{"id":27994,"date":"2014-10-11T17:34:04","date_gmt":"2014-10-11T15:34:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.agoff.de\/?p=27994"},"modified":"2025-08-13T11:06:09","modified_gmt":"2025-08-13T09:06:09","slug":"geschichte-der-evangelischen-kirchengemeinde-pilica","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agoff.de\/?p=27994","title":{"rendered":"Geschichte der evangelischen Kirchengemeinde Pilica"},"content":{"rendered":"<table class=\"Artikelkopf_mit_Siegel\">\r\n<tr>\r\n<td><center><img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/uploads\/siegel\/fst_mittelpolen\/pilica_03.png\" alt=\"Kirchensiegel von Pilica\" width=\"200px\" height=\"200px\" \/><\/center><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/table>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon zu preu&#223;ischer Zeit und nach 1816 machten sich in dem weitr&auml;umigen Gebiet um Pilica Schwaben ans&auml;ssig. In Kanstadt (<em>K&#261;ty<\/em>) gesellten sich ihnen weitere schw&auml;bische Siedler hinzu. In der Gonziger Schwabeninsel siedelten fast 400 Menschen. Aus den Weichselkolonien &uuml;bersiedelten Niederunger in den Pilicaer Raum, die 25 deutsch-evangelische Siedlungen schufen und damit den Grundstock der k&uuml;nftigen Gemeinde bildeten. In ihnen wohnte etwa die H&auml;lfte aller Evangelischen dieses Gebietes, dem die beiden Fl&uuml;sse Pilica und Weichsel ihr besonderes Gepr&auml;ge gaben, aber auch die Ortschaften voneinander trennten, was ihre Einheitlichkeit und Geschlossenheit behinderte. Dies zeigte sich vor allem im Winter und im Fr&uuml;hjahr, als der Verkehr \u2014 da keine F&auml;hre auf der Pilica, keine Br&uuml;cken und auch keine Wegeverbindungen in s&uuml;dlicher Richtung vorhanden waren \u2014 praktisch fast zum Erliegen kam.<br>\r\nDie F&uuml;rstin Marie von W&uuml;rttemberg, die Tochter des Feldmarschalls F&uuml;rst U. Czartoryiski, lernte die sch&ouml;ne Uferlage des Dorfes Pilica auf ihren zahlreichen Reisen von Warschau nach Pu&#322;awy, der Residenz ihres Vaters, kennen. 1819 erwarb sie f&uuml;r 100 000 Z&#322; die Besitzungen Pilica. Sie lie&#223; bald darauf ein Schlo&#223; mit sich anschlie&#223;endem Park anlegen. Als 1823 ihr Vater im hohen Alter von 90 Jahren starb, stiftete sie 1826 seinem Andenken eine Kirche. Eine schwarze Marmortafel im Altarraum der Ged&auml;chtniskirche gibt hiervon Kunde. Als Patriotin unterst&uuml;tzte die F&uuml;rstin von W&uuml;rttemberg den polnischen Aufstand 1830-1831, wodurch sie den Unwillen des Kaisers Nikolaus I. erregte. Dieser befahl im Jahr 1832 die G&uuml;ter Pilica an ihren in russischen Diensten stehenden Sohn, den General-Adjutanten Prinz Adam von W&uuml;rttemberg, zu &uuml;bereignen. Dieser Akt erregte den Unwillen des damaligen Wojewodschaftsvorsitzenden, Raimund Rembieli&#324;ski, wof&uuml;r er im August 1832 in den Ruhestand versetzt wurde.<br>\r\nDer Prinz, selbst evangelischen Bekenntnisses, teilte nicht die politischen Ansichten seiner Mutter. F&uuml;r die kirchlichen Interessen seiner Glaubensgenossen zeigte er sich aufgeschlossen. Allerdings ging ihm das Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Ged&auml;chtniskirche seines Gro&#223;vaters ab. Das Kirchlein besa&#223; weder einen Geistlichen noch eine Gemeinde. Einem etwaigen Verkauf der Kirche an die Evangelischen war er im Grunde genommen nicht abgeneigt, er verlangte daf&uuml;r 80 000 Z&#322;.