{"id":98717,"date":"2020-05-04T21:02:44","date_gmt":"2020-05-04T19:02:44","guid":{"rendered":"https:\/\/agoff.de\/?p=98717"},"modified":"2025-01-20T21:11:56","modified_gmt":"2025-01-20T20:11:56","slug":"kirchenbuecher-schlesiens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agoff.de\/?p=98717","title":{"rendered":"Personenstandsregister in Schlesien \u2013  Nichtstaatlicher Provenienz"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Register &uuml;ber den Personenstand kannte das Mittelalter nicht. Allerdings wurde erstmals auf der Synode von Taurney 1481 die Einf&uuml;hrung von Taufb&uuml;chern vorgeschlagen, die Synode von Alcala 1497 erg&auml;nzte dies um Traub&uuml;cher. Manche Kirchen f&uuml;hrten auch L&auml;uteregister, wobei dabei die Erfassung der eingenommenen Geb&uuml;hren im Vordergrund stand. Der Beginn der Reformation nach 1517 und die damit zusammenh&auml;ngende Spaltung der christlichen Kirche lie&#223; eine &Uuml;bersicht &uuml;ber die Angeh&ouml;rigen der eigenen Religion wichtig werden.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In den evangelischen Gebieten wurde durch Kirchenordnungen, die der jeweilige Landesherr erlie&#223;, die Anlegung entsprechender Personenstandsregister geregelt. Die Kirchenb&uuml;cher wurden in Deutsch gef&uuml;hrt.<br>\r\nIn der katholischen Kirche f&uuml;hrten die Beschl&uuml;sse des Trienter Konzils 1563 zur Verpflichtung der Pfarrer Tauf- und Eheb&uuml;cher anzulegen, mit dem Rituale Romanum durch Papst Paul V. wurden auch Begr&auml;bnisb&uuml;cher eingef&uuml;hrt. Die Di&ouml;zesansynode in Breslau 1580 befahl die Nennung von Tag, Monat und Jahr der Taufe, die Angabe der Eltern und Paten, ebenso bei Trauungen die Angabe der Brautleute und den Tag der Trauung. Im Jahr 1592 erneuerte die Di&ouml;zesansynode diese Forderung und legte fest, dass auch ein Buch mit dem Namen und dem Todestag der Verstorbenen zu f&uuml;hren ist. Bei Visitationen sollten die Archidiakone die Einhaltung dieser Bestimmungen beachten, welche die Synode von Neisse 1653 noch einmal wiederholte. Die Eintragungen erfolgten in Latein, erst nach 1794 in Deutsch.<br>\r\nF&uuml;r die Grafschaft Glatz, die zur Erzdi&ouml;zese Prag geh&ouml;rte, waren die Reformartikel des Erzbischofs Anton Bruns von M&uuml;glitz (1561\u20131580) ma&#223;gebend, in denen er die Festlegungen des Trienter Konzils noch einmal nachdr&uuml;cklich einforderte. F&uuml;r die Erzdi&ouml;zese Olm&uuml;tz hatte die Synode 1581 die Verpflichtung der Anlegung von Tauf- und Traub&uuml;chern erlassen, trotzdem sind in diesem Gebiet keine Kirchenb&uuml;cher aus der Zeit vor 1600 zu Beginn des 20. Jahrhunderts erhalten.<br>\r\nDas &auml;lteste 1937 erhaltene Kirchenbuch war jenes von Schnellewalde, Kreis Neustadt, das 1557 beginnt. Wenig sp&auml;ter, 1561 bzw. 1563, beginnt das Taufbuch von Neisse, gefolgt von den Tauf- und Begr&auml;bnisb&uuml;chern von Jauer (1567), Namslau (1568) und Hirschberg (1569).<br>\r\nMit dem Preu&#223;ischen Allgemeinen Landrecht 1794 bekamen die Pfarrer die staatliche Aufgabe der F&uuml;hrung der Register. Es mussten nun Duplikate angefertigt werden, die j&auml;hrlich an das zust&auml;ndige Amtsgericht abgeliefert wurden.<br>\r\nF&uuml;r Dissidenten und Angeh&ouml;rige der j&uuml;dischen Religion wurden ab 1847 Personenstandsregister bei den zust&auml;ndigen Gerichten gef&uuml;hrt.<br>\r\nMit der Einf&uuml;hrung von Standesamtsregistern ab 1. 10. 1874 in Preu&#223;en waren diese fortan die allein g&uuml;ltigen Personenstandsregister.