffen hatte. &Uuml;ber die Freimaurerei schrieb Prof. Serini auch in der polnisch-reformierten Zeitschrift &#8222;Jednota&#8223;, was 1934 als Abdruck in seinem nach dem Tode herausgegebenen Werke &#8222;Leben, Wissenschaft und Religion&#8223; erschien. Gestorben am 21. Oktober 1931 in Warschau. Verheiratet mit Wanda, geb. Haessner, der Adoptivtochter des Arztes Dr. Franz Haessner in Zgierz. Kinder dieser Ehe waren Margarethe, verheiratete Bulska, Prof. der Medizin an der Warschauer Universit&auml;t, Wanda, Johanna, Hedwig und Anita.<\/p>\r\n&nbsp;\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Leo Sachs, 1905-1913<\/b><br>\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/pastoren\/sachs_leo.jpg\" alt=\"Leo Sachs\" width=\"110px\" height=\"150px\" style=\"float:left; margin:4px 12px 4px 0px;\" \/>In Wierzbo&#322;&#243;w am 27. Oktober 1877 als Sohn des Pfarrers Adolf Sachs und Auguste, geb. Arnold, geboren. Studium der Theologie in Dorpat und ordiniert am 31. M&auml;rz 1901. Vikar in Tomasch&#243;w Maz. 1901-1902 und in Zgierz 1902-1904, wie auch in Stawiszyn administriert 1904-1905. Pfarrer in Stawiszyn 1906-1913 und in Turek 1913-1939. Nach 1945 wieder in Turek. Gestorben in Stawiszyn am 23. Juni 1947. Verheiratet mit Sophie, geb. Bursche, Halbschwester des Bischofs Dr. Bursche. Kinder dieser Ehe waren Elisabeth, verheiratet mit dem Ingenieur Wies&#322;aw Schwender, Alfred, gefallen in Warschau 1939; Georg, seinerzeit Pfarrer in Kalisch; Marie, verheiratet mit einem Herrn Wegener, Bruder des verstorbenen Pfarrers Wegener (Wojnowski). Pfarrer Leo Sachs setzte sich tatkr&auml;ftig f&uuml;r das Eigentum der Kantorate in seiner Gemeinde ein. Er f&uuml;hrte deswegen Prozesse und gewann sie f&uuml;r M&#322;yny Piekarskie, Czyste-Kolonia und Sarbice.<\/p>\r\n&nbsp;\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Georg Tytz (<em>Tyc<\/em>), 1913-1919<\/b><br>\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/pastoren\/tytz_georg.jpg\" alt=\"Georg Tytz\" width=\"110px\" height=\"150px\" style=\"float:left; margin:4px 12px 4px 0px;\" \/>In Warschau am 23. Juni 1888 geboren. Studium der Theologie in Dorpat 1906-1912 und ordiniert am 6. Oktober 1912. Vikar an St. Trinitatis in Lodz und auf Pfarrer Grundlachs Antrag versetzt nach Grodziec 1912-1913, Pfarrer in Stawiszyn 1913-1919, in Kielce 1919-1923 und in Sosnowiec 1923-1939. Nach Superintendent Karl Kulisz (&#8224; 8. Mai 1940 im KZ Buchenwald), Teschen, ab 1939 Organisationsleiter der polnisch-evangelischen Pastoren, die er in die Evangelisch-Unierte Kirche in Oberschlesien dirigierte, damit sie die Evangelischen polnischer Sprache sammelten und religi&ouml;s versorgten. 1940 in den Gef&auml;ngnissen zu Sosnowiec und Kattowitz. Nach seiner Entlassung war er bis 1944 in Sosnowiec in einer Fabrik der Konsumgenossenschaft besch&auml;ftigt. Gestorben am 6. Mai 1944 infolge eines Unfalls. Verheiratet mit einer geborenen Stark aus Stawiszyn.<\/p>\r\n&nbsp;\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">1919-1924 Vakanz.<\/p>\r\n&nbsp;\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Rudolf Kersten, 1924-1936<\/b><br>\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/pastoren\/kersten_rudolf.jpg\" alt=\"Rudolf Kersten\" width=\"110px\" height=\"150px\" style=\"float:left; margin:4px 12px 4px 0px;\" \/>In Modzerowo an der Weichsel am 2. Oktober 1891 als Sohn eines Lehrers und Kantors geboren, besuchte er das Predigerseminar Kropp bei Schleswig und begab sich nach Kanada, wo er am 10. August 1913 in Redern, Sask., ordiniert wurde. Im Nordwesten des Landes von 1913 bis 1921 t&auml;tig, kehrte er wieder nach Polen zur&uuml;ck und amtierte von 1921-1924 in Rozyszcze, Wolhynien; 1924-1936 in Stawiszyn, 1936-1939 in Papro&#263; Du&#380;a, 1940-1944 in Pu&#322;tusk. Darauf kurz in Bad Altheide (Schlesien), und in Aweyden (Ostpreu&#223;en) 1944\/45. Fl&uuml;chtlingspfarrer in D&auml;nemark von M&auml;rz bis Mai 1945. In den Jahren 1945-1948 bediente er Karlum in Schleswig-Holstein, 1949-1958 die altlutherische Gemeinde in Wei&#223;enfels, anschlie&#223;end im Ruhestand.