{"id":30372,"date":"2015-06-05T21:50:26","date_gmt":"2015-06-05T19:50:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.agoff.de\/?p=30372"},"modified":"2023-02-20T20:18:20","modified_gmt":"2023-02-20T19:18:20","slug":"geschichte-der-juedischen-gemeinde-wladyslawow-%d7%a7%d7%94%d7%99%d7%9c%d7%aa-%d7%95%d7%9c%d7%93%d7%99%d7%a1%d7%9c%d7%91%d7%95%d7%91","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agoff.de\/?p=30372","title":{"rendered":"Geschichte der j\u00fcdischen Gemeinde W\u0142adys\u0142aw\u00f3w"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Die erste j&uuml;dische Gemeinde in W&#322;adys&#322;aw&#243;w (Hebr. &#1493;&#1500;&#1491;&#1497;&#1505;&#1500;&#1489;&#1493;&#1489;) wurde vermutlich im 16. Jahrhundert gegr&uuml;ndet. Sp&auml;testens ab der zweiten H&auml;lfte des 18. Jahrhunderts lassen sich einige Juden in der Stadt nachweisen. Unter den Erwerbst&auml;tigen fanden sich im Jahr 1764 ein P&auml;chter, ein Branntweinbrenner, ein Hutmacher und ein Fransenweber (auch Posamentierer oder Bortenwirker genannt).<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify\">Infolge der Teilungen des Doppelstaates Polen-Litauen in den Jahren 1772, 1793 und 1795 kam W&#322;adys&#322;aw&#243;w 1794 unter preu&szlig;ische Herrschaft. Ab 1807 geh&ouml;rte die Stadt zum Herzogtum Warschau und wurde in den Landkreis Konin im Departement Kalisz eingegliedert. Nach dem Wiener Kongress 1815 wurde sie von Gro&szlig;polen getrennt und geh&ouml;rte zum K&ouml;nigreich Polen (<em>Kongresspolen<\/em>), das unter russischer Kontrolle stand. Die russischen Beh&ouml;rden entzogen W&#322;adys&#322;aw&#243;w 1863 das Stadtrecht.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify\">Im Jahr 1800 lebten in W&#322;adys&#322;aw&#243;w 108 Juden. Das entsprach 14 Prozent der Gesamtbev&ouml;lkerung des Ortes (rund 800 Einwohner). Einhundert Jahre sp&auml;ter machte die j&uuml;dische Bev&ouml;lkerung etwa 30 Prozent der Gesamteinwohnerzahl W&#322;adys&#322;aw&#243;ws aus. Die j&uuml;dische Bev&ouml;lkerung wuchs im 19. Jahrhundert an und gr&uuml;ndete eine Gemeinde mit einem Synagogengeb&auml;ude aus Stein, einem Rabbiner oder <em>Dajan<\/em> (Hebr. &#1491;&#1497;&#1497;&#1503;; &quot;Richter&quot;, &quot;Religions- und Gesetzeslehrer&quot;) und einem <em>Schochet<\/em> (Hebr. &#1513;&#1493;&#1495;&#1496;; &quot;Sch&auml;chter&quot;, &quot;ritueller Schlachter&quot;). Die j&uuml;dischen Einwohner waren &uuml;berwiegend im Kleinhandel und Handwerk t&auml;tig. Gegen Ende des Jahrhunderts wurden die meisten Gesch&auml;fte sowie zwei Gasth&auml;user von Juden betrieben. Mehrere Juden verdienten ihren Lebensunterhalt als Gerber, Weber oder Schmiede. Einige j&uuml;dische Familien besa&szlig;en Grundst&uuml;cke, die sie bewirtschafteten. Anfang des 20. Jahrhunderts gab es zwei einklassige Dorfschulen, die eine besuchten die katholischen und j&uuml;dischen Kinder, die andere die evangelischen. Bei der Volksz&auml;hlung im Jahr 1921 gaben 293 Einwohner an, j&uuml;dischen Glaubens zu sein.