{"id":2715,"date":"2011-08-26T04:23:52","date_gmt":"2011-08-26T04:23:52","guid":{"rendered":"http:\/\/wp.agoff.de\/?p=2715"},"modified":"2023-02-24T17:33:22","modified_gmt":"2023-02-24T16:33:22","slug":"geschichte-der-kirchengemeinde-turek","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agoff.de\/?p=2715","title":{"rendered":"Geschichte der evangelischen Kirchengemeinde Turek"},"content":{"rendered":"<table class=\"Artikelkopf_mit_Siegel\">\r\n<tr>\r\n<td><center><\/center><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/table>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Turek wird erstmalig 1136 erw&auml;hnt als &#8222;Turkowiste&#8223; in einer Urkunde von Papst Innozenz II. In der Tureker Gegend siedelten sich 1792 evangelische Kolonisten an. Nach 1820 wanderten evangelische Weber aus Sachsen, Schlesien und Westpreu&#223;en ein.  Zu gleicher Zeit kamen katholische Weber aus B&ouml;hmen nach Turek, die 1828 mit ihren evangelischen Berufsgenossen eine Weberzunft gr&uuml;ndeten. Im Jahr 1827 waren laut Eduard Kneifel in Turek 72 und im Jahr 1832 bereits 183 evangelischen Familien ans&auml;ssigen.  Da am Ort keine evangelische Gemeinde bestand, bediente zun&auml;chst die Tureker Evangelischen Pastor Karl Gottlieb Bartsch  aus dem 9 km entfernten W&#322;adys&#322;aw&#243;w. Die Regierungskommission f&uuml;r innere und geistliche Angelegenheiten best&auml;tigte am 22. Juni 1827 Turek als Filialgemeinde von W&#322;adys&#322;aw&#243;w, doch erwies sich diese Ma&#223;nahme wohl als verfr&uuml;ht. Immer wieder klagte Pastor Bartsch, das Filial sei mangelhaft organisiert, ja ein ganz unvollkommenes und lebensunf&auml;higes Gebilde, das der Neugestaltung bed&uuml;rfe. Die Regierungskommission ordnete daher am 2. Oktober 1835 an, in Turek eine evangelische Kirche zu erbauen und die Parochie zu regulieren. Im Jahr 1837 erfolgte an Stelle der 1827 mehr formalen Einrichtung des Filials die tats&auml;chliche Begr&uuml;ndung der Filialgemeinde Turek und das Jahr 1845 gilt mit der am 10. Juli erfolgten Ernennung eines eigenen ortsans&auml;ssigen Pastors durch das Generalkonistorium als Gr&uuml;ndungsjahr der selbst&auml;ndigen evangelischen Kirchengemeinde Turek.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Revolution der Jahre 1830, 1831, die sich teils stark hemmend, teils zerst&ouml;rend auf das einheimische Tuchmachergewerbe ausgwirkt hatte, traf die Baumwollweberei nicht so hart. Nach der Revolution erfolgte aus den Sudetenl&auml;ndern eine erneute starke Einwanderung von Handwerkern in die Industriest&auml;dte Mittelpolens. Auch die Tureker Weberzunft erhielt frischen Zustrom an Mitgliedern, darunter waren neben anderen kleineren Ortschaften aus B&ouml;hmen und Sachsen, meist die s&auml;chsischen St&auml;dte Ostritz, Zwickau und Zittau, teils die b&ouml;hmischen St&auml;dte Rumburg (<em>Rumburk<\/em>), Leitmeritz (<em>Litom&#277;&#345;ice<\/em>) und Heinersdorf (<em>Jind&#345;ichovice pod Smrkem<\/em>). Aus Schlesien und Westpreu&#223;en wanderten ebenfalls einzelne Gesellen ein.