{"id":99972,"date":"2020-11-17T13:01:51","date_gmt":"2020-11-17T12:01:51","guid":{"rendered":"https:\/\/agoff.de\/?p=99972"},"modified":"2020-11-17T13:08:04","modified_gmt":"2020-11-17T12:08:04","slug":"geschichte-der-katholischen-kirchengemeinde-knakendorf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agoff.de\/?p=99972","title":{"rendered":"Geschichte der katholischen Kirchengemeinde Knakendorf"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die Entstehung und Ausstattung der Kirche in Knakendorf geht auf unbekannte Wohlt&auml;ter zur&uuml;ck. 1550, als die Stadt M&auml;rkisch Friedland protestantisch und die dortige Kirche abgebrochen wurde, holten sich die Knakendorfer den Altar mit dem Bild der hl. Maria Magdalena. 1150 wurden Knakendorf, Schulzendorf und Stibbe protestantische Pfarrei Sitz des Pfarrers in Schulzendorf, Gr&uuml;nder Stanislaus von Wedell. 1609 wurde die Kirche wieder katholisch. Der letzte Pfarrer nahm die Reliquien des hl. Bartholom&auml;us aus der Knakendorfer Kirche mit. 1641 wird eine kleine Holzkirche erw&auml;hnt. 1766 baute Graf Mycielski eine Fachwerkkirche, 1859 Graf Suminski eine massive Kirche St. Bartholom&auml;us. Eine Glocke tr&auml;gt die Jahreszahl 1662.<br>Quellen, die nach dem Ende des II. Weltkrieges erstellt wurden, bezeichnen Knakendorf als zugeh&ouml;rig zur Di&ouml;zese Schneidem&uuml;hl und zum Dekanat Deutsch Krone. Der letzte deutsche Seelsorger war Erich Steinke.<br> \r\nDas Dorf Knakendorf (Knokendorf) ist eine alte neum&auml;rkische Gr&uuml;ndung und wird schon 1337 erw&auml;hnt. Als Eigentum der T&uuml;tzer Wedells wird es 1594 aufgef&uuml;hrt. Als Filiale geh&ouml;rte es stets zu T&uuml;tz.<\/p> \r\n<p style=\"text-align: justify;\">Filialkirchen<ul>\r\n<li>Succursalkapelle Marienthal<\/li>\r\n<li>Schulzendorf<br>\r\nEs wird schon 1337 erw&auml;hnt, ist eine Gr&uuml;ndung nieders&auml;chsischer Kolonisten. Zur Zeit der Reformation war das damalige Gut in den H&auml;nden der Familie Reetz, Vasallen der Wedells. Die Kirche, ein verputzer Blockbau, war in der Vorkriegsform 1760 von Graf Mycielski gebaut. Wann der abgebrochene Vorg&auml;nger erbaut wurde, ist unbekannt. Es gab eine Glocke mit der Jahreszahl 1746. Schulzendorf wurde schon im Kirchenregister von 1349 erw&auml;hnt. <\/li><\/ul>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Ortschaften:<ul>\r\n<li>Knakendorf, Marienthal, Schulenberg, Schulzendorf.<\/li><\/ul>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Kirchenb&uuml;cher:<ul>\r\n<li>*, oo und &#8224; seit 1923 (davor war die Pfarrei T&uuml;tz zust&auml;ndig \u2013 sh. dort)<\/li>\r\n<li>Alle Kirchenb&uuml;cher vor 1945 galten bis August 2003 als komplett vernichtet. In diesem Jahr gab es einen Zufallsfund;<br>N&auml;heres lesen Sie dazu bitte unter Pfarrei T&uuml;tz.<\/li>\r\n<li>Neuere Aufzeichnungen nach 1945 befinden sich dem Vernehmen nach im katholischen Pfarramt in T&uuml;tz.<\/li><\/ul>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In den &auml;ltesten Kirchenb&uuml;chern finden sich laut Quelle Volkmann u.a. die Familiennamen Polzin, Brieske, Kalinowski, Joerdell, Koltermann, Schmidt, Wiese, Mielke, Wellnitz, Golz, Will, Quade, Riebschl&auml;ger, Garske, Neumann, Floerke, Litfin, Stelter, Goecke, Lux, Schulz, Uttecht, L&uuml;dtke.<\/p>\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Abgeschrieben und bearbeitet im Dezember 2019<br>von Jutta Grube<\/em><\/p>\r\n\r\n<p class=\"quelle\">Literatur:<br\/>\r\n<ul style=\"text-align: left;\">\r\n\t<li>Handbuch &uuml;ber die katholischen Kirchenb&uuml;cher in der Ostdeutschen Kirchenprovinz &ouml;stlich von Oder und Nei&#223;e und dem Bistum Danzig, M&uuml;nchen 1962<\/li>\r\n\t<li>Volkmann, W.: Die Kirchenb&uuml;cher der katholischen Pfarreien in der fr&uuml;heren Provinz Grenzmark Posen-Westpreu&#223;en, Schneidem&uuml;hl 1939 (Sonderheft der Grenzm&auml;rkischen Heimatbl&auml;tter)<\/li><\/ul>\r\n\r\n\r\n<p><a href=\"?p=99897\">Katholische Kirchengemeinde Knakendorf<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Entstehung und Ausstattung der Kirche in Knakendorf geht auf unbekannte Wohlt&auml;ter zur&uuml;ck. 1550, als die Stadt M&auml;rkisch Friedland protestantisch und die dortige Kirche abgebrochen wurde, holten sich die Knakendorfer den Altar mit dem Bild der hl. 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