{"id":95190,"date":"2019-02-22T20:00:38","date_gmt":"2019-02-22T19:00:38","guid":{"rendered":"https:\/\/agoff.de\/?p=95190"},"modified":"2025-08-06T20:19:17","modified_gmt":"2025-08-06T18:19:17","slug":"petri-pauli-zu-moskau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agoff.de\/?p=95190","title":{"rendered":"Ev.-luth. Kirchspiel St. Petri-Pauli in Moskau"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align:right\"><!-- Navigation --><br>\r\n<i>Sie sind hier: <a href=\"https:\/\/agoff.de\/\">Start<\/a> &#187; <a href=\"?p=843\">FST Russlanddeutsche<\/a> &#187; <a href=\"?p=93679#Moskau\">Ev.-luth. Kirche<\/a>  &#187; St. Petri-Pauli Kirche in Moskau<\/i><\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: center\">&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<table><thead>\r\n<tr>\r\n      <td width=\"25%\" style=\"text-align:center\">Geschichte<\/td>\r\n      <td width=\"25%\" style=\"text-align:center\"><a href=\"?p=114198\">Personen<\/a><\/td>\r\n      <td width=\"25%\" style=\"text-align:center\"><a href=\"?p=114191\">Personensuche<\/a><\/td>\r\n      <td width=\"25%\" style=\"text-align:center\"><a href=\"?p=115147\">Kirchenb\u00fccher<\/a><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/thead><\/table>\r\n\r\n<p style=\"text-align: center\">&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<h3 style=\"text-align:center\">Entstehung der Gemeinden<\/h3>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Russischen Reich hatte die lutherische Konfession gegen&uuml;ber anderen Richtungen eine Sonderstellung. Besonders verbreitet war sie im Baltikum, aber auch Mitglieder der Zarenfamilie geh&ouml;rten bis zum &Uuml;bertritt zur orthodoxen Kirche dem lutherischen Bekenntnis an. Dazu kam noch, dass diese ein Gegengewicht zur r&ouml;misch-katholischen Kirche darstellte, deren Mitglieder in Russland allerdings weniger als 10% der andersgl&auml;ubigen Christen ausmachten.<br>\r\nDie erste lutherische Gemeinde wurde in Moskau 1559 gegr&uuml;ndet, deren erste Pfarrer waren Tilman Brakel und Johann Wettermann. 1576 begann man mit dem Bau einer einfachen Holzkirche. Diese brannte mehrfach ab, wurde auch umgebaut und verlegt. F&uuml;r 1616 ist auch die Existenz einer reformierten Kirche nachweisbar. Schon 1626 teilte sich die lutherische Gemeinde. Eine neue Gemeinde, gef&uuml;hrt von Pastor Jakob Neuenburg, haupts&auml;chlich f&uuml;r ausl&auml;ndische Angeh&ouml;rige der Armee, Vorg&auml;ngerin der St. Peter-Paul-Gemeinde, gr&uuml;ndete sich. Doch schon im Jahre 1632 wurde deren Kirche abgerissen, nachdem es einen Skandal, ausgel&ouml;st durch den Streit von Frauen vor den Augen des Patriarchen, gegeben hatte. Die alte Gemeinde nahm zu dieser Zeit nach Zar Michail Feodorovi&#269; den Namen St. Michael an. Dieser lie&#223; aber schon 1643 beide Kirchen abrei&#223;en, weil sich orthodoxe Geistliche wegen der N&auml;he zu den orthodoxen Kirchen beschwert hatten. Anzunehmen ist, dass damit eine Abtragung und Neuerrichtung des h&ouml;lzernen Kirchenbaus an anderer Stelle gemeint ist. Die St. Michael-Gemeinde zog in die deutsche Vorstadt in die Jauzskaja Sloboda. Schon 1684 konnte eine erste lutherische Steinkirche errichtet werden, die allerdings 1729 abbrannte. Auch die neue Gemeinde errichtete Ende des 17. Jahrhunderts eine steinerne Kirche und nahm den