<br>\r\nNach 1837 f&uuml;hrte an einer Verselbst&auml;ndigung der Tureker Evangelischen kein Weg mehr vorbei. Pastor Bartsch, der seit 1810 in W&#322;adys&#322;aw&#243;w amtierte und bis zur Ansiedlung der evangelischen Weber in Turek sah der Trennung der gewerbet&uuml;chtigen Tureker Gemeindeglieder kritisch gegen&uuml;ber. Der v&ouml;lligen Losl&ouml;sung stand zum Teil auch der damals herrschende Pastorenmangel hindernd im Wege. Die Gottesdienste hielt Pastor Bartsch anf&auml;nglich im Klassenraum der deutschen Schule in Turek, die bis 1842 in einem gemeinsamen Hause mit der katholischen Schule untergebracht war. Von da ab auf Betreiben der B&uuml;rger selbst&auml;ndig wurde und bis 1919 als deutschsprachige Volksschule verblieb. Die umfangreiche seelsorgerische T&auml;tigkeit nahm die Kr&auml;fte des greisen Predigers stark in Anspruch. Den strapazenreichen Amtsreisen war der alte Pastor nicht immer gewachsen. Darob entstand unter den Gemeindegliedern ab und zu Unzufriedenheit. Jedenfalls f&uuml;hrte man Anfang 1837 eigene Seelenb&uuml;cher ein.<br>\r\nDas Kirchenkollegium der Filialgemeinde Turek, an der Spitze mit dem Ober&auml;ltesten der B&auml;ckerzunft, Louis Ulrichs, war seit Jahren um die Anstellung eines eigenen Pastor bem&uuml;ht. Nach vielen zeitraubenden Verhandlungen gelang es im August 1846 den aus J&auml;nkendorf in der Lausitz stammenden Pastor Wilhelm August Posselt f&uuml;r die Gemeinde zu gewinnen. Die Hauptsorge  des neu angestellten Seelsorgers und des Kirchenkollegiums galt dem Bau eines Gotteshauses in Turek. Die Gemeinde z&auml;hlte 1850 bereits 555 Familien bei ann&auml;hernd 2600 Seelen. In der Stadt selbst befanden sich 284 evangelische Familien, die 613 Seelen bildeten. Die &uuml;brigen evangelischen Gemeindeglieder verteilten sich auf f&uuml;nf Kantorate: M&#322;yny, Czyste, Wielopole, Kotwasice und Sarbice. Mit Ausnahme der Kantoratsgemeinde Wielopole, die Boden von mittelm&auml;&#223;iger G&uuml;te besa&#223;, lagen die anderen Kantorate auf schlechtem Sandboden, mitunter zwischen kahlen Flugsandfl&auml;chen. Die D&ouml;rfer der Gemeinde M&#322;yny besa&#223;en weite Wiesenfl&auml;chen entlang der Warthe, die nicht immer sich durch guten Graswuchs auszeichneten.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die &auml;ltesten D&ouml;rfer der Gemeinde Turek waren Czyste-Holland, Kaczka, Mechni&#243;wka (<em>Mechn&#243;wka<\/em>) und &#321;&#281;g Wielki (<em>Gro&#223;-Lengden<\/em>), die um 1792 in Wald und Bruch angelegt worden waren. Um 1810 teilte der Grundherr des Gutes Pi&#281;tno, Rudnicki, seine Felder, Waldungen und Wiesen an deutsche Kolonisten auf, es entstanden die D&ouml;rfer Wielopole, Kotwasice und Bibianna. Mit Ausnahme der beiden letzten D&ouml;rfer, die von schlesischern Siedlern besetzt wurden, die aus der Umgegend von Neu-Tomischel, Samter, Pleschen und Ostrowo kamen, wohnen in den &uuml;brigen deutschen Siedlungen Bauern pommerscher Herkunft. Die Bewohner von Wielopole kamen zumeist aus der Umgegend der Stadt Sch&ouml;nlanke (<em>Trzcianka<\/em>) und Margonin, vereinzelte aus den Kreisen Obornik, Wirsitz und Gnesen. Die Kolonisten der Kantoratsgemeinde Czyste wanderten, wie die Gr&uuml;ndungsurkunde dies vermerkt haben soll, aus dem &#8222;Netzedistrikt&#8223; ein. Als Tochtersiedlungen sind die D&ouml;rfer M&#322;yny Piekarskie, J&#243;zef&#243;w, Neu-Kaczka, die um 1842 vom Gute Piekary aus gegr&uuml;ndet wurden, zu nennen. In gleicher Zeit siedeln sich deutsche Rodebauern in den W&auml;ldern des Gutes P&#281;cherzew an, wobei die mit nur kleinen Landst&uuml;cken bedachten deutschen Neud&ouml;rfer Chleb&#243;w, Warynka, Aleksandr&#243;w und P&#281;cherzewek entstanden sind. Um 1850 kam das Gut Szad&#243;w Panski zur Aufteilung unter deutsche Kolonisten. Auf den verstreuten Orten des Gutes S&#322;odk&#243;w entstanden um die gleiche Zeit die D&ouml;rfer Budy S&#322;odkowskie und S&#322;odk&#243;w-Kolonia.