{"id":99,"date":"2011-02-17T09:51:06","date_gmt":"2011-02-17T09:51:06","guid":{"rendered":"http:\/\/wp.agoff.de\/?p=99"},"modified":"2014-03-16T11:05:26","modified_gmt":"2014-03-16T10:05:26","slug":"mitgliedertreffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agoff.de\/?p=99","title":{"rendered":"Mitgliedertreffen vom 18. bis 20. April 2008 in St. Marienthal bei Ostritz"},"content":{"rendered":"&nbsp;\r\n\r\nngg_shortcode_0_placeholder\r\n<p style=\"text-align: justify\">Das Mitgliedertreffen 2008 in St. Marienthal bei Ostritz und in Breslau kann r&uuml;ckblickend als gro&#223;er Erfolg verbucht werden, der viel f&uuml;r das Auge, eine F&uuml;lle von Forschungsanregungen und durchaus Anregungen f&uuml;r kommende Mitgliedertreffen in der Zukunft lieferte.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify\">Zwar waren nicht ganz so viele Teilnehmer gekommen, wie sich urspr&uuml;nglich angemeldet hatten, aber dennoch war die Gruppe erheblich st&auml;rker als bei &auml;hnlichen Veranstaltungen in der Vergangenheit, Zeichen daf&uuml;r, dass Veranstaltungsprogramm, Exkursionsziel und Preisniveau diesmal sehr attraktiv gew&auml;hlt waren. Von 68 angemeldeten Personen br&ouml;ckelten in den Tagen unmittelbar vor Beginn der Veranstaltung &#8211; nicht unbedingt zur Freude des Organisators, der Klosterverwaltung und des Busunternehmers &#8211; 10 Teilnehmer wieder ab, nicht immer mit plausiblen Erkl&auml;rungen.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify\">Tragischer war dann doch das Ausbleiben von drei Teilnehmern ohne Absage bei Organisation oder Klosterverwaltung. Tragisch deswegen, weil im gro&#223;en Bus nur 55 Teilnehmer Platz fanden (Maximalgr&ouml;&#223;e f&uuml;r &uuml;bliche Reisebusse) und f&uuml;r die &#8222;&Uuml;berz&auml;hligen&#8223; eigens ein zweiter Bus bestellt werden musste. Als am Samstagmorgen bei Einstieg in den Bus klar wurde, da&#223; die drei  vakanten Teilnehmer doch nicht, wie hoffnungsvoll angenommen, am sp&auml;ten Vorabend eingetroffen waren, musste der zweite Bus kostenverursachend wieder nach Hause geschickt werden. Ebenfalls verursachte dieses Ausbleiben dem Verein erhebliche Stornokosten beim Kloster, die der Schatzmeister nun von den betroffenen Teilnehmern zur&uuml;ckfordern muss. Als erste Konsequenz aus dieser Situation wurde gleich von mehreren Mitgliedern vorgeschlagen, in Zukunft solche Reisen nur noch gegen Vorkasse durchzuf&uuml;hren. Dieser Auffassung schlie&#223;t sich der Schatzmeister ausdr&uuml;cklich an.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify\">Am Freitagnachmittag und -abend konnte das vorgesehene Programm weitgehend planungsgerecht stattfinden. Nach dem Bezug der sehr ansehnlichen Zimmer in verschiedenen Geb&auml;uden des Klosters begr&uuml;&#223;te der Vorsitzende die Teilnehmer im reservierten Seminarraum. Es waren nicht nur Mitglieder und teilweise deren Partner gekommen, sondern auch das Ehepaar B&ouml;hm aus Bergisch Gladbach als G&auml;ste.<br>\r\nAn Begr&uuml;&#223;ung und ersten Austausch schlossen sich die sehr informative gef&uuml;hrte Klosterbesichtigung und der Besuch des in eine alte Welt f&uuml;hrenden historischen S&auml;gewerkes an. Nach gemeinsamen Abendessen in der Klostermensa gab der Organisator unserer Breslau-Exkursion, FGR-Leiter Breslau Ekkehard Lindner, einen &Uuml;berblick &uuml;ber den kommenden Tag. Ihm folgte der FGR-Leiter Rybnik &amp; Ple&#223;, Stefan Guzy, mit einem sensationellen Doppelvortrag &uuml;ber die &#8222;Schlesische Kartographie&#8223; und den \u201eKarolinischen Kataster&#8223;, f&uuml;r dessen Auswertung Stefan Guzy noch Mitwirker sucht. An diesen gehaltvollen Vortrag schlo&#223; sich f&uuml;r manche eine &#8222;Besichtigung&#8223; der &#8222;Klostersch&auml;nke&#8223; an.