Namen St. Peter-Paul an, m&ouml;glicherweise nach Zar Peter, der f&uuml;r den Bau der Kirche Geld zur Verf&uuml;gung gestellt haben soll. Wenige Jahre sp&auml;ter, 1737, brannten beide Kirchen ab. Durch Spenden von deutschen Gemeinden aus dem Baltikum, St. Petersburg und Archangelsk konnte schnell mit dem Wiederaufbau begonnen werden, doch 1748 brannten alle drei protestantischen Kirchen ab. Nach einer Grundst&uuml;cksschenkung durch Margarite von Grzibowsky errichtete die Gemeinde die Kirche wieder und weihte sie 1764 ein, allerdings ohne Turm. Der Bau eines Turmes scheiterte 1793. Fast parallel dazu lie&#223; sich durch eine Schenkung der Zarin Elisaveta Alexeevna ein Friedhof f&uuml;r nicht orthodoxe Christen schaffen, auf dem bis 1917 Lutheraner, Katholiken, Reformierte und Anglikaner beerdigt werden konnten und den eine spezielle Kommission verwaltete. <\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: center\">&nbsp;<br><a href=\"#top\">\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/topblue5.gif\" alt=\"nach oben\" \/><\/a><\/p>\r\n\r\n<h3 style=\"text-align:center\">Lutherische Kirchen vom 19. Jahrhundert bis zum Ersten Weltkrieg<\/h3>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem die St. Peter-Paul-Kirche 1812 abgebrannt war, zog sie in die Starosadskij Gasse. Zur Grundsteinlegung 1818 waren auch der preu&#223;ische K&ouml;nig Friedrich Wilhelm III. und der Moskauer Generalgouverneur A.P. Torma&#269;ov anwesend. Mit 1.600 Sitzpl&auml;tzen entstand das gr&ouml;&#223;te lutherische Gotteshaus Moskaus. Nachdem sich die Stadt Moskau erheblich vergr&ouml;&#223;ert hatte und der Gottesdienstbezug wegen der Lage der evangelischen Kirchen im Nordosten der Stadt f&uuml;r Teile der Gemeinden schwieriger geworden war, beschloss der Superintendent im Zusammenhang mit den Kirchenleitungen beider lutherischen Gemeinden f&uuml;r den Westteil der Stadt (Arbat, Tverskaja, Presnja) eine neue St. Johannisgemeinde zu gr&uuml;nden. Das Innenministerium genehmigte dies im Januar 1907, die Gemeinde bestand bis 1917. Wegen der Zunahme der Gemeindemitglieder spalteten sich 1913 die estnische Elisabeth-Gemeinde und 1915 die lettische St. Petri-Gemeinde von der St. Petri-Pauli-Gemeinde ab.<\/p><a href=\"wp-content\/uploads\/images\/zeitungen\/moskau_petri_pauli_kirche\/1835_petri_pauli_kirche_titel_gross.png\"><img decoding=\"async\" style=\"margin: 9px 0px 16px 30px; float: right;\" src=\"wp-content\/uploads\/images\/zeitungen\/moskau_petri_pauli_kirche\/1835_petri_pauli_kirche_titel_gross.png\" alt=\"Namentliches Verzeichnis der St. Petri-Pauli Kirche zu Moskau\" width=\"270px\" height=\"360px\" \/><\/a>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Kirche war der Mittelpunkt des Lebens der Moskauer Deutschen und durch die weit entwickelten Institutionen der Selbstverwaltung erfolgreich. Dabei lag die h&ouml;chste Macht in der lutherischen Gemeinde bei der Vollversammlung der Gemeindemitglieder. Dort wurden alle wichtigen Probleme er&ouml;rtert, die Pfarrer gew&auml;hlt, auch Vertreter in den Kirchenrat f&uuml;r die Verwaltung der Gemeinde gew&auml;hlt, ebenso die Deputierten, die eng mit den Vertretern des Kirchenrats zusammenarbeiteten. Im Jahr 1913 wurde eine Gruppe von achtzig Personen gebildet, die eine bessere Koordination zwischen dem Kirchenrat und der Gemeinde herstellen sollte. Geplant war auch die Schaffung vieler evangelischer Zentren in Moskau. Diese &Uuml;berlegungen konnten aber durch den Beginn des Ersten Weltkrieges nicht umgesetzt werden.