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieses starke Anwachsen der deutschsprachigen Bev&ouml;lkerung im f&uuml;nften Jahrzehnt des vergangenen Jahrhunderts gab mit den Grund zur Berufung eines eigenen Pastors ab. <a href=\"http:\/\/www.agoff.de\/wp-content\/pic\/pastoren\/posselt_pastor_grabmal_2013_2.jpg\" ><img decoding=\"async\" style=\"margin: 8px 0px 0px 12px; float: right;\" src=\"wp-content\/pic\/pastoren\/posselt_pastor_grabmal_2013_1.jpg\" alt=\"Grabtafel Pastor Posselt\" class=\"alignnone\" \/><\/a> Zieht man zudem in Betracht, da&#223; um 1850 in der N&auml;he von Turek ansehnlicher deutscher Gro&#223;grundbesitz vorhanden war, es geh&ouml;rten die G&uuml;ter Sk&#281;czniew, P&#281;cherzew, Kaczki und Korytk&#243;w deutschen Grundherrn, so werden die Entstehung einer selbst&auml;ndigen Gemeinde und der Bau eines Gotteshauses leicht begreiflich.<br>\/agoff\/wordpress\/wp-content\/uploads\/images\/kirchen<br>\r\nIm Jahr 1850 wird Bauplan f&uuml;r die evangelische Kirche in Turek best&auml;tigt. Es ist ein schlichter Kirchbau, dessen Baukosten sich auf 4.456 Rubel beliefen, wovon die Regierung 2.055 Rubel in Form einer viermaligen Teilzahlung als Bauhilfe &uuml;bernahm. Baumeister Jasinski aus Kalisch hatte den Bauplan entworfen; Bauunternehmer J. Bagans aus Kalisch f&uuml;hrte den Kirchbau durch. Der Friedensrichter und Gutsbesitzer Czy&#380;ewski, ein Katholik, schenkte an Baumaterial 20 Kiefernbalken und drei Eichen. Altar und Kanzel waren das Geschenk des Fabrikanten aus Zabrodzin, B. M&uuml;ller.<br>\r\nPastor Posselt war es nicht verg&ouml;nnt, die Vollendung des Kirchbaus zu erleben. Die im Sommer 1852 in Mittelpolen herrschende Cholera raffte ihn am 17. Juli im Alter von 36 Jahren hin. Rechts am Eingang in den evangelischen Stadtfriedhof, bettete die trauernde Gemeinde ihren ersten Seelsorger zur ewigen Ruhe.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 3. August 1853 w&auml;hlte die Gemeindeversammlung den jungen Hilfsprediger Karl Ludwig Teichmann, Sohn des reformierten Superintendenten in Warschau. In siebenunddrei&#223;igj&auml;hriger Amtst&auml;tigkeit ordnete und baute Pastor Teichmann das kirchlich-religi&ouml;se Leben der Gemeinde Turek aus. <a href=\"http:\/\/www.agoff.de\/wp-content\/pic\/pastoren\/teichmann_pastor_grabmal_2013_2.jpg\" ><img decoding=\"async\" style=\"margin: 8px 12px 0px 0px; float:left;\" src=\"wp-content\/pic\/pastoren\/teichmann_pastor_grabmal_2013_1.jpg\" alt=\"Grabmal Pastor Teichmann\" class=\"alignnone\" \/><\/a>  In seine Amtszeit fiel die Errichtung eines neuen Schulgeb&auml;udes. Die seelsorgerische T&auml;tigkeit des 1869 zum Superintendenten der Kalischer Di&ouml;zese ernannten Pastors Teichmann stand bei den Gemeindegliedern der Tureker Parochie im besten Angedenken. Der Nachfolger im Pfarramt wurde der am 10. April 1857 in Kalisch als Sohn des dortigen Lehrers geborene Pastor Adolf Schr&ouml;ter. In seiner Wirkungszeit spielte sich die starke Abwanderung der Stadtgemeindemitglieder nach dem Lodzer Industriegebiet ab, der um 1870 bis 1875 eine b&auml;uerliche Auswanderung nach Wolhynien vorausging. 