Geschichte der Böhmische Brüder


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Eine Resümee

Die evangelisch gesinnte Bevölkerung in Böhmen und Mähren litt noch im 18. Jh. unter den strengen Rekatholisierungsgesetzen, die nach der verlorenen Schlacht am Weißen Berg im November 1620 und dann besonders nach dem westfälischen Frieden immer wieder erneuert und verschärft wurden. Wem es nicht gelang, seinen Glauben zu verheimlichen, setzte nicht nur sein eigenes Leben sondern auch das seiner ganzen Familie einer unberechenbaren Gefahr aus. Viele starben an den Folgen brutaler Verhöre, viele Familien wurden von ihrem Hof vertrieben und nicht selten wurden den Eltern auch die Kinder weggenommen. Wer sich zum Verlassen des Heimatlandes entschließen konnte, emigrierte. In den dreißiger Jahren des 18. Jh. fanden mehr als 2000 Exulanten ihre Zuflucht in Berlin, aber der preußische König galt auch für die Daheimgebliebenen als ihr mächtiger Fürsprecher, von dem sie sich erhofften, daß er ihnen einmal die Glaubensfreiheit sichern würde.

Als der Erste Schlesische Krieg ausgebrochen war, und die preußische Armee einen großen Teil des Landes besetzt hatte, hofften die heimlichen Evangelischen auf die Erfüllung ihrer Hoffnungen. So mächtig war aber der preußische König nicht. Sein Handeln wurde vorrangig von anderen Interessen bestimmt. Den verfolgten Evangelischen bot er jedoch an, unter dem Schutz seiner Armee nach Schlesien zu ziehen, wo er ihnen freies Land zur Anlegung tschechischer Kolonien zur Verfugung stellen wollte. Das Angebot erschien allein schon wegen der gefahrlosen Emigration (die sonst strafbar war) und der gesicherten Ernährungsmöglichkeit verlockend.

Diese letzte größere Emigrationswelle aus Böhmen, die der Berliner tschechischer Prediger Johann Liberda 1742 organisierte, brachte den Exulanten manche Enttäuschungen. Die Soldaten der preußischen Armee benahmen sich nicht unbedingt wie Beschützer der Exulanten. Die ersten 2000 Exulanten, die sich innerhalb eines halben Jahres im schlesischen Münsterberg versammelten, blieben in der übervölkerten kleinen Stadt sitzen. Prediger Johann Liberda starb, und der König baute Festungen. Die neuen königlich-preußischen Behörden in Schlesien, denen die „Hussiten‟ ausgeliefert waren, fanden für sie kein freies Land. Erst nach sieben leidvollen Jahren konnten die Exulanten ihre ersten Kolonien gründen: Hussinetz bei Strehlen und Groß Friedrichs-Tabor bei Groß Wartenberg. Inzwischen waren sehr viele von ihnen gestorben oder weiter nach Berlin gezogen, aber es kamen aus Böhmen und Mähren immer wieder neue Glaubensflüchtlinge.

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Die ersten zwei Exulantenkolonien wurden schnell überfüllt, und es mußte 1752 eine weitere Kolonie gegründet werden: Friedrichsgrätz bei Oppeln. Für diese Kolonie wurde zwar im Krascheower Wald freies Land zur Verfügung gestellt, jedoch die Bedingungen waren so ungünstig, daß viele Exulanten lieber den weiten Weg nach Berlin suchten. Die vorgesehenen 100 Kolonistenstellen in Friedrichsgrätz wurden schließlich doch besetzt und zwölf Jahre später (1764) gründeten die Tschechen zwei weitere Kolonien: Tschermin bei Groß Friedrichs-Tabor und Neu Podiebrad bei Hussinetz. Noch 1777 wurde die Exulantenkolonie Sacken, nördlich von Oppeln, gebaut.

