Geschichte der katholischen Kirchengemeinde Hammer

Dies ist eine Neugründung, denn durch die Abtretung des größten Teils der Provinz Posen an Polen geriet die dortige Kirchengemeinde in eine schwierige Lage. Von der früheren Pfarrkirche in Czarnikau abgeschnitten, mussten die Katholiken zum Besuch des Gottesdienstes den weiten Weg nach Schönlanke machen. Am 15. März 1920 wurde Religionslehrer Robert Weimann aus Fraustadt zum ersten Kuratus von Hammer ernannt. Der Gottesdienst fand sonntags in der Schule, an Wochentagen im Pfarrhaus statt. Daher wurde 1922 mit dem Bau der Kirche St. Xaver begonnen, und am 12. Februar 1923 wurde Hammer Pfarrei.
Quellen, die nach dem Ende des II. Weltkrieges erstellt wurden, bezeichnen Hammer als zugehörig zu zur Diözese und zum Dekanat Schneidemühl. Der letzte deutsche Seelsorger war Johannes Nowak.

Ortschaften (Stand Anfang 1939):

  • Ascherbude (Bahnhof), Buchwerder, Dt. Czarnikau, Floth, Hammer, Putzig, Putzighauland, Radosiew, Runau, Sophienberg.

Kirchenbücher:

  • *, oo und † seit 1920.

Laut Katalog der Kirche der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) gibt es keine Verfilmungen. Ebenso wenig gibt es Kirchenbuchbestände in Staatsarchiven. Was möglicherweise bei der örtlichen Kirchengemeinde erhalten blieb ist derzeit unklar.

In den ältesten Kirchenbüchern finden sich ltd. Volkmann u.a. die Familiennamen Löbel, Linke, Hanz, Strauchmann, Röhr, Mickmann, Kutzner, Hauf, Klupsch, Bartsch, Kuchmann, Hause, Kroschner.

Literatur:

  • Handbuch über die katholischen Kirchenbücher in der Ostdeutschen Kirchenprovinz östlich von Oder und Neiße und dem Bistum Danzig, München 1962
  • Volkmann, W.: Die Kirchenbücher der katholischen Pfarreien in der früheren Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen, Schneidemühl 1939 (Sonderheft der Grenzmärkischen Heimatblätter)

Katholische Kirchengemeinde Hammer