{"id":26267,"date":"2014-07-07T14:30:02","date_gmt":"2014-07-07T12:30:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.agoff.de\/?p=26267"},"modified":"2023-01-29T12:30:34","modified_gmt":"2023-01-29T11:30:34","slug":"siedlungswerk-im-lubliner-und-cholmer-land","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agoff.de\/?p=26267","title":{"rendered":"Siedlungswerk im Lubliner- und Cholmer Land"},"content":{"rendered":"<table class=\"table_forschungsgruppe_fuss\" width=\"100%\" border=\"0\">\r\n<tr>\r\n<td><a href=\"?p=26265\">Allgemeine Geschichte<\/a><\/td>\r\n<td><a href=\"?p=26267\">Siedlungsgeschichte<\/a><\/td>\r\n<td><a href=\"?p=26801\">Spezielle Orts- bzw.<br>Personenlisten<\/a><\/td>\r\n<td><a href=\"?p=52537\">Personen<\/a><\/td>\r\n<td><a href=\"?p=26695\">Staatsarchiv Lublin<\/a><br>(<em>Online-Inhalte<\/em>)<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/table>\r\n<table class=\"table_forschungsgruppe_fuss\" width=\"100%\" border=\"0\">\r\n<tr>\r\n<td><a href=\"?p=26270\">Evangelische Kirche<\/a><\/td>\r\n<td>Katholische Kirche<\/td>\r\n<td>Baptisten<\/td>\r\n<td>J&uuml;dische Gemeinden<\/td>\r\n<td>Weitere religi&ouml;se<br>Gemeinschaften<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/table>\r\n\r\n<p style=\"text-align:right\"><!-- Navigation --><br>\r\n<i>Sie sind hier: <a href=\"https:\/\/agoff.de\/\">Start<\/a> &#187; <a href=\"?p=620\">FST Mittelpolen<\/a> &#187; <a href=\"?p=620\">FGR Lublin\/Neudorf<\/a> &#187; Siedlungsgeschichte<\/i><\/p>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify\">Ein Paradies war es nicht, in das die deutschen Kolonisten einwanderten. &#8222;Man kann nicht sagen, dass die Buggegenden eine besondere Fr\u00f6hlichkeit atmen, dass sie weite fruchtbare Ebenen besitzen, in denen sich das Auge verliert. Sand, S\u00fcmpfe, dunkle Tannenw\u00e4lder und Fl\u00e4chen, dazwischen graue, \u00e4rmliche D\u00f6rfer, die sich abwechselnd dem Auge darbieten.&#8223; So sah es fast \u00fcberall aus, als die Hauptwelle der deutschen Kolonisten kam, auf dem trostlosen Sandboden schmucke Kolonien entstanden und dem dunklen Walde und den &#8222;Blotten&#8223; Ackerboden abgerungen wurde.<\/p>\r\n\r\n<a href=\"http:\/\/www.agoff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Lublin_Land.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-26435\" src=\"http:\/\/www.agoff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Lublin_Land-300x203.jpg\" alt=\"Lublin_Land\" width=\"300\" height=\"203\" srcset=\"https:\/\/agoff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Lublin_Land-300x203.jpg 300w, https:\/\/agoff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Lublin_Land.jpg 775w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify\">Die Deutschen kamen in zwei Wellen ins Land. Die erste, zahlenm\u00e4\u00dfig geringe, zur Zeit des autonomen K\u00f6nigreichs Polen. Der Hauptstrom der deutschen Einwanderer kam ab 1860 nach der Aufhebung der Leibeigenschaft ins Lubliner Siedlungsgebiet. Auch die Feindseligkeiten, die die Polen mit deutschen Wurzeln im Aufstand von 1863\/64 erfahren hatten, f\u00fchrten zu einer starken Abwanderungswelle aus ganz Mittelpolen ins &#8222;Lubliner Siedlungsgebiet&#8223;.<\/p>\r\n\r\n<h3 style=\"text-align: center\">Lubliner Gebiet<\/h3>\r\n\r\n<a href=\"http:\/\/www.agoff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Lubliner-Siedungsgebiet-Karte-7.