Die Kolonistenstellen sollten in den nächsten Generationen nicht geteilt, sondern nur von einem Kind ererbt werden. Die jüngeren Söhne der Kolonisten mußten neues Land suchen. Am Anfang des 19. Jh. eröffneten sich diesbezüglich günstige Möglichkeiten im preußischen Anteil des geteilten Polens, wo das Land billiger zu bekommen war als in Schlesien. Im Jahre 1803 gründeten so die letzten Exulanten, die allerdings schon 24 und mehr Jahre an mehreren Orten verstreut in Schlesien lebten, zusammen mit jüngeren Exulantensöhnen und -enkeln aus den älteren böhmischen Dörfern in Schlesien eine böhmische Kolonie in Zelów in Polen. Hier durften die 54 Kolonistenstellen von Anfang an geteilt werden. Die ca. 65 Landwirte, die das tschechische Zelów gegründet hatten, brachten auch ihre Webstühle mit und verarbeiteten anfangs nur für den Eigenbedarf die Wolle von eigenen Schafen und das Leinen von eigenen Feldern.

Die jüdischen Händler, die bald den Weg nach Zelów fanden, erkannten die gute Qualität der Zelówer Stoffe, verkauften sie und brachten Rohmaterial, darunter bald auch Baumwolle, zur Verarbeitung nach Zelów. Die Zahl der Bevölkerung in Zelów wuchs schnell, die Kolonistenstellen zerbröckelten immer mehr, und so konnten auch die Landwirte nicht mehr allein von ihrer Landwirtschaft leben. Die sich hoffnungsvoll entwickelnde Textilindustrie ermöglichte ihnen jedoch den zum Leben notwendigen Verdienst. In der prosperierenden tschechischen Kolonie ließen sich auch Juden, Polen und Deutsche nieder, jedoch die Tschechen besaßen das Land und blieben deutlich in der Überzahl. Alle vier Volksgruppen mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergründen lebten friedlich zusammen. Die Umgangssprache war Tschechisch, die Amtssprache war Polnisch und Russisch (ab 1815 lag Zelów im russischen Teil Polens).

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Die guten Erfahrungen der Zelówer Tschechen lockten weitere Nachkommen der Exulanten aus Preußisch Schlesien nach Polen. Die meisten von ihnen versuchten, sich in der Nähe von Zelów anzusiedeln. So entstanden neben einigen kleineren auch die größeren tschechischen Kolonien der Exulantennachkommen in Kuców, Faustynów und Pożdżenice. Auch in Preußisch Schlesien wurde südlich von Friedrichsgrätz im Jahre 1832 noch eine größere tschechische Kolonie gegründet: Petersgrätz.

Ab Mitte des 19. Jh. zogen einige Tschechen aus Zelów und anderen Kolonien nach Łódź und Zyrardöw, wo sie sich bessere Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie erhofften. Andere wiederum, die sich eine intensivere Landwirtschaft wünschten, fanden den Weg nach Wolhynien und in die Ukraine. In kleineren Gruppen kamen sie bis nach Sibirien. Durch die Exulantentradition eindeutig geprägt waren besonders die 1878 gegründete Gemeinde Michailowka in Wolhynien und die 1899 entstandene Alexandrowka in der Ukraine. In der tschechischen Kolonie Bohemka, die 1905 auch in der Ukraine gegründet wurde, trafen die Nachkommen der Exulanten auf die neueren Emigranten aus Böhmen und Mähren, die in Rußland ebenfalls bessere Ernährungsmöglichkeiten in der Landwirtschaft suchten.

Nach hundert Jahren waren die früheren familiären Verbindungen der in Polen und Rußland lebenden Nachkommen der Exulanten zu ihren Verwandten in Schlesien fast vergessen. Als der Erste Weltkrieg ausgebrochen war, standen die Angehörigen der einzelnen alten Exulantenfamilien auf verschiedenen Seiten der Fronten. Nach 1918 kamen die ukrainischen Exulantenkolonien unter die sowjetrussische Herrschaft. Ihre immer noch lebhaften Beziehungen zu Michajlovka und Zelów in Polen wurden unterbunden und in den zwanziger Jahren des 20. Jh. vollkommen verboten. Sie litten unter den Persekutionen, Hungersnöten mit unbeschreiblichen Folgen und unter Verboten der christlichen Gottesdienste. Die Exulantenkolonien in Wolhynien kamen 1939 in eine ähnliche Lage, als das Land von der Sowjetunion annektiert wurde.