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach 1900 etablierte sich die genealogische Forschung, was sich in einer Vielzahl von genealogischen Vereinen widerspiegelt. Kirchenb&uuml;cher geh&ouml;rten dabei zu den am h&auml;ufigsten genutzten Quellen. In Schlesien gab der Verein f&uuml;r Geschichte Schlesiens 1902 daher ein Kirchenbuchverzeichnis heraus. Im Laufe der Zeit hatte sich allerdings gezeigt, dass eine nicht unwesentliche Zahl weiterer Kirchenb&uuml;cher aufgetaucht waren, andererseits auch der Verlust einiger zu bemerken war. Das f&uuml;hrte dazu, dass unter Leitung von Staatsarchivdirektor Dr. Erich Randt mit Dr. Horst Oskar Swientek ein neues Verzeichnis erarbeitet wurde, bei dem neben den genannten Aufzeichnungen zu Taufe, Trauung und Begr&auml;bnis auch jene &uuml;ber Erstkommunionen, Konfirmationen, Abendmahlsbesuche und Firmungen ber&uuml;cksichtigt wurden, ferner die bei den Amtsgerichten aufbewahrten Zweitregister und die staatlich angelegten Personenstandsregister f&uuml;r Dissidenten und Angeh&ouml;rige der j&uuml;dischen Religion.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">F&uuml;r die Rasseideologie der Nationalsozialisten gewannen die Personenstandsaufzeichnungen eine gro&#223;e Bedeutung, da sie f&uuml;r viele Lebenssituationen, so eine Heirat oder den Eintritt in den &ouml;ffentlichen Dienst, einen Abstammungsnachweis verlangten. Damit einher ging eine systematische Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen j&uuml;dischen Glaubens, die im V&ouml;lkermord an den europ&auml;ischen Juden gipfelte. In diesem Prozess sollte durch die Reichsstelle f&uuml;r Sippenforschung eine l&uuml;ckenlose Erfassung aller Taufeintr&auml;ge von zum Christentum &uuml;bergetretenen Angeh&ouml;rigen der j&uuml;dischen Religion in einem Gesamtregister erfolgen und ein Gesamtverzeichnis aller die j&uuml;dische Religion betreffenden Archivalien angelegt werden. Viele Aufzeichnungen der j&uuml;dischen Gemeinden wurden daher beschlagnahmt und finden sich nun in staatlichen Archiven.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Originalkirchenb&uuml;cher wurden bis zum Kriegsende &uuml;berwiegend in den Pfarreien aufbewahrt, ein Teil der &auml;lteren B&uuml;cher allerdings an das Di&ouml;zesanarchiv in Breslau abgegeben. In der evangelischen Kirche gab es Bem&uuml;hungen um die Sicherung der Kirchenb&uuml;cher durch die Aufbewahrung im Evangelischen Zentralarchiv in Breslau. Da dies aber in dem zur Verf&uuml;gung stehenden Platz beschr&auml;nkt war, verwahrte man zun&auml;chst haupts&auml;chlich Kirchenb&uuml;cher, bei denen eine Gefahr f&uuml;r die Erhaltung gesehen wurde. Im Jahr 1944 wurden die in Breslau befindlichen evangelischen Kirchenb&uuml;cher ausgelagert, sie sind an den Auslagerungsorten mit gro&#223;er Wahrscheinlichkeit vernichtet worden. F&uuml;r den Nachweis, welche evangelischen Kirchenb&uuml;cher bis 1944 in Breslau gesammelt wurden, ist es gelungen ein Verzeichnis im Staatsarchiv Breslau zu aufzufinden, das den ehemaligen Bestand des Zentralarchivs verzeichnet und handschriftliche Vermerke von Eva Lindner tr&auml;gt, aus denen die Zusammenstellung der Kisten f&uuml;r die Verlagerung hervorgeht.