{"id":99048,"date":"2020-07-20T11:04:46","date_gmt":"2020-07-20T09:04:46","guid":{"rendered":"https:\/\/agoff.de\/?p=99048"},"modified":"2022-09-25T10:25:13","modified_gmt":"2022-09-25T08:25:13","slug":"verzeichnis-breslauer-kirchen-und-standesaemter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agoff.de\/?p=99048","title":{"rendered":"Stra\u00dfenverzeichnis der Stadt Breslau mit zugeh\u00f6rigen Kirchen und Standes\u00e4mtern"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: center;\">Einleitung<\/h3>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Breslau ist um 900 entstanden. Als 1000 das Bistum Breslau gegr&uuml;ndet und wenig sp&auml;ter mit dem Bau des Domes begonnen wurde, hatte die Stadt etwa 1.000 Einwohner, 1329 waren es schon 15.000, 1526 22.000 1640 20.000 und 1700 etwa 40.000.<br>Die Einwohnerzahl von Breslau wuchs best&auml;ndig. Lebten nach Ende des Siebenj&auml;hrigen Krieges 1763 42 114 Einwohner in der Stadt, waren es 1800 64.500, 1850 114.000, 1871 207.997, 1900 422.709, 1925 557.139 und 1939 620.976 (<em>Rademacher<\/em>).<br><br>\r\nWaren es im Mittelalter und der fr&uuml;hen Neuzeit die Elisabethkirche, die Maria-Magdalenenkirche (beide ab 1525 evangelisch) und der Dom, welche f&uuml;r die B&uuml;rger zur Verf&uuml;gung standen, kamen mit den schrittweisen Eingemeindungen und der Zunahme der Bev&ouml;lkerung immer mehr Kirchen hinzu, so z.B. die St. Barbarakirche, die St. Christophorikirche und die St. Salvatorkirche. Den Kirchen waren Parochien zugeordnet, die sich an den urspr&uuml;nglichen Ortsgrenzen orientierten.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der Einf&uuml;hrung der Standes&auml;mter zum 1.10.1874 wurden f&uuml;r Breslau zwei Standesamtsbezirke eingerichtet. Dabei war das Standesamt I f&uuml;r das Zentrum und den Norden der Stadt zust&auml;ndig und Standesamt II f&uuml;r den S&uuml;den der Stadt. Zwischen 1878 und 1903 gab es f&uuml;r die umliegenden Gemeinden ein Standesamt Breslau-Land. Nach dessen Aufl&ouml;sung wurden die genannten Orte weitgehend den vorherigen Standesamtsbezirken wieder eingegliedert<br>\r\n<i>Althofna&#223; (Ottwitz), Benkwitz (Klein S&auml;gewitz), Brockau (D&uuml;rrgoy), Cosel (P&ouml;pelwitz), D&uuml;rrgoy, D&uuml;rrjentsch (Sch&ouml;nborn), Eckersdorf (Sch&ouml;nborn), Gr&auml;bschen, Gro&#223; Masselwitz (Stabelwitz), Gro&#223; Mochbern, Gro&#223; Oldern (Sch&ouml;nborn), Gro&#223; Tschansch (D&uuml;rrgoy), Hartlieb (Klettendorf), Herdain, Kentschkau (Gro&#223; Mochbern), Kleinburg (Klettendorf-April 1897 durch Eingemeindung zu Breslau II), Klein Gandau (P&ouml;pelwitz), Klein Masselwitz (Stabelwitz), Klein Mochbern (Neukirch), Klein Oldern (Sch&ouml;nborn), Klein S&auml;gewitz, Klein Tschansch (D&uuml;rrgoy), Klettendorf, Krietern (Klettendorf), Kundsch&uuml;tz (Klettendorf), Lamsfeld (Sch&ouml;nborn), Leipe (Schweinern), Mariah&ouml;fchen (Neukirch), Morgenau (Ottwitz), Neukirch, Oltaschin (Herdain), Opperau (Gro&#223; Mochbern), Oswitz, Ottwitz, Petersdorf (Schweinern), Pilsnitz (Stabelwitz), Pirscham (Ottwitz), Pleischwitz (Ottwitz), Protsch (Rosenthal), P&ouml;pelwitz (ab April 1897 durch Eingemeindung zu Breslau I), Radwanitz (Klein S&auml;gewitz), Ransern (Schweinern), Rosenthal, Sacherwitz (Klein S&auml;gewitz), Schmiedefeld (Neukirch), Sch&ouml;nborn, Schwentnig (Ottwitz), Treschen (Ottwitz), Weide (Rosenthal), Weidenhof (Schweinern), Wessig (Herdain), Woischwitz (Herdain), Zedlitz<\/i>.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Jahre 1891 wird das Standesamt Breslau III eingerichtet, welches nun den Norden der Stadt umfasst. Zudem werden das Stadtzentrum und der Westen der Stadt zu Breslau I eingegliedert. Zum 1.1.1899 wird Breslau IV durch die Abspaltung des s&uuml;d&ouml;stlichen Teils der Stadt geschaffen. Breslau III wird zum 1.1.1920 geteilt, der &ouml;stliche Teil wird Breslau V.Zum 1.4.1928 kommt es zu umfangreichen Eingemeindungen. Der Standesamtsbezirk Hundsfeld wird Breslau VI, Deutsch-Lissa wird Breslau VII, Stabelwitz wird Breslau VIII und Neukirch Breslau IX. Letzteres wird 1935 aufgel&ouml;st und zu Breslau VIII eingegliedert. Letzte Ver&auml;nderung ist die Aufl&ouml;sung des Standesamtes Breslau VI und seine Eingliederung zu Breslau V.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">F&uuml;r die Suche der zugeh&ouml;rigen Kirchen und Standes&auml;mter ist der Wohnort der entsprechenden Person ganz wichtig, oft neben der Stra&#223;e auch die Hausnummer, weil die Grenzen der Kirchgemeinden und Standes&auml;mter innerhalb einer Stra&#223;e variierten, manchmal ist ein Haus einer anderen Kirche zugewiesen.