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-26303 size-medium\" src=\"http:\/\/www.agoff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Lubliner-Siedungsgebiet-Karte-7-300x231.jpg\" alt=\"Lubliner Siedungsgebiet Karte 7\" width=\"300\" height=\"231\" srcset=\"https:\/\/agoff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Lubliner-Siedungsgebiet-Karte-7-300x231.jpg 300w, https:\/\/agoff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Lubliner-Siedungsgebiet-Karte-7-1024x791.jpg 1024w, https:\/\/agoff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Lubliner-Siedungsgebiet-Karte-7-900x695.jpg 900w, https:\/\/agoff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Lubliner-Siedungsgebiet-Karte-7.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify\">Die \u00e4lteste deutsche Kolonie im Lubliner Lande war Franzdorf I, die gegen Ende des 18. Jahrhunderts gegr\u00fcndet wurde. Sie fiel um 1860 ganz der &#8222;Polonisierung&#8223; anheim. Kantorat und Bethaus waren hier seit 1813 urkundlich belegt. Um 1800 entstand Franzdorf II, dessen Anf\u00e4nge auf eine Glash\u00fctte zur\u00fcckgehen. Die fr\u00fcheren evangelischen Glash\u00fcttenarbeiter betrieben sp\u00e4ter vorwiegend den Ackerbau. Um die gleiche Zeit wie Franzdorf II wurde Sokolniki angelegt. \r\nWeitere Gr\u00fcndungen waren: 1844 Juljopol, Amelin, Kol. W\u00f6lika Siemienska und Seweryn\u00f6wka; ferner nach 1844: Anton\u00f6wka. Juljopol hatte 1860 eine Schule und 1870 ein Bethaus (1882 Neubau). Als weitere Siedlungen folgten 1862 Antonin Stary mit Kantorat und Bethaus; 1863 die Baptistenkolonie Justynow, die evangelischen D\u00f6rfer Pawlow, Egersdorf, wo 1868 ein Kantorat eingerichtet wurde. Im Jahr 1864 entstanden J\u00f6zef\u00f6w, Bielany, Bronislaw\u00f6w und Leonardow.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify\">Nach 1864 wurden gegr\u00fcndet: Antonin Nowy, Kol. Sobolew, Baran, Czerwonka Duza, Czerwonka Mala, Wolka Mierzyslaw, Lipniak, Aleksandr\u00f6wka, Kol. Wolka. In das Jahr 1866 f\u00e4llt die Gr\u00fcndung der Kol. Zurawieniec. 1867 wurde das Dorf Zawada durch den Gutsbesitzer Grodzicki aus Dembica angelegt; 1869 Wola Mieczyslawska (Grabina), Bielany, wo nach 1870 Bethaus und Kantorat entstanden. Vor 1870 Rechta, Kol. Gizyce (Niem.), Grabow, Stasin und Wilhelm\u00f6w.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify\">In den Jahren 1869\/71 wurden auf den Zezuliner G\u00fctern durch Baptisten aus Kicin, Kurowek, Poroze, Alexandrow, Dombie, Koroblew, Belchatow, Dombrowa und noch aus anderen Gegenden die Siedlungen Zezulin A und B, Grondy, Kociowa Gora, Lisigrunt und Godziemb\u00f6w gegr\u00fcndet. Von 115 Wirtschaften mit insgesamt 2306 Morgen befanden sich im Jahre 1876 nur f\u00fcnf in slawischem Besitz. Religi\u00f6ses baptistisches Zentrum war hier Zezulin. Eine weitere baptistische Kolonie war seit 1878 Radawczyk, die nach Gewinnung zahlreicher neuer Glieder 1884 zur selbst\u00e4ndigen Gemeinde erhoben wurde. Im Jahre 1870 gr\u00fcndete man: Borkowizna, Trojnia, Przymuszew A und B, Rabatki, Wola Lisowska (Bau des Bethauses 1873\/74), Janopol. 