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch die Folgen des Zweiten Weltkrieges und die Vertreibung des gr&ouml;&#223;ten Teils der deutschen Bev&ouml;lkerung hat sich die Situation grundlegend ge&auml;ndert. Mehrere in der Folgezeit erschienen Publikationen, zun&auml;chst f&uuml;r die katholischen Kirchenb&uuml;cher1, sp&auml;ter f&uuml;r alle Kirchenb&uuml;cher,  versuchten eine &Uuml;bersicht &uuml;ber noch existierende B&uuml;cher zu schaffen und erfassten Teilbereiche, ein Gesamtverzeichnis s&auml;mtlicher vorhandenen Best&auml;nde unter Ber&uuml;cksichtigung der Vorkriegsbest&auml;nde und der Verlagerungen fehlt allerdings. Daher war es innerhalb der AGoFF-Forschungsstelle Schlesien ein lange geplantes Vorhaben ein solches Verzeichnis zu erstellen. Angesto&#223;en wurde es letztlich dadurch, dass Simone Schober-Wischkony in dankenswerter Weise den Vorkriegsbestand an Originalkirchenb&uuml;chern nach Erich Randt und Horst Oskar Swientek erfasste. So war schon einmal der Vorkriegsbestand dokumentiert. Im Gegensatz zu diesem Verzeichnis wurden die Orte allerdings mit den amtlichen Namen und der Kreiszugeh&ouml;rigkeit des Jahres 1913 ber&uuml;cksichtigt. Gerade in den Jahren 1936 und 1937 waren viele schlesische Gemeinden innerhalb der nationalsozialistischen Umbenennungswelle in Fantasienamen scheinbar deutschen Ursprungs umgewandelt worden. Die Daten der Umbenennung wurden mit erfasst.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">F&uuml;r die Register nichtstaatlicher Provinienz ist die Situation nicht einfach, da vorhandene Unterlagen an sehr unterschiedlichen Orten gelagert werden k&ouml;nnen. Bis 1945 lagerte der gr&ouml;&#223;te Teil der Kirchenb&uuml;cher in den Gemeinden und war dadurch Kampfhandlungen und nachfolgenden Pl&uuml;nderungen ausgesetzt. Nur bei den im Di&ouml;zesanarchiv in Breslau lagernden B&uuml;chern war kein Verlust zu verzeichnen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die katholischen Kirchenb&uuml;cher befinden sich, sofern noch vorhanden, in vielen F&auml;llen in den Pfarr&auml;mtern und wurden oft weitergef&uuml;hrt. Zunehmende Bem&uuml;hungen in den einzelnen Di&ouml;zesen f&uuml;hrten dazu, dass ein Gro&#223;teil inzwischen in den zust&auml;ndigen Di&ouml;zesanarchiven liegt. Das ist aber nicht immer der Fall, in der Di&ouml;zese Oppeln wurden zwar alle erreichbaren Kirchenb&uuml;cher und weitere Akten der Gemeinden akribisch f&uuml;r die Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage verfilmt, anschlie&#223;end aber wieder den Gemeinden ausgeh&auml;ndigt. Durch diese Verfilmung, die auch in der Di&ouml;zese Gleiwitz vorgenommen wurde, konnten diese Best&auml;nde &uuml;ber die Recherche auf der Seite <a href=\"https:\/\/www.familysearch.org\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">familysearch.org<\/a> erfasst werden. F&uuml;r die Di&ouml;zese Breslau konnte auf das Werk &#8222;Pfarrb&uuml;cherverzeichnis f&uuml;r das Erzbistum Breslau&#8220; zur&uuml;ckgegriffen werden, f&uuml;r die Di&ouml;zese Kattowitz &uuml;ber das dortige Bestandsverzeichnis. Ber&uuml;cksichtigt wurde auch der geringe Bestand schlesischer Kirchenb&uuml;cher im Archiv in Regensburg.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Situation der evangelischen Kirchenb&uuml;cher gestaltet sich deutlich schwieriger. Viele B&uuml;cher wurden durch Kriegseinwirkungen und die Zeit unmittelbar danach vernichtet, auch deshalb, weil sie nicht weitergef&uuml;hrt wurden und wenig Interesse an ihnen bestand. Sind sie erhalten geblieben, liegen sie heute &uuml;berwiegend in den (polnischen) Staatsarchiven; in den noch existierenden evangelischen Gemeinden von Schweidnitz und Waldenburg befinden sich viele evangelische