Geschichte der katholischen Kirchengemeinde Betsche

Betsche gehörte den Bischöfen von Posen und wird seit 1259 urkundlich erwähnt. Die Kirche wird erstmals 1298 genannt. 1446 erneuerte Bischof Andreas von Posen die Errichtungsurkunde. Die Kirche St. Maria Magdalena, so wie sie vor dem II. Weltkrieg bestand, wurde von Bischof Andreas Szoldrski 1650 erbaut und 1654 vomm damaligen Bischof Florian Fürst Czartoryski geweiht. Der Propst von Betsche bekleidete seit 1298 die Würde eines Archidiakons und Prälaten der Posener Kathedrale.
Quellen, die nach dem Ende des II. Weltkrieges erstellt wurden, bezeichnen Betsche als zugehörig zur Diözese Schneidemühl und zum Dekanat Betsche. Der letzte deutsche Seelsorger war Konrad Engler.

Ortschaften (Stand Anfang 1939):

  • Annahof, Janau (vereinigt mit Politzig), Scharzig, Haidemühle, Hiller-Gaertigen (vereinigt mit Betsche), Kulkau bis 1925, Schönfelde (früher Stalun), Wilhelmstal (früher Zielomischel), Heinrichswalde (vereinigt mit Wilhelmstal), Betsche.

Kirchenbücher:

  • * oo seit 1632, † seit 1640.

Per Anfang der 1960er Jahren waren folgende Kirchenbücher vorhanden:

  • * 1632 bis heute;
  • oo 1781 bis 1846 und 1846 bis heute;
  • † 1810 bis heute

In den ältesten Kirchenbüchern finden sich ltd. Volkmann u.a. die Familiennamen Kruse, Lis, Werner, Fabian, Buny, Matusz und Gloska.

Literatur:

  • Handbuch über die katholischen Kirchenbücher in der Ostdeutschen Kirchenprovinz östlich von Oder und Neiße und dem Bistum Danzig, München 1962
  • Volkmann, W.: Die Kirchenbücher der katholischen Pfarreien in der früheren Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen, Schneidemühl 1939 (Sonderheft der Grenzmärkischen Heimatblätter)

Katholische Kirchengemeinde Betsche

 
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