{"id":89788,"date":"2017-09-03T19:28:02","date_gmt":"2017-09-03T17:28:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.agoff.de\/?p=89788"},"modified":"2025-04-09T20:49:14","modified_gmt":"2025-04-09T18:49:14","slug":"geschichte-der-evangelischen-kirchengemeinde-izbica-kujawska","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agoff.de\/?p=89788","title":{"rendered":"Geschichte der evangelischen Kirchengemeinde Izbica Kujawska"},"content":{"rendered":"<table class=\"Artikelkopf_mit_Siegel\">\r\n<tr>\r\n<td><center><\/center><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/table>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Zeit der Reformation in Polen konstituierte sich in Izbica eine polnisch-reformierte Gemeinde. Ihr bedeutender Prediger war Daniel Mikolajewski (1615-1627). Nach 1627, vor allem bedingt durch den &Uuml;bertritt der Adligen zum Katholizismus, ging die Gemeinde ein.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"> Erst in der zweiten H&auml;lfte des 18. Jahrhundertsin siedelten wieder Menschen evangelischen Glaubens der Gegend von Izbica. Kanigowski, der Grundherr von Lowiczek, siedelte 1753 in Kamieniec im kujawischen Seegebiet &#8222;ehrbare und flei&#223;ige Holl&auml;nder an&#8223;. Es folgten 1760 Tymin Hauland (Timmingen) und 1770 Pasieka Hauland. Im Jahre 1799 schenkte Jan Skarbek, der Besitzer der G&uuml;ter Izbica, den Evangelischen des gleichnamigen St&auml;dtchens ein Grundst&uuml;ck zum Friedhof. Die vom sp&auml;teren Grundherrn errichtete Schule mit getrennten Klassen f&uuml;r r&ouml;misch-katholische und evangelische Kinder brannte 1865 ab. Daher erwarb 1872 die evangelische Schulgemeinde ein Haus als Schule. Letztere war vordem in einem gemieteten Lokal untergebracht.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Von 1776-1796 bereisten die Prediger von W&#322;adys&#322;aw&#243;w die Evangelischen in und um Izbica, darauf die von Babiak bis 1820. In der Zeit von 1820 bis 1837 waren Izbica, Pasieka und Sarnowo in die Parochie Chodecz eingepfarrt, dann wieder in die von Babiak. 1898 kaufte das Kantorat Izbica vom Filial Ko&#322;o eine kleine Orgel. Im J. 1903 schenkte Andreas Hermann aus Augustynowo dem Kantorat eine Glocke; eine zweite erwarb es selbst im gleichen Jahr. Beide Glocken wurden aus Bochum bezogen. 1903 ernannte das Konsistorium Pastor Richard Paszke zum Administrator von Ko&#322;o-Babiak mit dem Wohnsitz in Ko&#322;o. Der forderte sogleich die Kantoratsmitglieder zum Bau einer Kirche auf und versprach, in Izbica einmal monatlich Gottesdienst zu halten.<br>\r\nNach dreij&auml;hriger Bauzeit \u2014 Grundsteinlegung am 29. September 1906 \u2014 konnte die Kirche am 29. September 1909 durch eingeweiht werden. Neben Pastor Paszke, dem Initiator und Erbauer der Kirche, machte sich um Izbica der langj&auml;hrige Lehrer und Kantor Gottfried Steinke (1885-1927) verdient. Am 1. Januar 1910 erhob das Konsistorium das Kantorat Izbica zum Filial. Im Jahr 1913 verkaufte es das alte Bethaus, dessen Erl&ouml;s mit noch anderen Gaben f&uuml;r die Umz&auml;unung des Friedhofes verwendet wurde.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus &ouml;rtlichen und sonstigen Gr&uuml;nden widerstrebte das Kantorat Pasieka dem Kirchbau in Izbica und weigerte sich anf&auml;nglich, die Baubeitr&auml;ge zu zahlen und baute eine eigene Kirche, deren Einweihung 1907 stattgefunden hat. Am 26. Mai 1932 beging Pasieka ein dreifaches Fest: das 150j&auml;hrige Jubil&auml;um der Einwanderung deutsch-evangelischer Kolonisten in die dortige Gegend, die 25j&auml;hrige Kirchweihfeier und das 25j&auml;hrige Jubil&auml;um des Posaunenchors.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 1. Advent 1933 beschlo&#223; die Filialversammlung, mit dem 1. Januar 1934 Izbica zu verselbst&auml;ndigen und zu ihrem ersten Pastor den Sompolnoer Vikar Richard Kneifel zu berufen. Seine Installation, verbunden mit dem 25j&auml;hrigen Kirchweihjubil&auml;um, fand am 29. September 1934 statt.<br>Im Jahr 1935 wurde das zu Przedecz geh&ouml;rende Dorf Szczk&#243;wek der Gemeinde Izbica zugewiesen. In Ermangelung eines Pfarrhauses wurde ein solches 1936\/37 errichtet und am 3. Advent 1937 eingeweiht.<\/p> \r\n<p style=\"text-align: justify;\"><\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n<p class=\"quelle\">Quellen:<br>\r\nKneifel, Eduard: Geschichte der  Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen, Niedermarschacht &uuml;ber Winsen an der Luhe 1962<br>\r\nKneifel, Eduard: Die Pastoren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen, Eging, Niederbayern 1970<br>\r\nKneifel, Eduard: Die evangelisch-augsburgischen Gemeinden in Polen 1555-1939, Vierkirchen &uuml;ber M&uuml;nchen 1971<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<a href=\"#top\">\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/topblue5.gif\" alt=\"nach oben\" \/>\r\n<\/a>\r\n\r\n<hr>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><a href=\"?p=27502\">Evangelische Kirchengemeinde Izbica Kujawska<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Zeit der Reformation in Polen konstituierte sich in Izbica eine polnisch-reformierte Gemeinde. Ihr bedeutender Prediger war Daniel Mikolajewski (1615-1627). 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