{"id":21899,"date":"2013-10-31T21:42:13","date_gmt":"2013-10-31T21:42:13","guid":{"rendered":"http:\/\/wp.agoff.de\/?p=21899"},"modified":"2018-08-25T14:10:15","modified_gmt":"2018-08-25T12:10:15","slug":"die-juedische-gemeinde-zu-kepno","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agoff.de\/?p=21899","title":{"rendered":"Die J\u00fcdische Gemeinde zu Kempen i. Posen (K\u0119pno)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die israelische Gemeinde begann etwa 1655 mit 10 Familien. Schon im Jahre 1689 baute sie eine Synagoge und 100 Jahre sp&auml;ter &#8211; etwa im Jahre 1790 &#8211; an der gleichen Stelle ihr heutiges Gotteshaus. Die j&uuml;dische Gemeinde wuchs bis 1835 auf ca. 3000 Mitglieder an &#8222;Klein Jerusalem&#8223; und flaute bis 1914 auf 700 Seelen ab. Die meisten Kempener Juden wanderten nach New York aus, wo sie oft zu gro&#223;em Wohlstand gelangten, dabei ihre alte Heimatstadt Kempen aber nicht verga&#223;en. Die Verbundenheit mit Kempen zeigte sich u. a. in der Stiftung einer Badeanstalt (Stahlsche Stiftung). Hervorzuheben ist, da&#223; sich die nach Amerika ausgewanderten Kempener Juden in New York einen eigenen j&uuml;dischen Friedhof anlegten, auf dem zumindest bis 1914 nur Kempener Juden und deren Nachkommen beerdigt werden durften.<br>\r\nDer Einwohnerzahl entsprechend besa&#223; die j&uuml;dische Gemeinde in Kempen w&auml;hrend des Kaiserreichs einen der gr&ouml;&#223;ten j&uuml;dischen Friedh&ouml;fe Deutschlands. Merkw&uuml;rdig war, da&#223; mitten auf dem Kempener j&uuml;dischen Friedhof ein mit alten Kiefern bestandener H&uuml;gel &#8211; ein Kopiec &#8211; lag. Ob er auch ein alter Urnenh&uuml;gel war, konnte bis 1914 nicht festgestellt werden.<br>\r\nRosenberg berichtet in seiner 1914 erschienenen Festschrift zur Feier des 250j&auml;hrigen Bestehens der Gemeinde, im Jahre 1888 sei eine j&uuml;dische Musikkapelle &#8211; wie ihm seine Mutter oft erz&auml;hlt und Frau von Schickfus best&auml;tigt habe &#8211; nach Berlin gefahren, um Kaiser Friedrich III., der von den damaligen Juden sehr verehrt worden sei, ein St&auml;ndchen zu bringen. Der Kaiser soll die Kempener Kapelle nach dem St&auml;ndchen in Audienz empfangen und sich lobend &uuml;ber ihre Leistung ausgesprochen haben.<\/p>\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\n\r\n<p class=\"quelle\">Quelle:<br\/>\r\nRosenberg, Josef C. T.: Geschichte der evangelischen Kirchengemeinde Kempen. Festschrift zur Feier des 250j&auml;hrigen Bestehens der Gemeinde, Kempen i.P. 1914, S. 154.<\/p>\r\n\r\n&nbsp;\r\n<hr \/>\r\n\r\n&nbsp;\r\n<p><a href=\"?p=21872\">Stadt Kempen i. Posen<\/a><br>\r\n<a href=\"?p=90896\">Forschungsgruppe Kempen i. Posen<\/a><\/p>\r\n\r\n&nbsp;","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die israelische Gemeinde begann etwa 1655 mit 10 Familien. Schon im Jahre 1689 baute sie eine Synagoge und 100 Jahre sp&auml;ter &#8211; etwa im Jahre 1790 &#8211; an der gleichen Stelle ihr heutiges Gotteshaus. Die j&uuml;dische Gemeinde wuchs bis 1835 auf ca. 3000 Mitglieder an &#8222;Klein Jerusalem&#8223; und flaute bis 1914 auf 700 Seelen ab. <a href=\"https:\/\/agoff.de\/?p=21899\" class=\"more-link\">\u2026\u00a0<span class=\"screen-reader-text\">  Die J\u00fcdische Gemeinde zu Kempen i. Posen (K\u0119pno)<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[86,2195],"tags":[1660,50],"class_list":["post-21899","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-fst-posen","category-posen-juedische-gemeinde","tag-kempen-jued-gemeinde","tag-posen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21899","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=21899"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21899\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":92874,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21899\/revisions\/92874"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=21899"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=21899"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=21899"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}