1893 betrug die Seelenzahl der Gemeinde nur 2.640.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Laufe der Jahre wurde der schlichte Kirchbau vom Wetterunbill hart mitgenommen. Der Kirchenraum erwies sich viel zu klein, der Turm wurde schadhaft. Der bekannte Lodzer Baumeister Wende erhielt bereits 1903 den Auftrag, f&uuml;r das Tureker Kirchlein entsprechende Bauanschl&auml;ge vorzulegen. Die schweren Jahre der russischen Revolution 1905, dann die furchtbaren Zeiten des 1. Weltkrieges, lie&#223;en eine Ausf&uuml;hrung der guten W&uuml;nsche kaum zu. <a href=\"http:\/\/www.agoff.de\/wp-content\/pic\/kalisch\/turek\/ev_kirche_turek_aussen_2004_1.jpg\" ><img decoding=\"async\" style=\"margin: 8px 0px 0px 12px; float: right;\" src=\"wp-content\/pic\/kalisch\/turek\/ev_kirche_turek_aussen_2004_1_rr.jpg\" alt=\"Evangelische Kirche in Turek - Au\u00dfenansicht\" class=\"alignnone\" \/><\/a> Zudem z&auml;hlte die Tureker Gemeinde keinesfalls zu den an zeitlichen G&uuml;tern reich gesegneten. Abgesehen von einzelnen wohlbeg&uuml;terten Familien der Stadt, lagen die Verm&ouml;gensverh&auml;ltnisse der Landbev&ouml;lkerung mit Ausnahme des Dorfes Wielopole weit unter mittelm&auml;&#223;ig. Recht unvorteilhaft machte sich auf allen Lebensgebieten der Landgemeinden die schlechte Bodenbeschaffenheit des Ackerbodens bemerkbar.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Sechs Jahre amtierte in der Tureker Gemeinde Pastor Adolf Krempin, der nach hierher aus Pra&#378;uchy gekommen war. Er fand in der Gemeinde schwierige Verh&auml;ltnisse vor, die er nach M&ouml;glichkeit zu beheben versuchte. Auf dem platten Lande machte sich trotz des Bestehens von f&uuml;nf Kantoratsschulen dennoch der Analphabetismus bemerkbar. Die Visitation des Jahres 1907 stellte 20 v. H. Konfirmanden fest, die weder lesen noch schreiben konnten. Auch tr&uuml;bten Streitigkeiten mit den Kantoren das Gemeindeleben. Zum polnischen Gottesdienst bemerkte der Visitator: &#8222;Bei den polnischen Gottesdiensten, die acht Mal j&auml;hrlich an den r&ouml;mischen Feiertagen stattfanden, ist die Kirche wenig besucht, obwohl die meisten unserer Glaubensgenossen auch polnisch verstehen.&#8223; <a href=\"http:\/\/www.agoff.de\/wp-content\/pic\/kalisch\/turek\/ev_kirche_turek_innen_2004_2_rr.jpg\" ><img decoding=\"async\" style=\"margin: 8px 12px 0px 0px; float:left;\" src=\"wp-content\/pic\/kalisch\/turek\/ev_kirche_turek_innen_2004_2_rr.jpg\" alt=\"Evangelische Kirche in Turek - Innenansicht\" class=\"alignnone\" \/><\/a>\r\nPastor Krempin ging im Herbst 1912 nach Lodz als Religionslehrer. Vom 1. Oktober 1912 an &uuml;bernahm Pastor R. Paschke aus Ko&#322;o als Pfarrverweser die Gemeinde Turek. Im April 1913 l&ouml;ste ihn Pastor Leo Sachs ab, der ein Jahr darauf zum st&auml;ndigen Pastor gew&auml;hlt wurde. Aus dem wohlgemeinten Interesse seiner Gemeinde ausgehend, betrieb Pastor Sachs mit Erfolg langwierige Prozesse um die Wiedergewinnung von Kantoratsl&auml;ndereien. Am 1. November 1938 beging das Kirchspiel sein 100j&auml;hriges Jubil&auml;um.