1871 gesellten sich hinzu: Kol. Potok Wola, Bozydar (polonisierte Schwabenkolonie); sodann vor und einschlie\u00dflich 1876: Kaniowola, Piaseczno, Ostrowek, Kol. Majdan Krasieninski, Pryszczowa Gora, Kol. Wolka Krasieninska, Kol. Ciotcza (Gem. Wielkie). In den Jahren 1877\/78 folgten Sobieszczany, wo bald darauf auch das Bethaus errichtet wurde, Kol. Plonszowice und Babin. Es entstanden noch: 1883 Kol. Osowa, 1884 Kol. Slugocin, 1886 Marynin, (teilweise baptistisch), 1887 Kol. Wilczopole, 1892 Kol. Cichostow und 1898 Okalew. Es war eine stattliche Anzahl deutsch-evangelischer Siedlungen, die vornehmlich in der zweiten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts, und zwar in steigendem Ma\u00dfe nach dem polnischen Aufstand 1863\/64, angelegt wurden.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"#top\">\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/topblue5.gif\" alt=\"nach oben\" \/><\/a><\/p>\r\n\r\n<h3 style=\"text-align: center\">Cholmer Gebiet<\/h3>\r\n\r\n<a href=\"http:\/\/www.agoff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Lubliner-Siedungsgebiet-Karte-8.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-26306\" src=\"http:\/\/www.agoff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Lubliner-Siedungsgebiet-Karte-8-300x231.jpg\" alt=\"Lubliner Siedungsgebiet Karte 8\" width=\"300\" height=\"231\" srcset=\"https:\/\/agoff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Lubliner-Siedungsgebiet-Karte-8-300x231.jpg 300w, https:\/\/agoff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Lubliner-Siedungsgebiet-Karte-8-1024x791.jpg 1024w, https:\/\/agoff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Lubliner-Siedungsgebiet-Karte-8-900x695.jpg 900w, https:\/\/agoff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Lubliner-Siedungsgebiet-Karte-8.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify\">Im Cholmer Gebiet war Michelsdorf das \u00e4lteste deutsche Dorf, mutma\u00dflich 1782 von Mennoniten gegr\u00fcndet, die 1822 ihre Wirtschaften an Kolonisten aus der Babiaker Gegend verkauften und selbst nach Karlswalde und Antoniendorf bei Ostrog weiterzogen. Im Jahre 1803 wurde in Zalucze Stare das Bethaus errichtet und ein Kantorat gebildet, das der Neudorfer Pastor nur sehr selten bediente. Sich selbst \u00fcberlassen, ohne rechte Leitung und Pflege, in r\u00f6misch-katholischer Umgebung, b\u00fc\u00dften die deutschen Lutheraner von Zalucze Stare allm\u00e4hlich ihren Glauben und ihre Muttersprache ein.<\/p>\r\n\t\r\n<p style=\"text-align: justify\">1828 kam es zur Entstehung des Dorfes Dembowiec. Die Kolonien Wladyslawow und Wanda verdanken ihre Gr\u00fcndung im Jahre 1845 dem Gutsbesitzer Thomas Chmielewski. \r\nIm Jahr 1860 wurden angelegt: Nadrybie, Zorubka, Wolka Nadrybska und Kiementynow; im Jahr 1861 Tomaszowek, Aleksandrowka, Krzywowolska, Felcin und Wojciechow, im Jahr 1862 Janowice und im Jahr 1863 Bielin, Syczow und Radziej\u00f6w.<\/p>\r\n\t\r\n<p style=\"text-align: justify\">Die Kolonie Bielin wurde auf den L\u00e4ndereien des Gutsbesitzers Fudakowski aufgebaut. In der N\u00e4he von Syczow schlossen sich die D\u00f6rfer Teresin, Annapol und Zabubnowo an. 1862 ver\u00e4u\u00dferte der Gutsbesitzer Albin Horoch von Woloska Wola einen Teil seiner L\u00e4ndereien an Kolonisten aus der Gegend von Bromberg, Znin, Bartschin und Labischin. Mit ihnen kamen auch polnisch-katholische Bauern aus jenen Bezirken, die sich in der Siedlung Dembina niedergelassen haben.