<br>\r\nDeren Vertreter, A. H&auml;bich und G. Gro&#223;, beantragten am 13. M&auml;rz 1835 bei der Regierungskommission des Inneren in Warschau die Bildung einer evang.-luth. Gemeinde zu Pilica f&uuml;r die dort ans&auml;ssigen 300 Familien. Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrten sie aus, der Besuch der Kirchen in Radom oder Warschau sei mit beschwerlichen Reisen verbunden und in Pilica selbst befinde sich zu religi&ouml;sen Zwecken &#8222;nur ein Schuppen, was eigentlich einer Beleidigung der Religion und der Ehre Gottes gleichk&auml;me&#8223;.<br>\r\nDie Vertreter verhandelten auch mit dem Prinzen und dem Warschauer Generalkonsistorium. Im Namen der an der Entstehung der Pfarre Beteiligten verpflichteten sie sich zur j&auml;hrlichen Zahlung eines Kirchenbeitrages von 2700 Z&#322; wobei sie zugleich die Eingemeindung s&auml;mtlicher Evangelischen in einem Umkreis von drei Meilen vom Pfarrort vorschlugen. Indessen nahmen auch die Verhandlungen zwischen dem Konsistorium, vertreten durch den Konsistorialrat Pietrusinski, und dem Bevollm&auml;chtigten des Prinzen einen guten Verlauf, so da&#223; am 30. Oktober 1837 vor dem Warschauer Notar Noskowski eine aus 15 Punkten bestehende sog. &#8222;Verschreibung&#8223; &uuml;ber die Konstituierung der Parochie Pilica abgefa&#223;t wurde. Danach &uuml;berlie&#223; der Prinz dem neuen Kirchspiel die von seiner Mutter 1826 zu Ehren ihres Vaters gestiftete Kapelle und 30 Morgen Ackerland &#8222; ewige Erbpacht&#8223;. Er behielt sich das Vokationsrecht f&uuml;r den zu w&auml;hlenden Pastor vor. Zum Unterhalt des Pfarrers gew&auml;hrte er ein Weiderecht f&uuml;r 8 St&uuml;ck Vieh; der Kantor und der K&uuml;ster durften je nur eine Kuh zur Weide bringen. Au&#223;erdem schenkte er ein Landst&uuml;ck von 200 Geviertruten\u2013 Teil einer Sandd&uuml;ne &#8211; zum Friedhof, das der Grundherr &#8222;sch&ouml;n&#8223; einzuz&auml;unen sich verpflichtete. An der Kapelle durften laut Vertrag keinerlei &Auml;nderungen vorgenommen werden. Das Altarbild und die Gedenktafel sollten &#8222;auf das sorgf&auml;ltigste&#8223; behandelt werden. Die Kirchenkasse sollte wiederum f&uuml;r die &#8222;Verschreibung&#8223; einen j&auml;hrlichen Erbzins von 50 Z&#322; zahlen. Au&#223;erdem &uuml;bernahm der Prinz die Verpflichtung zur Erbauung eines Pfarrhauses, Schulgeb&auml;udes und einer K&uuml;sterwohnung sowie zur Ersetzung des schadhaften Daches auf der Kapelle durch ein neues aus Zinkblech. Mit der Einl&ouml;sung all dieser notariell &uuml;bernommenen Verpflichtungen z&ouml;gerte der Prinz, vor allem aber sein Bevollm&auml;chtigter, der Rechtsanwalt Kobyli&#324;ski.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dem Vertrag wurde im Jahr 1837 das Kirchspiel Pilica gegr&uuml;ndet. Den ersten evangelischen Gottesdienst hielt hier Konsistorialrat Pastor Ludwig aus Warschau am 21. April 1838. Im Oktober des Jahres trat David Bergmann (od. Bergemann) die Pfarrstelle an. Zun&auml;chst wohnte er in einigen Zimmern des Schlosses zu Pilica in der Hoffnung, das Pfarrhaus werde bald errichtet werden. Im J. 1841 verkaufte Prinz Adam von W&uuml;rttemberg sein Dominium Pilica an den hohen russischen Beamten Kiwierski, der sich weigerte, die eingegangenen Verpflichtungen zu erf&uuml;llen. Die Gemeinde beschritt daher 1842 den Klageweg. Das Warschauer Ziviltribunal verurteilte Kiwierski zur Zahlung von 19.943 Z&#322;. Infolgedessen lie&#223; er die im Vertrag vorgesehenen Geb&auml;ude errichten. Damit endeten die Auseinandersetzungen nicht, sondern entbrannten noch mehr, als Rechtsanwalt Kobyli&#324;ski selbst die Besitzungen von Pilica erwarb. Die jahrelangen Streitigkeiten mit den wechselnden Grundherren verleideten Pfarrer Bergemann die Arbeit, so da&#223; er 1849 Pilica verlie&#223; und nach Mariampol (<em>Marijampole<\/em>) &uuml;bersiedelte.