{"id":96500,"date":"2019-06-30T16:42:42","date_gmt":"2019-06-30T14:42:42","guid":{"rendered":"https:\/\/agoff.de\/?p=96500"},"modified":"2023-02-12T20:09:30","modified_gmt":"2023-02-12T19:09:30","slug":"geschichte-der-evangelischen-kirchengemeinde-tomaszow-mazowiecki","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agoff.de\/?p=96500","title":{"rendered":"Geschichte der evangelischen Kirchengemeinde Tomasz\u00f3w Mazowiecki"},"content":{"rendered":"<table class=\"Artikelkopf_mit_Siegel\">\r\n<tr>\r\n<td><center><\/center><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/table>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Kolonie &#321;&#261;czkowice, im Waldgebiet des Gutes Jankow, im Jahre 1797 angelegt, war die &auml;lteste in der Tomaschower Gegend. Fast gleichzeitig mit ihr entstand in s&uuml;dlicher Richtung Maksym&#243;w. 1818 ist das Gr&uuml;ndungsjahr von Wykno, Ciosny und Lipianki. Ab 1820 bildete sich ein vorl&auml;ufiges Kirchenkollegium aus der Mitte der Evangelischen in Tomaschow, Ujzad und den umliegenden Kolonien. Die in Petrikau von Tomaschow, 28 km entfernt, stationierten Missionare Hoff und Wendt kamen gottesdiensthalber einmal im Monat nach Tomaschow. Am 28. November 1830 erschien hier einer Verf&uuml;gung des Kalischer Superintendenten Modl zufolge Pastor Johann Jakob Benni aus Petrikau. Dieser hielt Gottesdienst und gab die Gr&uuml;ndung der neuen Kirchengemeinde bekannt. Der schleppende Bau des 1823 begonnen Gotteshauses war soweit gediehen, dass man in ihm 1834 schon Gottesdienst halten konnte. Doch die Kirche hatte weder Altar noch Kanzel, noch Orgel. Erst 1841 vollendete man sie, das Pfarrhaus 1839. Im Jahre 1833 wurden die Standes&auml;mtsb&uuml;cher eingef&uuml;hrt. 1863 wurde aus den D&ouml;rfern, die auf der rechten Seite des Flusses Pilica im Gouvernement Radom lagen, das Filial Wielka-Wola organisiert. Es besa&#223; eine eigene Kirche, auch ein Standesamt und einige Beth&auml;user. Zum Filial geh&ouml;rten die Kolonien Konstantyn&#243;w, B&#322;ogie, Sk&#243;rk&#243;wek, Opoczno und Feliks&#243;w. 1878, nach 35j&auml;hrigem Bestehen, wurde das Filial aufgel&ouml;st und seine D&ouml;rfer an das Tomaschower Kirchspiel angegliedert. Am 05. November 1893 beschloss die Gemeindeverwaltung eine neue Kirche zu bauen. Am 15. Juni 1897 begann man mit dem Kirchenbau, dessen Grundsteinlegung Superintendent M&uuml;ller aus Petrikau vollzog. Im Jahre 1901 war das Gotteshaus, mit drei T&uuml;rmen an der Frontseite, von denen der mittlere 100 Ellen und die beiden anderen je 40 Ellen hoch waren, im gotischen Stil vollendet worden. 1901\/02 errichtete die Gemeinde ein neues Pfarrhaus. Die alte Kirche wurde sp&auml;ter f&uuml;r Wochen- und Kindergottesdienst sowie zur Aufbewahrung Verstorbener genutzt. Das Totengr&auml;berhaus wurde 1930 fertiggestellt. 1936 feierte die Kirchengemeinde ihr 100j&auml;hriges Bestehen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur Gemeinde geh&ouml;rten 2 Kirchen, 20 Friedh&ouml;fe, 11 Kantorate (1937) mit jeweiligen Bets&auml;len (Olszewice, Syki, Sk&#243;rk&#243;wek, Konstantyn&#243;w, Lipianki, Ciosny, &#321;&#261;czkowice, Niepomucen&#243;w, Helen&#243;w, Maksym&#243;w, Wykno, und Walentyn&#243;w) &#8211; 1 Posaunenchor.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p class=\"quelle\">Quellen:<br>\r\nKneifel, Eduard: Geschichte der  Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen, Niedermarschacht &uuml;ber Winsen an der Luhe 1962<br>\r\nKneifel, Eduard: Die Pastoren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen, Eging, Niederbayern 1970<br>\r\nKneifel, Eduard: Die evangelisch-augsburgischen Gemeinden in Polen 1555-1939, Vierkirchen &uuml;ber M&uuml;nchen 1971<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<a href=\"#top\">\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/topblue5.gif\" alt=\"nach oben\" \/>\r\n<\/a>\r\n\r\n<hr>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><a href=\"?p=96494\">Evangelische Kirchengemeinde Tomasch&#243;w Mazowiecki<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Kolonie &#321;&#261;czkowice, im Waldgebiet des Gutes Jankow, im Jahre 1797 angelegt, war die &auml;lteste in der Tomaschower Gegend. 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