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify\">Im Zuge des Ersten Weltkrieges besetzten im Jahr 1915 deutsche Truppen W&#322;adys&#322;aw&#243;w. Der Ort geh&ouml;rte zum Landkreis Konin in der Woiwodschaft &#321;&#243;d&#378;. Zwischen den beiden Weltkriegen waren die Juden der Region dem wachsenden Antisemitismus und der Wirtschaftskrise ausgesetzt. Infolge dieser Situation verlie&szlig;en einige von ihnen das Land und etliche weitere zogen in die gr&ouml;&szlig;eren St&auml;dte. Die j&uuml;dische Gemeinde von W&#322;adys&#322;aw&#243;w verringerte sich in den 1930er Jahren somit um mehr als die H&auml;lfte.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify\">1939 lebten in W&#322;adys&#322;aw&#243;w 56 j&uuml;dische Familien (etwa 280 Personen). Anfang September 1939, mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, besetzten erneut deutsche Truppen die Stadt. W&#322;adys&#322;aw&#243;w wurde in den Reichsgau Wartheland (Warthegau) integriert. Deutsche Soldaten &uuml;berfielen die Juden, unterst&uuml;tzt von lokalen deutschen Einwohnern, und beraubten sie ihrer Besitzt&uuml;mer. Die j&uuml;dischen M&auml;nner wurden zur Zwangsarbeit verschleppt und ihnen unter Schl&auml;gen und Erniedrigungen die B&auml;rte abgeschnitten. W&auml;hrend der deutschen Besatzung blieben etwa 115 Juden in W&#322;adys&#322;aw&#243;w. Gegen Ende 1939 ordneten die Besatzer den Mitgliedern der j&uuml;dischen Gemeinde an, gelbe Armbinden mit dem Davidstern zu tragen. Dar&uuml;ber hinaus wurde es ihnen verboten das Siedlungsgebiet zu verlassen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: center\"><img decoding=\"async\" width=\"400\" src=\"wp-content\/uploads\/images\/grabsteine\/wladyslawow_jued\/01_russocice_ca.1941.jpg\" alt=\"Deportation aus Russocice\" \/><\/p>\r\n<p style=\"text-align: center\">Deportation aus Russocice. Familie Tobiak wird in die<br \/>&quot;Kolonie&quot; (Heidem&uuml;hle\/Kowale Pa&#324;skie) gebracht.<sup>[<a href=\"#1\">1<\/a>]<\/sup><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify\">1940 wurden alle j&uuml;dischen Familien W&#322;adys&#322;aw&#243;ws in einem Ghetto zusammengepfercht. Die Verwaltung verwehrte ihnen jegliche Nahrung, wodurch die Mitglieder der j&uuml;dischen Gemeinde gezwungen waren, sich nachts in die benachbarten Orte zu stehlen, um sich Proviant zu beschaffen. Die Gestapo richtete in den Jahren 1939 bis 1942 etwa 25 Personen hin. Am 20. Oktober 1941 wurden etwa 4000 Juden des Landkreises Turek, unter ihnen auch die Juden aus W&#322;adys&#322;aw&#243;w, in das Dorfghetto Czachulec (Hebr. &#1490;&#1497;&#1496;&#1493; &#1492;&#1499;&#1508;&#1512;&#1497; &#1510;&#8217;&#1495;&#1493;&#1500;&#1509;) in der N&auml;he von Kowale Pa&#324;skie (Hebr. &#1511;&#1493;&#1489;&#1500;&#1492; &#1508;&#1504;&#1505;&#1511;&#1497;&#1492;, Jidd. &#1511;&#64303;&#1493;&#1493;&#64302;&#1500;&#1506; &#64324;&#64302;&#1504;&#1505;&#1511;&#1497;&#1506;) deportiert. &quot;Dieses umfasste vier Gemeinden der beiden Amtsbezirke Kowale Pa&#324;skie\/Heidem&uuml;hle und Malan&#243;w (etwa 2 km &ouml;stlich von Kowale Pa&#324;skie, rund um das Dorf Czachulec Nowy, nach welchem das Ghetto auch benannt wurde), mit insgesamt 12 Weilern beziehungsweise gro&szlig;en H&ouml;fen mit einigen umliegenden H&auml;usern, die sich &uuml;ber 1711 ha erstreckten und zuvor von Polen bewohnt wurden, die eigens daf&uuml;r ausgesiedelt worden waren. Nur ein Teil der Juden fand jedoch in den Wohngeb&auml;uden Platz. Viele mussten in kleinen St&auml;llen, Scheunen und anderen primitiven Geb&auml;uden, die &uuml;berf&uuml;llt waren und keine Heizm&ouml;glichkeiten besa&szlig;en, ihr Dasein fristen.