<br>\r\nUm 1840 entwickelten die deutschen Rodebauern eine lebhafte Siedlungst&auml;tigkeit s&uuml;dlich der Pilica und am rechten Weichselufer im Umkreis der Stadt Garwolin. Damals bestanden Kantoratsschulen in Wladyslawow (<em>Wola W&#322;adyslawowska<\/em>), Warszowska (<em>Warsz&#243;wka<\/em>), Wola Chynowska, Klementynow, Osiek, Jasienczyk, die infolge der Weiterwanderung der Deutschen um 1860 aufgel&ouml;st wurden.<br>\r\nNoch im Jahr 1849 kam Pastor Karl Wilhelm Hilkner, der in der Parochie bis 1887 ununterbrochen amtierte. Er &Uuml;bernahm ein gro&#223;es Arbeitsfeld, da er von Pilica aus das Filial Alt-Ilvesheim (<em>Stara Iwiczna<\/em>) und die vereinigten Filiale Blendow (<em>B&#322;&#281;d&#243;w<\/em>) und Karolew zu bereisen hatte. In seine Amtszeit f&auml;llt die &#8222;Wolhynische Auswanderung&#8223;, die sich besonders stark entv&ouml;lkernd in den D&ouml;rfern s&uuml;dlich des Pilicastromes ausgewirkte. 1866 bestanden deutsche Kantoratsschulen in Gonzig, Warka, Watraschew, K&#261;ty, Wicie Wschodnie, Celejowska K&auml;mpe, Skurzawska K&auml;mpe und Pilawa. Am Morgen des 8. September 1887 fiel Pastor Hilkner einem Mord zum Opfer. Beinahe f&uuml;nf Jahre blieb die Gemeinde Pilica unbesetzt.<br>\r\n1892 &uuml;bernahm der junge Seelsorger Heinrich Tochtermann die Pfarre. Zu seiner Zeit, im Jahr 1894, l&ouml;ste der Grundherr die Weidegerechtigkeit der Parochie \u2013 seit 1868 befand sich die Herrschaft Pilica im Besitz des russischen Grafen Profor &#8211; durch Zuteilung von 14 ha Ackerland ab. Pastor Heinrich Tochtermann verlie&#223; die Gemeinde 1903 und nahm die Pastorenstelle in der Gouvernementstadt Radom an. Dauernd wanderte der Bev&ouml;lkerungs&uuml;berschuss dieser Gemeinde ab. Ging es bis 1890 in s&uuml;d&ouml;stlicher Richtung, so fanden vor dem Ersten Weltkrieg, besonders in den Nachkriegsjahren, viele Bewohner dauernde Besch&auml;ftigung in der Gro&#223;stadt Warschau. Dies betraf insbesondere die Schwaben- und Niederungsd&ouml;rfer.<br>\r\nNachfolger von Pastor Heinrich Tochtermann wurde sein Bruder Gustav, der bis 1925 die Gemeinde betreute, von hier aus auch bis 1924 Alt-Ilvesheim bereiste. Im Jahr 1906 wurde die seit 1840 auf dem Dominium lastende Hypothekenschuld an das Kirchspiel getilgt. Die Aufstockung des Pfarrhauses mit Kosten etwa 7000 Z&#322; bereitete Probleme.<br>\r\n1927 wurde Johann Winkler zum Ortspastor berufen, der dort bis 1945 blieb. Die Herrschaft Pilica besa&#223; seit 1928 der Graf Plater-Sieberg.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Bis 1900 wurden alle Amtshandlungen in deutscher Sprache gehalten. Nach 1905 nahm der Gebrauch der Polnischen Sprache in der Gemeinde st&auml;rker zu. Vor 1939 wurden zweisprachige Gottesdienste zur Regel, d. h. es wurde deutsch und polnisch gesungen, au&#223;erdem die Liturgie deutsch und die Predigt polnisch gehalten oder umgekehrt. Ein Sechstel der Eingepfarrten war reformierten Bekenntnisses und hatte zwei Sitze im sechsgliedrigen Kirchenkollegium. Neben positiven Faktoren in der Entwicklung der Parochie \u2014 reges kirchliches Leben, Bau von Beth&auml;usern, Abwehr von Sekten u. a. \u2014 gab