{"id":99854,"date":"2020-11-15T10:37:12","date_gmt":"2020-11-15T09:37:12","guid":{"rendered":"https:\/\/agoff.de\/?p=99854"},"modified":"2020-11-15T10:37:12","modified_gmt":"2020-11-15T09:37:12","slug":"geschichte-der-katholischen-kirchengemeinde-klein-nakel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agoff.de\/?p=99854","title":{"rendered":"Geschichte der katholischen Kirchengemeinde Klein Nakel"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die Kirche soll eine Gr&uuml;ndung der Johanniter sein und urspr&uuml;nglich als Filiale zu Draheim (Pommern) geh&ouml;rt haben. Eine Inschrift in der Kirche stammte von 1509. Im 15. Jahrhundert d&uuml;rfte die Kirche vom T&uuml;tzer Zweig der Familie von Wedell neu erbaut und ausgestattet sein. Nach der Reformation wurde die Kirche T&uuml;tz unterstellt, Anfang des 18. Jahrhunderts aber wieder zur Pfarrkirche erhoben. Die Gutsherrschaft von Malachowski erbaute 1730 eine neue Fachwerkkirche. Die Vorkriegskirche stammt aus dem Jahre 1880 und wurde unter Propst Steinke gebaut und von ihm benediziert.<br>Quellen, die nach dem Ende des II. Weltkrieges erstellt wurden, bezeichnen Klein Nakel als zugeh&ouml;rig zur Di&ouml;zese Schneidem&uuml;hl als zugeh&ouml;rig zur Di&ouml;zese Schneidem&uuml;hl und zum Dekanat Deutsch Krone. Der letzte deutsche Seelsorger war Adalbert Morzynski.<\/p> \r\n<p style=\"text-align: justify;\">Filialkirchen<ul>\r\n<li>Harmelsdorf<br> \r\nDie Pfarrkirche in Harmeldorf stammt, wie ihr Patron, der hl. Johannes von Nepomuck (der Heilige der Gegenreformation) andeutet, aus dem 17. Jahrhundert. Es war ein Fachwerkbau ohne Turm.<\/li>\r\n<li>Preu&#223;endorf<br>\r\nDie alte katholische Kirche war fr&uuml;her Filiale von T&uuml;tz und kam nach Wiedereinrichtung der Nakeler Pfarrei zu Klein Nakel. Die Kirche wurde 1865 vom Patron und den Gl&auml;ubigen errichtet. Eine Glocke tr&auml;gt die Jahreszahl 1607. Preu&#223;endorf wird schon 1291 und 1337 im Landbuch aufgef&uuml;hrt und geh&ouml;rte den T&uuml;tzer Wedells.<\/li>\r\n<li>Stranz<br>\r\nDie Kirche soll in alter Zeit Pfarrkirche gewesen sein, ihre Gr&uuml;ndung steht nicht fest. 1640 wurde sie in Holz neu aufgebaut, 1845 wurde sie ein Raub der Flammen. Der Patron Albert Stendell lie&#223; sie von 1867 bis 1868 von den Gl&auml;ubigen als Ziegelbau neu auff&uuml;hren. Der Offizial Habisch benedizierte sie 1868.<br>Das Dorf Stranz (Strutz), schon 1337 erw&auml;hnt, geh&ouml;rte in neuerer Zeit zu Vogtei B&ouml;thin, die zum Teil Eigentum der Johanniter war, 1514 aber k&auml;uflich von den T&uuml;tzer Wedells erworben wurde. In deren Besitz blieb Stranz bis 1783.<\/li><\/ul>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Ortschaften (Stand Anfang 1939):<ul>\r\n\t<li>Harmelsdorf, Klein Nakel, Ludwigsthal, Neupreu&#223;endorf, Pilow, Preu&#223;endorf, Stranz und bis 1929 Dyck mit Karlsruhe, Paulshof. <\/li><\/ul>\r\n\t\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Kirchenb&uuml;cher:<ul>\r\n\t<li>* seit 1761, oo und &#8224; seit 1762.