<br>\r\nAb 1932 leitete er die Jugendarbeit in der augsburgischen Kirche; seit 1933 war er Missionsreferent der Leipziger evangelisch-luthersichen Heidenmission. Von 1933 gab er das Monatsblatt &#8222;Jugendfreude&#8223; f&uuml;r die kirchlichen Jugendkreise heraus. Au&#223;erdem verfasste er einen Katechismus f&uuml;r Schule und Konfirmandenunterricht; &#8222;Mein erstes Sonntagsbuch&#8223; f&uuml;r Kindergottesdienst, Schule und h&auml;uslichen Unterricht; 1929 die Liedersammlung &#8222;Unser Liederbuch&#8223;. Verheiratet in 1. Ehe mit Herta, geb. Mehling (verstorben); in 2. Ehe mit Elfriede, geb. Kassner (verstorben); in 3. Ehe mit Elli, verw. Weicht, geb. Lipski. Kinder: Elisabeth (verheiratete Kierdorf), Christa (verheiratete Schulz), Ilse (verheiratet mit Pfarrer G. Gilde, fr&uuml;her K&ouml;nigsberg), Anita.<\/p>\r\n&nbsp;\r\n\r\n&nbsp;\r\n<h3 style=\"text-align: center;\">2. Die Kantoren<\/h3>\r\n<div class=\"table_juergen\" align=\"left\">\r\n<table>\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td class=\"noborder\" width=\"10%\"><b>1784<\/b><\/td>\r\n<td class=\"noborder\" width=\"50%\">Johann Daniel Fleckeisen<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td class=\"noborder\"><b>1810<\/b><\/td>\r\n<td class=\"noborder\">Johann Gottfried Lange<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td class=\"noborder\"><b>1832<\/b><\/td>\r\n<td class=\"noborder\">Julius Friedrich Buchwitz, Ernst Samuel Schubert<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td class=\"noborder\"><b>1841<\/b><\/td>\r\n<td class=\"noborder\">Gottlieb Benjamin Reinert<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td class=\"noborder\"><b>1845<\/b><\/td>\r\n<td class=\"noborder\">Karl Knappe<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td class=\"noborder\"><b>1856<\/b><\/td>\r\n<td class=\"noborder\">NN. Marecki, Wilhelm Maximilian Herbst (&#8224; 1867)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td class=\"noborder\"><b>1867-1890<\/b><\/td>\r\n<td class=\"noborder\">Adolf Heinrich Wosch<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td class=\"noborder\"><b>1890-1900<\/b><\/td>\r\n<td class=\"noborder\">Michael Ernst<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td class=\"noborder\"><b>1901-1909<\/b><\/td>\r\n<td class=\"noborder\">Wilhelm Neumann<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td class=\"noborder\"><b>1909-1913<\/b><\/td>\r\n<td class=\"noborder\">Michael Schmit<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td class=\"noborder\"><b>1913-<\/b><\/td>\r\n<td class=\"noborder\">Wilhelm Lorenz<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<\/div>\r\n&nbsp;\r\n\r\n&nbsp;\r\n<h3 style=\"text-align: center;\">3. Die K&uuml;ster<\/h3>\r\n<div class=\"table_juergen\" align=\"left\">\r\n<table>\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td class=\"noborder\" width=\"10%\"><b>1810-1840<\/b><\/td>\r\n<td class=\"noborder\" width=\"50%\">Christian Frischke<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td class=\"noborder\"><b>1864<\/b><\/td>\r\n<td class=\"noborder\">Johann Gottlieb Both (&#8224; 1840)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td class=\"noborder\"><b>1864<\/b><\/td>\r\n<td class=\"noborder\">Totengr&auml;ber Wilhelm Ramminger<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td class=\"noborder\"><b>1891<\/b><\/td>\r\n<td class=\"noborder\">Martin Stelzer<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td class=\"noborder\"><b>1911<\/b><\/td>\r\n<td class=\"noborder\">Oswald Feiler<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td class=\"noborder\"><b>bis 1932<\/b><\/td>\r\n<td class=\"noborder\">Martin