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify\">Am Samstag ging es fr&uuml;h los, immerhin sollte die Fahrt zur Erreichung des Exkursionszieles Breslau  gut drei Stunden dauern. Aber es kam noch schlimmer: Kaum &uuml;ber die Grenze gewechselt, kamen wir in einen gr&ouml;&#223;eren Stau, der sich auf unserer Strecke infolge eines Unfalls zwischen LKW und PKW bildete. Das Umfahren des Staus &uuml;ber eine Nebenstrecke war erfolglos, denn auch hier verkeilten sich aufgrund der schmalen Stra&#223;e und der anderen Ausweichler die Verkehrsfl&uuml;sse derma&#223;en, da&#223; wir mit einer Stunde Versp&auml;tung in Breslau ankamen. Die L&auml;nge der Fahrt wurde verk&uuml;rzt durch unsere Historiker Dr. Bahl und Dr. Schmilewski, die informativ &uuml;ber Geographie, Historie und Kultur Schlesiens  berichteten.<br>\r\nSo musste leider gleich der erste Termin, Besichtigung des Staatsarchivs, deutlich gek&uuml;rzt werden. Dennoch war der Vortrag von Frau Dr. Sokolowska und das Rundlaufen wertvoller Exponate zur Besichtigung h&ouml;chst informativ und eindrucksvoll. Anschlie&#223;end musste sich die Gruppe dreiteilen, weil Platzgr&uuml;nde in Universit&auml;tsbibliothek und Di&ouml;zesanarchiv es nicht erlaubten, mit so vielen Personen gleichzeitig aufzutreten. Daf&uuml;r wurden die Teilnehmer in den genannten Instituten durch interessante Vortr&auml;ge und Exponatbesichtigungen reichlich entsch&auml;digt, aber auch die dritte Gruppe, die eine Stadtf&uuml;hrung bevorzugte, kam weitgehend auf ihre Kosten. Zum  geplanten Mittagessen am Ring kam es wegen der Versp&auml;tung am Vormittag nur noch rudiment&auml;r bzw. gar nicht, denn es stand bereits der n&auml;chste Termin bei der DSKG (Deutsche Sozial-Kulturelle Gesellschaft) an. Nach kurzer Busfahrt kamen wir bei der in einer sch&ouml;nen Villa residierenden DSKG im Stadtteil Borek\/Kleinburg an, wo uns die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin, Frau Lipman, und der ebenfalls anwesende Kulturreferent des Deutschen Generalkonsulates, Rainer Sachs, interessante Einblicke gew&auml;hrten und anschlie&#223;end Kaffee und schlesischer Mohnkuchen den Nachmittag abrundeten. Die DSKG bzw. DSG feierte im vergangenen Jahr 50-j&auml;hriges Bestehen und kann auf einen Mitgliederbestand von ca. 1.000 Personen verweisen.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify\">Der Bus brachte uns wieder in Ringn&auml;he und der anschlie&#223;ende Fu&#223;marsch zum Abendlokal gestaltete sich dabei dank unserer Breslaukundigen als weitere Stadtf&uuml;hrung.