{"id":1613,"date":"2011-07-11T04:20:28","date_gmt":"2011-07-11T04:20:28","guid":{"rendered":"http:\/\/wp.agoff.de\/?p=1613"},"modified":"2026-01-19T20:59:41","modified_gmt":"2026-01-19T19:59:41","slug":"adressbucher-schlesien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agoff.de\/?p=1613","title":{"rendered":"Adressb\u00fccher Schlesien"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Personenverzeichnisse haben eine l&auml;ngere Geschichte. F&uuml;r Schlesien sind die &auml;ltesten die von 1701 bis 1704 erschienen &#8222;Instanzien-Notizen&#8223;. Diese enthalten Beamte, Geistliche, \u00c4rzte und Gasth&ouml;fe. Adressb&uuml;cher existieren f&uuml;r einzelne schlesische St&auml;dte seit der Mitte des 19. Jahrhunderts, sp&auml;ter kamen solche f&uuml;r Landkreise und Fachadressb&uuml;cher f&uuml;r Handel, Gewerbe und Industrie und G&uuml;teradressb&uuml;cher hinzu, Anfang des 20. Jahrhunderts auch Telefonb&uuml;cher. Eine besondere Form stellen die nach der Vertreibung ver&ouml;ffentlichten Anschriftenverzeichnisse der ehemaligen Bewohner dar.<br\/> \r\nAllen diesen Verzeichnissen ist gemeinsam, dass sie f&uuml;r den jeweils aktuellen Gebrauch konzipiert waren und deshalb oft regelm&auml;&#223;ig aktualisiert wurden, was sie sowohl f&uuml;r die historische als auch die genealogische Forschung zu unentbehrlichen Quellen werden l&auml;sst, k&ouml;nnen sie doch wichtige Anhaltspunkte f&uuml;r die Suche nach Personen liefern.<br\/>\r\nDurch den Zweck der Adressb&uuml;cher sind diese oft nur in Bibliotheken der jeweiligen Regionen erhalten, daneben durch die Pflichtexemplarregelung des Staates Preu&#223;en in der Staatsbibliothek  zu Berlin &#8211; Preu&#223;ischer Kulturbesitz und durch ein Pflichtexemplargesetz f&uuml;r das Deutsche Reich ab 1935 auch in der Deutschen B&uuml;cherei, heute Deutsche Nationalbibliothek, in Leipzig. Durch Kriegsverlust ist aber gerade der Bestand Schlesien der Staatsbibliothek zu Berlin erheblich in Mitleidenschaft gezogen worden.<br\/>\r\nDie 1948 gegr&uuml;ndete B&uuml;cherei des deutschen Ostens, die in der 1989 gegr&uuml;ndeten Martin-Opitz Bibliothek in Herne aufgegangen ist, hat sich um den Erwerb von Adressb&uuml;chern aus den historischen deutschen Ostgebieten erheblich bem&uuml;ht und erweitert best&auml;ndig ihren Bestand, sowohl durch Originale als auch durch Kopien.<br\/>\r\nKlaus Liwowsky hat in seinem Buch<\/p>\r\n\r\n<blockquote>Schlesische Adressb&uuml;cher<br>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Bibliographie und Standortnachweis f&uuml;r Stadt-, Kreis-, Beamten-, Gewerbe- und G&uuml;teradressb&uuml;cher sowie Anschriftenlisten, Telefon- und Gedenkb&uuml;cher (18. \u2013 20. Jahrhundert). Mit einem Geleitwort von Wolfgang Kessler Quellen und Darstellungen zur Personengeschichte des &ouml;stlichen Europa, Herausgegeben im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher von Peter Bahl in Verbindung mit Joachim Bahlcke, Victor D&ouml;nninghaus, Bernhart J&auml;hnig, Wolfgang Kessler, Klaus Neitmann, Stefan Sienell, Ulrich Schmilewski und Joachim Zdrenka, Band 2<\/p><\/blockquote>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Adressb&uuml;cher nachgewiesen, die sich auf den Raum der Provinz Schlesien in den Grenzen von 1914 beziehen. Diese sind heute in Archiven und Bibliotheken in Deutschland und Polen zu finden, werden allerdings durch gedruckte Bibliographien nur teilweise und meist ohne Standortnachweis nachgewiesen. Er hat erstmals eine detaillierte Beschreibung und Auflistung s&auml;mtlicher bekannter Personenverzeichnisse, die sich auf die preu&#223;ische Provinz Schlesien und den 1938 angeschlossenen Kreis Fraustadt (Wschowa) beziehen, erarbeitet, jeweils mit Nachweis der Standorte. Verzeichnisse, die &uuml;ber digitale Bibliotheken direkt einsehbar sind, hat er mit der dazu geh&ouml;rigen Internetadresse versehen. Gerade in diesem Bereich wird deutlich, dass es sich bei einem Verzeichnis immer nur um eine Momentaufnahme handeln kann und schrittweise immer mehr der genannten Personenverzeichnisse einsehbar sein werden.<br\/>\r\nAls Findbehelf wird dieses Buch weiterhin unverzichtbar sein, denn dem Forscher wird die Suche in Bibliotheken, Archiven und Heimatstuben abgenommen. Zudem erschlie&#223;en mehrere Register das Material vielf&auml;ltig und eine Einleitung f&uuml;hrt in die Thematik ein. Im <a href=\"?p=3861\">Inhaltsverzeichnis<\/a> dieses Bandes finden Sie weitere Informationen.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Andreas R&ouml;sler\r\n\r\n<!-- Auskommentiert -->\r\n\r\n<!-- <p style=\"text-align: justify;\">Hier finden Sie eine Aufstellung der Adressb&uuml;cher, die uns in dieser Region bekannt sind...<\/p> -->\r\n\r\n<!-- ab hier sollen die Daten wieder angezeigt werden -->\r\n\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"?p=641\">Zur&uuml;ck zur Startseite Adressb&uuml;cher<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Personenverzeichnisse haben eine l&auml;ngere Geschichte. F&uuml;r Schlesien sind die &auml;ltesten die von 1701 bis 1704 erschienen &#8222;Instanzien-Notizen&#8223;. Diese enthalten Beamte, Geistliche, \u00c4rzte und Gasth&ouml;fe. Adressb&uuml;cher existieren f&uuml;r einzelne schlesische St&auml;dte seit der Mitte des 19. 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