{"id":30418,"date":"2015-06-08T22:55:00","date_gmt":"2015-06-08T20:55:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.agoff.de\/?p=30418"},"modified":"2023-02-20T23:36:57","modified_gmt":"2023-02-20T22:36:57","slug":"geschichte-der-juedischen-gemeinde-tuliszkow","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agoff.de\/?p=30418","title":{"rendered":"Geschichte der j\u00fcdischen Gemeinde Tuliszk\u00f3w"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Die ersten Juden siedelten zu Beginn des 19. Jahrhunderts im Stadtgebiet von Tuliszk&#243;w (Hebr. &#1496;&#1493;&#1500;&#1497;&#1513;&#1511;&#1493;&#1489;). Davor war es ihnen untersagt worden, sich in dem Ort niederzulassen. Kurz nach ihrer Ankunft legten die Juden einen Friedhof an und errichteten eine Synagoge. Zur j&uuml;dischen Gemeinde von Tuliszk&#243;w geh&ouml;rten auch einige chassidische Gebetsgemeinschaften (Hebr. <em>minjanim<\/em>, &#1502;&#1504;&#1497;&#1497;&#1504;&#1497;&#1501;) mit eigenen Gebetsr&auml;umen, <em>shtiblekh<\/em><sup>[<a href=\"#1\">1<\/a>]<\/sup> (Jidd. &#1513;&#1496;&#1497;&#1489;&#1500;&#1506;&#1498;) oder <em>klayzlekh<\/em> (Jidd. &#1511;&#1500;&#64287;&#1494;&#1500;&#1506;&#1498;) genannt. Die Juden verdienten ihren Lebensunterhalt als H&auml;ndler f&uuml;r Getreide, Holz und Nutztiere. Andere waren Handwerker und Kleinh&auml;ndler. Mehrere j&uuml;dische Familien betrieben Landwirtschaft und bewirtschafteten eigene Ackerfl&auml;chen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify\">Eine Reihe von Juden aus Tuliszk&#243;w beteiligte sich aktiv am polnischen Januaraufstand von 1863 gegen die russische Vorherrschaft. Einer der Aufst&auml;ndischen war Jakob Moshe Skowron. Er wurde von den russischen Beh&ouml;rden zum Tod durch den Strang verurteilt, sein Leben wurde aber dank des Eingreifens polnischer katholischer Geistlicher verschont.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify\">In den 1920er Jahren lebten etwa 260 Juden in der Stadt. Rabbi Joel Fuchs war in dieser Zeit der Rabbiner der Gemeinde. Er war im &ouml;ffentlichen Leben der Gemeinde sehr aktiv und dar&uuml;ber hinaus Mitglied der religi&ouml;s-zionistischen Partei &quot;Misrachi&quot; (Hebr. &#1502;&#1494;&#1512;&#1495;&#1497;; &quot;nach Osten&quot; und auch Akronym f&uuml;r <span style=\"color: #0090E0\">&#1502;<\/span>&#1512;&#1499;<span style=\"color: #0090E0\">&#1494;<\/span> <span style=\"color: #0090E0\">&#1512;<\/span>&#1493;<span style=\"color: #0090E0\">&#1495;<\/span>&#1504;<span style=\"color: #0090E0\">&#1497;<\/span>, <em><span style=\"color: #0090E0\">m<\/span>erka<span style=\"color: #0090E0\">s<\/span> <span style=\"color: #0090E0\">r<\/span>u<span style=\"color: #0090E0\">ch<\/span>an<span style=\"color: #0090E0\">i<\/span><\/em> = &quot;geistiges Zentrum&quot;) [F&uuml;r Informationen zum Zionismus und den zionistischen Str&ouml;mungen siehe zum Beispiel den Artikel &quot;<a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/internationales\/asien\/israel\/44948\/zionismus-nach-herzl\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Entwicklung des politischen Zionismus nach Herzl<\/a>&quot; von Michael Brenner auf der Internetseite der Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung (besucht am 6. Juni 2015)].<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify\">Zwischen den beiden Weltkriegen verschlechterte sich die wirtschaftliche Situation der j&uuml;dischen Bev&ouml;lkerung von Tuliszk&#243;w und es kam zu &Uuml;bergriffen auf j&uuml;dische H&auml;ndler von Seiten lokaler Antisemiten. Als Folge davon verlie&szlig;en viele Juden den Ort und zogen in die gr&ouml;&szlig;eren St&auml;dte oder gingen ins Ausland. In dieser Zeit verkleinerte sich die j&uuml;dische Gemeinde um etwa 30 %.