Westpreußen – Stadt- und Landkreise (1871)


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Die folgende Aufstellung / Gliederung entspricht der Kreiseinteilung in den Regierungsbezirken mit Stand 1. Juli 1818, die im Wesentlichen bis bis Ende September 1887 fortbestand. Der Gebietsstand entspricht dem Stand vom 1. Dezember 1871. Da die Standesämter in Preußen erst zum 1. Oktober 1874 eingerichtet wurden, gibt es keine Zuordnung zu Standesamtbezirken. Eine Zuordnung zu einer evangelischen oder katholischen Kirchengemeinde wurde ebenfalls nicht erhoben oder zumindest nicht veröffentlicht.

Im Regierungsbezirk Danzig bildete die Stadt Elbing ab 1874 einen eigenen Stadtkreis und im Regierungsbezirk Marienwerder wurde am 25. März 1875 der Kreis Konitz in die Kreise Konitz und Tuchel geteilt. Auch wurde mit Wirkung vom 1. Oktober 1887 der Kreis Briesen aus Teilen der Kreise Graudenz, Kulm, Strasburg und Thorn gebildet.

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Regierungsbezirk Danzig
Berent Stadtkreis Danzig Landkreis Danzig
Elbing Karthaus Marienburg i. Westpr.
Neustadt i. Westpr. Preußisch Stargard

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Regierungsbezirk Marienwerder
Flatow Graudenz Konitz
Deutsch Krone Kulm Löbau
Marienwerder Rosenberg i. Pr. Schlochau
Schwetz Strasburg i. Westpr. Stuhm
Thorn

Quellen:
Hubatsch, Walther (Hrsg.): Grundriss zur deutschen Verwaltungsgeschichte – 1815-1945, Reihe A, Preußen, Bd. 1: Ost- und Westpreußen, bearb. v. Dieter Stüttgen, Marburg/Lahn 1975, S. 170 ff. (175) und 205 ff. (210)

Vergleiche hierzu die Kreiseinteilung Stand 1. Dezember 1885
Vergleiche hierzu die Kreiseinteilung Stand 1. Dezember 1905

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Kreiseinteilung Westpreußen – Übersicht
Forschungsstelle Ost- und Westpreußen