<\/li><\/ul>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Aktuell sind nur noch folgende Kirchenb&uuml;cher vorhanden:<ul>\r\n\t<li>* 1919 \u2013 1944;<\/li><\/ul>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese befinden in K&ouml;slin, aber das Taufregister wird im Bestand des Di&ouml;zesanarchivs als Kirchenbuch von Stranz gef&uuml;hrt. Tats&auml;chlich handelt es sich jedoch um das Kirchenbuch der fr&uuml;heren Mutterkirche in Klein Nakel !<\/p> \r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In den &auml;ltesten Kirchenb&uuml;chern finden sich laut Quelle Volkmann u.a. die Familiennamen Manthey, Polzin, Utecht, Witt, Klatt, Garske, Kruschke (Kruske), Teske, Jeske, Quade (Kwade), Behnke, Brieske, Wiese, Zadow, Mielke, Arndt, Radtke, Streich, Stenzel, Drews, Degler, Ruth, Zybarth, Kaatz, Kambowski, Wellnitz, K&uuml;hn, Kr&uuml;ger, Riebschl&auml;ger, Schwanke, Blumke, Robeck (Rehbeck), Hasenleder (Ha&#223;enleiter).<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<table class=\"table_friedhoefe\">\r\n\t<thead>\r\n\t\t<tr>\r\n\t\t\t<td colspan=\"2\">Lokalvikarie Dyck<\/td>\r\n\t\t<\/tr>\r\n\t<\/thead>\r\n<\/table>\t\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Kirche war ehemals Pfarrkirche. Der letzte Ziegelbau Hgl. Drei K&ouml;nige von vor 1945 ist vom Grundherrn Albert von Zychlinski 1853 errichtet worden. Dyck ist eine der &auml;ltesten Ortschaften im Kreis Deutsch Krone und geh&ouml;rte den T&uuml;tzer Wedells, die es an Vasallen vergaben, sp&auml;ter aber zur&uuml;ck erwarben. Bis 1929 war sie Filialkirche von Klein Nakel.<\/p> \r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Ortschaften (Stand Anfang 1939):<ul>\r\n\t<li>Karlsruhe<\/li><\/ul>\r\n\t\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Kirchenb&uuml;cher:<ul>\r\n\t<li>*, oo und &#8224; vor 1919.<\/li><\/ul>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Per Anfang der 1960er Jahren waren folgende Kirchenb&uuml;cher  vorhanden:<ul>\r\n\t<li>* 1919 \u2013 1944 (siehe unter Klein Nakel)<\/li><\/ul>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p class=\"quelle\">Literatur:<br\/>\r\n<ul style=\"text-align: left;\">\r\n\t<li>Handbuch &uuml;ber die katholischen Kirchenb&uuml;cher in der Ostdeutschen Kirchenprovinz &ouml;stlich von Oder und Nei&#223;e und dem Bistum Danzig, M&uuml;nchen 1962<\/li>\r\n\t<li>Volkmann, W.: Die Kirchenb&uuml;cher der katholischen Pfarreien in der fr&uuml;heren Provinz Grenzmark Posen-Westpreu&#223;en, Schneidem&uuml;hl 1939 (Sonderheft der Grenzm&auml;rkischen Heimatbl&auml;tter)<\/li><\/ul>\r\n\r\n\r\n<p><a href=\"?p=99848\">Katholische Kirchengemeinde Klein Nakel<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Kirche soll eine Gr&uuml;ndung der Johanniter sein und urspr&uuml;nglich als Filiale zu Draheim (Pommern) geh&ouml;rt haben. Eine Inschrift in der Kirche stammte von 1509. Im 15. Jahrhundert d&uuml;rfte die Kirche vom T&uuml;tzer Zweig der Familie von Wedell neu erbaut und ausgestattet sein. Nach der Reformation wurde die Kirche T&uuml;tz unterstellt, Anfang des 18. 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