65. Deutscher Genealogentag vom 27. bis 29. September 2013 in Heidelberg

In diesem Jahr fand der 65. Deutsche Genealogentag in Heidelberg statt. Gastgeber war der Dachverband, die Deutsche Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände e. V (DAGV), der mit Unterstützung von Family Search Deutschland diese Veranstaltung ausrichtete. Der Genealogentag stand unter dem Motto „Die Welt in Deutschland – Deutsche in der Welt‟.

Die Veranstaltung wurde in der „Heidelberg International School (HIS)‟ und im benachbarten „HLT Gemeindezentrum‟ in Heidelberg durchgeführt. Die verkehrsgünstig gelegenen Gebäude mit ihren gepflegten und freundlich eingerichteten Sälen und Räumen übertrafen die Erwartungen.
Das sehr kompetente und freundliche Ausrichterteam ließ den Genealogentag 2013 zu einer erfolgreichen Werbung für die Sache werden – das über das gesamte Wochenende hervorragende Wetter tat das Übrige.

Am Freitagnachmittag fand von 15 Uhr bis 18:30 Uhr die Mitgliederversammlung des Dachverbandes statt. Es gab satzungsgemäß Neuwahlen, wobei, weil beantragt, zeitaufwändige geheime Einzelwahlen der Vorstandsmitglieder durchzuführen waren. Im Bericht des Vorsitzenden Dirk Weissleder fanden die Neuaufstellung des Dachverbandes und eine modernisierte Ausrichtung seiner Tätigkeit ihre Schwerpunkte. Dem Vorstand wurde für seine gute Arbeit gedankt und Entlastung erteilt.
Die Wahl des DAGV-Vorstandes führte zu folgenden Ergebnissen:

  • Dirk Weissleder – Vorsitzender
  • Manfred Wegele – Stv. Vorsitzender
  • Wolfram Kasper – Schatzmeister
  • Hans-Joachim Lünenschloß – Schriftführer

  • Vorstandsmitglieder mit besonderen Aufgaben:

  • Andreas Bellersen – Fortbildung
  • Benjamin Keune – DAGV-News, Webmaster
  • Dr. Lupold v. Lehsten – Qualitätsmanagement, Verbindung zur Wissenschaft und Archiv
  • Prof. Wulf von Restorff – Organisation, Fundraising
  • Sabine Scheller – Genealogentag

Es folgte die feierliche Eröffnungsveranstaltung mit anschließendem Buffet. Da erst nach Beendigung des Schulbetriebes die für die Ausstellung vorgesehenen Flächen zur Verfügung standen, hieß es für viele Vertreter der ausstellenden Vereine, auch für uns: arbeiten statt feiern. Die Stände waren aufzubauen, weil die Ausstellung am Samstagvormittag um 9.30 Uhr eröffnet wurde. Wegen berufs- und krankheitsbedingter Absagen waren es letztlich Gabi Drop, Andreas Rösler und Jürgen Frantz, die während des Genealogentages sowohl den AGoFF- als auch ganz überwiegend den AMF-Stand betreuten. Der Andrang war insbesondere am Samstag groß und Fragen mit den Schwerpunkten Schlesien, Pommern und Ost- und Westpreußen waren zu beantworten. An einen Besuch der zum Teil sehr gut besuchten Vorträge war daher nicht zu denken.
Der Tag verging wie im Fluge. Ein von fachlichen Themen geprägtes Arbeitsessen mit den Kolleginnen und Kollegen des Vereins für Computergenealogie beschloss den Tag.

Der Sonntagvormittag brachte nicht so viele Besucher wie aufgrund des Andrangs am Vortage zu erwarten war. Dafür ergaben sich bei dem einen oder anderen Rundgang in den Ausstellungshallen Gelegenheiten mit Kolleginnen und Kollegen zu fachsimpeln und Probleme sowie Chancen der vereinsorganisierten genealogischen Forschung zu erörtern.
Am Sonntag fand von 12.30 Uhr bis 14.30 Uhr die Abschlussveranstaltung statt, auf deren Teilnahme nicht wenige wegen des Abbaus der Ausstellungsstände und der zum Teil weiten Reisewege verzichten mussten.
Fazit (auch) für diesmal: Der Besuch des Genealogentages ist für jeden passionierten Genealogen und auch für familienforschende Anfänger stets ein lohnendes Ziel.

Jürgen Frantz

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