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify\">Die polnischen Gutsbesitzer erhoben von ihren L\u00e4ndereien Pachtzins und erzielten dadurch betr\u00e4chtliche Einnahmen. Manchenorts, wie in Michelsdorf und Dembina, zogen sie die deutschen P\u00e4chter noch zu Frondiensten heran. F\u00e4lle k\u00f6rperlicher Z\u00fcchtigung waren in jenen Tagen auf den Gutsh\u00f6fen nicht selten. Die schwere Lage der Kolonisten nahm insofern eine g\u00fcnstige Wendung, als ihr Zinsland zum Ukasland wurde und dadurch dank der Bauernreform 1864 in ihren Besitz \u00fcberging.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify\">Durch die Aufhebung der Leibeigenschaft hatten die Gutsbesitzer auch im Lubliner und Cholmer Lande mit erheblichen Schwierigkeiten zu k\u00e4mpfen. Vor allem fehlten ihnen zur Bewirtschaftung ihrer Herrenh\u00f6fe Arbeitskr\u00e4fte, die ihnen nun aus dem Siedlerstrom zuflossen. Andererseits \u00fcberlie\u00dfen sie mehr als die H\u00e4lfte ihrer schlechten B\u00f6den und S\u00fcmpfe den Kolonisten zur Kultivierung, die sie f\u00fcr diese Aufgabe als recht gut geeignet und zuverl\u00e4ssig, nicht minder aber auch f\u00fcr gut genug hielten. Trotzdem blieben die deutschen Bauern auf den neuen Stellen, so wenig ertragreich z. T. auch die B\u00f6den waren. Sie hatten keine andere Wahl. Die an Arbeitskr\u00e4ften \u00fcbersch\u00fcssigen alten Heimatd\u00f6rfer, der Reifevorsprung im Verh\u00e4ltnis zu den polnisch-katholischen Bauern, nicht zuletzt aber die Wirren des Aufstandes, die vielen die fr\u00fchere Heimat verleideten, alles das dr\u00e4ngte nach neuen Bet\u00e4tigungsm\u00f6glichkeiten, die au\u00dfer im Lubliner Land sich auch im Cholmer Bezirk in gen\u00fcgendem Ma\u00dfe boten.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"#top\">\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/topblue5.gif\" alt=\"nach oben\" \/><\/a><\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify\">So setzte Graf Theodor Suchodolski durch teilweise Kolonisierung seiner Dorohusker G\u00fcter deutsch-evangelische Wirte an: 1864 in Puszki, 1865 in Teosin, Kroczyn (Kantorat 1876) und Skordjow, 1866 in Zalisocie. In gleicher Zeit (1865) wanderten Siedler aus Deutschland in die kleinen D\u00f6rfer Mary sin und Jamne ein. 1865 wurde die Kolonie Czerniejew gegr\u00fcndet. Im Jahre 1866 verkaufte der Gutsbesitzer Jasinski von Bruss einen gro\u00dfen Wald an Arbeiter aus der Kirchengemeinde Wengrow und aus Preu\u00dfen. Der vorhin schon genannte Gutsbesitzer Albin Horoch siedelte 1868 Bauern aus den Pfarreien Wengrow und Pultusk in Marjanka an. Auf den L\u00e4ndereien von Serebryszcze, deren Besitzer Josef Zawadski war, wurden 1866 Gotowka und 1870 Karolin\u00f6w gegr\u00fcndet.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify\">Auf den Besitzungen des Grundherrn Baldowski entstand 1870 Janopol. Im gleichen Jahre parzellierte man auch das gro\u00dfe Gut Nowosiolki unter lutherische Wirte aus den Parochien Gombin und Gostynin. Die Namen der Ortschaften waren: Jozefin, Nowosiolki und Henrysin, die kirchlich im Kantorat Jozefin zusammengefa\u00dft wurden. Durch Siedler aus dem Gouvernement Petrikau und Plozk, wie auch aus Kleinpolen, wurden die D\u00f6rfer Juljan\u00f6w, Adolfin, Jankowice und Tytusin angelegt.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify\">1871\/72 siedelten sich Kolonisten aus den Kirchengemeinden Turek, Konin und Babiak in Bukowa Piaski und Mszanna an. Um 1872 wurde durch Auswanderer aus Deutschland Kulczyn erworben. Um das Jahr 1874 ver\u00e4u\u00dferte Malinowski, der Grundherr von Kamien, sein Gut an deutsche Wirte aus Kongre\u00dfpolen. 1874 entstand das Kantorat Malin\u00f6wka, in das noch die Kolonien Predni Lan und Przymiarki einbezogen waren. 