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify\">Die Deutschen besetzten Tuliszk&#243;w zu Beginn des Zweiten Weltkrieges und setzten sogleich die &uuml;blichen drastischen Ma&szlig;nahmen gegen die Juden in Gang: Zwangsarbeit, Zwangsabgaben, Beschlagnahme von Eigentum, Einschr&auml;nkungen der Bewegungsfreiheit, Gewalt gegen &auml;ltere Menschen und Erniedrigungen. Ende November 1939 wurde den Juden von Tuliszk&#243;w angeordnet, Armbinden mit dem Davidstern zu tragen. Ein so genannter Judenrat wurde im Dezember 1939 geschaffen, der damit beauftragt wurde, die gesamte j&uuml;dische Bev&ouml;lkerung zu registrieren. Als Judenrat, oder auch &Auml;ltestenrat, werden die Zwangsk&ouml;rperschaften der Juden bezeichnet, die von den Nationalsozialisten in den besetzten L&auml;ndern gegr&uuml;ndet wurden mit dem Ziel, ein Instrument zur Kontrolle der Juden zu schaffen, um sie von der Au&szlig;enwelt zu isolieren und um sicherzustellen, dass sie die erlassenen Vorschriften einhalten. Im Januar 1940 wurden alle Juden in einem Ghetto konzentriert &ndash; einem der ersten Ghettos, die in der gesamten Region geschaffen wurden. Die deutschen Besatzer kappten die Stromverbindungen zu den H&auml;usern im Ghetto und verboten den Juden die Mitnahme von M&ouml;beln, Pelzen und neuer Kleidung. All diese Besitzt&uuml;mer wurden beschlagnahmt und unter der lokalen nichtj&uuml;dischen Bev&ouml;lkerung verteilt. Im Oktober 1941 wurde das Ghetto aufgel&ouml;st und seine Bewohner in das Dorfghetto Czachulec (Hebr. &#1490;&#1497;&#1496;&#1493; &#1492;&#1499;&#1508;&#1512;&#1497; &#1510;&#8217;&#1495;&#1493;&#1500;&#1509;) in der N&auml;he von Kowale Pa&#324;skie (Hebr. &#1511;&#1493;&#1489;&#1500;&#1492; &#1508;&#1504;&#1505;&#1511;&#1497;&#1492;, Jidd. &#1511;&#64303;&#1493;&#1493;&#64302;&#1500;&#1506; &#64324;&#64302;&#1504;&#1505;&#1511;&#1497;&#1506;) deportiert. In dieses Ghetto, das von den deutschen Besatzern &quot;Kolonie&quot; genannte wurde, waren etwa 4000 Juden des Landkreises Turek (Russocice, Dobra, Uniej&#243;w, Tuliszk&#243;w, W&#322;ady&#322;aw&#243;w, Brudzew und weitere Orte) gebracht worden. Zwischen 1942 und 1943 deportierten die Deutschen schlie&szlig;lich alle Juden der Region in das Vernichtungslager Kulmhof (Vernichtungslager Che&#322;mno; Hebr. &#1502;&#1495;&#1504;&#1492; &#1492;&#1492;&#1513;&#1502;&#1491;&#1492; &#1495;&#1500;&#1502;&#1504;&#1493;) in Che&#322;mno nad Nerem.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify\">W&auml;hrend des Zweiten Weltkrieges zerst&ouml;rten die deutschen Besatzer die im 19. Jahrhundert errichtete Synagoge in der Stra&szlig;e des Ersten Mai (<em>ulica 1 Maja<\/em>) und bauten das Geb&auml;ude mit B&uuml;ror&auml;umen als Arbeitsamt wieder auf. Nach dem Krieg wurden die R&auml;umlichkeiten in Wohnungen umgewandelt.<\/p>\r\n\r\n<table class=\"table_forschungsgruppen\">\r\n<thead>\r\n<tr>\r\n<td colspan=\"3\">Bev&ouml;lkerungszahlen<sup>[<a href=\"#2\">2<\/a>]<\/sup><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/thead>\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td><strong>Jahr<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Gesamtbev&ouml;lkerung<\/strong><\/td>\r\n<td><strong>Juden<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>1808<\/td>\r\n<td>604<\/td>\r\n<td>16<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>1827<\/td>\r\n<td>926<\/td>\r\n<td>51<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>1857<\/td>\r\n<td>1099<\/td>\r\n<td>83<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>1897<\/td>\r\n<td>1794<\/td>\r\n<td>200<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>1921<\/td>\r\n<td>2358<\/td>\r\n<td>260<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>1. Sep. 1939<\/td>\r\n<td>(?)