Die Nachkommen der Exulanten in Preußisch Schlesien, Polen, Wolhynien und der Ukraine pflegten ganze 250 Jahre ihre tschechische Muttersprache, und die meisten von ihnen bewahrten sich auch eine tiefe Frömmigkeit. Ihr Verhältnis zur Heimat ihrer Vorfahren („Land der Väter‟) entwickelte sich (entsprechend den jeweiligen Lebensbedingungen) in den verschiedenen Ländern unterschiedlich. In Preußisch Schlesien wurde ab 1873 der tschechische Unterricht in den Schulen verboten, und auch die tschechischen Gottesdienste sollten durch deutsche allmählich verdrängt werden. Die Tschechen wehrten sich. Wenn sie schon einmal im Monat an einem Gottesdienst mit deutscher Predigt teilnehmen sollten, wollten sie dabei wenigstens aus ihren alten tschechischen Gesangbüchern singen. Als ihnen auch das 1915 verboten wurde, wehrten sie sich mit der Begründung, sie seien „gute deutsche Patrioten‟, jedoch ihre Muttersprache und das Vermächtnis der Väter würden sie sich nicht wegnehmen lassen. Auch wenn sie sich keinen Pfarrer aus Böhmen berufen durften, fanden sie immer Pfarrer, die Tschechisch sprechen konnten, oder die es lernten. Bis in die dreißiger Jahre des 20. Jh. wurde in den Exulantendörfern noch Tschechisch gepredigt. Die fortschreitende Germanisierung war jedoch in der jüngeren Generation schon deutlich zu erkennen. Dazu trugen nicht wenig auch die Erweckungsbewegungen in Deutschland bei, von denen besonders die Jugend erfaßt wurde. Die neuen deutschen Erweckungslieder wurden in den tschechischen Dörfern von der Jugend gern gesungen.

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Es gab einige Kontakte der Exulantennachkommen nach Böhmen, die aber von Seiten der Regierungen der neuen Heimatländer (Deutschland, Polen, Sowjetunion) zunehmend unterbunden wurden. Tschechisch blieb bis zuletzt die alltägliche Umgangssprache in den Exulantendörfern, auch wenn es offiziell in den dreißiger Jahren besonders in Schlesien eigentlich nicht hätte sein dürfen. Höchstens mit den kleineren Kindern sprach man Deutsch, damit sie in der deutschen Schule besser zurechtkämen. In der älteren Generation in Schlesien erinnerte man sich noch an eine alte Prophezeiung, daß in der siebenten Generation die Nachkommen der Exulanten in das „Land der Väter‟ zurückkehren würden. In Wirklichkeit jedoch sehnte sich niemand mehr danach. Die böhmischen Dörfer in Schlesien waren gut gepflegte Orte, in denen sich ihre Einwohner wohl fühlten.

In Zelów und den anderen polnischen Exulantenkolonien kam es nach dem Ersten Weltkrieg zu ernsten Reibereien mit den polnischen Nationalisten, die die Tschechen am liebsten des Landes verwiesen hätten. Von Böhmen und Mähren ziemlich weit entfernt idealisierten die in Polen und Wolhynien lebende Nachkommen der Exulanten das „Land der Väter‟. Nach der Konstituierung der Tschechoslowakei wünschten sich viele von ihnen, in die neue Republik ziehen zu dürfen. Jedoch abgesehen von einigen wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Landes gab es in der Tschechoslowakei, trotz vieler Bemühungen einiger Befürworter, nicht den politischen Willen zur Ermöglichung der Reemigration der Exulantennachkommen. Es kam zu einer nur symbolischen Reemigration von ca. 1000 Personen, überwiegend aus Polen und Wolhynien. Die meisten, darunter auch die Tschechen in Groß Friedrichtabor, deren Gebiete durch die neue Grenze an Polen fielen und die deshalb gemeinsam mit ihrem Pfarrer in die Tschechoslowakei umsiedeln wollten, wurden abgelehnt.