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Das deutschen Schulwesen in dieser Gemeinde verlor nicht zuletzt aus politischen Gr&uuml;nden zunehmend an Bedeutung. Die Stadt Turek besa&#223; 1866 in einem eigenen steinernen Hause eine Elementar-Schule mit 120 Kindern. Religionsschulen oder Kantorate bestanden in Kotwasice (35 Kinder), Czyste (30 Kinder), Sarbice (25 Kinder), Wielopole (37 Kinder), M&#322;yny (48 Knder). Insgesamt besuchten 293 Kinder deutschsprachige Schulen. Im Jahre 1919 bestanden die obengenannten Schulen in einem unver&auml;nderten Zustand. Nach 1925 verloren s&auml;mtliche Schulen ihr deutsches Gepr&auml;ge.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Einige Zahlen &uuml;ber die Stadt Turek:<\/p>\r\n<div style=\"text-align:center\">\r\n<table class=\"table_forschungsgruppen\">\r\n\t<tbody>\r\n\t\t<tr>\r\n\t\t\t<td>Jahr<\/td>\r\n\t\t\t<td>Einwohner<\/td>\r\n\t\t\t<td>Evangelische<\/td>\r\n\t\t\t<td>Deutsche<\/td>\r\n        <\/tr>\r\n\t\t<tr>\r\n\t\t\t<td>1800<\/td>\r\n\t\t\t<td>537<\/td>\r\n\t\t\t<td>&#8212;<\/td>\r\n\t\t\t<td>&#8212;<\/td>\r\n        <\/tr>\r\n\t\t<tr>\r\n\t\t\t<td>1827<\/td>\r\n\t\t\t<td>1594<\/td>\r\n\t\t\t<td>165<\/td>\r\n\t\t\t<td>282<\/td>\r\n        <\/tr>\r\n\t\t<tr>\r\n\t\t\t<td>1858<\/td>\r\n\t\t\t<td>5405<\/td>\r\n\t\t\t<td>645<\/td>\r\n\t\t\t<td>1300<\/td>\r\n        <\/tr>\r\n\t\t<tr>\r\n\t\t\t<td>1892<\/td>\r\n\t\t\t<td>7438<\/td>\r\n\t\t\t<td>1015<\/td>\r\n\t\t\t<td>2100<\/td>\r\n        <\/tr>\r\n\t\t<tr>\r\n\t\t\t<td>1897<\/td>\r\n\t\t\t<td>9118<\/td>\r\n\t\t\t<td>835<\/td>\r\n\t\t\t<td>1500<\/td>\r\n        <\/tr>\r\n\t\t<tr>\r\n\t\t\t<td>1921<\/td>\r\n\t\t\t<td>9948<\/td>\r\n\t\t\t<td>699<\/td>\r\n\t\t\t<td>k.A.<\/td>\r\n        <\/tr>\r\n\t\t<tr>\r\n\t\t\t<td>1931<\/td>\r\n\t\t\t<td>9421<\/td>\r\n\t\t\t<td>630<\/td>\r\n\t\t\t<td>k.A.<\/td>\r\n        <\/tr>\r\n\t<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<\/div>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Entwicklung der evangelischen Gemeinde Turek:<\/p>\r\n<div style=\"text-align:center\">\r\n<table class=\"table_forschungsgruppen\">\r\n\t<tbody>\r\n\t\t<tr>\r\n\t\t\t<td>Jahrzehnt<\/td>\r\n\t\t\t<td>Geburten<\/td>\r\n\t\t\t<td>Todesf&auml;lle<\/td>\r\n\t\t\t<td>Trauungen<\/td>\r\n        <\/tr>\r\n\t\t<tr>\r\n\t\t\t<td>1837-1845<\/td>\r\n\t\t\t<td>280<\/td>\r\n\t\t\t<td>327<\/td>\r\n\t\t\t<td>193<\/td>\r\n        <\/tr>\r\n\t\t<tr>\r\n\t\t\t<td>1846-1855<\/td>\r\n\t\t\t<td>1608<\/td>\r\n\t\t\t<td>1383<\/td>\r\n\t\t\t<td>402<\/td>\r\n        <\/tr>\r\n\t\t<tr>\r\n\t\t\t<td>1856-1865<\/td>\r\n\t\t\t<td>2024<\/td>\r\n\t\t\t<td>1360<\/td>\r\n\t\t\t<td>457<\/td>\r\n        <\/tr>\r\n\t\t<tr>\r\n\t\t\t<td>1866-1875<\/td>\r\n\t\t\t<td>1969<\/td>\r\n\t\t\t<td>1187<\/td>\r\n\t\t\t<td>350<\/td>\r\n        <\/tr>\r\n\t\t<tr>\r\n\t\t\t<td>1876-1885<\/td>\r\n\t\t\t<td>1611<\/td>\r\n\t\t\t<td>1079<\/td>\r\n\t\t\t<td>319<\/td>\r\n        <\/tr>\r\n\t\t<tr>\r\n\t\t\t<td>1886-1895<\/td>\r\n\t\t\t<td>1512<\/td>\r\n\t\t\t<td>892<\/td>\r\n\t\t\t<td>270<\/td>\r\n        <\/tr>\r\n\t\t<tr>\r\n\t\t\t<td>1896-1905<\/td>\r\n\t\t\t<td>1503<\/td>\r\n\t\t\t<td>816<\/td>\r\n\t\t\t<td>234<\/td>\r\n        <\/tr>\r\n\t\t<tr>\r\n\t\t\t<td>1906-1915<\/td>\r\n\t\t\t<td>1261<\/td>\r\n\t\t\t<td>790<\/td>\r\n\t\t\t<td>232<\/td>\r\n        <\/tr>\r\n\t\t<tr>\r\n\t\t\t<td>1916-1925<\/td>\r\n\t\t\t<td>847<\/td>\r\n\t\t\t<td>694<\/td>\r\n\t\t\t<td>242<\/td>\r\n        <\/tr>\r\n\t\t<tr>\r\n\t\t\t<td>1926-1935<\/td>\r\n\t\t\t<td>840<\/td>\r\n\t\t\t<td>604<\/td>\r\n\t\t\t<td>281<\/td>\r\n        <\/tr>\r\n\t<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<\/div>\r\n\r\n<hr>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p class=\"quelle\">Quellen:<br\/>\r\nBreyer, Albert: 100 Jahre evangelische Gemeinde Turek, in Hausfreund, Evangelischer Volkskalender f&uuml;r das Jahr 1937 53 (1937), S. 59\u201367<br>\r\nKneifel, Eduard: 100 Jahre evangelische Gemeinde Turek, in Volksfreund-Kalender f&uuml;r das Jahr 1937 11 (1937), S. 161\u2013171<br>\r\nKneifel, Eduard: Die Evangelisch-Augsburgischen Gemeinden der Kalischer Di&ouml;zese, Plauen im Vogtland 1937<br>\r\nKneifel, Eduard: Geschichte der  Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen, Niedermarschacht &uuml;ber Winsen an der Luhe 1962<br>\r\nKneifel, Eduard: Die Pastoren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen, Eging, Niederbayern 1970<br>\r\nKneifel, Eduard: Die evangelisch-augsburgischen Gemeinden in Polen 1555-1939, Vierkirchen &uuml;ber M&uuml;nchen 1971<\/p>\r\n\r\n<p class=\"quelle\">Quellen:<br>\r\nFotos der Grabsteininschriften: Dieter Pechner, Wesel<br>\r\nFotos der ev. Kirche in Turek: Sonya Fischer, Stratford, Ontario, Canada <\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<a href=\"#top\">\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/topblue5.gif\" alt=\"nach oben\" \/>\r\n<\/a>\r\n\r\n<hr>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><a href=\"?p=2725\">Evangelische Kirchengemeinde Turek<\/a><\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Turek wird erstmalig 1136 erw&auml;hnt als &#8222;Turkowiste&#8223; in einer Urkunde von Papst Innozenz II. In der Tureker Gegend siedelten sich 1792 evangelische Kolonisten an. Nach 1820 wanderten evangelische Weber aus Sachsen, Schlesien und Westpreu&#223;en ein. Zu gleicher Zeit kamen katholische Weber aus B&ouml;hmen nach Turek, die 1828 mit ihren evangelischen Berufsgenossen eine Weberzunft gr&uuml;ndeten. <a href=\"https:\/\/agoff.de\/?p=2715\" class=\"more-link\">\u2026\u00a0<span class=\"screen-reader-text\">  Geschichte der evangelischen Kirchengemeinde Turek<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[],"tags":[2273],"class_list":["post-2715","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","tag-turek-ev-kirchengemeinde"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2715","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2715"}],"version-history":[{"count":20,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2715\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":90293,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2715\/revisions\/90293"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2715"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2715"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2715"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}