{"id":89452,"date":"2017-08-14T15:53:48","date_gmt":"2017-08-14T13:53:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.agoff.de\/?p=89452"},"modified":"2017-10-12T15:27:20","modified_gmt":"2017-10-12T13:27:20","slug":"geschichte-der-katholischen-kirchengemeinde-krummfliess","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agoff.de\/?p=89452","title":{"rendered":"Geschichte der katholischen Kirchengemeinde Krummflie\u00df"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die Kirche war urspr&uuml;nglich Pfarrkirche. In der Reformation evangelisch geworden, wurde sie auf Veranlassung der K&ouml;nigin Konstanze den Katholiken zur&uuml;ck gegeben. An Stelle der alten Holzkirche wurde 1856\/58 die neue massive Kirche Hl. Erzengel Michael erbaut und 1858 vom Weihbischof von Posen, Franz Stefanowicz, konsekriert. Das &auml;lteste Privileg f&uuml;r Krummflie&#223; stammt vom Starosten von Usch. Die Dorfschaft war mit sogenannten Lanzengeldern gegr&uuml;ndet, die zum Unterhalt polnischer Truppen dienten. Im dritten Schwedenkrieg musste das Dorf 1705 an das Dragonerregiment Buchwaldt eine Kontribution von 4658 Talern zahlen. Von 1683 bis 1923 war Krummflie&#223; Filiale von Schneidem&uuml;hl, und zwar von 1869 bis 1876 und von 1890 bis Februar 1905 Lokalvikarie, anschlie&#223;end bis 1923 Kuratie. Danach wurde Krummflie&#223; selbst&auml;ndige Pfarrei.<br>Quellen, die nach dem Ende des II. Weltkrieges erstellt wurden, bezeichnen Krummflie&#223; als zugeh&ouml;rig zu zur Di&ouml;zese Schneidem&uuml;hl und zum Dekanat Schneidem&uuml;hl. Der letzte deutsche Seelsorger war Paul Senske.<\/p> \r\n<p style=\"text-align: justify;\">Filialkirchen<ul>\r\n<li>Gro&#223; Wittenberg<br> \r\nDie Kirche war von 1683 bis 1923 Filiale von Schneidem&uuml;hl. In der Reformation wurde sie protestantisch. Anstelle einer alten Holzkirche, die 1881 abbrannte, wurde 1890 ein Neubau errichtet.<\/li>\r\n<li>Hasenberg<br> \r\nDie Kirche war Filiale von Schneidem&uuml;hl. Anstelle einer Holzkirche wurde 1740 ein massiver Bau errichtet, die aber schon 1832 einem Neubau Platz machte.<\/li>\r\n<li>Springberg<br> \r\nDie Kirche, wohl aus der Gr&uuml;ndungszeit stammend, wurde 1725 vom Grundherren neu dotiert. Sie war nur geweiht.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Ortschaften (Stand Anfang 1939):<ul>\r\n\t<li>Gro&#223; Wittenberg, Hasenberg, Kegelsh&ouml;h, Kegelsm&uuml;hle, Klappstein, Kleinm&uuml;hl, Klein Wittenberg, Krummflie&#223;, Krummflie&#223;erh&uuml;tte, Springberg. Klein Wittenberg geh&ouml;rte aber bis um 1.4.1923 zur Pfarrei Rose.<\/li><\/ul>\r\n\t\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Kirchenb&uuml;cher:<ul>\r\n\t<li>*, oo und &#8224; seit 1869.<\/li><\/ul>\r\n\t\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Kirchenb&uuml;cher sollen sich nach unbest&auml;tigten Hinweisen in der Gemeinde Schneidem&uuml;hl befinden. Es gibt keine Verfilmungen der Kirche der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen).<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In den &auml;ltesten Kirchenb&uuml;chern finden sich ltd. Volkmann u.a. die Familiennamen B&ouml;nning, Eggert, Ewert, Garske, Henke, Kluck, Kr&uuml;ger, Leu, Loga, L&uuml;dtke, Milbradt, Mokelke, Muth, Radke, Radunz, Schulz, Splitt, Wolff, Hinz, Wienke, Stegemann, Kutz, Klatt.<\/p>\r\n\r\n\r\n<p class=\"quelle\">Literatur:<br\/>\r\n<ul style=\"text-align: left;\">\r\n\t<li>Handbuch &uuml;ber die katholischen Kirchenb&uuml;cher in der Ostdeutschen Kirchenprovinz &ouml;stlich von Oder und Nei&#223;e und dem Bistum Danzig, M&uuml;nchen 1962<\/li>\r\n\t<li>Volkmann, W.: Die Kirchenb&uuml;cher der katholischen Pfarreien in der fr&uuml;heren Provinz Grenzmark Posen-Westpreu&#223;en, Schneidem&uuml;hl 1939 (Sonderheft der Grenzm&auml;rkischen Heimatbl&auml;tter)<\/li><\/ul>\r\n\r\n<p><a href=\"?p=89297\">Katholische Kirchengemeinde Krummflie&#223;<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Kirche war urspr&uuml;nglich Pfarrkirche. In der Reformation evangelisch geworden, wurde sie auf Veranlassung der K&ouml;nigin Konstanze den Katholiken zur&uuml;ck gegeben. An Stelle der alten Holzkirche wurde 1856\/58 die neue massive Kirche Hl. Erzengel Michael erbaut und 1858 vom Weihbischof von Posen, Franz Stefanowicz, konsekriert. 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