<br>\r\nEndlich war der &#8222;Schweidnitzer Keller&#8223; erreicht, der kalte Abendwind trieb einige schon eher in die gem&uuml;tliche Kellerw&auml;rme. Das gemeinsame Abendessen dort verlief zufriedenstellend und weitgehend harmonisch, f&uuml;hrte aber dennoch zum Schluss zu einigen Friktionen, weil sich das junge Personal der Lokalit&auml;t offensichtlich nicht hinreichend auf unseren Besuch eingestellt hatte, obwohl wir uns vorangemeldet hatten, sodass eine kleinere Gruppe immer noch auf ihr Essen wartete, zu einer Zeit, als das Gros von uns bereits gegessen und gezahlt hatte. Die R&uuml;ckfahrt mit dem Bus verlief dann doch reibungsloser als die Hinfahrt, sodass es etlichen  verg&ouml;nnt war, um 23:30 Uhr in der bew&auml;hrten &#8222;Klostersch&auml;nke&#8223; den Tag ausklingen zu lassen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify\">Der Sonntag hielt nach dem Fr&uuml;hst&uuml;ck noch 2 interessante Vortr&auml;ge bereit:<br>\r\nZun&auml;chst vermittelte  der bekannte Genealoge Andreas Richter aus Waldenburg \/ Wa&#322;brzych tiefe Einblicke in seine schon &uuml;ber 10 Jahre w&auml;hrende Forschert&auml;tigkeit. Er ist f&uuml;r die noch nicht verfilmten evangelischen Kirchenbucharchive in Waldenburg und Schweidnitz und die Staatsarchive Breslau, Hirschberg, Kamenz, Liegnitz und Oppeln kompetenter Ansprechpartner, arbeitet seit einigen Monaten mit zwei  weiteren Genealogen vor Ort zusammen und machte deutlich, dass sein Honorar gegen&uuml;ber sonst f&auml;lligen Reise- und &Uuml;bernachtungskosten durchaus vorteilhafter sein kann, zumal er durch seine Praxis und Zweisprachigkeit wesentlich effizienter auftreten kann. Andreas Richter brachte einige seiner Reprints alter Chroniken mit, die man zu g&uuml;nstigem Preis erwerben konnte. Auch erm&ouml;glichte er am Nachmittag einem unserer Mitglieder, in seinem auf Notebook mitgebrachtem Fundus bereits von ihm digitalisierter Kirchenbuchseiten erfolgreich f&uuml;ndig zu werden.<br>\r\nSeine Kontaktdaten lauten: Andreas Richter, Witosa 26 in 58 306 Wa&#322;brzych, Polen (Tel.: 0048 74 6653254; ULR: <a href=\"http:\/\/www.waldenburg.pl\" target=\"-blank\">www.waldenburg.pl<\/a>)<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify\">Zum Abschluss pr&auml;sentierte Dirk Vollmer das von ihm beim Verein f&uuml;r  Computergenealogie e.V. geleitete Projekt &#8222;Adre&#223;bucherfassung&#8223;. Mit dem gemeinsamen Mittagessen in der Klostermensa klang ein ereignisreiches Treffen aus und leitete in die Heimfahrt &uuml;ber. Einige schlossen noch eine mehr oder weniger lange private Schlesienreise an. Auf dem Treffen wurde ein gelber R&uuml;ckmeldezettel angeboten, um von den Teilnehmern den Zufriedenheitsgrad, konstruktive Kritik und weitere Anregungen f&uuml;r die Zukunft zu erhalten. Ich wurde gebeten, die Auswertung dieser Umfrage demn&auml;chst zu ver&ouml;ffentlichen. Dem komme ich gerne nach, vorgesehen ist daf&uuml;r der Arbeitsbericht 3\/2008.<\/p>\r\n\r\nBernd Glasow\r\n\r\n<a href=\"#top\">\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/topblue5.gif\" alt=\"nach oben\" \/>\r\n<\/a>\r\n\r\n<hr \/>\r\n\r\n<a href=\"?p=3358\">Zur&uuml;ck zu Vereinsleben<\/a>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Das Mitgliedertreffen 2008 in St. Marienthal bei Ostritz und in Breslau kann r&uuml;ckblickend als gro&#223;er Erfolg verbucht werden, der viel f&uuml;r das Auge, eine F&uuml;lle von Forschungsanregungen und durchaus Anregungen f&uuml;r kommende Mitgliedertreffen in der Zukunft lieferte. Zwar waren nicht ganz so viele Teilnehmer gekommen, wie sich urspr&uuml;nglich angemeldet hatten, aber dennoch war die <a href=\"https:\/\/agoff.de\/?p=99\" class=\"more-link\">\u2026\u00a0<span class=\"screen-reader-text\">  Mitgliedertreffen vom 18. bis 20. 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