<\/p> \r\n<p style=\"text-align: justify;\">F&uuml;r die Stadt Breslau l&auml;sst sich der Wohnort einfach durch die Adressb&uuml;cher ermitteln, welche seit 1832 in zweij&auml;hrigen Abst&auml;nden, seit 1875 bis 1943 j&auml;hrlich erschienen. Das Buch &#8222;Schlesische Adressb&uuml;cher&#8223; von Klaus Liwowsky gibt den Bestand aller erschienenen Adressb&uuml;cher und die Standorte noch vorhandener B&uuml;cher wieder. Vollst&auml;ndige Best&auml;nde finden sich im Lesesaal des Staatsarchivs Breslau und in der Universit&auml;tsbibliothek.<br>Einzelne Adressb&uuml;cher sind inzwischen online erschienen und lassen sich auf den Seiten der <a href=\"https:\/\/www.bs.katowice.pl\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schlesischen digitalen Bibliothek in Kattowitz<\/a> und der <a href=\"https:\/\/www.bibliotekacyfrowa.pl\/dlibra\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Universit&auml;tsbibliothek Breslau <\/a> kostenfrei einsehen und herunterladen. Auch im elektronischen Lesesaal der <a href=\"https:\/\/www.martin-opitz-bibliothek.de\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Martin-Opitz-Bibliothek<\/a> findet sich eine gr&ouml;&#223;ere Zahl dieser Adressb&uuml;cher.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die derzeitige Abfrage bezieht sich auf das letzte erschienene Adressbuch der Stadt Breslau von 1943. K&uuml;nftig wird das Verzeichnis um fr&uuml;here Angaben erweitert.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Berlin, den 2. August 2020.\tAndreas R&ouml;sler<\/em><\/p>\r\n\r\n<h3 style=\"text-align: center;\">Suchbereich<\/h3>\r\n\r\n<p>Suchen Sie nach einer Stra\u00dfe, ggf. einem Hausnummern-Bereich. <br \/>\r\nSie erhalten das zugeh\u00f6rige Standesamt und die Kirchen (ev und kath).<\/p>\r\n<a id=\"form'.THE_ID().'\" name=\"form\"><\/a>\n<form name=\"search_form\" id=\"search_form\" method=\"post\" action=\"?p=1#form\">\n<table style=\"width: auto\">\n\t<tr>\n\t\t<td class=\"noborder\" title=\"\">Suchbegriff<\/td>\n\t\t<td class=\"noborder\" title=\"\">\n\t\t\t<input type=\"text\" name=\"search\" id=\"search\" size=\"55px\" style=\"width: 200px\" value=\"\" minlength=\"3\">\n\t\t<\/td>\n\t\t<td class=\"noborder\">\n\t\t\t<input type=\"submit\" name=\"wa\" id=\"wa\" value=\"Wortanfang\">\n\t\t<\/td>\n\t\t<td class=\"noborder\">\n\t\t\t<input type=\"submit\" name=\"Suche\" id=\"Suche\" value=\"genau\">\n\t\t<\/td>\n\t\t<td class=\"noborder\">\n\t\t\t<input type=\"submit\" name=\"Like\" id=\"Like\" value=\"enth\u00e4lt\">\n\t\t<\/td>\n\t\t<td class=\"noborder\">\n\t\t\t<input type=\"submit\" name=\"Phon\" id=\"Phon\" value=\"phonetisch\" class=\"hide\">\n\t\t<\/td>\n\t<\/tr>\n<\/table>\n<\/form>\n\r\n<p class=\"quelle\">Quellen:<br\/>\r\nBreslauer Adre\u00dfbuch 1943. Unter Benutzung amtlicher Quellen. Breslau. Verlag August Scherl Nachfolger 1943<br> \r\nRademacher, Michael: <i>Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Stadt und Landkreis Breslau (poln. Wroc\u0142aw).<\/i>, Online-Material zur Dissertation, Osnabr&uuml;ck 2006.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<table class=\"table_ansprechpartner\">\r\n<thead>\r\n<tr><td>Links<\/td><\/tr>\r\n<\/thead>\r\n<tr><td class=\"noborder\">\r\n<ul style=\"text-align: left;\">\r\n\t<li>Webseite der <a href=\"https:\/\/www.martin-opitz-bibliothek.de\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Martin-Opitz-Bibliothek<\/a><\/li>\r\n\t<li>Webseite der <a href=\"https:\/\/www.bs.katowice.pl\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schlesischen digitalen Bibliothek in Kattowitz<\/a><\/li>\r\n\t<li>Webseite der <a href=\"https:\/\/www.bibliotekacyfrowa.pl\/dlibra\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Universit&auml;tsbibliothek Breslau <\/a><\/li>\r\n<\/ul><\/td><\/tr>\r\n<\/table>\r\n\r\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"#top\">\r\n<img decoding=\"async\" src=\"wp-content\/pic\/topblue5.gif\" alt=\"nach oben\" \/><\/a><\/p>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<hr \/>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><a href=\"?p=99162\">Forschungsgruppe Breslau \u2013 Quellen<\/a><br>\r\n<a href=\"?p=3656\">Forschungsgruppe Breslau<\/a><br>\r\n<a href=\"?p=168\">Zur&uuml;ck zu Projekte\/Datenbanken<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einleitung Breslau ist um 900 entstanden. 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