&quot;<sup>[<a href=\"#2\">2<\/a>]<\/sup> Zwischen 1942 und 1943 deportierten die deutschen Besatzer schlie&szlig;lich alle Juden der Region in das Vernichtungslager Kulmhof (Vernichtungslager Che&#322;mno; Hebr. &#1502;&#1495;&#1504;&#1492; &#1492;&#1492;&#1513;&#1502;&#1491;&#1492; &#1495;&#1500;&#1502;&#1504;&#1493;) in Che&#322;mno nad Nerem, wo die etwa 115 Juden, die in W&#322;adys&#322;aw&#243;w geblieben waren, ermordet wurden. Am 21. Januar 1945 befreiten aus Richtung Turek kommende russische Panzer die Stadt.<\/p>\r\n\r\n<table class=\"table_forschungsgruppen\">\r\n<thead>\r\n<tr>\r\n<td colspan=\"3\">Bev&ouml;lkerungszahlen<sup>[<a href=\"#3\">3<\/a>]<\/sup><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/thead>\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><strong>Jahr<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Gesamtbev&ouml;lkerung<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Juden<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>1764\/65<\/td>\r\n<td>(?)<\/td>\r\n<td>57<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>1808<\/td>\r\n<td>712<\/td>\r\n<td>137<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>1827<\/td>\r\n<td>915<\/td>\r\n<td>192<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>1857<\/td>\r\n<td>758<\/td>\r\n<td>244<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>1921<\/td>\r\n<td>960<\/td>\r\n<td>293<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>1. Sep. 1939<\/td>\r\n<td>(?)<\/td>\r\n<td>ca. 115<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify\"><sup><a name=\"1\">[1]<\/a><\/sup> Eliezer Esterin (Hrsg.), <em>Sefer zikaron le-qehilat Tureq ve-li-qedoshehah [Turek: A Memorial to the Jewish Community of Turek, Poland]<\/em> (Tel Aviv: Turek Organization in Israel, 1982), S. 412 [Hebr&auml;isch].<br \/>\r\n<sup><a name=\"2\">[2]<\/a><\/sup> Michael Alberti, <em>Die Verfolgung und Vernichtung der Juden im Reichsgau Wartheland 1939&ndash;1945<\/em> (Wiesbaden: Harrassowitz Verlag, 2006), S. 203.<br \/>\r\n<sup><a name=\"3\">[3]<\/a><\/sup> Danuta D&#261;browska und Abraham Wein (Hrsg.), <em>Pinqas ha-qehillot Polin: &#703;entsiqlopedyah shel ha-yishuvim ha-yehudiyim le-min hivasdam ve-&#702;ad le-&#703;ahar sho&#703;at milkhemet ha-&#702;olam ha-shniyah [Pinkas HaKehillot Poland: Encyclopaedia of Jewish Communities]<\/em>, Bd. 1: <em>Lodz ve-ha-galil [The Communities of Lodz and its Region]<\/em> (Jerusalem: Yad Vashem, 1976), S. 103 [Hebr&auml;isch].<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>Text: Karsten Mettendorf<\/p>\r\n<p class=\"quelle\">Quellen:<\/p>\r\n<li>Michael Alberti, <em>Die Verfolgung und Vernichtung der Juden im Reichsgau Wartheland 1939&ndash;1945<\/em> (Wiesbaden: Harrassowitz Verlag, 2006), S. 203.<\/li>\r\n<li>Danuta D&#261;browska und Abraham Wein (Hrsg.), <em>Pinqas ha-qehillot Polin: &#703;entsiqlopedyah shel ha-yishuvim ha-yehudiyim le-min hivasdam ve-&#702;ad le-&#703;ahar sho&#703;at milkhemet ha-&#702;olam ha-shniyah [Pinkas HaKehillot Poland: Encyclopaedia of Jewish Communities]<\/em>, Bd. 1: <em>Lodz ve-ha-galil [The Communities of Lodz and its Region]<\/em> (Jerusalem: Yad Vashem, 1976), S. 103 [Hebr&auml;isch].