es auch negative wie die st&auml;ndige Abwanderung der Bev&ouml;lkerung und der Abtransport der Bev&ouml;lkerung im Ersten Weltkrieg. In den frostigen Tagen des Januar 1915 musste die Bev&ouml;lkerung der deutschen D&ouml;rfer Haus und Hof verlassen und wurde ins Innere Ru&#223;lands abtransportiert. Das Gemeindeleben kam faktisch zum Erliegen. Gab es noch 1913 in der Gemeinde 172 Taufen, 69 Todesf&auml;lle und 29 Trauungen, so fiel 1916 die Zahl der Taufen auf 16, der Sterbef&auml;lle auf 15 und der Trauungen auf 1. Im Jahr 1923 hatte sich die Zahl wieder auf 109 Taufen, 43 deutsche und 9 polnische Konfirmanden sowie 1049 deutsche und 74 poln. Kommunikanten erholt.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Tabelle der Bev&ouml;lkerungsbewegung der Gemeinde im Laufe der Jahre 1842 bis 1930. Auffallend ist der Unterschied zwischen den Jahren 1872 und 1897, was auf die Wolhynische Auswanderung zur&uuml;ckgef&uuml;hrt wird.<\/p>\r\n\r\n<table class=\"table_forschungsgruppen\">\r\n\t<tbody>\r\n\t\t<tr>\r\n\t\t\t<td>Jahr<\/td>\r\n\t\t\t<td>Seelenzahl<\/td>\r\n\t\t\t<td>Jahr<\/td>\r\n\t\t\t<td>Seelenzahl<\/td>\r\n        <\/tr>\r\n\t\t<tr>\r\n\t\t\t<td>1842<\/td>\r\n\t\t\t<td>3027<\/td>\r\n\t\t\t<td>1897<\/td>\r\n\t\t\t<td>2972<\/td>\r\n        <\/tr>\r\n\t\t<tr>\r\n\t\t\t<td>1857<\/td>\r\n\t\t\t<td>2799<\/td>\r\n\t\t\t<td>1900<\/td>\r\n\t\t\t<td>3125<\/td>\r\n        <\/tr>\r\n\t\t<tr>\r\n\t\t\t<td>1859<\/td>\r\n\t\t\t<td>2965<\/td>\r\n\t\t\t<td>1902<\/td>\r\n\t\t\t<td>3203<\/td>\r\n        <\/tr>\r\n\t\t<tr>\r\n\t\t\t<td>1864<\/td>\r\n\t\t\t<td>3511<\/td>\r\n\t\t\t<td>1904<\/td>\r\n\t\t\t<td>3246<\/td>\r\n        <\/tr>\r\n\t\t<tr>\r\n\t\t\t<td>1868<\/td>\r\n\t\t\t<td>3452<\/td>\r\n\t\t\t<td>1924<\/td>\r\n\t\t\t<td>3000<\/td>\r\n        <\/tr>\r\n\t\t<tr>\r\n\t\t\t<td>1872<\/td>\r\n\t\t\t<td>3650<\/td>\r\n\t\t\t<td>1930<\/td>\r\n\t\t\t<td>3000<\/td>\r\n        <\/tr>\r\n\t<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Gemeinde verf&uuml;gte &uuml;ber eine Kirche, 5 Beth&auml;user, ein Pfarr- und ein K&uuml;sterhaus, sowie 3 Friedh&ouml;fe und 45 Morgen Ackerland.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"quelle\">Quellen:<br>\r\nBreyer, Albert: Das hundertj&auml;hrige Bestehen der evangelischen Gemeinde Pilica (1837 &#8211; 1937), in Volksfreund-Kalender 1939, S. 174-179<br>\r\nHeike, Otto: 150 Jahre Schwabensiedlungen in Polen 1795 &#8211; 1945, 4. Aufl., M&ouml;nchengladbach 1991<br>\r\nKneifel, Eduard: Geschichte der  Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen, Niedermarschacht &uuml;ber Winsen an der Luhe 1962<br>\r\nKneifel, Eduard: Die Pastoren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen, Eging, Niederbayern 1970<br>\r\nKneifel, Eduard: Die evangelisch-augsburgischen Gemeinden in Polen 1555-1939, Vierkirchen &uuml;ber M&uuml;nchen 1971<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<a href=\"#top\">\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/topblue5.gif\" alt=\"nach oben\" \/>\r\n<\/a>\r\n\r\n<hr>\r\n\r\n&nbsp;\r\n<p><a href=\"?p=27341\">Evangelische Kirchengemeinde Pilica<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon zu preu&#223;ischer Zeit und nach 1816 machten sich in dem weitr&auml;umigen Gebiet um Pilica Schwaben ans&auml;ssig. In Kanstadt (K&#261;ty) gesellten sich ihnen weitere schw&auml;bische Siedler hinzu. In der Gonziger Schwabeninsel siedelten fast 400 Menschen. 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