Kirchenb&uuml;cher, auch einige benachbarter Orte. Manche Kirchenb&uuml;cher lagern noch heute in katholischen Pfarr&auml;mtern und oft nur durch Zufall wird dies bekannt. Die unmittelbar zum Kriegsende verlagerten Kirchenb&uuml;cher befinden sich heute meist im Evangelischen Zentralarchiv in Berlin oder im Archiv des evangelischen Kirchenkreisverbandes in G&ouml;rlitz, erstere sind inzwischen &uuml;berwiegend &uuml;ber die kostenpflichtige Plattform <a href=\"https:\/\/www.archion.de\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.archion.de<\/a> zug&auml;nglich. Gerade f&uuml;r die Kirchenbuchverfilmungen der drei&#223;iger Jahre ist das Staatsarchiv Leipzig, Abt. 3 (ehemals selbst&auml;ndige  Zentralstelle f&uuml;r Genealogie) ein wichtiger Anlaufpunkt. Aber auch die Martin-Opitz-Bibliothek in Herne verwahrt einige schlesische Kirchenb&uuml;cher.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der Erfassung der Kirchenb&uuml;cher wurde nicht zwischen Erst- und Zweitschriften unterschieden, da dies ohne die Einsicht in die Kirchenb&uuml;cher vor Ort in vielen F&auml;llen nicht zweifelsfrei zu ermitteln war. Grunds&auml;tzlich kann davon ausgegangen werden, dass f&uuml;r den Zeitraum 1794\u20131874 ein gro&#223;er Teil der in den Staatsarchiven vorhanden Kirchenb&uuml;cher Zweitschriften aus dem urspr&uuml;nglichen Bestand der Amtsgerichte sind. Mitunter ist dies auch an der Laufzeit der B&uuml;cher erkennbar, da diese im Gegensatz zu den Erstschriften jeweils am Ende eines Jahres abgegeben werden mussten und somit den Zeitraum eines Jahres abdecken.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Das vorliegende Verzeichnis wird trotz intensiver Bem&uuml;hungen nicht ohne Fehler und keinesfalls vollst&auml;ndig sein. Eine regelm&auml;&#223;ige &Uuml;berarbeitung wird seitens der AGoFF-Forschungsstelle Schlesien erfolgen. Ich bitte alle, die mit dem Verzeichnis arbeiten und Fehler oder Ungenauigkeiten feststellen oder &uuml;ber das Vorhandensein weiterer Quellen Auskunft geben k&ouml;nnen, sich an mich zu wenden, denn nur in gemeinsamer Anstrengung k&ouml;nnen wir manche notwendige Erg&auml;nzung oder Berichtigung vornehmen. Gleichzeitig w&uuml;nsche ich allen, die in Schlesien forschen, dass es daf&uuml;r eine unverzichtbare Hilfe sein wird und manche Recherche deutlich erleichtert.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Berlin, im November 2023.<br>Andreas R&ouml;sler<\/em><br><br>\r\n<em>Kontakt&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href=\"mailto:schlesien@agoff.de\"><img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/mail.png\" border=\"0\" alt=\"E-Mail\" title=\"E-Mail\"><\/a><\/em>   <\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n<p class=\"quelle\">Quellen:<br>\r\n<ul style=\"text-align: left;\">\r\n<li>Gerhard Eberlein, Joseph Jungnitz. Die Kirchenb&uuml;cher Schlesiens beider Confessionen. Hrsg. vom Verein f&uuml;r Geschichte und Alterthum Schlesiens. Breslau 1902.<\/li>\r\n<li>Erich Randt, Horst-Oskar Swientek  (Hrsg.): Die &auml;lteren Personenstandsregister Schlesiens. Hrsg. vom Verein f&uuml;r Geschichte Schlesiens (Einzelschriften, N.F., Bd. 1). G&ouml;rlitz 1938.<\/li>\r\n<li>Handbuch &uuml;ber die katholischen Kirchenb&uuml;cher in der ostdeutschen Kirchenprovinz &ouml;stlich der Oder und Nei&#223;e und dem Bistum Danzig. Bearb. von Johannes Kaps nach dem Stande vom 8. Mai 1945. Hrsg. vom Kath. Kirchenbuchamt und Archiv f&uuml;r Heimatvertriebene M&uuml;nchen. M&uuml;nchen 1962.