Die Schlesischen Provinzialblätter als Datenbank (Geburten und Heiraten)

Hinweise zur Benutzung des Registers

Bei der Suche von Personen muss beachtet werden, dass die Familien- und Ortsnamen dem Original getreu wiedergegeben wurden und so bei einer Person variieren können. So wurde bei drei Geburtsanzeigen über den Konrektor Mattern zu Sprottau innerhalb 6 Jahren der Geburtsname seiner Ehefrau von Lugsch über Labisch bis Tobisch. Es ist das gleiche Phänomen, welches immer wieder auch in Kirchenbüchern feststellbar ist. Es wurde nach Gehör geschrieben und so weichen die Namen erheblich voneinander ab, was selbst noch in den Jahren 1946 und 1947 bei der Erfassung der Vertriebenen im Durchgangslager Mariental bei Helmstedt deutlich wird.
In Schlesien gab es zur damaligen Zeit acht ausgeprägte Dialekte, die sowohl von der Hochsprache als auch untereinander stark abwichen und so zur Veränderung der Aussprache und damit letztlich auch der Schreibweise von Orts- oder Familiennamen geführt haben. Deshalb ist eine phonetische Suche unumgänglich.

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Vorwort, Einleitung, Hinweise zur Benutzung – Geburtsanzeigen
Frank Lubisch (PDF 293 KB)

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