1873\/75 ist die Entstehungszeit des Dorfes Bukower Land durch evangelische Bauern aus den Parochien Konin und Radom. 1880\/81 parzellierte man unter die Kolonisten die Cycower G\u00fcter, was zur Gr\u00fcndung der Siedlung Cyc\u00f6w \u2014 neben der slawisch-j\u00fcdischen Ortschaft gleichen Namens \u2014 und von Abramowka, Podglemboki, Biesiadki und Stawek f\u00fchrte. Weiter baute man aus: um 1880 R\u00f6wnianka, Chromowka und Kol. Ilowa, im Jahr 1880 Kol. Wola Korybut, Beniow, Janin, nach 1880 Kozly, 1882 Barki, 1883 Tarnowka, 1884 Bogdanka und Lesnicz\u00f6wka, 1886 Krupa, 1887 Zabudnowo, zwischen 1880\/90 Kamionka. Im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts kamen noch hinzu: 1890 Strenczyn Nowy, 1891 Tuchanie und Dratowski Las I, 1893 Dratowski Las II (Uciekajka) und Luswinin, 1896 Lipowki, 1897 Kol. Mogilnica, 1897\/98 Kol. Ruda, 1898 Nadrybie Nowe und Kol. Urszulin, sowie 1899 Ujazd\u00f6w.<\/p>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p class=\"quelle\">Quellen:<br\/>\r\nKneifel, Eduard: Geschichte der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen, Niedermarschacht \u00fcber Winsen an der Luhe 1962<br>\r\nKneifel, Eduard: Die evangelisch-augsburgischen Gemeinden in Polen 1555-1939, Vierkirchen \u00fcber M&uuml;nchen 1971<br>\r\nL&uuml;ck, Kurt: Das Siedlungswerk im Cholmer und Lubliner Land, Plauen i. O. 1933<\/p>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"#top\">\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/topblue5.gif\" alt=\"nach oben\" \/><\/a><\/p>\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\ngehe zu: <a href=\"?p=26253\">Forschungsgruppe Lublin\/Neudorf-Neubruch<\/a>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Allgemeine Geschichte Siedlungsgeschichte Spezielle Orts- bzw.Personenlisten Personen Staatsarchiv Lublin(Online-Inhalte) Evangelische Kirche Katholische Kirche Baptisten J&uuml;dische Gemeinden Weitere religi&ouml;seGemeinschaften Sie sind hier: Start &#187; FST Mittelpolen &#187; FGR Lublin\/Neudorf &#187; Siedlungsgeschichte Ein Paradies war es nicht, in das die deutschen Kolonisten einwanderten. &#8222;Man kann nicht sagen, dass die Buggegenden eine besondere Fr\u00f6hlichkeit atmen, dass sie weite <a href=\"https:\/\/agoff.de\/?p=26267\" class=\"more-link\">\u2026\u00a0<span class=\"screen-reader-text\">  Siedlungswerk im Lubliner- und Cholmer Land<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":221,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1246,659],"tags":[1250,1248,1247],"class_list":["post-26267","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-fgr-lubliner-siedlungsgebiet-titelseite","category-fst-mittelpolen-titelseite","tag-besiedelung","tag-chelm","tag-lublin"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26267","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/221"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=26267"}],"version-history":[{"count":20,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26267\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":94320,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/26267\/revisions\/94320"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=26267"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=26267"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=26267"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}