<\/li>\r\n<li>Eliezer Esterin (Hrsg.), <em>Sefer zikaron le-qehilat Tureq ve-li-qedoshehah [Turek: A Memorial to the Jewish Community of Turek, Poland]<\/em> (Tel Aviv: Turek Organization in Israel, 1982), S. 412-413 [Hebr&auml;isch].<\/li>\r\n<li>Piotr Szewczy&#324;ski, &quot;<a href=\"http:\/\/www.wladyslawow.pl\/historia\/14-wladyslawow-zarys-historii\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">W&#322;adys&#322;aw\u00f3w &ndash; Zarys historii<\/a>&quot;, Urz&#261;d gminy W&#322;adys&#322;aw\u00f3w (Hrsg.), (besucht am 29. Mai 2015) [Polnisch].<\/li>\r\n<li><a href=\"http:\/\/www.sztetl.org.pl\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Projekt Virtuelles Schtetl<\/em><\/a>, Warschau: POLIN Museum f&uuml;r die Geschichte der Polnischen Juden (Hrsg.): Przemek, im Namen von Izrael Badacz, &quot;<a href=\"http:\/\/www.sztetl.org.pl\/pl\/article\/wladyslawow\/3,historia-miejscowosci\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">W&#322;adys&#322;aw\u00f3w: Historia miejscowo&#347;ci<\/a>&quot;, und Krzysztof Bielawski, &quot;<a href=\"http:\/\/www.sztetl.org.pl\/pl\/article\/wladyslawow\/5,historia\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">W&#322;adys&#322;aw\u00f3w: Spo&#322;eczno&#347;&#263; &#380;ydowska przed 1989: Historia<\/a>&quot;, (besucht am 29. Mai 2015) [Polnisch].<\/li>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n<a href=\"#top\">\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/topblue5.gif\" alt=\"nach oben\" \/>\r\n<\/a>\r\n<hr \/>\r\n\r\n&nbsp;\r\n<p><a href=\"?p=29853\">J&uuml;dische Gemeinde W&#322;adys&#322;aw&#243;w<\/a><\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die erste j&uuml;dische Gemeinde in W&#322;adys&#322;aw&#243;w (Hebr. &#1493;&#1500;&#1491;&#1497;&#1505;&#1500;&#1489;&#1493;&#1489;) wurde vermutlich im 16. Jahrhundert gegr&uuml;ndet. Sp&auml;testens ab der zweiten H&auml;lfte des 18. Jahrhunderts lassen sich einige Juden in der Stadt nachweisen. Unter den Erwerbst&auml;tigen fanden sich im Jahr 1764 ein P&auml;chter, ein Branntweinbrenner, ein Hutmacher und ein Fransenweber (auch Posamentierer oder Bortenwirker genannt). Infolge der Teilungen <a href=\"https:\/\/agoff.de\/?p=30372\" class=\"more-link\">\u2026\u00a0<span class=\"screen-reader-text\">  Geschichte der j\u00fcdischen Gemeinde W\u0142adys\u0142aw\u00f3w<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":75,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[],"tags":[3091],"class_list":["post-30372","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","tag-wladyslawow-jued-gemeinde"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30372","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/75"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=30372"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30372\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":107404,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30372\/revisions\/107404"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=30372"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=30372"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=30372"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}