<\/td>\r\n<td>ca. 230<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n\r\n<table class=\"table_forschungsgruppen\">\r\n<thead>\r\n<tr>\r\n<td colspan=\"2\">Schoah-M&auml;rtyrer der j&uuml;dischen Gemeinde Tuliszk&#243;w<sup>[<a href=\"#3\">3<\/a>]<\/sup><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/thead>\r\n<tbody>\r\n<tr>\r\n<td>Familie Urbach (Auerbach?)<\/td>\r\n<td>Familie Gitl und Andrzej Wartski<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>Familie Gerschon<\/td>\r\n<td>Familie Josef Herzberg<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>Familie Mordechai Eliah Wartski<\/td>\r\n<td>Familie Chmielnik<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>Familie Eliezer Wartski<\/td>\r\n<td>Familie Jakobowitz<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>Familie Jeschajahu Wartski<\/td>\r\n<td>Familie Hela Kowalski<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>Familie Leibel Wartski<\/td>\r\n<td>Familie Hela Kowalski<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr>\r\n<td>Familie Schmuel Wartski<\/td>\r\n<td>Familie Mairants<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: jus ify\"><sup><a name=\"1\">[1]<\/a><\/sup> Ein <em>shtibl<\/em> (Jidd. &#1513;&#1496;&#1497;&#1489;&#1500; = &quot;kleiner Raum&quot;, &quot;kleine Stube&quot;, &quot;kleines Haus&quot;) oder <em>klayzl<\/em> (Jidd. &#1511;&#1500;&#64287;&#1494;&#1500;; &quot;kleines Konventikel&quot;, &quot;kleine Gruppe Gleichgesinnter&quot;) bezeichnet einen Gebetsraum bzw. ein kleines Gebetshaus der Chassiden. Chassiden bzw. Chassidim (Hebr. &#1495;&#1505;&#1497;&#1491;&#1497;&#1501; = &quot;die Frommen&quot;) nennen sich die Anh&auml;nger einer urspr&uuml;nglich in Osteuropa entstandenen j&uuml;dischen Str&ouml;mung, die sich durch eine besondere Tora- und Talmudgelehrsamkeit hervorheben. Die <em>shtiblekh<\/em> waren in der Regel bescheidene Zimmer mit einigen Tischen und B&auml;nken, in denen die Chassiden beteten und dem Studium der religi&ouml;sen j&uuml;dischen Schriften (Tora und Talmud) nachgingen. Dar&uuml;ber hinaus trafen sich hier die Mitglieder der chassidischen Gemeinde mit ihrem geistigen F&uuml;hrer, Rebbe oder Zaddik genannt, und nahmen, besonders am Schabbat und an den j&uuml;dischen Feiertagen, gemeinsam die Mahlzeiten ein. Das <em>shtibl<\/em> war somit das Zentrum des gesellschaftlichen Lebens der Chassiden. (F&uuml;r weitere Informationen zum Chassidismus siehe z.B. den Artikel von Yeshayahu Balog und Matthias Morgenstern, &quot;<a href=\"http:\/\/ieg-ego.eu\/de\/threads\/crossroads\/religionsraeume-und-konfessionsraeume\/yeshayahu-balog-matthias-morgenstern-chassidismus\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der Chassidismus &ndash; eine mystische Bewegung im osteurop&auml;ischen Judentum<\/a>&quot;, <em>EGO: Europ\u00e4ische Geschichte Online<\/em> [2010].)<br \/>\r\n<sup><a name=\"2\">[2]<\/a><\/sup> Danuta D&#261;browska und Abraham Wein (Hrsg.), <em>Pinqas ha-qehillot Polin: &#703;entsiqlopedyah shel ha-yishuvim ha-yehudiyim le-min hivasdam ve-&#702;ad le-&#703;ahar sho&#703;at milkhemet ha-&#702;olam ha-shniyah [Pinkas HaKehillot Poland: Encyclopaedia of Jewish Communities]<\/em>, Bd. 1: <em>Lodz ve-ha-galil [The Communities of Lodz and its Region]<\/em> (Jerusalem: Yad Vashem, 1976), S. 123 [Hebr&auml;isch].<br \/>\r\n<sup><a name=\"3\">[3]<\/a><\/sup> Eliezer Esterin (Hrsg.), <em>Sefer zikaron le-qehilat Tureq ve-li-qedoshehah [Turek: A Memorial to the Jewish Community of Turek, Poland]<\/em> (Tel Aviv: Turek Organization in Israel, 1982), S. 450 [Hebr&auml;isch].