Im Zweiten Weltkrieg wurden die Männer in Preußisch Schlesien in die deutsche Wehrmacht eingezogen, während sich in Wolhynien die Tschechen, die oft den gleichen Familiennamen wie die deutschen Soldaten aus Schlesien trugen, freiwillig in die Rote Armee (Einheiten des tschechischen Generals Ludvik Svoboda) meldeten. Sie kamen am Ende des Krieges als Soldaten in die Tschechoslowakei und wollten als Reemigranten bleiben. Jedoch bis die notwendigen Verträge der tschechoslowakischen Regierung mit der Sowjetunion in dieser Angelegenheit ausgehandelt wurden, damit auch ihre Familien nachkommen könnten, dauerte es zwei Jahre.

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Nach dem Zweiten Weltkrieg lud die tschechoslowakische Regierung alle im Ausland lebenden Tschechen und Slowaken zur Rückkehr in das Heimatland, um die leeren Städte und Dörfer nach der Vertreibung der Sudetendeutschen zu bevölkern.

Einige der schlesischen Exulantenkolonien wurden im Januar 1945 evakuiert. Bevor die meisten Frauen und Kinder zurückkehren konnten, waren ihre Häuser von den aus dem Osten vertriebenen Polen besetzt. Die Hoffnung auf das Wiedersehen mit allen Nachbarn und Verwandten und mit ihnen an einem neuen Ort in der Tschechoslowakei heimisch zu werden, auch die Hoffnung, daß die Männer als Tschechen früher aus der Gefangenschaft entlassen werden, waren bei der Entscheidung zur Reemigration aus Deutschland ausschlaggebend. Das schlesische Hussinetz wurde in den letzten Kriegsmonaten umkämpft, war ausgebrannt und zerschossen. Die evakuierten Einwohner waren im Unterschied zu den Flüchtlingen aus den östlicher gelegenen Exulantenkolonien von ihrem Heimatdorf nicht weit entfernt und kehrten bald zurück. Sie wurden mit der Notlage im zerstörten Dorf wie auch mit den hineindrängenden Polen konfrontiert und diskutierten heftig über ihre gemeinsame Zukunft. Einige entschieden sich für die Reemigration, jedoch der erste Reemigrationstransport kam wegen der Ungunst der polnischen Behörden nur mit Schwierigkeiten zustande. Der zweite versprochene Transport konnte nicht mehr verwirklicht werden. Mehrere Hussinetzer wählten bewußt lieber den Weg nach Deutschland, andere sahen keine andere Möglichkeit, als sich diesem Schicksal zu fügen. Nur einige Personen sind zuletzt in Hussinetz geblieben.

In den Exulantenkolonien in Polen kam es nach dem Krieg wieder zu harten nationalistischen Auseinandersetzungen, sogar auch innerhalb der kommunistischen Partei. Die Tschechen wurden massiv bedroht und viele von ihnen flüchteten Hals über Kopf in die Tschechoslowakei. Sie organisierten eigenmächtig die Transporte über die Grenze. Aus Zelów und Umgebung reemigrierten mehr als 90 Prozent der Tschechen. In Groß Friedrichs-Tabor und Umgebung blieben nur einige, mit Polen verheiratete tschechische Frauen zurück.