<\/p> \r\n<p style=\"text-align: justify;\">Kurz nach Beginn des Krieges wurden die reichsdeutschen Gemeindemitglieder aus Moskau deportiert, die Geburtenrate nahm deutlich ab, die geistliche Betreuung in den Milit&auml;rhospit&auml;lern war sehr schwierig geworden. Zudem kam der schulische Religionsunterricht nahezu zum Erliegen und wurde daher au&#223;erunterrichtlich angeboten. Zwischen dem 26. und 28. Mai 1915 kam es in Moskau zu einem antideutschen Pogrom. Neben f&uuml;nf Toten und vielen Verletzten entstand ein hoher Sachschaden, das Pastorat von St. Michael wurde demoliert, das Kirchenarchiv verw&uuml;stet, Teile der Kirchenb&uuml;cher zerst&ouml;rt, karitative Einrichtungen mussten geschlossen werden. Die Kirchenleitung verfasste ein offenes Schreiben an das Departement f&uuml;r geistliche Angelegenheiten und versicherte ihre Loyalit&auml;t. Da die meisten Gemeindemitglieder der evangelisch-reformierten Gemeinde bis Ende 1916 Moskau verlassen hatten, konnte die Restgemeinde das Geb&auml;ude nicht mehr halten, &uuml;bergab es an die evangelistischen Christen und stellte die Gottesdienste 1921 ein.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: center\">&nbsp;<br><a href=\"#top\">\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/topblue5.gif\" alt=\"nach oben\" \/><\/a><\/p>\r\n\r\n<h3 style=\"text-align:center\">Der Untergang der Gemeinden<\/h3>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Oktoberrevolution und deren Folgen lie&#223;en die deutschen evangelischen Gemeinden in Moskau untergehen. Mit dem Dekret vom 23. Januar 1918 wurden die Trennung von Kirche und Staat und von Schule und Kirche verf&uuml;gt. Alle kirchlichen Schulen wurden nun der Abteilung Volksbildung unterstellt, die karitativen Einrichtungen, Grundst&uuml;cke und Geb&auml;ude der Kirche wurden Staatseigentum. Im September 1918 mussten innerhalb von drei Tagen Bargeld und Wertpapiere abgegeben und der noch vorhandene Kirchenbesitz aufgestellt werden. F&uuml;r die St. Petri-Kirche schlossen Vertreter des Kirchenrates mit dem lokalen Sovet (Mossovet) einen Pachtvertrag ab, die Gemeinde St. Michael musste einen &auml;hnlichen Pachtvertrag im September 1920 unterzeichnen. Neben deren Kirchengeb&auml;ude befand sich allerdings das Staatliche Institut f&uuml;r Aerodynamik, welches wegen geplanter Expansion schon Mitte der zwanziger Jahre Anspr&uuml;che an das Kirchengrundst&uuml;ck geltend machte. Eine staatliche Kommission zur Feststellung der Grenzen von Unternehmensgrundst&uuml;cken kam im Juli 1927 zu dem Ergebnis, dass die Kirchgemeinde St. Michael als m&ouml;glicher Ort f&uuml;r Diversion und Spionage vom Gel&auml;nde zu verbannen sei, zumal das Institut auch milit&auml;rischen Zwecken diente. So beschloss im Januar 1928 der Mossovet die St. Michael-Kirche zu schlie&#223;en. Bald darauf wurde das Kirchengeb&auml;ude abgerissen. Ein Teil des Kirchenbesitzes musste an Vertreter der Museumsabteilung der Moskauer Abteilung Volksbildung abgegeben werden. Die Gemeinde konnte in das Geb&auml;ude der Reformierten Kirche, Maly Vuzovskij-Gasse 3, umziehen und durfte dort als Mitp&auml;chter mit den evangelischen Christen und den Baptisten bis 1936 bleiben.