<\/li>\r\n<li>Johannes Gr&uuml;newald: Die noch vorhandenen Kirchenb&uuml;cher Schlesiens und ihre derzeitigen Lagerorte. In: Deutsches Geschlechterbuch. Bd. 178. Limburg\/Lahn 1978.<\/li>\r\n<li>Territoriale Ver&auml;nderungen in Deutschland und deutsch verwalteten Gebieten 1874\u20131945: Rolf Jehke, Herdecke, <a href=\"http:\/\/www.territorial.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.territorial.de<\/a> (zuletzt abgerufen am 7.11.2023).<\/li>\r\n<li>Pfarrb&uuml;cherverzeichnis f&uuml;r das Erzbistum Breslau. Bearb. von J&#243;zef Pater. Hrsg. vom Institut f&uuml;r Ostdeutsche Kirchen- und Kulturgeschichte. 2., erw. Aufl., &uuml;berarb. durch Gerold Wenzel. Regensburg 2013.<\/li>\r\n<li>Halina Kowalczyk-Duda&#322;a\/Wojciech Sch&auml;ffer: Ksi\u0119gi metrykalne w Archiwum Archidiecezjalnym w Katowicach. Przewodnik po zespole. &#379;rod&#322;a do Dziej&#243;w Ko&#347;ciola katolickiego na Gornym &#346;l&#261;sku. Katowice 2013.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<table class=\"table_forschungsgruppe_kopf\" width=\"100%\">\r\n\t<thead>\r\n\t\t<tr>\r\n\t\t\t<td width=\"50%\"><a name=\"Recherchebereich\">Recherchebereich<\/a><\/td>\r\n\t\t<\/tr>\r\n\t<\/thead>\r\n<\/table>\r\n<br>\r\n\r\n<br \/>\n<b>Warning<\/b>:  Undefined array key &#8222;p&#8220; in <b>\/www\/htdocs\/w00d15c3\/agoff\/wordpress_25\/wp-content\/php\/projekte\/schlesien_kirchenbuecher\/config.php<\/b> on line <b>15<\/b><br \/>\n<style>\n#presearch ul {\n\tlist-style: none;\n\tmargin: 0 0 20px;\n\tfloat:left;\n\twidth: 200px;\n}\nform {\n\tmargin: 0 10px 20px 30px;\n}\nform p {\n\tmargin: 0 0 5px\n}\ninput[type=submit] {\n\twidth: auto;\n\ttext-align: center;\n\tpadding: 0 5px\n}\n.clear {\n\tclear: both;\n}\n<\/style>\n\n<form name=\"kreissearch\" id=\"kreissearch\" method=\"post\" action=\"?p=1#form\">\n<p >W\u00e4hlen Sie einen Kreis in der Region Schlesien (optional): <\/p>\n\t\n\n\t<select name=\"kreissel\" 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Allerdings wurde erstmals auf der Synode von Taurney 1481 die Einf&uuml;hrung von Taufb&uuml;chern vorgeschlagen, die Synode von Alcala 1497 erg&auml;nzte dies um Traub&uuml;cher. Manche Kirchen f&uuml;hrten auch L&auml;uteregister, wobei dabei die Erfassung der eingenommenen Geb&uuml;hren im Vordergrund stand. Der Beginn der Reformation nach 1517 und die damit <a href=\"https:\/\/agoff.de\/?p=98717\" class=\"more-link\">\u2026\u00a0<span class=\"screen-reader-text\">  Personenstandsregister in Schlesien \u2013  Nichtstaatlicher Provenienz<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1045,75,3187],"tags":[2203,116],"class_list":["post-98717","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-datenbanken-offen","category-fst-schlesien","category-schlesien-kirchenbuecher","tag-kirchenbuecher","tag-schlesien"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/98717","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=98717"}],"version-history":[{"count":21,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/98717\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":113375,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/98717\/revisions\/113375"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=98717"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=98717"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/agoff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=98717"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}