Welsch, Bernhard Gritschke<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td class=\"noborder\"><b>1932-<\/b><\/td>\r\n<td class=\"noborder\">Erwin Gritschke<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<\/div>\r\n&nbsp;\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\n<h3 style=\"text-align: center;\">4. Die Kirchenkollegien<\/h3>\r\n\r\n<div class=\"table_juergen\" align=\"left\">\r\n<table>\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td class=\"noborder\" width=\"7%\"><b>1779<\/b><\/td>\r\n<td class=\"noborder\" width=\"53%\">Christian Gottfried Stark, Johann Georg Liebig<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td class=\"noborder\"><b>1787<\/b><\/td>\r\n<td class=\"noborder\">Johann Andreas K&uuml;bler, Ephraim Schr&ouml;er<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td class=\"noborder\"><b>1797<\/b><\/td>\r\n<td class=\"noborder\">Christian Walter, Friedrich Hoffmann, Johann Gottfried Lange<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td class=\"noborder\"><b>1835<\/b><\/td>\r\n<td class=\"noborder\">Nathan Krusch, Andreas Tahn, Benjamin Fleischer, Karl Philipp<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td class=\"noborder\"><b>1876<\/b><\/td>\r\n<td class=\"noborder\">Wilhelm Repphan, Karl Stark, Julius Sowacki (&#8224; 1842, Lederfabrikant), Gottlieb Weiss,\r\nChristian Kanwischer, Christian Matheke<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td class=\"noborder\"><b>1934<\/b><\/td>\r\n<td class=\"noborder\">Ernst Stark, Rudolf Buksch, Hermann Majewski, Rudolf Schulz, Eduard Pesler, Wilhelm Gerhart<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<\/div>\r\n&nbsp;\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\n<p class=\"quelle\">Quellen:<br\/>\r\nKneifel, Eduard: Die Evangelisch-Augsburgischen Gemeinden der Kalischer Di&ouml;zese, Plauen im Vogtland 1937<br>\r\nKneifel, Eduard: Geschichte der  Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen, Niedermarschacht &uuml;ber Winsen an der Luhe 1962<br>\r\nKneifel, Eduard: Die Pastoren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen, Eging, Niederbayern 1970<br>\r\nKneifel, Eduard: Die evangelisch-augsburgischen Gemeinden in Polen 1555-1939, Vierkirchen &uuml;ber M&uuml;nchen 1971<\/p>\r\n\r\n<a href=\"#top\">\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/topblue5.gif\" alt=\"nach oben\" \/>\r\n<\/a>\r\n\r\n<hr>\r\n\r\n<p><a href=\"?p=1488\">Evangelische Kirchengemeinde Stawiszyn<\/a><\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; 1. Die Pfarrer Von 1776 bis 1780 wurde Stawiszyn von den Pastoren der evangelisch-lutherischen Gemeinde W&#322;adys&#322;aw&#243;w bereist. Karl Franz H&ouml;nicke, 1780-1782 Geboren in Wien; 1777 zeitweise Pfarrer in Bentschen, Pfarrer in Stawiszyn 1780-1782, dann in Gr&auml;tz in der Provinz Posen, 1782-1784, 1. Pfarrer in Dornfeld, Kleinpolen, 1788-1790 und dann in Hermannseifen, B&ouml;hmen, &#8222;wo <a href=\"https:\/\/agoff.de\/?p=1492\" class=\"more-link\">\u2026\u00a0<span class=\"screen-reader-text\">  Personen der evangelischen Kirchengemeinde Stawiszyn<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[],"tags":[1631,2281],"class_list":["post-1492","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","tag-personendaten","tag-stawiszyn-ev-kirchengemeinde"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1492","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1492"}],"version-history":[{"count":21,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1492\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":87677,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1492\/revisions\/87677"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1492"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1492"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1492"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}