{"id":99412,"date":"2020-09-27T10:47:35","date_gmt":"2020-09-27T08:47:35","guid":{"rendered":"https:\/\/agoff.de\/?p=99412"},"modified":"2020-09-28T19:53:32","modified_gmt":"2020-09-28T17:53:32","slug":"geschichte-der-katholischen-kirchengemeinde-deutsch-krone","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agoff.de\/?p=99412","title":{"rendered":"Geschichte der katholischen Kirchengemeinde Deutsch Krone"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die Pfarrei bestand schon vor 1303. In der Reformation war sie einige Jahrzehnte in evangelischer Hand, wurde erweitert und 1683 neu geweiht.  Ein Neubau wurde unter Propst Habisch zwischen 1863 und 1866 errichtet und 1867 konsekriert.<br>Quellen, die nach dem Ende des II. Weltkrieges erstellt wurden, bezeichnen Deutsch Krone als zugeh&ouml;rig zur Di&ouml;zese Schneidem&uuml;hl und zum Dekanat Deutsch Krone. Der letzte deutsche Seelsorger an St. Nikolaus war Heinrich Wilhelmi.<\/p> \r\n<p style=\"text-align: justify;\">Filialkirchen<ul>\r\n<li>Klausdorf<br> \r\nDie Kirche von Klausdorf spielt in der Kultur- und Kirchengeschichte des Deutsch Kroner Landes eine bedeutende Rolle. Die Kirche soll erst 1499 als Filiale von Deutsch Krone gegr&uuml;ndet sein und wurde 1535 durch Sebald Goltz den Protestanten &uuml;bergeben. Die Deutsch Kroner Pr&ouml;pste machten ab  1602 ihre Rechte auf die Klausdorfer Kirche immer wieder geltend. Unter Propst Libratius wurde ein Goltz wieder katholisch, Propst Libratius bracht in der Kirche ein Bild der hl. Hedwig an, doch ging der Streit um die Kirche weiter. Sie verfiel und wurde in den Schwedenkriegen verw&uuml;stet. Erst 1720 wurde die Hedwigskapelle den Katholiken wiedergegeben. 1740 wurde die auf Gehei&#223; des Posener Weihbischofs unter ihrem fr&uuml;heren Titel wieder errichtet. 1857 brannte sie ab, ein Neubau erfolgte 1925\/26.<\/li>\r\n<li>Quiram<br>\r\nDie Kirche muss schon fr&uuml;h entstanden sein. In der Zeit der Religionsspaltung wurde sie protestantisch, musste aber 1602 Missalien an den Propst von Deutsch Krone entrichten. 1616 war sie wieder katholisch. Die 1801 aus Fachwerk erbaute Kirche  wurde in den Jahren 1912 bis 1914 durch einen Neubau mit Turm ersetzt. Die Ortschaft Quiram ist uralt und wird schon 1337 erw&auml;hnt. Urspr&uuml;nglich Eigentum des Templerordens kam Quiram 1345 an die Johanniter. 1660 geh&ouml;rte es zu den Starosteig&uuml;tern. <\/li><\/ul>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Ortschaften (Stand Anfang 1939):<ul>\r\n\t<li>Appelwerder, Dammlang, D&ouml;beritzfelde, Eckartsberge, Haugsdorf, Hoffst&auml;dt, Hohenstein, Joachimsthal, Ke&#223;burg, Klausdorf, Klausdorfer Hammer, Lasserre, L&uuml;ben, Marquartsthal, Marienhof, Neugolz, Petznick, Pilowbr&uuml;ck, Sagem&uuml;hl, Schlo&#223;m&uuml;hl und Breitenstein bis 1923, Moritzhof, Mariensee.<\/li><\/ul>\r\n\t\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Kirchenb&uuml;cher:<ul>\r\n\t<li>*, oo und &#8224; seit 1687.<\/li><\/ul>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Per Anfang der 1960er Jahren waren folgende Kirchenb&uuml;cher  vorhanden:<ul>\r\n\t<li>* 1687 \u2013 1796, 1893 \u2013 heute;<\/li> \r\n\t<li>oo  1687 \u2013 1796, 1866 &#8211; 1925;<\/li> \r\n\t<li>&#8224; 1687 \u2013 1796, 1833 &#8211; 1925<\/li><\/ul>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die meisten Original-Kirchenb&uuml;cher befinden sich im Di&ouml;zesanarchiv in K&ouml;slin (Koszalin). Im Kloster Paradies sollen die Taufb&uuml;cher von 1840 bis 1869 vorhanden sein. Vormals beim Amtsgericht in Schneidem&uuml;hl deponierte Duplikate (1818-1874) scheinen verloren zu sein.