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Vergleich zum Jahr 1913 hatte nun die Zahl der Taufen, Konfirmationen, Trauungen und Begr&auml;bnisse auf ein Viertel abgenommen. Ab 1929 war die kirchliche Jugendarbeit vollst&auml;ndig verboten und konnte nur noch im Verborgenen weitergef&uuml;hrt werden. Dazu kamen auf Initiative des Komsomol durchgef&uuml;hrte Kampagnen gegen das Weihnachts- und Osterfest, die Einf&uuml;hrung der durchgehenden Arbeitswoche, welche den Besuch des sonnt&auml;glichen Gottesdienstes erschwerte, und die Behinderung beim Erwerb von Heizmaterial f&uuml;r die Kirche, was es insbesondere alten Menschen, Kindern und Frauen fast unm&ouml;glich machte am Gottesdienst teilzunehmen, nicht selten sanken die Temperaturen dabei unter null Grad Celsius.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Woldemar R&uuml;ger, 1929 bis 1934 Pastor der St. Michael-Kirche, wurde im Januar 1935 verhaftet und wegen der Annahme materieller Hilfe vom Gustav-Adolf-Verein f&uuml;r &#8222;konterrevolution&auml;re Agitation&#8223; zu f&uuml;nf Jahren Haft verurteilt. Seine Aufgaben &uuml;bernahm zun&auml;chst Alexander Streck, der Pastor der St. Petri-Kirche. Allerdings lie&#223; man diesen im November 1936 ebenfalls verhaften. Mit der Verhaftung des letzten deutschen Pastors in Moskau musste der Gottesdienst auch in der St. Petri-Kirche eingestellt. Das Kirchengeb&auml;ude erhielt auf Weisung des Mossovet vom 17. Juli 1938 der Bezirkssovet Krasnogvardejskij &uuml;bertragen, er lie&#223; es aufw&auml;ndig umbauen und ein Kino einrichten.<\/p> \r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Beide Pastoren wurden 1937 bzw. 1938 erschossen, viele deutsche Familien von Gemeindemitgliedern in der Folgezeit Opfer von Verhaftungen und Deportationen. Mit der Sonderverordnung des Staatlichen Verteidigungskomitees der UdSSR &uuml;ber die Deportation von B&uuml;rgern deutscher Nationalit&auml;t aus Moskau und dem Gebiet Moskau vom 6. September 1941 endete die jahrhundertelange Geschichte der Moskauer Deutschen. Das NKWD sp&uuml;rte bis zum 19. September 5.500 Personen auf, die zu dieser Gruppe geh&ouml;rten. Von diesen wurden 3.524 in drei Z&uuml;gen in das Gebiet Karaganda deportiert.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die St. Petri-Kirche wurde 1991 erneuert, 2008 wieder geweiht und am 25. Oktober 2017 anl&auml;sslich der 500-Jahrfeiern der Reformation der evangelischen Kirche r&uuml;ck&uuml;bertragen. Aus diesem Anlass besuchte Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier die Gemeinde.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: center\">&nbsp;<br><a href=\"#top\">\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/topblue5.gif\" alt=\"nach oben\" \/><\/a><\/p>\r\n\r\n<h3 style=\"text-align:center\">Pastoren und Wohlt&auml;tigkeitsarbeit<\/h3>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die evangelischen Pastoren waren oft herausragende Pers&ouml;nlichkeiten des russischen Geisteslebens. Johann Wettermann katalogisierte 1565 die Bibliothek des Zaren Iwan IV., Johann Gregorii gr&uuml;ndete im Auftrag des Zaren das erste russische Theater und Ernst Gl&uuml;ck &uuml;bersetzte 1685\u201389 die Bibel ins Lettische sowie 1699\u20131705 ins Russische. F&uuml;r die Pastoren war vorgeschrieben, dass sie in Dorpat (<em>Tartu<\/em>) oder Helsingfors (<em>Helsinki<\/em>) studieren, flie&#223;end russisch sprechen und nach einer Verordnung von 1842 die russische Staatsb&uuml;rgerschaft besitzen mussten. Die Russischkenntnisse ben&ouml;tigten sie aufgrund der allm&auml;hlichen Russifizierung der Bev&ouml;lkerung auch f&uuml;r den Religionsunterricht.