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Im „Land der Väter‟ versuchten die Reemigranten möglichst mit den alten Nachbarn zusammenzutreffen und wieder ähnliche Dorfgemeinschaften zu bilden. Es gelang nicht. Die tschechische Regierung unterstützte diese Bemühungen nicht. Für die Nachkommen der Exulanten wäre es auch besser gewesen, wenn sie sich in Ostböhmen hätten ansiedeln können, woher die meisten ihrer Vorfahren stammten und wo einige ihrer besonderen tschechischen Ausdrücke weniger aufgefallen wären. Sie wurden jedoch absichtlich nach Westböhmen geschickt. Sie sprachen trotz einiger Archaismen sehr gut und akzentfrei Tschechisch. (je nachdem, woher sie kamen, fanden allerdings auch einige Germanismen, Polonismen oder Russismen Eingang in ihre Sprache). Sie konnten jedoch nicht Tschechisch schreiben, denn nicht nur in Schlesien sondern auch in Polen durften es die letzten Generationen in den Schulen nicht mehr lernen.

Die Reemigranten aus den einzelnen Exulantendörfern fanden sich in der Tschechoslowakei an verschiedenen Orten in größeren oder kleineren Gruppen zusammen. Das Einleben im „Land der Väter‟ war schwierig, denn sie wurden nicht immer und überall voll als Tschechen akzeptiert. Sie wurden oft als Polen oder Deutsche mit allen damals negativ belegten Attributen angesehen. Die meisten waren auch von dem in Böhmen verbreiteten Atheismus unangenehm überrascht. Den tschechischen Kommunisten, die besonders in den Grenzgebieten aktiv waren, war die Frömmigkeit der Reemigranten ein Dorn im Auge. Auch der Liberalismus in der evangelischen Kirche setzte den Exulantennachkommen zu. Sie bildeten mehrere lebendige Kirchengemeinden. Sehr schwierig war für die allermeisten die Tatsache, daß sie in die Häuser der vertriebenen Sudetendeutschen einziehen sollten. Als sich in Polen am Anfang des Jahres 1946 die politische Lage stabilisiert hatte, kehrten aus diesem Grunde einige Familien wieder nach Zelów zurück. Die meisten Reemigranten, besonders die aus Schlesien, konnten jedoch in ihre Dörfer nicht mehr zurückkehren. Nachdem die Kommunisten in der Tschechoslowakei die Regierung übernahmen, bemühten sich viele Reemigranten aus Schlesien, die von ihren in Deutschland lebenden Verwandten abgeschnitten waren, um die Aussiedlung nach Deutschland. Das gelang besonders in den sechziger Jahren.

Ungefähr 7 000 Exulanten suchten im 18. Jh. ihre Zuflucht in Preußisch Schlesien. Von ihren Nachkommen kehrten nach dem Zweiten Weltkrieg aus Schlesien, Polen und Wolhynien etwa 10 000 als Reemigranten in das „Land der Väter‟ zurück. Ungefähr die gleiche Zahl der Nachkommen, die sich ihrer Exulantenabstammung zu dieser Zeit noch bewußt waren, blieb im Ausland, überwiegend in Deutschland. Die Zahl derer, denen die Exulantentradition ihrer Familie gleichgültig oder nicht mehr bewußt war, schätzt man mehrfach höher. Eine beachtliche Anzahl der Exulantennachkommen lebt auch in Amerika. Aus der Ukraine reemigrierten nur wenige Soldatenfamilien, sonst war die Reemigration nicht möglich. Die ausdrucksvollste Exulantenkolonie Alexandrowka in der Ukraine wurde zerrieben. In Bohemka und in Veselynovka (früher Sirotinka, gegründet 1912) wurden 1990 und 1998 die tschechischen evangelischen Kirchengemeinden neu gegründet. Im polnischen Zelów gibt es eine evangelisch reformierte Kirchengemeinde (ca. 500 Mitglieder), die die Exulantentradition noch bewußt und intensiv pflegt.


Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung der Verfasserin.

Quellen:
Štĕříková, Edita: Země otců (Land der Väter), 2. Aufl., KALICH Praha 2005

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Forschungsgruppe Böhmische Brüder
Gemeinde Groß Tabor
Reformierte Kirchengemeinde Groß Friedrichstabor
Gemeinde Tschermin