<\/p> \r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In den &auml;ltesten Kirchenb&uuml;chern finden sich laut Quelle Volkmann u.a. die Familiennamen Jesse, Manthey, Z&uuml;lsdorff, Pathun, Quade, Krefft, Prod&ouml;hl, Fenske, Henke, Gramse, Brose, Lange, &Uuml;cker (Yker), Schulz, Schr&ouml;der, M&uuml;ller, Kr&uuml;ger, Zybarth (Zibart).<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<table class=\"table_friedhoefe\">\r\n\t<thead>\r\n\t\t<tr>\r\n\t\t\t<td colspan=\"2\">Lokalvikarie Breitenstein<\/td>\r\n\t\t<\/tr>\r\n\t<\/thead>\r\n<\/table>\t\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Kirche ist als Filiale von Deutsch Krone gegr&uuml;ndet worden. 1635 drangen Schweden in das Deutsch Kroner Land ein und beraubten die Breitensteiner Kirche. An Stelle einer alten Holzkirche wurde 1836 die eine massive Kirche errichtet. Der Turm stammt aus dem Jahr 1909. Am 1. Mai 1923 wurde Breitenstein Lokalvikarie.<br>Quellen, die nach dem Ende des II. Weltkrieges erstellt wurden, bezeichnen Breitenstein als zugeh&ouml;rig zur Di&ouml;zese Schneidem&uuml;hl und zum Dekanat Deutsch Krone. Der letzte deutsche Seelsorger  an St. Peter und Paul war Wilhelm Volkmann. <\/p> \r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Kirchenb&uuml;cher:<ul>\r\n\t<li>*, oo und &#8224; vor 1635.<\/li><\/ul>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Per Anfang der 1960er Jahren waren folgende Kirchenb&uuml;cher  vorhanden:<ul>\r\n\t<li>* seit 1923;<\/li> \r\n\t<li>oo seit 1923;<\/li> \r\n\t<li>&#8224; seit 1923.<\/li><\/ul>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Original-Kirchenb&uuml;cher (1923 bis 1945) der Lokalvikarie Breitenstein haben sich 1960 in der katholischen Pfarrei Reuterstadt Stavenhagen in Mecklenburg befunden haben und sind dem Vernehmen nach auch heute noch dort aufbewahrt. <\/p> \r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In den Kirchenb&uuml;chern der Lokalvikarie Breitenstein finden sich laut Quelle Volkmann u.a. die Familiennamen Ewert, Wienke, Z&uuml;lstorff, Scherbart, Samorski, Schwochert, Kr&uuml;ger, Batz, Erdmann, Schulz, Past, Hartwich, Albrecht, Brose.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p class=\"quelle\">Literatur:<br\/>\r\n<ul style=\"text-align: left;\">\r\n\t<li>Handbuch &uuml;ber die katholischen Kirchenb&uuml;cher in der Ostdeutschen Kirchenprovinz &ouml;stlich von Oder und Nei&#223;e und dem Bistum Danzig, M&uuml;nchen 1962<\/li>\r\n\t<li>Volkmann, W.: Die Kirchenb&uuml;cher der katholischen Pfarreien in der fr&uuml;heren Provinz Grenzmark Posen-Westpreu&#223;en, Schneidem&uuml;hl 1939 (Sonderheft der Grenzm&auml;rkischen Heimatbl&auml;tter)<\/li><\/ul>\r\n\r\n\r\n<p><a href=\"?p=99410\">Katholische Kirchengemeinde Deutsch Krone<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Pfarrei bestand schon vor 1303. In der Reformation war sie einige Jahrzehnte in evangelischer Hand, wurde erweitert und 1683 neu geweiht. Ein Neubau wurde unter Propst Habisch zwischen 1863 und 1866 errichtet und 1867 konsekriert.Quellen, die nach dem Ende des II. 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