<br> \r\nNeben den Gottesdiensten hielten die Pastoren regelm&auml;&#223;ige Bibelstunden, Religionsunterricht, beteiligten sich an der Arbeit karitativer Vereine und der Erziehungsarbeit und unternahmen Hausbesuche. Ein Schwerpunkt war auch der Religionsunterricht f&uuml;r russischsprachige Deutsche. Es gab in St. Petri-Pauli auch gesonderte Kindergottesdienste. Bei karitativen Vereinen arbeiteten die Gemeinden zusammen. Die Wohlt&auml;tigkeit weitete sich auch auf andere Gemeinden im Russischen Reich und auf die russische Bev&ouml;lkerung aus. So sammelten die Gemeinden nach dem Moskauer Hochwasser 1908 f&uuml;r russische Familien. F&uuml;r wohlt&auml;tige Zwecke musste immer wieder gesammelt werden, denn die Kirchenbeitr&auml;ge waren trotz der &uuml;berwiegend wohlhabenden Bev&ouml;lkerung  niedrig, von 12.400 Mitgliedern der Petri-Pauli-Kirche zahlten nur 270 Mitglieder insgesamt etwa 1.000 Rubel in die Gemeindekasse. Dank der Einf&uuml;hrung des Systems der Selbstbesteuerung und Ver&ouml;ffentlichung der Schuldner flossen erheblich mehr Gelder in die Kirchenkasse. So lie&#223; sich der Bau ein neues Geb&auml;ude der Gemeinde finanzieren. Die St. Michaels-Gemeinde plante zur Verbesserung der finanziellen Lage w&auml;hrend des Ersten Weltkrieges den Bau von exquisiten Mietsh&auml;usern, was dann aber die Revolution 1917 verhinderte.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Berlin, im April 2019.\tAndreas R&ouml;sler<\/em><\/p>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p class=\"quelle\">Quellen:<\/p>\r\n<ul style=\"text-align: left;\">\r\n<li>D&ouml;nninghaus, Viktor: Die Deutschen in der Moskauer Gesellschaft. Symbiose und Konflikte (1494-1941). Schriften des Bundesinstituts f&uuml;r Kultur und Geschichte der Deutschen im &ouml;stlichen Europa. Band 18. M&uuml;nchen, R. Oldenbourg Verlag, 2002<\/li>\r\n<li>Stricker, Gerd: Ru&#223;land. Deutsche Geschichte im Osten Europas 7. Berlin, Siedler 1997<\/li>\r\n<\/ul>\r\n\r\n<p style=\"text-align: center\">&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: center\">&nbsp;<br><a href=\"#top\">\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/topblue5.gif\" alt=\"nach oben\" \/><\/a><\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"?p=843\">Forschungsstelle Russlanddeutsche<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie sind hier: Start &#187; FST Russlanddeutsche &#187; Ev.-luth. Kirche &#187; St. Petri-Pauli Kirche in Moskau &nbsp; Geschichte Personen Personensuche Kirchenb\u00fccher &nbsp; Entstehung der Gemeinden Im Russischen Reich hatte die lutherische Konfession gegen&uuml;ber anderen Richtungen eine Sonderstellung. Besonders verbreitet war sie im Baltikum, aber auch Mitglieder der Zarenfamilie geh&ouml;rten bis zum &Uuml;bertritt zur orthodoxen Kirche <a href=\"https:\/\/agoff.de\/?p=95190\" class=\"more-link\">\u2026\u00a0<span class=\"screen-reader-text\">  Ev.-luth. 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