<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>Text: Karsten Mettendorf<\/p>\r\n<p class=\"quelle\">Quellen:<\/p>\r\n<li>Michael Alberti, <em>Die Verfolgung und Vernichtung der Juden im Reichsgau Wartheland 1939&ndash;1945<\/em> (Wiesbaden: Harrassowitz Verlag, 2006), S. 203.<\/li>\r\n<li>Przemys&#322;aw Burchard, <em>Pami&#261;tki i zabytki kultury &#380;ydowskiej w Polsce: Zebra&#322;, opracowa&#322; i wst&#281;pem opatrzy&#322;<\/em> (Warschau: Piotr Piotrowski, 1990), S. 107 [Polnisch].<\/li>\r\n<li>Danuta D&#261;browska und Abraham Wein (Hrsg.), <em>Pinqas ha-qehillot Polin: &#703;entsiqlopedyah shel ha-yishuvim ha-yehudiyim le-min hivasdam ve-&#702;ad le-&#703;ahar sho&#703;at milkhemet ha-&#702;olam ha-shniyah [Pinkas HaKehillot Poland: Encyclopaedia of Jewish Communities]<\/em>, Bd. 1: <em>Lodz ve-ha-galil [The Communities of Lodz and its Region]<\/em> (Jerusalem: Yad Vashem, 1976), S. 123 [Hebr&auml;isch].<\/li>\r\n<li>Eliezer Esterin (Hrsg.), <em>Sefer zikaron le-qehilat Tureq ve-li-qedoshehah [Turek: A Memorial to the Jewish Community of Turek, Poland]<\/em> (Tel Aviv: Turek Organization in Israel, 1982), S. 318, 424 [Hebr&auml;isch].<\/li>\r\n<li>Magdalena W&oacute;jcik, &quot;<a href=\"http:\/\/www.sztetl.org.pl\/pl\/article\/tuliszkow\/5,historia\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tuliszk&oacute;w: Spo&#322;eczno&#347;&#263; &#380;ydowska przed 1989: Historia<\/a>&quot;, <em>Projekt Virtuelles Schtetl<\/em>, Warschau: POLIN Museum f&uuml;r die Geschichte der Polnischen Juden (Hrsg.) (besucht am 4. Juni 2015) [Polnisch].<\/li>\r\n<li>&quot;<a href=\"http:\/\/www.yadvashem.org\/yv\/he\/research\/ghettos_encyclopedia\/ghetto_details.asp?cid=418\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tuliszk&oacute;w<\/a>&quot;, Yad Vashem &ndash; Die Beh&ouml;rde zum Gedenken an die M&auml;rtyrer und Helden des Holocaust (Hrsg.) (besucht am 4. Juni 2015) [Hebr&auml;isch].<\/li>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n<a href=\"#top\">\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/topblue5.gif\" alt=\"nach oben\" \/>\r\n<\/a>\r\n<hr \/>\r\n\r\n&nbsp;\r\n<p><a href=\"?p=30412\">J&uuml;dische Gemeinde Tulisk&#243;w<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die ersten Juden siedelten zu Beginn des 19. Jahrhunderts im Stadtgebiet von Tuliszk&#243;w (Hebr. &#1496;&#1493;&#1500;&#1497;&#1513;&#1511;&#1493;&#1489;). Davor war es ihnen untersagt worden, sich in dem Ort niederzulassen. Kurz nach ihrer Ankunft legten die Juden einen Friedhof an und errichteten eine Synagoge. Zur j&uuml;dischen Gemeinde von Tuliszk&#243;w geh&ouml;rten auch einige chassidische Gebetsgemeinschaften (Hebr. minjanim, &#1502;&#1504;&#1497;&#1497;&#1504;&#1497;&#1501;) mit eigenen <a href=\"https:\/\/agoff.de\/?p=30418\" class=\"more-link\">\u2026\u00a0<span class=\"screen-reader-text\">  Geschichte der j\u00fcdischen Gemeinde Tuliszk\u00f3w<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":75,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[],"tags":[3099],"class_list":["post-30418","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","tag-tuliszkow-jued-gemeinde"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30418","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/75"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=30418"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30418\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":107431,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30418\/revisions\/107431"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=30418"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=30418"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=30418"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}